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Gesellschaft
  • Welche Rechte brauchen Tiere?

    Der Tierschutz leitet sich ab aus Rechten, die der Mensch Tieren zuspricht. Aber welche Rechte sind das? Und was ist die Zukunft der Mensch-Tier-Beziehung? mehr lesen

  • Hass im Netz

    Mit der Flüchtlingskrise hat die Zahl der Hasskommentare im Internet zugenommen. Wir haben Politiker, Wissenschaftler und NGO's gefragt: Was sagt das über die deutsche Gesellschaft? Und was ist die beste Strategie im Umgang mit der Hassrede - Löschen, Dagegenhalten, juristisch verfolgen? Auch Twitter und Facebook haben wir um einen Beitrag gebeten. Von beiden Unternehmen kam zunächst eine Absage, wobei Facebook möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt in die Debatte einsteigen möchte. Wir sind gespannt - und veröffentlichen jederzeit gern weitere gute Argumente. mehr lesen

  • Was tun gegen die Glaubwürdigkeitskrise der Medien?

    Umfragen zufolge hat eine Mehrheit der Deutschen wenig oder gar kein Vertrauen in die Medien. Die Flüchtlingskrise hat das Gefühl vieler Bürger, nicht richtig oder nicht vollständig informiert zu werden, offenbar verstärkt. Wie kam es zu dieser Glaubwürdigkeitskrise der Medien? Und was können die Medien tun, um verlorenes Vertrauen zurückgewinnen? Die Tagesspiegel-Redaktion diskutiert darüber am 7. Dezember 2015 mit einem kleinen Kreis von Medienmachern, Medienkritikern und Wissenschaftlern beim ersten CAUSA-Redaktionsworkshop in den Räumen des Tagesspiegels diskutiert, diese und weitere Experten tauschen sich auf CAUSA auch schriftlich aus. mehr lesen

  • Klimawandel

    Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 findet in Paris die UN-Klimakonferenz statt. Wir haben Klima-Experten nach ihrer Meinung gefragt: Wie steht es um die Minderung der Treibhausgasemissionen und die Klimaschutz-Zusagen der Länder? Welche Instrumente funktionieren am besten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren? Wie bewerten sie die Umsetzung des Klimaaktionsprogramms in Deutschland? Auch Themen wie Anpassung an die globale Erwärmung, Finanzierung sowie die Schäden und Verluste durch den Klimawandel werden in dieser Debatte diskutiert. mehr lesen

  • Deutschlands digitale Infrastruktur

    Die Zukunft ist digital. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist ein schnelleres Netz. Welche Prioritäten müssen in Deutschland bei der digitalen Transformation gesetzt werden? Bis wann und unter welchen Voraussetzungen kann der Breitbandausbau erfolgen? Wir fragen Netz-Experten aus Politik und Wirtschaft. mehr lesen

  • Werden Migranten häufiger straffällig?

    Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln wird immer wieder ein Zusammenhang zwischen der Herkunft der mutmaßlichen Täter - von den namentlich bekannten 19 Verdächtigen stammen 13 aus Marokko (Stand Mitte Januar) - und einer angeblich allgemein erhöhten Kriminalitätsneigung von Migranten hergestellt. Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppen nutzen den Vorfall für Hetzkampagnen gegen Muslime und Flüchtlinge. Wir fragen deshalb Wissenschaftler, Politiker und Praktiker, ob und wenn ja welche Zusammenhänge tatsächlich bekannt sind - und welche Handlungsempfehlungen sich aus ihrer Sicht aus der Faktenlage ableiten. Und wir fragen auch, wie der Stereotyp des "kriminellen Ausländers" entsteht und sich verbreitet. mehr lesen

  • Flüchtlingslager Tempelhof: Droht Berlin ein Ghetto?

    Auf dem Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens soll eine temporäre Großunterkunft für 7000 Flüchtlinge entstehen. Mit den Plänen setzt sich der Senat über den Volksentscheid zur Bebauung des Feldes hinweg, das Gesetz müsste geändert werden. Kritiker fürchten eine Ghettoisierung mit vorporgrammierten sozialen Konflikten: 7000 Menschen auf engem Raum zusammengepfercht - kann das gutgehen? Nein, sagt Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister a.D. Ihm widersprechen unter anderem Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, CDU-Fraktioins-Vize Stefan Evers und der Stadtplaner und Leiter der Neuköllner Betreuungseinrichtung „Morus14“, Gilles Duhem. mehr lesen

  • Wie gelingt die Integration?

    Berlin, 17.2.2016 - Deutschland ist ein Einwanderungsland - darüber herrschte, zumindest bis vor Kurzem - ein relativ breiter politischer Konsens. Doch ist das Land auch der Integration der jetzt neu zugezogenen Flüchtlinge und Migranten gewachsen? Wie kann die Integration gelingen? Die Regierungskoalition hat mittlerweile eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Vorschläge vorgelegt. Sie sehen etwa unterschiedlich starke Sanktionen vor, wenn Integration "verweigert" wird oder nicht gelingt: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat ein "Integrationsfördergesetz" angekündigt, das auch Leistungskürzungen für "Integrationsunwillige" vorsieht. Familienministerin Manuela Schwesig will mit einem 10-Millionen-Euro-Programm Kontakte zwischen Migranten und Deutschen fördern. Und die Unionsfraktion hat ein Papier vorgelegt, das von Sprachförderung bis Wohnbau reicht. Diskutiert wird immer wieder auch eine "Wohnsitzauflage", um Ghetto-Bildungen zu vermeiden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe will bis Ende März 2016 ein "Integrationskonzept" erarbeiten. Wir fragen mit Blick auf die deutsche Immigrationsgeschichte: Welche Maßnahmen haben sich bewährt? Welche der aktuell diskutierten Schritte sind sinnvoll? Und sollten jene Migranten bevorzugt werden, die eine gute Bleibeperspektive haben? mehr lesen

  • Familie und Beruf - geht das zusammen? Die Vereinbarkeitsdebatte

    Wie steht es im Jahr 2016 um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fragen wir Unternehmerinnen, Politiker, Wissenschaftlerinnen und Personalverantwortliche, viele selbst Mütter und Väter, nach ihren Einschätzungen und eigenen Erfahrungen. Nach wie vor sind es überwiegend die Frauen, die sich um die Kinder kümmern und dafür oftmals ihre Karriere vernachlässigen, während nicht einmal jeder dritte Vater überhaupt Elternzeit beantragt. Was muss in Politik und Gesellschaft geschehen, damit Beruf und Familie besser, sprich gerechter und gleichmäßiger, zwischen Müttern und Vätern aufgeteilt werden? über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Rollenverteilung von Müttern und Vätern diskutieren: Auch im Jahr 2016 spielt das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie - leider - noch eine sehr große Rolle. mehr lesen

  • Wer hat Vorfahrt in Berlin - Fahrräder oder Autos?

