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Bildung
  • Privatschule - ein Eliteclub für Reiche?

    Schulen freier Träger stehen in der Kritik, zu überteuert zu sein, es fehle die soziale Durchmischung, und der Senat kontrolliere das zu wenig. Sind Privatschulen tatsächlich nur den Kindern reicher Eltern vorbehalten? mehr lesen

Ethik
  • Vom Erbgut zum Phantombild - ein nötiger Tabubruch?

    Anfang Juli diskutierten die Justizminister der Länder, ob Ermittler künftig auch solche Teile des Erbguts von Blut, Haaren, Sperma oder Hautresten von Tatorten untersuchen dürfen, die Rückschlüsse auf äußere Merkmale eines Menschen, seine „biogeographische“ Herkunft und womöglich sogar auf Krankheiten zulassen. Bislang ist es der Polizei nur erlaubt, Erbgutspuren zur Identifizierung eines Tatverdächtigen zu nutzen, Hinweise auf sein Aussehen dürfen nicht erhoben werden. Soll sich das ändern? Ist eine solche forensische DNS-Phänotypisierung (fDP) vergleichbar mit der Aussage eines Zeugen, der das Aussehen eines Täters beschreibt? Oder hat ein Hinweis, dass eine DNS-Spur auf einen Täter mit asiatischer, afrikanischer oder amerikanischer Herkunft deutet, diskriminierenden und gesellschaftlichen Frieden störenden Charakter? mehr lesen

Gesellschaft
  • Welche Rechte brauchen Tiere?

    Der Tierschutz leitet sich ab aus Rechten, die der Mensch Tieren zuspricht. Aber welche Rechte sind das? Und was ist die Zukunft der Mensch-Tier-Beziehung? mehr lesen

  • Hass im Netz

    Mit der Flüchtlingskrise hat die Zahl der Hasskommentare im Internet zugenommen. Wir haben Politiker, Wissenschaftler und NGO's gefragt: Was sagt das über die deutsche Gesellschaft? Und was ist die beste Strategie im Umgang mit der Hassrede - Löschen, Dagegenhalten, juristisch verfolgen? Auch Twitter und Facebook haben wir um einen Beitrag gebeten. Von beiden Unternehmen kam zunächst eine Absage, wobei Facebook möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt in die Debatte einsteigen möchte. Wir sind gespannt - und veröffentlichen jederzeit gern weitere gute Argumente. mehr lesen

  • Was tun gegen die Glaubwürdigkeitskrise der Medien?

    Umfragen zufolge hat eine Mehrheit der Deutschen wenig oder gar kein Vertrauen in die Medien. Die Flüchtlingskrise hat das Gefühl vieler Bürger, nicht richtig oder nicht vollständig informiert zu werden, offenbar verstärkt. Wie kam es zu dieser Glaubwürdigkeitskrise der Medien? Und was können die Medien tun, um verlorenes Vertrauen zurückgewinnen? Die Tagesspiegel-Redaktion diskutiert darüber am 7. Dezember 2015 mit einem kleinen Kreis von Medienmachern, Medienkritikern und Wissenschaftlern beim ersten CAUSA-Redaktionsworkshop in den Räumen des Tagesspiegels diskutiert, diese und weitere Experten tauschen sich auf CAUSA auch schriftlich aus. mehr lesen

  • Klimawandel

    Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 findet in Paris die UN-Klimakonferenz statt. Wir haben Klima-Experten nach ihrer Meinung gefragt: Wie steht es um die Minderung der Treibhausgasemissionen und die Klimaschutz-Zusagen der Länder? Welche Instrumente funktionieren am besten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren? Wie bewerten sie die Umsetzung des Klimaaktionsprogramms in Deutschland? Auch Themen wie Anpassung an die globale Erwärmung, Finanzierung sowie die Schäden und Verluste durch den Klimawandel werden in dieser Debatte diskutiert. mehr lesen

  • Deutschlands digitale Infrastruktur

    Die Zukunft ist digital. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist ein schnelleres Netz. Welche Prioritäten müssen in Deutschland bei der digitalen Transformation gesetzt werden? Bis wann und unter welchen Voraussetzungen kann der Breitbandausbau erfolgen? Wir fragen Netz-Experten aus Politik und Wirtschaft. mehr lesen

  • Werden Migranten häufiger straffällig?

    Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln wird immer wieder ein Zusammenhang zwischen der Herkunft der mutmaßlichen Täter - von den namentlich bekannten 19 Verdächtigen stammen 13 aus Marokko (Stand Mitte Januar) - und einer angeblich allgemein erhöhten Kriminalitätsneigung von Migranten hergestellt. Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppen nutzen den Vorfall für Hetzkampagnen gegen Muslime und Flüchtlinge. Wir fragen deshalb Wissenschaftler, Politiker und Praktiker, ob und wenn ja welche Zusammenhänge tatsächlich bekannt sind - und welche Handlungsempfehlungen sich aus ihrer Sicht aus der Faktenlage ableiten. Und wir fragen auch, wie der Stereotyp des "kriminellen Ausländers" entsteht und sich verbreitet. mehr lesen

  • Flüchtlingslager Tempelhof: Droht Berlin ein Ghetto?

    Auf dem Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens soll eine temporäre Großunterkunft für 7000 Flüchtlinge entstehen. Mit den Plänen setzt sich der Senat über den Volksentscheid zur Bebauung des Feldes hinweg, das Gesetz müsste geändert werden. Kritiker fürchten eine Ghettoisierung mit vorporgrammierten sozialen Konflikten: 7000 Menschen auf engem Raum zusammengepfercht - kann das gutgehen? Nein, sagt Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister a.D. Ihm widersprechen unter anderem Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, CDU-Fraktioins-Vize Stefan Evers und der Stadtplaner und Leiter der Neuköllner Betreuungseinrichtung „Morus14“, Gilles Duhem. mehr lesen

  • Wie gelingt die Integration?

    Berlin, 17.2.2016 - Deutschland ist ein Einwanderungsland - darüber herrschte, zumindest bis vor Kurzem - ein relativ breiter politischer Konsens. Doch ist das Land auch der Integration der jetzt neu zugezogenen Flüchtlinge und Migranten gewachsen? Wie kann die Integration gelingen? Die Regierungskoalition hat mittlerweile eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Vorschläge vorgelegt. Sie sehen etwa unterschiedlich starke Sanktionen vor, wenn Integration "verweigert" wird oder nicht gelingt: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat ein "Integrationsfördergesetz" angekündigt, das auch Leistungskürzungen für "Integrationsunwillige" vorsieht. Familienministerin Manuela Schwesig will mit einem 10-Millionen-Euro-Programm Kontakte zwischen Migranten und Deutschen fördern. Und die Unionsfraktion hat ein Papier vorgelegt, das von Sprachförderung bis Wohnbau reicht. Diskutiert wird immer wieder auch eine "Wohnsitzauflage", um Ghetto-Bildungen zu vermeiden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe will bis Ende März 2016 ein "Integrationskonzept" erarbeiten. Wir fragen mit Blick auf die deutsche Immigrationsgeschichte: Welche Maßnahmen haben sich bewährt? Welche der aktuell diskutierten Schritte sind sinnvoll? Und sollten jene Migranten bevorzugt werden, die eine gute Bleibeperspektive haben? mehr lesen

