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Wirtschaft Minijob, Mini-Chance? Wie kann der Minijob besser werden?

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Anfang Juli 2017 brachte CDU-Generalsekretär Peter Tauber das Thema Mini-Job wohl eher ungewollt weit oben auf die politische Agenda. Weil er auf Twitter lästerte, wer ordentlich ausgebildet sei, brauche auch keinen Minijob, begann eine Debatte darüber, wer die Minijobber eigentlich sind (häufig durchaus Menschen mit guter Ausbildung), warum sie im Minijob hängen bleiben und warum sie anderen Arbeitnehmern nicht gleichgestellt sind. Wir diskutieren, welche Reformen den Minijob verbessern könnten. Katrin Göring-Eckardt stößt die Debatte mit Vorschlägen an.

  • 2 Autoren
  • 8 Argumente
  • 38 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Ein Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit würde gerade geringfügig beschäftigten Frauen helfen.

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin Bündnis 90/Die Grünen

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1 von 8
Der Minijob muss so reformiert werden, dass sich mehr Erwerbsarbeit immer finanziell lohnt.

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin Bündnis 90/Die Grünen

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2 von 8
Geringfügig Beschäftigten werden oft grundlegende Arbeitnehmerrechte vorenthalten.

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin Bündnis 90/Die Grünen

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3 von 8
Die Union will es erleichtern, den Mindestlohn für Minijobber zu umgehen.

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin Bündnis 90/Die Grünen

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4 von 8
Die Steuer- und Abgabenpflicht für geringfügige Nebenjobs ist ungerecht.

Claudia Weinkopf, Wirtschaftswissenschaftlerin Universität Duisburg-Essen

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5 von 8
Es sollte ein Bestandsschutz für bereits bestehende geringfügige Beschäftigungsverhältnisse vorgesehen werden.

Claudia Weinkopf, Wirtschaftswissenschaftlerin Universität Duisburg-Essen

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6 von 8
Viele verheiratete Frauen gehen davon aus, dass sich eine mehr als geringfügige Beschäftigung für sie "nicht lohnt".

Claudia Weinkopf, Wirtschaftswissenschaftlerin Universität Duisburg-Essen

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7 von 8
Die Geringfügigkeitsgrenze behindert ein stufenloses Hineinwachsen in stabilere und ertragreichere Erwerbsformen.

Claudia Weinkopf, Wirtschaftswissenschaftlerin Universität Duisburg-Essen

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Claudia Weinkopf}
    promo

    Minijob reformieren Wege aus dem Minijob

    von Claudia Weinkopf - Wirtschaftswissenschaftlerin Universität Duisburg-Essen

    Der Mut von Politikern, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der geringfügigen Beschäftigung zu konzipieren und umzusetzen, lässt zu wünschen übrig. Um diese politischen Blockaden zu durchbrechen, muss schrittweise vorgegangen werden.  mehr lesen

  2. Bild von Katrin Göring-Eckardt}

    Minijobs Wie der Minijob gerechter werden kann

    von Katrin Göring-Eckardt - Spitzenkandidatin Bündnis 90/Die Grünen

    Peter Tauber lästert über Minijobber. Er verkennt: Viele Menschen sind trotz Ausbildung und Arbeit von Armut bedroht. Was sich am Minijob ändern muss, damit er wirklich zu einer Chance wird. mehr lesen