    Zwischen 2008 und 2015 kamen auf Berlins Straßen 81 Radfahrer ums Leben. Im bundesweiten Ranking fahrradfreundlicher Großstädte kam Berlin 2015 nur auf Platz 30. Die Berliner Politik hat bisher wenig bis nichts getan, um die Radverkehrsstrategie umzusetzen. Die Initiative Volksentscheid Fahrrad will Berlin nun zur fahrradfreundlichen Stadt machen. Zu den Forderungen zählen u.a. Radspuren an allen Hauptverkehrsstraßen, 350 Kilometer Fahrradstraßen, 100 Kilometer Radschnellwege, mehr Abstellplätze. Ab Mai werden Unterschriften gesammelt; kommen genug Stimmen zusammen, soll im Herbst 2017 der Volksentscheid durchgeführt werden. Mit Blick auf die bald startende Petition fragen wir Experten: Wer hat Vorfahrt in Berlin - Fahrräder oder Autos? Wie kann es gelingen, Berlin zur fahrradfreundlichen Stadt umzugestalten? Geht das, ohne Nachteile für Fußgänger, Autofahrer und den öffentlichen Nahverkehr? Was hat die Politik bisher getan und was sollte sie künftig unternehmen, um Berlins Straßen fahrradtauglicher zu machen? Von welchen Städten und Ideen kann Berlin lernen? mehr lesen

  • Rechtspopulismus als Gefahr: Brauchen wir eine neue Aufklärung?

    Deutschland erlebt einen Rechtsruck. Der Unwille der Deutschen gegenüber der Merkelschen Willkommenspolitik wächst ebenso wie die Zahl der AfD-Wähler. Die Volksparteien werden durch schlechte Wahlergebnisse wie zuletzt in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt abgestraft; AfD, Pegida und Co dagegen sind ein ernst zu nehmender Bestandteil der Gesellschaft geworden. Wutmenschen statt Gutmenschen. Wir fragen Wissenschaftlerinnen, Künstler und andere Intellektuelle: Braucht Deutschland eine neue Aufklärung? mehr lesen

  • Wo ist die coole muslimische Jugend hin?

    Wo ist die coole "muslimische" Jugend hin?, fragt die Journalistin Cidgem Toprak in ihrem Essay, dem Startpunkt dieser Debatte. Während ihre eigene Generation noch gegen die strengen Eltern rebelliert habe und mit Religion wenig anfangen konnte, beobachtet Toprak heute streng gläubige, angepasste Jugendliche, die tief in ihren muslimischen Communities verankert sind und oft traditionelle Werte leben. Hat Cigdem Toprak recht - werden muslimische Jugendliche "konformer"? Und wenn ja, was ist daran schlimm? Was bewegt die muslimische Jugend heute? mehr lesen

  • Open Data: Verschläft Deutschland die Daten-Moderne?

    Der deutsche Staat sitzt auf seinen Daten. Daten zur Wasserqualität, zu freien Kita-Plätzen, zu Ort und Zeit von Baustellen - was könnte man nicht alles damit machen, rufen Verfechter der Open-Data-Bewegung. Doch Deutschlands Verwaltungen tun sich schwer, flächendeckend Daten in maschinenlesbarem Format zugänglich zu machen. Warum eigentlich? Verschläft Deutschland die digitale Verwaltungsmodernisierung? mehr lesen

  • Religion - Gefährdet sie den gesellschaftlichen Frieden?

    Deutschland ist eine Gesellschaft mit vielen Religionen. Vor allem die muslimische Religionsgemeinschaft in Deutschland wächst, auch durch den Zuzug der zahlreichen Flüchtlinge aus der islamischen Welt. Birgt die verstärkte Multi-Religiosität neuen gesellschaftlichen Konfliktstoff? Mit Blick auf Deutschland, aber auch auf die zahlreichen religiös geprägten oder überformten Konflikte weltweit fragen wir: Sind (multi-)religiöse Gesellschaften tatsächlich per se "unfriedlicher" als säkulare Gesellschaften? Und was ist die beste Antwort einer Gesellschaft, die viele Religionen versammelt: Säkularität im öffentlichen Leben - oder Liberalität gegenüber religiösen Ausdrucksformen? mehr lesen

  • Brauchen wir "Bundesunis"?

    Seit zehn Jahren läuft der Exzellenzwettbewerb für Universitäten. Für die nächste Runde, die 2019 beginnen soll, diskutieren Bund und Länder aktuell eine entscheidende Neuerung. Die acht bis elf „Eliteunis“, die mit ihren „Zukunftskonzepten“ siegen, sollen fortan dauerhaft vom Bund bezuschusst werden. Den Großteil ihrer Finanzierung würde zwar weiter das Sitzland leisten. Es ginge also nicht zu wie in der Schweiz, wo der Bund die ETH Zürich zu 100 Prozent finanziert. Aber die acht bis elf deutschen „Bundesunis“ wären gegenüber allen anderen Unis finanziell deutlich privilegiert. Wäre das gut? Nicht ausreichend? Oder riskant? mehr lesen

  • Warum ist Sachsen so rechts?

    Warum Sachsen? Warum häufen sich ausgerechnet in Sachsen rechte Gruppierungen und rechtsextreme Gewalt? Anstoß zu dieser Debatte gaben uns die Verhaftungen bei der "Gruppe Freital" Ende April 2016 - aber Anlässe gibt es ja viele. Gemessen an der Einwohnerzahl gab es in Sachsen 2015 die meisten fremdenfeindlichen Übergriffe im Vergleich der Bundesländer, hier entstand Pegida, hier versteckte sich der NSU, hier formierte sich in Clausnitz im Februar 2016 ein Mob und brüllte eine Gruppe Flüchtlinge nieder. Wir fragen: Warum hier? Und was kann man dagegen tun? mehr lesen

  • Sexistische Werbung - verbieten oder nicht?