  • Familie und Beruf - geht das zusammen? Die Vereinbarkeitsdebatte

    Wie steht es im Jahr 2016 um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fragen wir Unternehmerinnen, Politiker, Wissenschaftlerinnen und Personalverantwortliche, viele selbst Mütter und Väter, nach ihren Einschätzungen und eigenen Erfahrungen. Nach wie vor sind es überwiegend die Frauen, die sich um die Kinder kümmern und dafür oftmals ihre Karriere vernachlässigen, während nicht einmal jeder dritte Vater überhaupt Elternzeit beantragt. Was muss in Politik und Gesellschaft geschehen, damit Beruf und Familie besser, sprich gerechter und gleichmäßiger, zwischen Müttern und Vätern aufgeteilt werden? über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Rollenverteilung von Müttern und Vätern diskutieren: Auch im Jahr 2016 spielt das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie - leider - noch eine sehr große Rolle. mehr lesen

  • Wer hat Vorfahrt in Berlin - Fahrräder oder Autos?

    Zwischen 2008 und 2015 kamen auf Berlins Straßen 81 Radfahrer ums Leben. Im bundesweiten Ranking fahrradfreundlicher Großstädte kam Berlin 2015 nur auf Platz 30. Die Berliner Politik hat bisher wenig bis nichts getan, um die Radverkehrsstrategie umzusetzen. Die Initiative Volksentscheid Fahrrad will Berlin nun zur fahrradfreundlichen Stadt machen. Zu den Forderungen zählen u.a. Radspuren an allen Hauptverkehrsstraßen, 350 Kilometer Fahrradstraßen, 100 Kilometer Radschnellwege, mehr Abstellplätze. Ab Mai werden Unterschriften gesammelt; kommen genug Stimmen zusammen, soll im Herbst 2017 der Volksentscheid durchgeführt werden. Mit Blick auf die bald startende Petition fragen wir Experten: Wer hat Vorfahrt in Berlin - Fahrräder oder Autos? Wie kann es gelingen, Berlin zur fahrradfreundlichen Stadt umzugestalten? Geht das, ohne Nachteile für Fußgänger, Autofahrer und den öffentlichen Nahverkehr? Was hat die Politik bisher getan und was sollte sie künftig unternehmen, um Berlins Straßen fahrradtauglicher zu machen? Von welchen Städten und Ideen kann Berlin lernen? mehr lesen

  • Rechtspopulismus als Gefahr: Brauchen wir eine neue Aufklärung?

    Deutschland erlebt einen Rechtsruck. Der Unwille der Deutschen gegenüber der Merkelschen Willkommenspolitik wächst ebenso wie die Zahl der AfD-Wähler. Die Volksparteien werden durch schlechte Wahlergebnisse wie zuletzt in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt abgestraft; AfD, Pegida und Co dagegen sind ein ernst zu nehmender Bestandteil der Gesellschaft geworden. Wutmenschen statt Gutmenschen. Wir fragen Wissenschaftlerinnen, Künstler und andere Intellektuelle: Braucht Deutschland eine neue Aufklärung? mehr lesen

  • Wo ist die coole muslimische Jugend hin?

    Wo ist die coole "muslimische" Jugend hin?, fragt die Journalistin Cidgem Toprak in ihrem Essay, dem Startpunkt dieser Debatte. Während ihre eigene Generation noch gegen die strengen Eltern rebelliert habe und mit Religion wenig anfangen konnte, beobachtet Toprak heute streng gläubige, angepasste Jugendliche, die tief in ihren muslimischen Communities verankert sind und oft traditionelle Werte leben. Hat Cigdem Toprak recht - werden muslimische Jugendliche "konformer"? Und wenn ja, was ist daran schlimm? Was bewegt die muslimische Jugend heute? mehr lesen

  • Open Data: Verschläft Deutschland die Daten-Moderne?

    Der deutsche Staat sitzt auf seinen Daten. Daten zur Wasserqualität, zu freien Kita-Plätzen, zu Ort und Zeit von Baustellen - was könnte man nicht alles damit machen, rufen Verfechter der Open-Data-Bewegung. Doch Deutschlands Verwaltungen tun sich schwer, flächendeckend Daten in maschinenlesbarem Format zugänglich zu machen. Warum eigentlich? Verschläft Deutschland die digitale Verwaltungsmodernisierung? mehr lesen

  • Religion - Gefährdet sie den gesellschaftlichen Frieden?

    Deutschland ist eine Gesellschaft mit vielen Religionen. Vor allem die muslimische Religionsgemeinschaft in Deutschland wächst, auch durch den Zuzug der zahlreichen Flüchtlinge aus der islamischen Welt. Birgt die verstärkte Multi-Religiosität neuen gesellschaftlichen Konfliktstoff? Mit Blick auf Deutschland, aber auch auf die zahlreichen religiös geprägten oder überformten Konflikte weltweit fragen wir: Sind (multi-)religiöse Gesellschaften tatsächlich per se "unfriedlicher" als säkulare Gesellschaften? Und was ist die beste Antwort einer Gesellschaft, die viele Religionen versammelt: Säkularität im öffentlichen Leben - oder Liberalität gegenüber religiösen Ausdrucksformen? mehr lesen

  • Brauchen wir "Bundesunis"?

    Seit zehn Jahren läuft der Exzellenzwettbewerb für Universitäten. Für die nächste Runde, die 2019 beginnen soll, diskutieren Bund und Länder aktuell eine entscheidende Neuerung. Die acht bis elf „Eliteunis“, die mit ihren „Zukunftskonzepten“ siegen, sollen fortan dauerhaft vom Bund bezuschusst werden. Den Großteil ihrer Finanzierung würde zwar weiter das Sitzland leisten. Es ginge also nicht zu wie in der Schweiz, wo der Bund die ETH Zürich zu 100 Prozent finanziert. Aber die acht bis elf deutschen „Bundesunis“ wären gegenüber allen anderen Unis finanziell deutlich privilegiert. Wäre das gut? Nicht ausreichend? Oder riskant? mehr lesen

  • Warum ist Sachsen so rechts?

    Warum Sachsen? Warum häufen sich ausgerechnet in Sachsen rechte Gruppierungen und rechtsextreme Gewalt? Anstoß zu dieser Debatte gaben uns die Verhaftungen bei der "Gruppe Freital" Ende April 2016 - aber Anlässe gibt es ja viele. Gemessen an der Einwohnerzahl gab es in Sachsen 2015 die meisten fremdenfeindlichen Übergriffe im Vergleich der Bundesländer, hier entstand Pegida, hier versteckte sich der NSU, hier formierte sich in Clausnitz im Februar 2016 ein Mob und brüllte eine Gruppe Flüchtlinge nieder. Wir fragen: Warum hier? Und was kann man dagegen tun? mehr lesen

  • Sexistische Werbung - verbieten oder nicht?

