Wirtschaft Arbeiten 4.0 - Wie soll die neue Arbeitswelt aussehen?

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Moderatorin der Debatte Magdalena Thiele Redakteurin

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Stand der Debatte

Arbeitsministerin Andea Nahles will den deutschen Arbeitsmarkt modernisieren. Dazu gehört insbesondere mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort. Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich eine 32-Stunden Woche. Ist die 40-Stunden Woche überhaupt noch zeitgemäß und was macht ein modernes sozialverträgliches Arbeitsleben eigentlich aus?

  • 7 Autoren
  • 29 Argumente
  • 172 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die Wahlarbeitszeit ist der Schlüssel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Brigitte Pothmer, Bündnis 90/Die Grünen

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Es hat keinen Sinn, die Arbeitsweise des Industriezeitalters künstlich am Leben zu halten.  

Ole Wintermann, Bertelsmann Stiftung

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Zeit und Ort der Arbeit müssen an die aktuelle Lebensphase anpassbar sein.

Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

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Viele Arbeitgeber sperren sich noch immer gegen das Homeoffice-Modell.

Karl Brenke, DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Formale Aspekte sind längst nicht mehr maßgeblich für die Qualität der Arbeit.

Bernhard Rohleder, Bitkom e.V.

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Die Neuerungen dürfen nicht den Tarifbeschäftigten vorbehalten bleiben.

Ole Wintermann, Bertelsmann Stiftung

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Umstrukturierungen sind nur erfolgreich, wenn sie alle Interessen berücksichtigen.

Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

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Nur mit umfassender Bildung kann eine Gesellschaft alle Vorteile der Digitalisierung nutzen.

Bernhard Rohleder, Bitkom e.V.

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Arbeitnehmer sollten mehr Mitbestimmung bei der Arbeitsplanung haben.

Brigitte Pothmer, Bündnis 90/Die Grünen

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Die Politik hat die Vorteile der Digitalisierung für die Arbeitswelt noch nicht verstanden.

Ole Wintermann, Bertelsmann Stiftung

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11 von 29
Klassische Arbeitsmodelle sind oft mit dem Alltag einer Familie nicht kompatibel. 

Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

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Die Teilzeit darf nicht länger ein Karrierekiller sein. 

Brigitte Pothmer, Bündnis 90/Die Grünen

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Die starre Regulierung der Arbeitszeit ist nicht mehr zeitgemäß.

Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

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Die Arbeitszeit ist nicht der richtige Messfaktor für die Güte der Arbeit. 

Kai Whittaker, CDU

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Die Digitalisierung stoppt nicht den Trend der Wochenend- und Schichtarbeit.  

Karl Brenke, DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Die Digitalisierung kann dabei helfen, Jobs nach Deutschland zurückzuholen.

Bernhard Rohleder, Bitkom e.V.

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Zahlreiche Unternehmen und Organisationen haben Probleme mit der Realisierung digitaler Veränderungen. 

Elke Eller, Arbeitsdirektorin TUI AG

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Die Teilzeit hat den Arbeitsmarkt flexibler und weiblicher gemacht.  

Karl Brenke, DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Auf dem deutschen Arbeitsmarkt herrscht ein altmodischer Anwesenheitswahn.

Brigitte Pothmer, Bündnis 90/Die Grünen

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Die Politik muss trotz Wandel den umfassenden Arbeitnehmerschutz garantieren. 

Kai Whittaker, CDU

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Von flexiblen Arbeitszeiten profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.

Bernhard Rohleder, Bitkom e.V.

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Von einem Mehr an Flexibilität profitieren beide Seiten: Arbeitnehmer und Arbeitgeber. 

Elke Eller, Arbeitsdirektorin TUI AG

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Arbeiten 4.0 wird nur einem Teil der Arbeitnehmer zu Gute kommen. 

Karl Brenke, DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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7 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Elke Eller}

    Flexibilisierung der Arbeitswelt Unternehmen müssen sich auf die Arbeitswelt 4.0 einstellen

    von Elke Eller - Arbeitsdirektorin TUI AG

    Die Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt 4.0 können Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit sich bringen. Voraussetzung ist allerdings, dass Unternehmen und Organisationen sich auf die neuen Anforderungen der Transformation einstellen.  mehr lesen

  2. Bild von Bernhard Rohleder}

    Digitalisierung am Arbeitsmarkt  "Es ist Zeit für einen neuen Pakt für Arbeit"

    von Bernhard Rohleder - Bitkom e.V.

    Die Digitalisierung des Arbeitsmarkts bietet die Chance, Jobs aus Niedriglohnländern nach Deutschland zurückzuholen. Dafür muss die Politik aber in die digitale Bildung investieren.  mehr lesen

  3. Bild von Karl Brenke}

    Nahles Weißbuch Arbeiten 4.0 Die flexible, digitale Arbeitswelt ist ein Traum für wenige

    von Karl Brenke - DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

    Beim "Arbeiten 4.0" darf Andrea Nahles eines nicht vergessen: Die meisten Tätigkeiten bleiben trotz Digitalisierung an die Präsenz am Arbeitsplatz und an Schichtarbeit gebunden.  mehr lesen

  4. Bild von Kai  Whittaker}

    Wandel der Arbeitswelt Die Digitalisierung befreit uns vom Anwesenheitszwang

    von Kai Whittaker - CDU

    Die alte Stechuhr hat ihre Berechtigung zum Schutz der Arbeitnehmer. Dort wo sie längst überflüssig ist, muss sich die Arbeitswelt endlich von ihr verabschieden.     mehr lesen

  5. Bild von Ulrich Walwei}

    Neue Strukturen am Arbeitsmarkt Für Arbeit und Familie braucht man Flexibilität

    von Ulrich Walwei - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

    Die Digitalisierung ermöglicht immer mehr Flexibilität in der Arbeitswelt. Verstaubte Regulierungen bremsen die Umsetzung neuer familienfreundlicher Arbeitsmodelle aber noch aus. mehr lesen

  6. Bild von Ole Wintermann}

    Digitalisierung am Arbeitsplatz Die Politik kann von den Nerds etwas lernen

    von Ole Wintermann - Bertelsmann Stiftung

    Die deutsche Politik sollte sich endlich von der Arbeitslogik des Industriezeitalters verabschieden. Das “Wahlarbeitszeitgesetz” ist ein Schritt in die richtige Richtung. mehr lesen

  7. Bild von Brigitte Pothmer}

    Arbeitsmarkt im Wandel  Deutschland klebt am klassischen Bürostuhl 

    von Brigitte Pothmer - Bündnis 90/Die Grünen

    Flexibilität scheint für die deutsche Arbeitswelt noch ein Fremdwort zu sein. Dabei würden von einer neuen Arbeitszeitkultur Beschäftigte und Betriebe gleichermaßen profitieren.    mehr lesen