    Frauen, die zu Werbezwecken vor allem als Hinterteil oder Oberweite dargestellt werden? Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will dem ein Ende setzen und lässt in seinem Haus ein entsprechendes Werbeverbot ausarbeiten. Recht so? Weil Frauen durch solche Darstellungen objektiviert werden? Oder ein unsinniger Eingriff zulasten der Meinungsfreiheit? Zum Auftakt der Debatte ein Beitrag von Stevie Schmiedel von "Pinktstinks". mehr lesen

  • Wer gestaltet die Stadt?

    Der städtische Raum wird so intensiv genutzt wie selten. Auch oder gerade im digitalen Zeitalter ist der Stadtraum Protest- und Repräsentationsraum. Graswurzelbewegungen sind es auch, die immer stärker den Stadtraum mitgestalten. Was bedeutet das für die Stadtplanung? Verliert sie ihre Hoheit über das Bild der Stadt? Wir starten unsere Debatte über die Frage, wer die Stadt eigentlich gestaltet, mit einem Essay von Robert Kaltenbrunner. Er sagt: Improvisation braucht einen Rahmen. mehr lesen

  • Gefährdet die Digitalisierung die Demokratie?

    In seinem Buch "Die smarte Diktatur", warnt der Soziologe Harald Welzer vor einer Gefährdung der Demokratie durch die Digitalisierung des Alltags. Welzer schreibt, dass das Internet politisch mündige Bürger in Konsumsklaven verwandelt hat, deren Daten von Großkonzernen geraubt und missbraucht werden. Privatheit und Dialog sind die Voraussetzunge für Demokratie, meint Welzer, doch das Internet macht den Bürger transparent und verflacht die gesellschaftliche Debatte. Ist das Internet ein Fluch für die Demokratie, oder kann es als Instrument dieser dienen? mehr lesen

  • Vegan - hipper Food-Trend oder Weltrettungsprogramm?

    Eigentlich ist Veganismus nicht mehr, als ohne Nutzung tierischer Produkte leben - und doch für die meisten Menschen mehr als nur einen Ernährungsstil. Die einen sehen darin eine überkandidelte Quasi-Religion verwöhnter Großstädter, die anderen die vielleicht letzte Möglichkeit, den geplünderten Planeten vor dem Kollaps zu retten. Was stimmt, was ist dran an dem Konzept? mehr lesen

  • Wie rassistisch ist die Debatte um die Nationalmannschaft?

    8.6.2016 - Im Mai erregte AfD-Parteivize Alexander Gauland Aufsehen mit einer Aussage in einem Gespräch mit der F.A.Z., "die Leute" in Deutschland wollten "einen Boateng" nicht als Nachbarn haben. Er trat damit eine Welle von Sympathiebekundungen für den Nationalspieler Jérôme Boateng los - bis hin zu der Forderung, ihn dauerhaft zum Kapitän der Nationalmannschaft zu machen. Der grüne Politiker Daniel Mack stört sich an der Debatte. Auch die laute Sympathie für Spieler aus Migrantenfamilien sei letztlich "positiver Rassismus" und erkenne die Kategorien von Rassisten an. Aber wie kann sonst über die Einwanderungsgesellschaft gesprochen werden? Wo beginnt Rassismus? Weitere Beiträge folgen in Kürze. mehr lesen

  • Vormarsch der Populisten

    Die Präsidentschaftswahl in Österreich hat verdeutlicht, dass Europas Populismus-Krise längst nicht gelöst ist. Gerade in Zeiten von Massenmigration und Europaverdrossenheit, haben Rechtspopulisten Hochkonjunktur. Wir haben Experten aus verschiedenen Ländern eingeladen, das Phänomen Populismus zu erklären und Parallelen zwischen den verschiedenen Ländern zu ziehen. mehr lesen

  • EM 2016: Fußballpatriotismus = Nationalismus?

    Während großer Fußballturniere wird das Nationale sehr sichtbar. Selbst urbane Kosmopoliten sitzen plötzlich im Deutschland-Trikot im Biergarten und feuern die Nationalmannschaft an. Fahnen hängen an Balkons, Rückspiegel sind schwarz-rot-gold umstrickt. Wie nah sind sich Fußball-Patriotismus und Nationalismus? Stärkt der Fußball-Patriotismus nationalistische und ausgrenzende Stimmungen? Die Grüne Jugend hat anlässlich der Europameisterschaft 2016 dazu aufgerufen, Deutschlandfahnen zu Hause zu lassen - und eine Welle der Empörung ausgelöst. Hier begründet Emma Sammet von der Grünen Jugend Berlin diesen Aufruf. Gegenstimmen in Kürze an dieser Stelle. mehr lesen

  • Psyche & Religion: Wie viel Islam steckt im Terror?

    In Nizza tötet am 14. Juli 2016 ein Terrorist über 80 Menschen auf der Strandpromenade mit einem Lkw - die Polizei findet zunächst keine Hinweise auf Komplizen oder Kontakte zu einem islamistischen Netzwerk. Dennoch flammt die Debatte um den Anteil religiöser Motive an Terrorakten wieder auf. Überwiegen soziale und psychologische Gründe - nur kurz zuvor hatte ein einzelner Attentäter, den sein Umfeld als extrem labil beschreibt, in Orlando, Florida, 50 Menschen ermordet. Oder hat der islamistische Terror seine Wurzeln tatsächlich tief im Islam? Und unterscheiden sich Einzeltäter in ihren Motiven von Tätern, die in Netzwerken agieren? Wir fragen zunächst den Autor und Psychologen Ahmad Mansour. mehr lesen

  • Gentrifizierung - gehört die Innenstadt bald den Reichen?

    Das Wohnen in den Berliner Innenstadt-Bezirken wird zunehmend unbezahlbar für den Normalverdiener. Besonders stark steigen die Mieten derzeit in den ehemaligen Arbeiterbezirke Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Neukölln. Was kann die Politik tun, um eine durchmischte Stadtgesellschaft zu erhalten? Ist die einsetzende Gentrifizierung überhaupt noch aufzuhalten – oder ist das vielleicht gar nicht gewollt? mehr lesen

  • Müssen wir mit Terror/Terrorismus einfach leben lernen?

    Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach - eine Serie von Gewalttaten erschüttert Deutschland. Ihnen folgen wieder viele Forderungen: mehr Polizisten, mehr Überwachung, mehr Sozialarbeit. Gibt es also Wege, Terror und Terrorismus im Vorfeld zu bekämpfen - oder müssen wir auch in Deutschland künftig einfach lernen, damit zu leben? Eine Debatte. mehr lesen

  • Wo beginnt Terrorismus?

    Über die letzten Wochen, häufen sich Gewalttaten und oft dient die Ideologie des Hasses, die der IS predigt, labilen oder psyschich kranken Menschen als Legitimation für ihre Taten. Oft gibt es aber keinen direkten Zusammenhang und trotzdem wird aus einem Amoklauf schnell ein Akt des Terrors. Wir wollen deshalb diskutieren, wie man zwischen Terror und Amok unterscheiden muss, wie der IS-Terrorismus sich auf Einzeltäter auswirkt und was man tun kann, um solche Taten zu verhindern. mehr lesen

  • Ist Rechtschreibung überbewertet?

    Die Rechtschreibkenntnisse vieler Schüler in Deutschland scheinen sich mit der Zeit zu verschlechtern. Korrekte Rechtschreibung im Schulalltag scheint ihren Stellenwert immer mehr zu verlieren - viel wichtiger ist ein gutes Textverständnis und Kreativität. Brauchen wir überhaupt noch umfassende Rechtschreibkenntnisse, wo doch fast jedes Handy Fehler automatisch korrigiert? mehr lesen

  • Kommt der olympische Gedanke an sein Ende?

    Vom Nein der Hamburger zu einer Olympia-Bewerbung über fragwürdige Austragungsorte bis zum letzten Doping-Skandal rund um Russland - die Nachrichten, die sich mit Olympischen Spielen verbinden, sind zunehmend schlecht. Kommt die Idee an ihr Ende? Wurde sie abgewirtschaftet? Lesen Sie hier, was die Sportphilosophie dazu sagt. mehr lesen

  • Eine Pille gegen HIV?

    Lange wurde diskutiert ob die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zum Schutz gegen HIV zugelassen werden soll. Zur PrEP werden HIV-Medikamente eingesetzt, die verhindern sollen, dass sich das Virus nach dem Eindringen in den Körper vermehren kann. Einerseits kann die Therapie viele HIV-Neuinfektionen verhindern, andererseits fürchten viele, dass safer sex dadurch an Bedeutung verlieren könnte und andere Geschlechtskrankheiten sich verbreiten können. Was sind die Risiken und was die Vorteile dieser Therapie? mehr lesen

  • Autonomes Fahren: Sind wir bereit für selbstfahrende Autos?

    Deutsche Autohersteller arbeiten mit Hochdruck an autonomen Autos, ebenso wie Silicon Valley: Das autonome Fahren, das Fahren, ohne selbst zu fahren, ist die neue Lieblingsutopie von Technik- und Autobranche. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nun ein Gesetz angekündigt, das autonomes Fahren auf deutschen Straßen ermöglichen soll. Aber ist die Technik so weit? Und ist es die Gesellschaft? Oder ist Deutschland vielleicht sogar schon zu spät dran? mehr lesen

  • Die neuen Diener - Wie (un-)gerecht ist die Servicegesellschaft?

    In seinem Buch "Die Rückkehr der Diener" stellt Christoph Bartmann fest, dass die obere Mittelschicht zur Bewältigung des Alltags wieder auf ein ganzes Heer oft schlecht bezahlter Servicekräfte zurückgreift, gerade im Haushalt. Unterstützt werden sie dabei von digitalen Plattformen, die diese neue "Dienerschaft" vermitteln. Wie ungerecht ist diese Entwicklung? Sind die neuen Servicekräfte tatsächlich "Knechte", wie Bartmann schreibt, oder eigenverantwortliche Kleinselbständige? Muss die Politik einschreiten? Und was macht das Bedienen-Lassen mit den bürgerlichen Auftraggebern? mehr lesen

  • Computerspiele und Realitätsflucht: Werden wir süchtig?

    Neue Spiele oder Apps wie Pokemon Go nutzen die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Sie begeistern Millionen von Menschen, aber von ihnen geht auch ein enormes Suchtpotential aus. Welche Folgen kann Augmented Reality für die Gesellschaft haben und wird die virtuelle Erweiterung der Realität unser Zusammenleben nachhaltig verändern? Wie groß ist der Sog des Internets insgesamt - und sind wir auf dem Weg, eine Gesellschaft von Digital-Süchtigen zu werden? mehr lesen

  • Was Frauen fordern: Unser Deutschland in 10 Jahren

    Seit Anfang 2016 gilt in Deutschland eine gesetzliche Frauenquote in den Aufsichtsräten von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen. Etwa 3500 weitere Unternehmen in Deutschland müssen nach dem Gesetz von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) Zielgrößen für den Frauenanteil in den Managementetagen festlegen und öffentlich über das Erreichen oder Nicht-Erreichen ihrer Ziele berichten. Zum 30. September 2015 mussten sie sich dazu selbst Fristen setzen. Ein Jahr danach hat sich einiges getan: Mitte des Jahres erfüllte etwa die Hälfte der DAX-Unternehmen die gesetzliche Vorgabe. Aber vieles bewegt sich eben auch nicht. Der Tagesspiegel hat auf Initiative von Katrin Spies, Verkaufsleitung Rubriken, und Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff Spitzenfrauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Debatte in die Tagesspiegel-Redaktionsräume eingeladen. Was muss passieren, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen? Wie kann Chancengleichheit im Beruf, aber auch darüber hinaus erreicht werden? Was fordern Spitzenfrauen für Deutschland in 10 Jahren? Wir dokumentieren an dieser Stelle die Debatte. Alle Beiträge erscheinen auch in einer Tagesspiegel-Sonderbeilage am 3. Oktober. mehr lesen

  • Gibt es eine Krise der Freiheit?

    Der Aufstieg rechtspopulistischer Politiker in mehreren europäischen Ländern und den USA hat viele Kommentatoren dazu bewogen, von einer "Krise der Freiheit" oder eine "Krise des Liberalismus" zu sprechen. Stimmt die Analyse? Schafft sich die freiheitliche Demokratie selbst ab? Und wenn ja - was ist Freiheit heute eigentlich und wie kann sie verteidigt werden? mehr lesen

  • Was heißt es Deutscher zu sein - und wie wird man es?