    Frauen, die zu Werbezwecken vor allem als Hinterteil oder Oberweite dargestellt werden? Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will dem ein Ende setzen und lässt in seinem Haus ein entsprechendes Werbeverbot ausarbeiten. Recht so? Weil Frauen durch solche Darstellungen objektiviert werden? Oder ein unsinniger Eingriff zulasten der Meinungsfreiheit? Zum Auftakt der Debatte ein Beitrag von Stevie Schmiedel von "Pinktstinks". mehr lesen

  • Wer gestaltet die Stadt?

    Der städtische Raum wird so intensiv genutzt wie selten. Auch oder gerade im digitalen Zeitalter ist der Stadtraum Protest- und Repräsentationsraum. Graswurzelbewegungen sind es auch, die immer stärker den Stadtraum mitgestalten. Was bedeutet das für die Stadtplanung? Verliert sie ihre Hoheit über das Bild der Stadt? Wir starten unsere Debatte über die Frage, wer die Stadt eigentlich gestaltet, mit einem Essay von Robert Kaltenbrunner. Er sagt: Improvisation braucht einen Rahmen. mehr lesen

  • Gefährdet die Digitalisierung die Demokratie?

    In seinem Buch "Die smarte Diktatur", warnt der Soziologe Harald Welzer vor einer Gefährdung der Demokratie durch die Digitalisierung des Alltags. Welzer schreibt, dass das Internet politisch mündige Bürger in Konsumsklaven verwandelt hat, deren Daten von Großkonzernen geraubt und missbraucht werden. Privatheit und Dialog sind die Voraussetzunge für Demokratie, meint Welzer, doch das Internet macht den Bürger transparent und verflacht die gesellschaftliche Debatte. Ist das Internet ein Fluch für die Demokratie, oder kann es als Instrument dieser dienen? mehr lesen

  • Vegan - hipper Food-Trend oder Weltrettungsprogramm?

    Eigentlich ist Veganismus nicht mehr, als ohne Nutzung tierischer Produkte leben - und doch für die meisten Menschen mehr als nur einen Ernährungsstil. Die einen sehen darin eine überkandidelte Quasi-Religion verwöhnter Großstädter, die anderen die vielleicht letzte Möglichkeit, den geplünderten Planeten vor dem Kollaps zu retten. Was stimmt, was ist dran an dem Konzept? mehr lesen

  • Wie rassistisch ist die Debatte um die Nationalmannschaft?

    8.6.2016 - Im Mai erregte AfD-Parteivize Alexander Gauland Aufsehen mit einer Aussage in einem Gespräch mit der F.A.Z., "die Leute" in Deutschland wollten "einen Boateng" nicht als Nachbarn haben. Er trat damit eine Welle von Sympathiebekundungen für den Nationalspieler Jérôme Boateng los - bis hin zu der Forderung, ihn dauerhaft zum Kapitän der Nationalmannschaft zu machen. Der grüne Politiker Daniel Mack stört sich an der Debatte. Auch die laute Sympathie für Spieler aus Migrantenfamilien sei letztlich "positiver Rassismus" und erkenne die Kategorien von Rassisten an. Aber wie kann sonst über die Einwanderungsgesellschaft gesprochen werden? Wo beginnt Rassismus? Weitere Beiträge folgen in Kürze. mehr lesen

  • Vormarsch der Populisten

    Die Präsidentschaftswahl in Österreich hat verdeutlicht, dass Europas Populismus-Krise längst nicht gelöst ist. Gerade in Zeiten von Massenmigration und Europaverdrossenheit, haben Rechtspopulisten Hochkonjunktur. Wir haben Experten aus verschiedenen Ländern eingeladen, das Phänomen Populismus zu erklären und Parallelen zwischen den verschiedenen Ländern zu ziehen. mehr lesen

  • EM 2016: Fußballpatriotismus = Nationalismus?

    Während großer Fußballturniere wird das Nationale sehr sichtbar. Selbst urbane Kosmopoliten sitzen plötzlich im Deutschland-Trikot im Biergarten und feuern die Nationalmannschaft an. Fahnen hängen an Balkons, Rückspiegel sind schwarz-rot-gold umstrickt. Wie nah sind sich Fußball-Patriotismus und Nationalismus? Stärkt der Fußball-Patriotismus nationalistische und ausgrenzende Stimmungen? Die Grüne Jugend hat anlässlich der Europameisterschaft 2016 dazu aufgerufen, Deutschlandfahnen zu Hause zu lassen - und eine Welle der Empörung ausgelöst. Hier begründet Emma Sammet von der Grünen Jugend Berlin diesen Aufruf. Gegenstimmen in Kürze an dieser Stelle. mehr lesen

  • Psyche & Religion: Wie viel Islam steckt im Terror?

    In Nizza tötet am 14. Juli 2016 ein Terrorist über 80 Menschen auf der Strandpromenade mit einem Lkw - die Polizei findet zunächst keine Hinweise auf Komplizen oder Kontakte zu einem islamistischen Netzwerk. Dennoch flammt die Debatte um den Anteil religiöser Motive an Terrorakten wieder auf. Überwiegen soziale und psychologische Gründe - nur kurz zuvor hatte ein einzelner Attentäter, den sein Umfeld als extrem labil beschreibt, in Orlando, Florida, 50 Menschen ermordet. Oder hat der islamistische Terror seine Wurzeln tatsächlich tief im Islam? Und unterscheiden sich Einzeltäter in ihren Motiven von Tätern, die in Netzwerken agieren? Wir fragen zunächst den Autor und Psychologen Ahmad Mansour. mehr lesen

  • Gentrifizierung - gehört die Innenstadt bald den Reichen?

    Das Wohnen in den Berliner Innenstadt-Bezirken wird zunehmend unbezahlbar für den Normalverdiener. Besonders stark steigen die Mieten derzeit in den ehemaligen Arbeiterbezirke Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Neukölln. Was kann die Politik tun, um eine durchmischte Stadtgesellschaft zu erhalten? Ist die einsetzende Gentrifizierung überhaupt noch aufzuhalten – oder ist das vielleicht gar nicht gewollt? mehr lesen

  • Müssen wir mit Terror/Terrorismus einfach leben lernen?

    Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach - eine Serie von Gewalttaten erschüttert Deutschland. Ihnen folgen wieder viele Forderungen: mehr Polizisten, mehr Überwachung, mehr Sozialarbeit. Gibt es also Wege, Terror und Terrorismus im Vorfeld zu bekämpfen - oder müssen wir auch in Deutschland künftig einfach lernen, damit zu leben? Eine Debatte. mehr lesen

  • Wo beginnt Terrorismus?

    Über die letzten Wochen, häufen sich Gewalttaten und oft dient die Ideologie des Hasses, die der IS predigt, labilen oder psyschich kranken Menschen als Legitimation für ihre Taten. Oft gibt es aber keinen direkten Zusammenhang und trotzdem wird aus einem Amoklauf schnell ein Akt des Terrors. Wir wollen deshalb diskutieren, wie man zwischen Terror und Amok unterscheiden muss, wie der IS-Terrorismus sich auf Einzeltäter auswirkt und was man tun kann, um solche Taten zu verhindern. mehr lesen

  • Ist Rechtschreibung überbewertet?

