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Ethik
  • Vom Erbgut zum Phantombild - ein nötiger Tabubruch?

    Anfang Juli diskutierten die Justizminister der Länder, ob Ermittler künftig auch solche Teile des Erbguts von Blut, Haaren, Sperma oder Hautresten von Tatorten untersuchen dürfen, die Rückschlüsse auf äußere Merkmale eines Menschen, seine „biogeographische“ Herkunft und womöglich sogar auf Krankheiten zulassen. Bislang ist es der Polizei nur erlaubt, Erbgutspuren zur Identifizierung eines Tatverdächtigen zu nutzen, Hinweise auf sein Aussehen dürfen nicht erhoben werden. Soll sich das ändern? Ist eine solche forensische DNS-Phänotypisierung (fDP) vergleichbar mit der Aussage eines Zeugen, der das Aussehen eines Täters beschreibt? Oder hat ein Hinweis, dass eine DNS-Spur auf einen Täter mit asiatischer, afrikanischer oder amerikanischer Herkunft deutet, diskriminierenden und gesellschaftlichen Frieden störenden Charakter? mehr lesen

  • Soll der Paragraf 219a abgeschafft werden?

    Seitdem eine Gießener Ärztin 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil Sie auf Ihrer Homepage darüber informierte, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornimmt, ist eine heftige Debatte über den Paragrafen 219a entstanden. Der verbietet ausdrücklich die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche. In der Debatte geht es um den Schutz ungeborenen Lebens einerseits und den freien Zugang zu Informationen andererseits. mehr lesen

Europa