    In ihrem Buch "Die neuen Deutschen" analysieren Herfried und Marina Münkler Angela Merkels Willkommenspolitik und stellen fest, dass es bei der Aufnahme von Flüchtlingen um die Aufrechterhaltung unserer deutschen und europäischen Identität geht - Humanismus, Aufklärung und Freiheit. Die Flüchtlingspolitik sei vielmehr eine Frage der nationalen Identität. Wir laden ein zur Debatte über die Thesen von Herfried und Marina Münkler: Was heißt es, deutsch zu sein - und wie kann die Integration gelingen? mehr lesen

  • Muss das Staatskirchenrecht überdacht werden?

    Die religiöse Zusammensetzung des Landes verändert sich immer weiter und damit kommt die Frage auf, inwiefern das Staatskirchenrecht noch aktuell und repräsentativ ist? Sollen alle Glaubensgemeinschaften die selben Vorteile genießen? Oder gehört das Staatskirchenrecht komplett aufgelöst? mehr lesen

  • Machen Kinder unglücklich?

    Seit 2015 werfen Studien die Frage nach der "Regretting Parenthood" auf. Eltern beklagen sich über das Leben mit ihren Kindern, ihre Zerrissenheit, die Ansprüche und Erwartungen der Gesellschaft. Zugleich wächst der Druck vor allem auf Frauen, gegen sinkende Bevölkerungsprognosen Kinder in die Welt zu setzen, ein Land zwischen Kinderglück und Anti-Natalismus. mehr lesen

  • Braucht Deutschland ein Einheitsdenkmal?

    Die Wiedervereinigung Deutschlands soll ein Denkmal bekommen. Das beschloss 2007 der Bundestag. Zwei Wettbewerbe später wählte man 2011 einen Sieger aus: eine begehbare Schale, auch genannt Einheitswippe. Entworfen vom Büro Milla & Partner und der Choreographin Sasha Waltz. Der für 2013 geplante Baubeginn verzögerte sich immer wieder, bis im April 2016 der Haushaltsausschuss des Bundestages entschied, das Denkmal in dieser Form nicht zu bauen. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., findet das "beschämend". mehr lesen

  • Zerstören Bonusprogramme die solidarisierte Gesellschaft?

    Neue Versicherungsmodelle und Fitness-Apps: Kunden von beispielsweise der Generali-Risikolebensversicherung werden Bonusprogramme angeboten, wenn sie gesünder leben; sich besser ernähren, mehr Sport treiben. Wir wollen fragen: Entsolidarisieren sich Versicherungen so mit den "Schwächeren"? Darf sich das Programm auch im Spektrum der gesetzlichen Krankenversicherungen ausbreiten? Führen Bonusprogramme und Fitnessapps zum gesünderen Lebensstil? mehr lesen

  • Spitzensport - Fördergelder nur noch für Medaillen?

    Der Deutsche Olympische Sportbund und das Bundesinnenministerium wollen künftig stärker auf Sportler und Disziplinen mit hohen Medaillenchancen setzen. Die weniger aussichtsreiche Disziplinen bangen jetzt um die wichtigen Fördergelder. Bleibt bei dem Konzept die Vielfalt im Deutschen Spitzensport auf der Strecke?. mehr lesen

  • Armer weißer Mann - das neue Feindbild?

    Immer mehr wird über den alten weißen Mann geschimpft, der über Jahrhunderte die Gesellschafts- und Machtstrukturen beherrschte. Die Zeiten haben sich geändert, der weiße Mann hat seine Vormachtstellung verloren. Die Pluralisierung der Macht-und Lebensformen ist zu begrüßen, aber gehen die Kritiker nicht zu hart mit den alten weißen Männern ins Gericht? Alles Übel in der Welt wird ihnen angeheftet, viele sehen sich schon als neues gesellschaftliches Feindbild. Wir fragen: Ist das Bashing gegen den weißen alten Mann gerechtfertigt? mehr lesen

  • Geschichte ohne Zeitzeugen

    Die Jahrestage wiederholen sich, doch die Zeitzeugen werden immer weniger. Gerade der Zweite Weltkrieg wird bald nur noch aus den Textbüchern heraus erklärt werden. Doch wie wird sich die Gedenkkultur verändern, wenn es keine direkten Berichte mehr gibt, keine Zeugen, die erzählen können? mehr lesen

  • Kinderehen - dulden oder verbieten?

    Justizminister Maas hat einen Gesetzentwurf zur schnelleren Aufhebung von Minderjährigen-Ehen vorgelegt. Welche Schutzmechanismen gibt es, die den Kindern wirklich helfen: Brauchen wir ein pauschales Verbot oder sollte es weiterhin Ausnahmen geben, wenn eine Trennung das Leben der Mädchen eher noch erschweren würde? mehr lesen

  • Braucht Forschung Tierversuche?

    Eine Debatte der Leibniz-Gemeinschaft

    Tierversuche sind in der Grundlagenforschung in vielen Fällen heute immer noch unverzichtbar. Mit den Experimenten untersuchen Wissenschaftler komplexe biologische Prozesse in Tieren, um den menschlichen Organismus und seine Funktionsweise besser zu verstehen. Auch in der Medizin spielen Tierversuche eine entscheidende Rolle, etwa bei der Entwicklung neuer Medikamente und Therapieverfahren. Dennoch kritisieren Tierversuchsgegner, dass Wissenschaftler auf existierende Alternativmethoden umsteigen sollten. Sie fordern die Abschaffung der Experimente. Sind Tierversuche für die Forschung wirklich notwendig? Und darf der Mensch überhaupt andere Tiere für seine Interessen leiden lassen? In dieser Debatte kommen namhafte Expertinnen und Experten zu Wort, die in unterschiedlichen Kontexten mit Tierversuchen zu tun haben. Weil sie selbst Tierversuche in ihrer Forschung einsetzen, weil sie Tierversuche zu ersetzbar halten oder weil sie sich dem ethischen Dilemma widmen, vor das uns Tierversuche stellen. Die Debatte soll ein Beitrag für eine fundierte und sachliche Diskussion über Tierversuche sein und die unterschiedlichen Argumente transparent machen. mehr lesen

  • Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz ist dem Menschen in vielem mittlerweile überlegen: Computer erkennen Tumore teils besser als Ärzte, fahren besser als als menschliche Autofahrer und gewinnen im "Go". Und dennoch: Nützt künstliche Intelligenz wirklich mehr als sie schadet - oder erliegt der Mensch dem Selbstoptimierungswahn? Eine Debatte in Zusammenarbeit mit www.disput-berlin.de - der am 28.11.2016 live in der European School of Management and Technology über das Thema debattiert. mehr lesen

  • Wie verändert die "filter bubble" die Politik?