    Die Rechtschreibkenntnisse vieler Schüler in Deutschland scheinen sich mit der Zeit zu verschlechtern. Korrekte Rechtschreibung im Schulalltag scheint ihren Stellenwert immer mehr zu verlieren - viel wichtiger ist ein gutes Textverständnis und Kreativität. Brauchen wir überhaupt noch umfassende Rechtschreibkenntnisse, wo doch fast jedes Handy Fehler automatisch korrigiert? mehr lesen

  • Kommt der olympische Gedanke an sein Ende?

    Vom Nein der Hamburger zu einer Olympia-Bewerbung über fragwürdige Austragungsorte bis zum letzten Doping-Skandal rund um Russland - die Nachrichten, die sich mit Olympischen Spielen verbinden, sind zunehmend schlecht. Kommt die Idee an ihr Ende? Wurde sie abgewirtschaftet? Lesen Sie hier, was die Sportphilosophie dazu sagt. mehr lesen

  • Eine Pille gegen HIV?

    Lange wurde diskutiert ob die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zum Schutz gegen HIV zugelassen werden soll. Zur PrEP werden HIV-Medikamente eingesetzt, die verhindern sollen, dass sich das Virus nach dem Eindringen in den Körper vermehren kann. Einerseits kann die Therapie viele HIV-Neuinfektionen verhindern, andererseits fürchten viele, dass safer sex dadurch an Bedeutung verlieren könnte und andere Geschlechtskrankheiten sich verbreiten können. Was sind die Risiken und was die Vorteile dieser Therapie? mehr lesen

  • Autonomes Fahren: Sind wir bereit für selbstfahrende Autos?

    Deutsche Autohersteller arbeiten mit Hochdruck an autonomen Autos, ebenso wie Silicon Valley: Das autonome Fahren, das Fahren, ohne selbst zu fahren, ist die neue Lieblingsutopie von Technik- und Autobranche. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nun ein Gesetz angekündigt, das autonomes Fahren auf deutschen Straßen ermöglichen soll. Aber ist die Technik so weit? Und ist es die Gesellschaft? Oder ist Deutschland vielleicht sogar schon zu spät dran? mehr lesen

  • Die neuen Diener - Wie (un-)gerecht ist die Servicegesellschaft?

    In seinem Buch "Die Rückkehr der Diener" stellt Christoph Bartmann fest, dass die obere Mittelschicht zur Bewältigung des Alltags wieder auf ein ganzes Heer oft schlecht bezahlter Servicekräfte zurückgreift, gerade im Haushalt. Unterstützt werden sie dabei von digitalen Plattformen, die diese neue "Dienerschaft" vermitteln. Wie ungerecht ist diese Entwicklung? Sind die neuen Servicekräfte tatsächlich "Knechte", wie Bartmann schreibt, oder eigenverantwortliche Kleinselbständige? Muss die Politik einschreiten? Und was macht das Bedienen-Lassen mit den bürgerlichen Auftraggebern? mehr lesen

  • Computerspiele und Realitätsflucht: Werden wir süchtig?

    Neue Spiele oder Apps wie Pokemon Go nutzen die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Sie begeistern Millionen von Menschen, aber von ihnen geht auch ein enormes Suchtpotential aus. Welche Folgen kann Augmented Reality für die Gesellschaft haben und wird die virtuelle Erweiterung der Realität unser Zusammenleben nachhaltig verändern? Wie groß ist der Sog des Internets insgesamt - und sind wir auf dem Weg, eine Gesellschaft von Digital-Süchtigen zu werden? mehr lesen

  • Was Frauen fordern: Unser Deutschland in 10 Jahren

    Seit Anfang 2016 gilt in Deutschland eine gesetzliche Frauenquote in den Aufsichtsräten von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen. Etwa 3500 weitere Unternehmen in Deutschland müssen nach dem Gesetz von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) Zielgrößen für den Frauenanteil in den Managementetagen festlegen und öffentlich über das Erreichen oder Nicht-Erreichen ihrer Ziele berichten. Zum 30. September 2015 mussten sie sich dazu selbst Fristen setzen. Ein Jahr danach hat sich einiges getan: Mitte des Jahres erfüllte etwa die Hälfte der DAX-Unternehmen die gesetzliche Vorgabe. Aber vieles bewegt sich eben auch nicht. Der Tagesspiegel hat auf Initiative von Katrin Spies, Verkaufsleitung Rubriken, und Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff Spitzenfrauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Debatte in die Tagesspiegel-Redaktionsräume eingeladen. Was muss passieren, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen? Wie kann Chancengleichheit im Beruf, aber auch darüber hinaus erreicht werden? Was fordern Spitzenfrauen für Deutschland in 10 Jahren? Wir dokumentieren an dieser Stelle die Debatte. Alle Beiträge erscheinen auch in einer Tagesspiegel-Sonderbeilage am 3. Oktober. mehr lesen

  • Gibt es eine Krise der Freiheit?

    Der Aufstieg rechtspopulistischer Politiker in mehreren europäischen Ländern und den USA hat viele Kommentatoren dazu bewogen, von einer "Krise der Freiheit" oder eine "Krise des Liberalismus" zu sprechen. Stimmt die Analyse? Schafft sich die freiheitliche Demokratie selbst ab? Und wenn ja - was ist Freiheit heute eigentlich und wie kann sie verteidigt werden? mehr lesen

  • Was heißt es Deutscher zu sein - und wie wird man es?

    In ihrem Buch "Die neuen Deutschen" analysieren Herfried und Marina Münkler Angela Merkels Willkommenspolitik und stellen fest, dass es bei der Aufnahme von Flüchtlingen um die Aufrechterhaltung unserer deutschen und europäischen Identität geht - Humanismus, Aufklärung und Freiheit. Die Flüchtlingspolitik sei vielmehr eine Frage der nationalen Identität. Wir laden ein zur Debatte über die Thesen von Herfried und Marina Münkler: Was heißt es, deutsch zu sein - und wie kann die Integration gelingen? mehr lesen

  • Muss das Staatskirchenrecht überdacht werden?

    Die religiöse Zusammensetzung des Landes verändert sich immer weiter und damit kommt die Frage auf, inwiefern das Staatskirchenrecht noch aktuell und repräsentativ ist? Sollen alle Glaubensgemeinschaften die selben Vorteile genießen? Oder gehört das Staatskirchenrecht komplett aufgelöst? mehr lesen

  • Machen Kinder unglücklich?

    Seit 2015 werfen Studien die Frage nach der "Regretting Parenthood" auf. Eltern beklagen sich über das Leben mit ihren Kindern, ihre Zerrissenheit, die Ansprüche und Erwartungen der Gesellschaft. Zugleich wächst der Druck vor allem auf Frauen, gegen sinkende Bevölkerungsprognosen Kinder in die Welt zu setzen, ein Land zwischen Kinderglück und Anti-Natalismus. mehr lesen

  • Braucht Deutschland ein Einheitsdenkmal?

