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Ethik
  • Vom Erbgut zum Phantombild - ein nötiger Tabubruch?

    Anfang Juli diskutierten die Justizminister der Länder, ob Ermittler künftig auch solche Teile des Erbguts von Blut, Haaren, Sperma oder Hautresten von Tatorten untersuchen dürfen, die Rückschlüsse auf äußere Merkmale eines Menschen, seine „biogeographische“ Herkunft und womöglich sogar auf Krankheiten zulassen. Bislang ist es der Polizei nur erlaubt, Erbgutspuren zur Identifizierung eines Tatverdächtigen zu nutzen, Hinweise auf sein Aussehen dürfen nicht erhoben werden. Soll sich das ändern? Ist eine solche forensische DNS-Phänotypisierung (fDP) vergleichbar mit der Aussage eines Zeugen, der das Aussehen eines Täters beschreibt? Oder hat ein Hinweis, dass eine DNS-Spur auf einen Täter mit asiatischer, afrikanischer oder amerikanischer Herkunft deutet, diskriminierenden und gesellschaftlichen Frieden störenden Charakter? mehr lesen