Wirtschaft Ist der 8-Stunden-Tag noch zeitgemäß?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Flexiblere Arbeitszeiten und Ideen wie das Homeoffice sollen dem Arbeitnehmer immer mehr Autonomie schenken. Die Arbeitswelt ist von einem Wandel gekennzeichnet, der die alten Strukturen und Arbeitsweisen aufbricht. Doch nutzt das wirklich jedem? Haben feste Strukturen, wie der 8-Stunden-Tag nicht auch ihre Vorteile?

  • 3 Autoren
  • 18 Argumente
  • 79 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Flexibel kann nur bedeuten: besser passend für den Einzelnen - quasi die "flexible Flexibilisierung"

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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1 von 18
Regelmäßige Ruhezeiten und Pausen haben positive Wirkungen

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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2 von 18
Die Arbeit sollte möglichst umfassend passen - dann kann sie ein Quell für Zufriedenheit sein

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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3 von 18
Wenn die Arbeitszeit zur inneren Uhr passt, ist das gut. Das spricht für  Flexibilisierung 

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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4 von 18
Die bisherige Arbeitszeitflexibilisierung ging einher mit mehr Arbeitsunfähigkeitszeiten

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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5 von 18
Ein cholerischer Chef kann eine viel größere Belastung sein als unflexible Arbeitszeiten

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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6 von 18
Die reine Arbeitszeit ist kein guter Indikator für die subjektive Belastung

Matthias J. Müller, ärztlicher Direktor

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7 von 18
Instrumente für eine flexible Arbeitszeitgestaltung gibt es wie Sand am Meer

Yvonne Lott, Soziologin Hans-Böckler-Stiftung

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8 von 18
Eine Gesetzeslockerung könnte sich negativ auf die Arbeitnehmer auswirken.

Yvonne Lott, Soziologin Hans-Böckler-Stiftung

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9 von 18
Flexible Arbeitszeiten sind nicht nur Arbeitgeberwunsch, auch Arbeitnehmer wollen das

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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10 von 18
Elf Stunden Pause - die Frist beruht auf nichts, sie ist überholt

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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11 von 18
Die von der IG Metall geforderte 28-Stunden-Woche wäre für viele Betriebe eine Katastrophe

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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12 von 18
Zwei Stunden Fahrt mit der Bahn - warum dabei nicht arbeiten? Das ist zeitgemäß

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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13 von 18
Die vertragliche Arbeitszeit ist die Wunscharbeitszeit für viele Beschäftigte

Yvonne Lott, Soziologin Hans-Böckler-Stiftung

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14 von 18
Wer flexibel arbeitet, ist leistungsfähiger und -williger

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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15 von 18
Eien konkurrenzfähige Wirtschaft braucht Handlungsoptionen

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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16 von 18
Flexible Arbeitszeitmodelle sind längst üblich: in Büros und auch in der Produktion

Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Matthias J. Müller}

    Arbeitszeit als Stressfaktor Nötig ist die "flexible Flexibilisierung"

    von Matthias J. Müller - ärztlicher Direktor

    Parallel zu den flexiblen Arbeitszeiten stiegen bisher die Krankheitszeiten wegen psychischer Belastung. Das ist nicht zwangsweise eine Kausalität - aber erwiesen. mehr lesen

  2. Bild von Sascha Stowasser}

    Arbeitszeit der Zukunft  „Arbeiten, wie ich will!“

    von Sascha Stowasser - Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

    Die Arbeit ins Leben integrieren, das geht nur mit modernen Arbeitszeitmodellen. Und fest steht: Wer flexibel arbeiten kann, ist auch leistungswilliger mehr lesen

  3. Bild von Yvonne Lott}

    8-Stunden-Tag Eine Gesetzeslockerung würde sich negativ auf Arbeitnehmer auswirken

    von Yvonne Lott - Soziologin Hans-Böckler-Stiftung

    Die Arbeitszeit soll flexibler und die Arbeitsgesetze deshalb gelockert werden. Das würde aber nur zu Überstunden und noch mehr Druck auf die Arbeitnehmer führen. mehr lesen