    Nach der Wahl von Donald Trump und dem Brexit wird sie von vielen Seiten für den Erfolg der Populisten verantwortlich gemacht: die "filter bubble". Der Begriff stammt von dem Internetaktivisten Eli Pariser. Er bezeichnet damit das Phänomen, dass die Algorithmen von Google oder Facebook den Nutzern vor allem Informationen anzeigen, die ihrem Standpunkt entsprechen - und sie so in ihrem Weltbild bestärken. Doch blieben die politischen Lager nicht immer schon in ihren eigenen Lagern und ließen dort nur die eigene Meinung zu? Ist die "filter bubble" wirklich eine neue Entwicklung? Und können die Parteien sie durch Social-Media-Strategien und Big Data - Massendatenanalyse - verstärken? Wie mächtig ist sie und wie bringen wir sie zum Platzen? mehr lesen

  • Weihnachtsmann und Christkind: Darf man die Kinder anlügen?

    Geschenke gehören für die meisten Kinder fest zum Weihnachtsprogramm dazu. Die Frage nach der Herkunft der Geschenke stellt Eltern immer wieder vor ein moralisches Dilemma: Darf man die Kinder anlügen und ihnen erzählen, dass der Weihnachtsmann oder das Christkind da waren? Oder sollte man ihnen die Wahrheit sagen? mehr lesen

  • Werden Migranten von der Polizei diskriminiert?

    Der Silvesterabend in Köln blieb auch dieses Jahr nicht ohne Skandal: die Polizei stoppte und inspizierte eine größere Menge Männer nordafrikanischer Männer, die sie später als "Nafris" bezeichnete. Schnell war von "Racial Profiling" und polizeilicher Diskriminierung die Rede. Wir wollen fragen: Werden Migranten von der Polizei anders behandelt? mehr lesen

  • TU: Braucht die Uni die Viertelparität?

    Seit Jahren wird an der TU über die Einführung der Viertelparität gestritten. Studierende wollen mehr Mitbestimmungsrecht, die Professoren wollen am alten Teilhabemodell festhalten. Sollten Studenten das gleiche Mitspracherecht in den entscheidenden Gremien haben, als die Professoren? mehr lesen

  • Werden die Dörfer vernachlässigt?

    Immer mehr Menschen zieht es in die Städte während die Dörfer der Bundesrepublik mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben. Auch von der Politik fühlen sich viele ländliche Gemeinden verlassen. Wir fragen: Muss mehr in die ländlichen Gemeinden investiert werden oder sollte der Fokus auf die Städte gelegt werden, die immer mehr Menschen beheimaten und mit starken Armutsgefällen zu kämpfen haben? Welche politischen Konsequenzen ergeben sich aus der Vernachlässigung des ländlichen Raumes? mehr lesen

  • Sollte es eine Impfpflicht geben?

    Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 316 Menschen an Masern erkrankt. Zu viele, meint auch die Weltgesundheitsorganisation, nach deren Ziel es maximal 80 sein dürften. Grund dafür könnte sein, dass zu wenige Menschen geimpft sind. Würde eine Impfpflicht helfen, die Masernfälle zu senken? mehr lesen

  • Sollten Schulnoten abgeschafft werden?

    Immer wieder zur Zeugnisvergabe kommt die Frage auf, ob die Benotung der Schüler noch zeitgemäß ist. Bauen Noten zu viel Druck auf? Sollte nicht eher die Motivation der Schüler im Vordergrund stehen? Welche Alternativen gibt es? mehr lesen

  • Wie steht es um die Gleichberechtigung? Eine Bestandsaufnahme.

    Immer noch muss daran erinnert werden, dass die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu oft auf halber Strecke steckenbleibt. Wir wollen diskutieren in welchen Bereichen es noch Nachholbedarf gibt und wie Ungleichheit vermieden werden kann. mehr lesen

  • Brauchen wir Gesetze gegen Fake News und Hasskommentare?

    Union und SPD drängen Facebook und andere Soziale Medien dazu, mehr Verantwortung im Kampf gegen Fake News und Hasskommentare zu übernehmen. Andere fürchten dadurch Zensur. Wir wollen debattieren, ob ein Gesetz gegen Fake News und Hate Speech nötig ist und wie gerechtfertigt ein solches wäre. mehr lesen

  • Was bedeutet Heimat?

    Jeder hat eine Vorstellung von Heimat, aber die eine richtige Definition gibt es nicht. Der Begriff ist eine Projektionsfläche - vor allem für Konservative und Rechte. Gerade im Zeitalter der Migration erlangt die Debatte um Heimatbegriffe wieder Bedeutung. Wir wollen mit unterschiedlichsten Menschen diskutieren, was Heimat für sie bedeutet. mehr lesen

  • Brennpunktschulen: Sind Lehrer-Vorurteile Teil des Problems?

    Die Debatte um Brennpunktschulen dreht sich bislang vor allem um die Defizite der Schüler. Unsere Autorin, die an einer Berliner Brennpunktschule arbeitet und auch im Interesse der Schule anonym bleiben will, sagt: Auch die Lehrer sind Teil des Problems. An ihrer Schule, so schildert sie es, haben sich zwischen Lehrern und Schülern harte Fronten gebildet. Den Lehrern mangele es an Wertschätzung für die Schüler, deren Probleme die Lehrer teilweise "muslimisieren". Den Pädagogen mangele es an Bewusstsein für das Leben von Schülern "of Color". Der vorurteilsbehaftete Umgang mit ihnen, so schreibt unsere Autorin, stehe den Lernerfolgen der Kinder und Jugendlichen im Weg. Hat sie recht? Diskutieren Sie mit. Sie sind Pädagoge, Bildungsprofi, Politiker und möchten auf diesen Text antworten? Sie können uns gern schreiben an causa.autoren@tagesspiegel.de mehr lesen