    Die Wiedervereinigung Deutschlands soll ein Denkmal bekommen. Das beschloss 2007 der Bundestag. Zwei Wettbewerbe später wählte man 2011 einen Sieger aus: eine begehbare Schale, auch genannt Einheitswippe. Entworfen vom Büro Milla & Partner und der Choreographin Sasha Waltz. Der für 2013 geplante Baubeginn verzögerte sich immer wieder, bis im April 2016 der Haushaltsausschuss des Bundestages entschied, das Denkmal in dieser Form nicht zu bauen. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., findet das "beschämend". mehr lesen

  • Zerstören Bonusprogramme die solidarisierte Gesellschaft?

    Neue Versicherungsmodelle und Fitness-Apps: Kunden von beispielsweise der Generali-Risikolebensversicherung werden Bonusprogramme angeboten, wenn sie gesünder leben; sich besser ernähren, mehr Sport treiben. Wir wollen fragen: Entsolidarisieren sich Versicherungen so mit den "Schwächeren"? Darf sich das Programm auch im Spektrum der gesetzlichen Krankenversicherungen ausbreiten? Führen Bonusprogramme und Fitnessapps zum gesünderen Lebensstil? mehr lesen

  • Spitzensport - Fördergelder nur noch für Medaillen?

    Der Deutsche Olympische Sportbund und das Bundesinnenministerium wollen künftig stärker auf Sportler und Disziplinen mit hohen Medaillenchancen setzen. Die weniger aussichtsreiche Disziplinen bangen jetzt um die wichtigen Fördergelder. Bleibt bei dem Konzept die Vielfalt im Deutschen Spitzensport auf der Strecke?. mehr lesen

  • Armer weißer Mann - das neue Feindbild?

    Immer mehr wird über den alten weißen Mann geschimpft, der über Jahrhunderte die Gesellschafts- und Machtstrukturen beherrschte. Die Zeiten haben sich geändert, der weiße Mann hat seine Vormachtstellung verloren. Die Pluralisierung der Macht-und Lebensformen ist zu begrüßen, aber gehen die Kritiker nicht zu hart mit den alten weißen Männern ins Gericht? Alles Übel in der Welt wird ihnen angeheftet, viele sehen sich schon als neues gesellschaftliches Feindbild. Wir fragen: Ist das Bashing gegen den weißen alten Mann gerechtfertigt? mehr lesen

  • Geschichte ohne Zeitzeugen

    Die Jahrestage wiederholen sich, doch die Zeitzeugen werden immer weniger. Gerade der Zweite Weltkrieg wird bald nur noch aus den Textbüchern heraus erklärt werden. Doch wie wird sich die Gedenkkultur verändern, wenn es keine direkten Berichte mehr gibt, keine Zeugen, die erzählen können? mehr lesen

  • Kinderehen - dulden oder verbieten?

    Justizminister Maas hat einen Gesetzentwurf zur schnelleren Aufhebung von Minderjährigen-Ehen vorgelegt. Welche Schutzmechanismen gibt es, die den Kindern wirklich helfen: Brauchen wir ein pauschales Verbot oder sollte es weiterhin Ausnahmen geben, wenn eine Trennung das Leben der Mädchen eher noch erschweren würde? mehr lesen

  • Braucht Forschung Tierversuche?

    Eine Debatte der Leibniz-Gemeinschaft

    Tierversuche sind in der Grundlagenforschung in vielen Fällen heute immer noch unverzichtbar. Mit den Experimenten untersuchen Wissenschaftler komplexe biologische Prozesse in Tieren, um den menschlichen Organismus und seine Funktionsweise besser zu verstehen. Auch in der Medizin spielen Tierversuche eine entscheidende Rolle, etwa bei der Entwicklung neuer Medikamente und Therapieverfahren. Dennoch kritisieren Tierversuchsgegner, dass Wissenschaftler auf existierende Alternativmethoden umsteigen sollten. Sie fordern die Abschaffung der Experimente. Sind Tierversuche für die Forschung wirklich notwendig? Und darf der Mensch überhaupt andere Tiere für seine Interessen leiden lassen? In dieser Debatte kommen namhafte Expertinnen und Experten zu Wort, die in unterschiedlichen Kontexten mit Tierversuchen zu tun haben. Weil sie selbst Tierversuche in ihrer Forschung einsetzen, weil sie Tierversuche zu ersetzbar halten oder weil sie sich dem ethischen Dilemma widmen, vor das uns Tierversuche stellen. Die Debatte soll ein Beitrag für eine fundierte und sachliche Diskussion über Tierversuche sein und die unterschiedlichen Argumente transparent machen. mehr lesen

  • Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz ist dem Menschen in vielem mittlerweile überlegen: Computer erkennen Tumore teils besser als Ärzte, fahren besser als als menschliche Autofahrer und gewinnen im "Go". Und dennoch: Nützt künstliche Intelligenz wirklich mehr als sie schadet - oder erliegt der Mensch dem Selbstoptimierungswahn? Eine Debatte in Zusammenarbeit mit www.disput-berlin.de - der am 28.11.2016 live in der European School of Management and Technology über das Thema debattiert. mehr lesen

  • Wie verändert die "filter bubble" die Politik?

    Nach der Wahl von Donald Trump und dem Brexit wird sie von vielen Seiten für den Erfolg der Populisten verantwortlich gemacht: die "filter bubble". Der Begriff stammt von dem Internetaktivisten Eli Pariser. Er bezeichnet damit das Phänomen, dass die Algorithmen von Google oder Facebook den Nutzern vor allem Informationen anzeigen, die ihrem Standpunkt entsprechen - und sie so in ihrem Weltbild bestärken. Doch blieben die politischen Lager nicht immer schon in ihren eigenen Lagern und ließen dort nur die eigene Meinung zu? Ist die "filter bubble" wirklich eine neue Entwicklung? Und können die Parteien sie durch Social-Media-Strategien und Big Data - Massendatenanalyse - verstärken? Wie mächtig ist sie und wie bringen wir sie zum Platzen? mehr lesen

  • Weihnachtsmann und Christkind: Darf man die Kinder anlügen?

    Geschenke gehören für die meisten Kinder fest zum Weihnachtsprogramm dazu. Die Frage nach der Herkunft der Geschenke stellt Eltern immer wieder vor ein moralisches Dilemma: Darf man die Kinder anlügen und ihnen erzählen, dass der Weihnachtsmann oder das Christkind da waren? Oder sollte man ihnen die Wahrheit sagen? mehr lesen

  • Werden Migranten von der Polizei diskriminiert?

    Der Silvesterabend in Köln blieb auch dieses Jahr nicht ohne Skandal: die Polizei stoppte und inspizierte eine größere Menge Männer nordafrikanischer Männer, die sie später als "Nafris" bezeichnete. Schnell war von "Racial Profiling" und polizeilicher Diskriminierung die Rede. Wir wollen fragen: Werden Migranten von der Polizei anders behandelt? mehr lesen

  • TU: Braucht die Uni die Viertelparität?

