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Kultur
  • Sind Universitäten unregierbar?

    Überraschend hat sich der Kandidat für das Amt des Präsidenten der Berliner Humboldt-Universität, der Würzburger Mediziner Martin Lohse, aus dem Verfahren zurückgezogen. Auch andernorts in Deutschland haben Universitäten Schwierigkeiten, Kandidaten zu finden, zu halten oder sich auf Kandidaten zu einigen. Wir fragen: Sind Universitäten heute noch regierbar? Was muss der ideale Präsident einer modernen Universität können? Wie mächtig darf die Präsidentin oder der Präsident sein? Welche Rolle spielen Hochschulräte, Gremien - und die Politik? Eine Debatte, angestoßen und moderiert von den Wissen-Redakteur_innen Amory Burchard und Tilmann Warnecke. mehr lesen

  • Wie wird das Kulturforum zum Forum?

    Das Kulturforum ist ein öder Ort. Von der Rand- und Mauerlage ist es ins Zentrum Berlins gerückt. Dennoch ist es in den 26 Jahren nach dem Mauerfall nicht gelungen, das Kulturforum wirklich zu einem Forum werden zu lassen: zu einem Ort des Diskurses, der Interaktion zwischen Kunst und Publikum, einem Ort mit Aufenthaltsqualität. Mit Mitteln des Bundes kann dort nun ein Museum der Moderne entstehen - der Vorwettbewerb der Architekten ist abgeschlossen, zehn Entwürfe sind prämiert und die zweite Runde wird vorbereitet. Wird das den Ort ändern? Wie kann die Chance der Vollendung oder Weiterentwicklung des Kulturforums genutzt werden - auch jenseits von Bauten? mehr lesen

  • Wir müssen reden. Wie repariert man die Debatte im Netz?

    Wie lassen sich Hass, Hetze und Häme in Communities und in sozialen Netzwerken zurückdrängen? Beim Tagesspiegel Redaktionsworkshop "Wir müssen reden" am 24. Mai 2016 haben wir darüber im Tagesspiegel Haus diskutiert. Mit dabei unter anderem Bolko Bartsch, Mitglied der Tagesspiegel-Community, Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium, die österreichische Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig, Elisabeth Dietz, Redakteurin beim Netzwerk "Plag", Carline Mohr, ehemals Head of Social bei Bild, demnächst CvD bei Spiegel Online, Winfrid Wenzel, Sprecher der Polizei Berlin und Atila Altun, Community Manager des Tagesspiegels. Wir haben die Teilnehmer auch um schriftliche Antworten auf die Leitfragen des Workshops gebeten, dokumentieren die Debatte an dieser Stelle - und öffnen sie für weitere Beiträge. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich gern bei anna.sauerbrey@tagesspiegel.de mehr lesen

  • Wie soll Berlin wohnen? Wohnungsbau zwischen Ästhetik und Profit

    Berlin wächst. Bis zum Jahr 2020 werden mindestens weitere 60 000 Wohnungen gebraucht. Eine Zahl, die ständig nach oben korrigiert wird. Jede innerstädtische Brache wird gefüllt, am Stadtrand werden Siedlungen gebaut. Mit Edelbauten wie „The Wilhelm“ oder den „Kronprinzengärten“, die zurzeit an zentralen Orten der Stadt im Bau oder in Planung sind, wird die preußische Tradition heraufbeschworen. Andere Wohnkomplexe, die „Oxford Living“ oder „La Provence“ heißen, sollen das Lebensgefühl ferner Landstriche evozieren. Aus den Ornamenten verschiedenster Epochen taucht auf, was gefühlig wirkt und repräsentativ. Zugleich sollen die Häuser in ihrer nagelneuen Anmutung als solide Geldanlagen etwas Grundvernünftiges ausstrahlen. Ein internationaler Fantasiestil schreibt sich in Berlins Stadtzentum ein. Dagegen sollen Gebäuderiegel, die die Wohnungsbaugesellschaften am Stadtrand bauen, voll allem preiswert sein. Deshalb dürfen die Fenster nicht zu groß und die Decken nicht zu hoch sein. Standardisierungen, die verhindern, dass besondere Architektur entstehen kann. Wie könnten Wohnhäuser aussehen, in der Menschen auch in den nächsten Generationen noch gerne wohnen? Wie kann man verhindern, dass Berlins Stadtbild von ausschließlich renditeorientierten Investoren geprägt wird? Eine Debatte in Zusammenarbeit mit Mehr Berlin - Vier Seiten Kunst, Politik und Stadtgefühl im gedruckten Tagesspiegel am Sonnabend. mehr lesen

  • Zerstört der Fußball den Sport?

    "Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt", sang die deutsche Nationalelf 1974. Ob der Fußball die Welt regiert ist fraglich, die Sportwelt dominiert er aber seit Jahrzehnten - mit negativen Folgen für die restlichen Sportarten. Der Fußball zieht nicht nur alle Aufmerksamkeit, sondern auch alle Sendezeit und Werbegelder auf sich. Andere Sportarten, selbst die Großereignisse dieser, finden fast nur noch in der Nische statt. Wir fragen deshalb: Zerstört die Dominanz des Fußballs den Sport? Oder ist der Fußball das Zugpferd, von dem andere Sportarten profitieren können? mehr lesen

  • Zerstören Smartphones das Konzerterlebnis?

    Immer mehr Künstler fordern Fans vor Konzerten dazu auf, das Filmen mit dem Handy zu unterlassen. Apple hat jüngst sogar ein Patent für eine neue Technologie angemeldet, die per Infrarot das Kamerasignal von Handys bei Konzerten stören soll. Wir wollen auf Tagesspiegel Causa debattieren, ob ein Kamera-Verbot sinnvoll ist - oder gehören ausgestreckte Smartphones einfach zum Konzerterlebnis von heute dazu? mehr lesen

  • Wie viel Kommerz verträgt der Fußball?

    Schon zum Beginn der neuen Bundesliga Saison, stehen Rekordtransfers im Vordergrund und Clubs wie der FC Bayern oder RB Leipzig werden als "Kommerz-Clubs" tituliert. Noch nie wurde in der Bundesliga mehr in neue Spieler investiert, noch nie, waren die Erwartungen so hoch. Wir wollen daher fragen: Lebt der Fußball mittlerweile nur noch vom Geld und was geht ihm dadurch verloren? mehr lesen

  • Ist die Klassik noch zeitgemäß?

    Als "Silbersee" wird das Publikum klassischer Konzertsäle aufgrund der dominierenden Haarfarbe gerne scherzhaft tituliert. Aus der Zeit gefallen scheint sie, die Klassik. Nur das ergraute Publikum bleibt ihr noch treu - so die weitläufige Meinung. Gleichzeitig vermeldet die Deutsche Orchestervereinigung eine Trendwende im Klassikbetrieb und freut sich über ein zunehmend junges Publikum. Wir debattieren: Wie zukunftsfähig ist die Klassik? Wie kann sie den Anschluss an ein neues Publikum finden? mehr lesen