  • Antisemitismus unter Muslimen

    Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die Vereinigten Staaten hat in Berlin zu Demonstrationen geführt, bei denen israelische Fahnen verbrannt sowie antisemitische und anti-israelische Slogans skandiert wurden. Viele der Teilnehmer waren Migranten aus arabischen Ländern. Die Demonstrationen sowie eine qualitative Studie des American Jewish Committee zu antisemitischen Einstellungen unter Flüchtlingen haben dazu geführt, dass im Dezember 2017 die Debatte um Antisemitismus unter Muslimen in Deutschland wieder auflebt. Wir wollen hier die Diskussion weiter führen, die wir im April 2017 gestartet haben. Damals war ein jüdischer Schüler an einer Schule in Berlin-Friedenau von einem Mitschüler antisemitisch beleidigt und angegriffen worden. Ist Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen stärker verbreitet? Wie kann die Politik dagegen vorgehen? Oder wird mit dem Vorwurf des Antisemitismus pauschal Stimmung gegen Muslime gemacht? mehr lesen

  • Soll Tegel offen bleiben?

    Nach dem erfolgreichen Volksbegehren der Bürgerinitiative „Berlin braucht Tegel“ wird es am Tag der Bundestagswahl einen Volksentscheid geben über die Offenhaltung des Flughafens geben. Bis dahin wird weiter diskutiert: Was spricht für, was gegen eine Schließung? Und ist es rechtlich überhaupt möglich, Tegel weiter zu betreiben? mehr lesen

  • Genome Editing: Chance für den Menschen oder ethisch fragwürdig?

    Eine Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat sich dafür ausgesprochen, Experimente an überzähligen menschlichen Embryonen auch in Deutschland zu gestatten, um Korrekturen im Erbgut zu ermöglichen. Das so genannte Genome Editing würde voraussetzen, dass das deutsche Embryonenschutzgesetz entsprechend geändert wird. Sind die Nutzen dieser Technik groß genug, um diese Schritte zu legitimieren? Ist sie ethisch korrekt? Was sind die Risiken? Muss sich Deutschland der Embryonen-Forschung weiter öffnen? Diskutieren Sie mit! mehr lesen

  • Wachstumsschmerz: Wie groß darf Berlin werden?

    Steigende Mieten, Gentrifizierung, Verkehrsstaus: Das Wachstum Berlins führt oft zu Unmut bei den Bürgern. Dass sich aus diesem Unmut schnell gewaltsamer Protest werden kann, kennt man aus Städten wie London oder Paris, deren Vorstädte mit allerlei Problemen zu kämfpen haben. Wir wollen diskutieren, wie groß die Stadt eigentlich werden darf, wie das Wachstum gemanaged werden muss und wie der soziale Frieden gewahrt werden kann? mehr lesen

  • Wie nützlich ist eine Leitkultur-Debatte?

    Mit seinen zehn Thesen zur Leitkultur hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière ein Statement gesetzt, das an Klarheit nichts vermissen ließ: Wir sind nicht Burka, hieß es da, und, dass man in Deutschland die Hand reiche. Die plakative Darstellung hat viel Protest ausgelöst. Die Frage ist: Wie nützlich ist die Leitkultur-Debatte? mehr lesen

  • Darf es ein Kopftuchverbot geben?

    Selten hat so wenig Stoff für so viel Zündstoff gesorgt: das Tragen des Kopftuches löst seit Jahren regelmäßig Debatten aus. In Berlin wird über das Neutralitätsgesetz verhandelt, das das Tragen religös-geprägter Symbole im öffentlichen Dienst untersagt. Im Mittelpunkt steht dabei aber insbesondere das Kopftuch. Immer noch gilt es als Symbol der Unterdrückung der Frau oder der Ablehnung westlicher Werte. Doch ist nicht gerade das Verbot die eigentliche Unterdrückung und Ablehnung? Ist es diskriminierend, das Tragen dieses religiösen Symbols zu verbieten? mehr lesen

  • Welchen Stellenwert soll die Geschlechterforschung haben?

    Kein anderes Fachgebiet wird so kontrovers diskutiert wie die Geschlechterforschung. Kritiker der Gender Studies sehen in der Disziplin oftmals eine politische Haltung, die das traditionelle Geschlechterbild und -verhältnis abzuschaffen versucht. Befürworter argumentieren, dass man sich nicht nur politisch und gesellschaftlich mit der Geschlechterdifferenzierung auseinandersetzen muss, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene. Wir wollen debattieren, welchen Stellenwert Gender Studies heute haben sollten. mehr lesen

  • Problemzone Körper

    Mit ihrem Film "Embrace" haben Nora Tschirner und Taryn Brumfitt eine neue Debatte angestoßen: Warum fühlen sich so viele Frauen in ihrem Körper unwohl? Auch wir wollen diskutieren: Wieso werden in Werbung und Medien nur retuschierte Models gezeigt, die entweder superschlank oder "plus size" sind? Ist der weibliche Durchschnittskörper unterrepräsentiert? Und was ist überhaupt ein "durchschnittlicher" Frauenkörper? mehr lesen

  • Kuppelkreuz-Debatte: Ein Kreuz für das Stadtschloss?

    Mit ihrer Entscheidung, auf der Kuppel des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses ein Kreuz zu errichten, hat die Stiftung Humboldt-Forum eine rege Debatte angestoßen. Auch wir wollen diskutieren: Ist ein Kreuz auf dem Berliner Stadtschloss angebracht? Ist es zeitgemäß? Und welche Signale sendet eine solche Entscheidung aus? mehr lesen

  • Sollten sich Muslime vom islamistischen Terror distanzieren?

    Zum kommenden Samstag haben Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und Friedensaktivist Tarek Mohamad zu einem Friedensmarsch der Muslime gegen den Terror aufgerufen. Nach der Terrorwarnung beim Festival "Rock am Ring" und den jüngsten Anschlägen in London hatten sich einige Stimmen in Deutschland gewünscht, dass Muslime ein klares Zeichen gegen den Terror setzen. Wir wollen diskutieren: Sollten sich Muslime vom islamistischen Terror distanzieren? mehr lesen

  • Was ist deutsch?