    Seit Jahren wird an der TU über die Einführung der Viertelparität gestritten. Studierende wollen mehr Mitbestimmungsrecht, die Professoren wollen am alten Teilhabemodell festhalten. Sollten Studenten das gleiche Mitspracherecht in den entscheidenden Gremien haben, als die Professoren? mehr lesen

  • Werden die Dörfer vernachlässigt?

    Immer mehr Menschen zieht es in die Städte während die Dörfer der Bundesrepublik mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben. Auch von der Politik fühlen sich viele ländliche Gemeinden verlassen. Wir fragen: Muss mehr in die ländlichen Gemeinden investiert werden oder sollte der Fokus auf die Städte gelegt werden, die immer mehr Menschen beheimaten und mit starken Armutsgefällen zu kämpfen haben? Welche politischen Konsequenzen ergeben sich aus der Vernachlässigung des ländlichen Raumes? mehr lesen

  • Sollte es eine Impfpflicht geben?

    Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 316 Menschen an Masern erkrankt. Zu viele, meint auch die Weltgesundheitsorganisation, nach deren Ziel es maximal 80 sein dürften. Grund dafür könnte sein, dass zu wenige Menschen geimpft sind. Würde eine Impfpflicht helfen, die Masernfälle zu senken? mehr lesen

  • Sollten Schulnoten abgeschafft werden?

    Immer wieder zur Zeugnisvergabe kommt die Frage auf, ob die Benotung der Schüler noch zeitgemäß ist. Bauen Noten zu viel Druck auf? Sollte nicht eher die Motivation der Schüler im Vordergrund stehen? Welche Alternativen gibt es? mehr lesen

  • Wie steht es um die Gleichberechtigung? Eine Bestandsaufnahme.

    Immer noch muss daran erinnert werden, dass die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu oft auf halber Strecke steckenbleibt. Wir wollen diskutieren in welchen Bereichen es noch Nachholbedarf gibt und wie Ungleichheit vermieden werden kann. mehr lesen

  • Brauchen wir Gesetze gegen Fake News und Hasskommentare?

    Union und SPD drängen Facebook und andere Soziale Medien dazu, mehr Verantwortung im Kampf gegen Fake News und Hasskommentare zu übernehmen. Andere fürchten dadurch Zensur. Wir wollen debattieren, ob ein Gesetz gegen Fake News und Hate Speech nötig ist und wie gerechtfertigt ein solches wäre. mehr lesen

  • Was bedeutet Heimat?

    Jeder hat eine Vorstellung von Heimat, aber die eine richtige Definition gibt es nicht. Der Begriff ist eine Projektionsfläche - vor allem für Konservative und Rechte. Gerade im Zeitalter der Migration erlangt die Debatte um Heimatbegriffe wieder Bedeutung. Wir wollen mit unterschiedlichsten Menschen diskutieren, was Heimat für sie bedeutet. mehr lesen

  • Brennpunktschulen: Sind Lehrer-Vorurteile Teil des Problems?

    Die Debatte um Brennpunktschulen dreht sich bislang vor allem um die Defizite der Schüler. Unsere Autorin, die an einer Berliner Brennpunktschule arbeitet und auch im Interesse der Schule anonym bleiben will, sagt: Auch die Lehrer sind Teil des Problems. An ihrer Schule, so schildert sie es, haben sich zwischen Lehrern und Schülern harte Fronten gebildet. Den Lehrern mangele es an Wertschätzung für die Schüler, deren Probleme die Lehrer teilweise "muslimisieren". Den Pädagogen mangele es an Bewusstsein für das Leben von Schülern "of Color". Der vorurteilsbehaftete Umgang mit ihnen, so schreibt unsere Autorin, stehe den Lernerfolgen der Kinder und Jugendlichen im Weg. Hat sie recht? Diskutieren Sie mit. Sie sind Pädagoge, Bildungsprofi, Politiker und möchten auf diesen Text antworten? Sie können uns gern schreiben an causa.autoren@tagesspiegel.de mehr lesen

  • Antisemitismus unter Muslimen

    Ein jüdischer Schüler soll an einer Schule in Berlin-Friedenau von einem Mitschüler antisemitisch beleidigt und angegriffen worden sein. Im März nahmen zwei Schüler ihn an einer Bushaltestelle in den Schwitzkasten, richteten eine Spielzeugpistole auf ihn und beschossen ihn mit Plastikteilen. Die Schule bestätigte, dass die tatverdächtigen Schüler aus türkischen beziehungsweise arabischstämmigen Familien stammen. Dieser Vorfall erhitzt die Gemüter und wirft die Frage auf, ob es sich um einen Einzelfall handelt. Ist Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen stärker verbreitet? Wie kann die Politik dagegen vorgehen? Sind diese Vorfälle nur ein Randphänomen oder Beweis eines weitläufigen Problems? mehr lesen

  • Soll Tegel offen bleiben?

    Nach dem erfolgreichen Volksbegehren der Bürgerinitiative „Berlin braucht Tegel“ wird es am Tag der Bundestagswahl einen Volksentscheid geben über die Offenhaltung des Flughafens geben. Bis dahin wird weiter diskutiert: Was spricht für, was gegen eine Schließung? Und ist es rechtlich überhaupt möglich, Tegel weiter zu betreiben? mehr lesen

  • Genome Editing: Chance für den Menschen oder ethisch fragwürdig?

    Eine Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat sich dafür ausgesprochen, Experimente an überzähligen menschlichen Embryonen auch in Deutschland zu gestatten, um Korrekturen im Erbgut zu ermöglichen. Das so genannte Genome Editing würde voraussetzen, dass das deutsche Embryonenschutzgesetz entsprechend geändert wird. Sind die Nutzen dieser Technik groß genug, um diese Schritte zu legitimieren? Ist sie ethisch korrekt? Was sind die Risiken? Muss sich Deutschland der Embryonen-Forschung weiter öffnen? Diskutieren Sie mit! mehr lesen

  • Wachstumsschmerz: Wie groß darf Berlin werden?

    Steigende Mieten, Gentrifizierung, Verkehrsstaus: Das Wachstum Berlins führt oft zu Unmut bei den Bürgern. Dass sich aus diesem Unmut schnell gewaltsamer Protest werden kann, kennt man aus Städten wie London oder Paris, deren Vorstädte mit allerlei Problemen zu kämfpen haben. Wir wollen diskutieren, wie groß die Stadt eigentlich werden darf, wie das Wachstum gemanaged werden muss und wie der soziale Frieden gewahrt werden kann? mehr lesen

  • Wie nützlich ist eine Leitkultur-Debatte?

    Mit seinen zehn Thesen zur Leitkultur hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière ein Statement gesetzt, das an Klarheit nichts vermissen ließ: Wir sind nicht Burka, hieß es da, und, dass man in Deutschland die Hand reiche. Die plakative Darstellung hat viel Protest ausgelöst. Die Frage ist: Wie nützlich ist die Leitkultur-Debatte? mehr lesen

  • Darf es ein Kopftuchverbot geben?

