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Wirtschaft Kann Trumps Protektionismus funktionieren?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Unter Donald Trump verabschieden sich die USA von ihrer liberalen Wirtschaftsausrichtung und setzen auf Protektionismus pur. Handelsabkommen werden gekippt und wirtschaftliche Zusammenarbeit stark zurückgefahren. Dabei hängt der Erfolg der amerikanischen Wirtschaft vom Handel mit dem Ausland ab. Kann Trumps Plan aufgehen und die amerikanische Wirtschaft "great again" machen?

  • 5 Autoren
  • 17 Argumente
  • 64 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Trump betreibt Klientelpolitik für wohlhabende Amerikaner.

Nikolas Keßels, Doktorand Freie Universität Berlin

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Protektionismus ist immer ein Teil nationalistischer Gesinnungsethik.

Nikolas Keßels, Doktorand Freie Universität Berlin

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Trump sollte die amerikanischen Unternehmen wettbewerbsfähig machen, anstatt sie in einen Handelskrieg zu führen.

Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

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Mittelfristig wirken die Zollschranken der USA wachstumshemmend.

Dennis Snower, Wirtschaftswissenschafler Institut für Weltwirtschaft

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Die Gründe für Trumps Deregulierung muss man in der Politik suchen.

Jared Bernstein, Wirtschaftsberater von Obama und Biden

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5 von 17
Trumps Protektionismus wird zu Vergeltungsmaßnahmen anderer Staaten führen.

Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

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Trump irrt, wenn er davon ausgeht, dass die Globalisierung in den USA übermäßig viele Arbeitsplätze kostet. 

Dennis Snower, Wirtschaftswissenschafler Institut für Weltwirtschaft

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Trump geht mit Maximalforderungen in Verhandlungen, um die Reaktionen der Verhandlungspartner zu beobachten.

Thorsten Hofmann, Leiter des Instituts C4 Quadriga Hochschule Berlin

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8 von 17
Trumps Wirtschaftspolitik wird vor allem Menschen mit geringem Einkommen schaden.

Nikolas Keßels, Doktorand Freie Universität Berlin

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Globalisierung ohne gesellschafts- und wirtschaftspolitische Gegensteuerung greift demokratische Staaten an.

Nikolas Keßels, Doktorand Freie Universität Berlin

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Strafzölle gehen zu Lasten der Endverbraucher, da die Innovationskraft amerikanischer Unternehmen darunter leidet.

Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

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11 von 17
Eine echte Förderung der amerikanischen Wirtschaft funktioniert nur über Aus- und Weiterbildung sowie Umschulungen.

Dennis Snower, Wirtschaftswissenschafler Institut für Weltwirtschaft

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In Verhandlungen mit Trump sollte man Stärke zeigen und Alternativen aufbauen.

Thorsten Hofmann, Leiter des Instituts C4 Quadriga Hochschule Berlin

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Strafzölle werden der amerikanischen Wirtschaft enormen Schaden zufügen.

Jared Bernstein, Wirtschaftsberater von Obama und Biden

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Trump hat seine Verhandlungstaktiken für die Politik aus der Wirtschaft übernommen.

Thorsten Hofmann, Leiter des Instituts C4 Quadriga Hochschule Berlin

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15 von 17
Subventionieren Staaten ihre Exporte, muss man Strafzölle erheben. 

Jared Bernstein, Wirtschaftsberater von Obama und Biden

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Für Trump gibt es nur "Gut oder Böse" aber keine Zwischentöne.

Thorsten Hofmann, Leiter des Instituts C4 Quadriga Hochschule Berlin

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Thilo Brodtmann}

    Protektionismus unter Trump Trumps Handelskrieg führt in die Abwärtsspirale

    von Thilo Brodtmann - Hauptgeschäftsführer Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

    Trumps Protektionismus könnte zu Vergeltungen aus dem Ausland führen. Auch die Endverbraucher in den USA werden darunter leiden. Eine bessere Strategie für den Präsidenten wäre es, die amerikanischen Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen. mehr lesen

  2. Bild von Thorsten Hofmann}

    Verhandlungstaktik von Donald Trump  In Verhandlungen mit Trump muss Stärke gezeigt werden 

    von Thorsten Hofmann - Leiter des Instituts C4 Quadriga Hochschule Berlin

    Donald Trump verhandelt politische Themen wie wirtschaftliche Deals. Er geht mit Maximalforderungen in Verhandlungen um Gegner aus der Reserve zu locken. Dagegen sollte man Stärke zeigen und Alternativen anbieten.  mehr lesen

  3. Bild von Dennis Snower}

    Trumps wirtschaftliche Abschottung  Ausbildung statt Abschottung 

    von Dennis Snower - Wirtschaftswissenschafler Institut für Weltwirtschaft

    Trump geht in seiner Wirtschaftspolitik von falschen Voraussetzungen aus. Die Globalisierung kostet die USA nicht übermäßig viele Arbeitsplätze. Im Gegenteil, das Land gehört zu ihren größten Gewinnern. Zölle würden diesen Effekt nur hemmen. mehr lesen

  4. Bild von 	Nikolas Keßels}

    Die Konsequenzen von Donald Trumps Wirtschaftspolitik Trumps Wirtschaftspolitik spaltet die Gesellschaft

    von Nikolas Keßels - Doktorand Freie Universität Berlin

    Die Verteuerung von Gütern wird in den USA vor allem die Menschen mit geringem Einkommen treffen. Die Wohlhabenden profitieren. Diese nationalistische Klientelpolitik hat das Potenzial die Demokratie zu gefährden. mehr lesen

  5. Bild von Jared  Bernstein}
    Kevin Lamarque Reuters

    Trumps Protektionismus "Trump könnte eine neue Finanzkrise auslösen"

    von Jared Bernstein - Wirtschaftsberater von Obama und Biden

    Der Ex-US-Regierungsberater Jared Bernstein erklärt im Interview die Abschottungs- und Deregulierungspolitik von US-Präsident Donald Trump und warnt vor einer erneuten Krise. mehr lesen