    Leitkultur, Grundgesetz, Doppelpass, Abendland - es wird lebhaft gestritten um das Leben und Zusammenleben in Deutschland: Wer soll sich ändern, wer nicht - und dazu gehört immer auch die Frage: Was ist deutsch? Schwer zu beantworten! Aber trotzdem haben bekannte Autoren und Experten die Mühe gemacht und nach Antworten gesucht. mehr lesen

  • Katholische Kirche: Soll es Priesterinnen geben?

    Nach frühchristlicher Lehre ist das Amt des Priesters ausschließlich Männern vorbehalten. Mittlerweile haben sich aber viele christliche Glaubensgemeinschaften geöffnet und erlauben auch Priesterinnen in ihren Kirchen. Die katholische Kirche lehnt die Frauenordination weitherhin ab. Die junge Theologin Jacqueline Straub will das ändern und die erste Priesterin werden. Wir lassen sie und ihre Gegenredner debattieren. mehr lesen

  • Soll das Urheberrecht für Bildungszwecke gelockert werden?

    Das Justizministerium hat einen Gesetzentwurf zum Bildungs-Urheberrecht vorgelegt. Das "Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“ sieht vor, dass geschützte Werke für die Bildung und Wissenschaft frei verfügbar gemacht werden sollen. Medienhäuser, Autoren und Buchverlage sehen sich durch das Gesetz benachteiligt, da die gesetzlichen Nutzungsbefugnisse für ihre Texte deutlich erweitert würden, ohne dass Autoren und Verlage eine angemessene Vergütung dafür bekommen würden. Wir wollen debattieren: Ist der Gesetzentwurf gerecht und nötig? mehr lesen

  • Ist die "Ehe für alle" mit dem Grundgesetz vereinbar?

    Am Freitag hat der Bundestag eine historische Entscheidung getroffen: Die "Ehe für alle" wurde mit Jubel und Konfetti begrüßt. Doch auch Kritiker erhoben ihre Stimmen. Viele von ihnen argumentieren, dass eine Gesetzesänderung notwendig gewesen wäre. Nun stellt sich die Frage: Ist der Beschluss mit dem Grundgesetz vereinbar? mehr lesen

  • Braucht die Bundeswehr eine neue Kultur?

    Entwürdigende Aufnahmerituale, Vorwürfe von sexuellem Missbrauch, Wehrmacht-Nostalgie und der Fall um Franco A: Die Bundeswehr wird immer wieder von Skandalen geplagt. Sind es nur Einzelfälle oder haben sie etwas mit der Obrigkeitskultur der Bundeswehr zu tun? Braucht die Bundeswehr eine neue Kultur, um solche Vorkommnisse zu vermeiden? mehr lesen

  • Wie viel Tourismus verträgt Berlin?

    Die Touristenzahlen in Berlin steigen von Jahr zu Jahr. Doch der unbestreitbare wirtschaftliche Erfolg hat eine Kehrseite: Anwohner beschweren sich über Lärm, Dreck und steigende Mieten aufgrund der Zweckentfremdung von Wohnraum. In Barcelona und Mallorca hat ebendiese Situation schon zu Protest und Umdenken in der Politik geführt. Aber wie hält es die deutsche Hauptstadt? Braucht Berlin eine Obergrenze für Touristen? mehr lesen

  • Kein Wahlrecht für rechtlich Betreute - muss sich das ändern?

    Etwa 84.000 Menschen mit Behinderungen in Deutschland sind derzeit vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Das Bundeswahlgesetz regelt in im Paragrafen 13 Nr. 2, dass derjenige, für den "zur Besorgung aller seiner Angelegenheiten" ein Betreuer bestellt ist, nicht wählen darf. Das Deutsche Instituts für Menschenrechte etwa sieht darin eine Diskriminierung - andere sehen bei der Gewährung des Wahlrechts - zum Beispiel bei Wachkoma-Patienten - ein Einfallstor für Missbrauch. Ein Wahlrecht für alle - naiv oder überfällige Gewährung von Grundrechten? mehr lesen

  • Wie verändert sich die Liebe in digitalen Zeiten?

    Haben Dating-Apps und die dadurch suggerierte ständige Verfügbarkeit von Intimität dazu geführt, dass die Liebe heute einfacher zu finden und zu erhalten ist? Oder hat das gesteigerte Potential bei der Partnersuche dazu geführt, dass wir in Unsicherheit und Unentschlossenheit verfallen und unfähig werden „zu lieben“? Oder hat sich die Liebe, dieses urmenschliche Gefühl, eigentlich nie wirklich verändert? mehr lesen

  • Die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien

    Zwischen Grundversorgungsauftrag und Einschaltquote nimmt der Druck auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu. Die einen empfinden die Gebührenpflicht als Zwang, die anderen betonen die Bedeutung unabhängiger Medien in Zeiten der "Lügenpresse"-Schreier. Die Frage: Sollen die öffentlich-rechtlichen Medien ausgebaut oder bei ihnen eingespart werden? mehr lesen

  • Wie gleich sind Mann und Frau?

    Welche Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern und wie wirken sie sich auf die Berufswelt und die Gesellschaft aus? mehr lesen

  • Was können wir gegen die neue Form des Terrorismus tun?

    New York, Barcelona, London, Stockholm. Auch 2017 erfolgten zahlreiche Terroranschläge. Die Tatwaffe war in vielen Fällen ein Fahrzeug. Wie ist diese neue Qualität des Terrorismus zu bewerten? Und was kann dem islamistischen Terror entgegengesetzt werden? mehr lesen

  • Wohnungsbau: Zwischen Zeitdruck und Profitgier

    Wohnungsnot und steigende Mieten kennen fast alle Städte. Die Frage, wie sich der Wohnungsbau verändert muss, ist zu einer der größten Herausforderungen geworden. Der Zeitdruck erfordert schnelles Bauen, doch das führt oftmals zu Wohnungen, die nicht den Qualitätsansprüchen der Bürger entsprechen. Sollte also schneller oder besser gebaut werden? Wir lassen Experten debattieren. mehr lesen

  • Was ist Israelkritik - und was Antisemitismus?

    Dürfen in Deutschland israelische Fahnen verbrannt werden? Ist Antisemitismus hierzulande ein Problem? Braucht es einen Antisemitismusbeauftragten? Es wird wieder viel gestritten über Juden in Deutschland und Israel. Und immer geht es dabei auch um die Grenze zwischen Israelkritk und Antisemitismus. Wir fragen: Wo soll die gezogen werden? mehr lesen