    Selten hat so wenig Stoff für so viel Zündstoff gesorgt: das Tragen des Kopftuches löst seit Jahren regelmäßig Debatten aus. In Berlin wird über das Neutralitätsgesetz verhandelt, das das Tragen religös-geprägter Symbole im öffentlichen Dienst untersagt. Im Mittelpunkt steht dabei aber insbesondere das Kopftuch. Immer noch gilt es als Symbol der Unterdrückung der Frau oder der Ablehnung westlicher Werte. Doch ist nicht gerade das Verbot die eigentliche Unterdrückung und Ablehnung? Ist es diskriminierend, das Tragen dieses religiösen Symbols zu verbieten? mehr lesen

  • Welchen Stellenwert soll die Geschlechterforschung haben?

    Kein anderes Fachgebiet wird so kontrovers diskutiert wie die Geschlechterforschung. Kritiker der Gender Studies sehen in der Disziplin oftmals eine politische Haltung, die das traditionelle Geschlechterbild und -verhältnis abzuschaffen versucht. Befürworter argumentieren, dass man sich nicht nur politisch und gesellschaftlich mit der Geschlechterdifferenzierung auseinandersetzen muss, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene. Wir wollen debattieren, welchen Stellenwert Gender Studies heute haben sollten. mehr lesen

  • Problemzone Körper

    Mit ihrem Film "Embrace" haben Nora Tschirner und Taryn Brumfitt eine neue Debatte angestoßen: Warum fühlen sich so viele Frauen in ihrem Körper unwohl? Auch wir wollen diskutieren: Wieso werden in Werbung und Medien nur retuschierte Models gezeigt, die entweder superschlank oder "plus size" sind? Ist der weibliche Durchschnittskörper unterrepräsentiert? Und was ist überhaupt ein "durchschnittlicher" Frauenkörper? mehr lesen

  • Kuppelkreuz-Debatte: Ein Kreuz für das Stadtschloss?

    Mit ihrer Entscheidung, auf der Kuppel des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses ein Kreuz zu errichten, hat die Stiftung Humboldt-Forum eine rege Debatte angestoßen. Auch wir wollen diskutieren: Ist ein Kreuz auf dem Berliner Stadtschloss angebracht? Ist es zeitgemäß? Und welche Signale sendet eine solche Entscheidung aus? mehr lesen

  • Sollten sich Muslime vom islamistischen Terror distanzieren?

    Zum kommenden Samstag haben Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und Friedensaktivist Tarek Mohamad zu einem Friedensmarsch der Muslime gegen den Terror aufgerufen. Nach der Terrorwarnung beim Festival "Rock am Ring" und den jüngsten Anschlägen in London hatten sich einige Stimmen in Deutschland gewünscht, dass Muslime ein klares Zeichen gegen den Terror setzen. Wir wollen diskutieren: Sollten sich Muslime vom islamistischen Terror distanzieren? mehr lesen

  • Was ist deutsch?

    Leitkultur, Grundgesetz, Doppelpass, Abendland - es wird lebhaft gestritten um das Leben und Zusammenleben in Deutschland: Wer soll sich ändern, wer nicht - und dazu gehört immer auch die Frage: Was ist deutsch? Schwer zu beantworten! Aber trotzdem haben bekannte Autoren und Experten die Mühe gemacht und nach Antworten gesucht. mehr lesen

  • Katholische Kirche: Soll es Priesterinnen geben?

    Nach frühchristlicher Lehre ist das Amt des Priesters ausschließlich Männern vorbehalten. Mittlerweile haben sich aber viele christliche Glaubensgemeinschaften geöffnet und erlauben auch Priesterinnen in ihren Kirchen. Die katholische Kirche lehnt die Frauenordination weitherhin ab. Die junge Theologin Jacqueline Straub will das ändern und die erste Priesterin werden. Wir lassen sie und ihre Gegenredner debattieren. mehr lesen

  • Soll das Urheberrecht für Bildungszwecke gelockert werden?

    Das Justizministerium hat einen Gesetzentwurf zum Bildungs-Urheberrecht vorgelegt. Das "Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“ sieht vor, dass geschützte Werke für die Bildung und Wissenschaft frei verfügbar gemacht werden sollen. Medienhäuser, Autoren und Buchverlage sehen sich durch das Gesetz benachteiligt, da die gesetzlichen Nutzungsbefugnisse für ihre Texte deutlich erweitert würden, ohne dass Autoren und Verlage eine angemessene Vergütung dafür bekommen würden. Wir wollen debattieren: Ist der Gesetzentwurf gerecht und nötig? mehr lesen

  • Ist die "Ehe für alle" mit dem Grundgesetz vereinbar?

    Am Freitag hat der Bundestag eine historische Entscheidung getroffen: Die "Ehe für alle" wurde mit Jubel und Konfetti begrüßt. Doch auch Kritiker erhoben ihre Stimmen. Viele von ihnen argumentieren, dass eine Gesetzesänderung notwendig gewesen wäre. Nun stellt sich die Frage: Ist der Beschluss mit dem Grundgesetz vereinbar? mehr lesen

  • Braucht die Bundeswehr eine neue Kultur?

    Entwürdigende Aufnahmerituale, Vorwürfe von sexuellem Missbrauch, Wehrmacht-Nostalgie und der Fall um Franco A: Die Bundeswehr wird immer wieder von Skandalen geplagt. Sind es nur Einzelfälle oder haben sie etwas mit der Obrigkeitskultur der Bundeswehr zu tun? Braucht die Bundeswehr eine neue Kultur, um solche Vorkommnisse zu vermeiden? mehr lesen

  • Wie viel Tourismus verträgt Berlin?

    Die Touristenzahlen in Berlin steigen von Jahr zu Jahr. Doch der unbestreitbare wirtschaftliche Erfolg hat eine Kehrseite: Anwohner beschweren sich über Lärm, Dreck und steigende Mieten aufgrund der Zweckentfremdung von Wohnraum. In Barcelona und Mallorca hat ebendiese Situation schon zu Protest und Umdenken in der Politik geführt. Aber wie hält es die deutsche Hauptstadt? Braucht Berlin eine Obergrenze für Touristen? mehr lesen

  • Kein Wahlrecht für rechtlich Betreute - muss sich das ändern?

    Etwa 84.000 Menschen mit Behinderungen in Deutschland sind derzeit vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Das Bundeswahlgesetz regelt in im Paragrafen 13 Nr. 2, dass derjenige, für den "zur Besorgung aller seiner Angelegenheiten" ein Betreuer bestellt ist, nicht wählen darf. Das Deutsche Instituts für Menschenrechte etwa sieht darin eine Diskriminierung - andere sehen bei der Gewährung des Wahlrechts - zum Beispiel bei Wachkoma-Patienten - ein Einfallstor für Missbrauch. Ein Wahlrecht für alle - naiv oder überfällige Gewährung von Grundrechten? mehr lesen

  • Wie verändert sich die Liebe in digitalen Zeiten?

    Haben Dating-Apps und die dadurch suggerierte ständige Verfügbarkeit von Intimität dazu geführt, dass die Liebe heute einfacher zu finden und zu erhalten ist? Oder hat das gesteigerte Potential bei der Partnersuche dazu geführt, dass wir in Unsicherheit und Unentschlossenheit verfallen und unfähig werden „zu lieben“? Oder hat sich die Liebe, dieses urmenschliche Gefühl, eigentlich nie wirklich verändert? mehr lesen

  • Die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien

    Zwischen Grundversorgungsauftrag und Einschaltquote nimmt der Druck auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu. Die einen empfinden die Gebührenpflicht als Zwang, die anderen betonen die Bedeutung unabhängiger Medien in Zeiten der "Lügenpresse"-Schreier. Die Frage: Sollen die öffentlich-rechtlichen Medien ausgebaut oder bei ihnen eingespart werden? mehr lesen

  • Wie gleich sind Mann und Frau?

    Welche Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern und wie wirken sie sich auf die Berufswelt und die Gesellschaft aus? mehr lesen

  • Was können wir gegen die neue Form des Terrorismus tun?

    New York, Barcelona, London, Stockholm. Auch 2017 erfolgten zahlreiche Terroranschläge. Die Tatwaffe war in vielen Fällen ein Fahrzeug. Wie ist diese neue Qualität des Terrorismus zu bewerten? Und was kann dem islamistischen Terror entgegengesetzt werden? mehr lesen

  • Wohnungsbau: Zwischen Zeitdruck und Profitgier

    Wohnungsnot und steigende Mieten kennen fast alle Städte. Die Frage, wie sich der Wohnungsbau verändert muss, ist zu einer der größten Herausforderungen geworden. Der Zeitdruck erfordert schnelles Bauen, doch das führt oftmals zu Wohnungen, die nicht den Qualitätsansprüchen der Bürger entsprechen. Sollte also schneller oder besser gebaut werden? Wir lassen Experten debattieren. mehr lesen

Kultur
  • Sind Universitäten unregierbar?

    Überraschend hat sich der Kandidat für das Amt des Präsidenten der Berliner Humboldt-Universität, der Würzburger Mediziner Martin Lohse, aus dem Verfahren zurückgezogen. Auch andernorts in Deutschland haben Universitäten Schwierigkeiten, Kandidaten zu finden, zu halten oder sich auf Kandidaten zu einigen. Wir fragen: Sind Universitäten heute noch regierbar? Was muss der ideale Präsident einer modernen Universität können? Wie mächtig darf die Präsidentin oder der Präsident sein? Welche Rolle spielen Hochschulräte, Gremien - und die Politik? Eine Debatte, angestoßen und moderiert von den Wissen-Redakteur_innen Amory Burchard und Tilmann Warnecke. mehr lesen

  • Wie wird das Kulturforum zum Forum?

    Das Kulturforum ist ein öder Ort. Von der Rand- und Mauerlage ist es ins Zentrum Berlins gerückt. Dennoch ist es in den 26 Jahren nach dem Mauerfall nicht gelungen, das Kulturforum wirklich zu einem Forum werden zu lassen: zu einem Ort des Diskurses, der Interaktion zwischen Kunst und Publikum, einem Ort mit Aufenthaltsqualität. Mit Mitteln des Bundes kann dort nun ein Museum der Moderne entstehen - der Vorwettbewerb der Architekten ist abgeschlossen, zehn Entwürfe sind prämiert und die zweite Runde wird vorbereitet. Wird das den Ort ändern? Wie kann die Chance der Vollendung oder Weiterentwicklung des Kulturforums genutzt werden - auch jenseits von Bauten? mehr lesen

  • Wir müssen reden. Wie repariert man die Debatte im Netz?

    Wie lassen sich Hass, Hetze und Häme in Communities und in sozialen Netzwerken zurückdrängen? Beim Tagesspiegel Redaktionsworkshop "Wir müssen reden" am 24. Mai 2016 haben wir darüber im Tagesspiegel Haus diskutiert. Mit dabei unter anderem Bolko Bartsch, Mitglied der Tagesspiegel-Community, Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium, die österreichische Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig, Elisabeth Dietz, Redakteurin beim Netzwerk "Plag", Carline Mohr, ehemals Head of Social bei Bild, demnächst CvD bei Spiegel Online, Winfrid Wenzel, Sprecher der Polizei Berlin und Atila Altun, Community Manager des Tagesspiegels. Wir haben die Teilnehmer auch um schriftliche Antworten auf die Leitfragen des Workshops gebeten, dokumentieren die Debatte an dieser Stelle - und öffnen sie für weitere Beiträge. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich gern bei anna.sauerbrey@tagesspiegel.de mehr lesen

  • Wie soll Berlin wohnen? Wohnungsbau zwischen Ästhetik und Profit

    Berlin wächst. Bis zum Jahr 2020 werden mindestens weitere 60 000 Wohnungen gebraucht. Eine Zahl, die ständig nach oben korrigiert wird. Jede innerstädtische Brache wird gefüllt, am Stadtrand werden Siedlungen gebaut. Mit Edelbauten wie „The Wilhelm“ oder den „Kronprinzengärten“, die zurzeit an zentralen Orten der Stadt im Bau oder in Planung sind, wird die preußische Tradition heraufbeschworen. Andere Wohnkomplexe, die „Oxford Living“ oder „La Provence“ heißen, sollen das Lebensgefühl ferner Landstriche evozieren. Aus den Ornamenten verschiedenster Epochen taucht auf, was gefühlig wirkt und repräsentativ. Zugleich sollen die Häuser in ihrer nagelneuen Anmutung als solide Geldanlagen etwas Grundvernünftiges ausstrahlen. Ein internationaler Fantasiestil schreibt sich in Berlins Stadtzentum ein. Dagegen sollen Gebäuderiegel, die die Wohnungsbaugesellschaften am Stadtrand bauen, voll allem preiswert sein. Deshalb dürfen die Fenster nicht zu groß und die Decken nicht zu hoch sein. Standardisierungen, die verhindern, dass besondere Architektur entstehen kann. Wie könnten Wohnhäuser aussehen, in der Menschen auch in den nächsten Generationen noch gerne wohnen? Wie kann man verhindern, dass Berlins Stadtbild von ausschließlich renditeorientierten Investoren geprägt wird? Eine Debatte in Zusammenarbeit mit Mehr Berlin - Vier Seiten Kunst, Politik und Stadtgefühl im gedruckten Tagesspiegel am Sonnabend. mehr lesen

  • Zerstört der Fußball den Sport?

    "Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt", sang die deutsche Nationalelf 1974. Ob der Fußball die Welt regiert ist fraglich, die Sportwelt dominiert er aber seit Jahrzehnten - mit negativen Folgen für die restlichen Sportarten. Der Fußball zieht nicht nur alle Aufmerksamkeit, sondern auch alle Sendezeit und Werbegelder auf sich. Andere Sportarten, selbst die Großereignisse dieser, finden fast nur noch in der Nische statt. Wir fragen deshalb: Zerstört die Dominanz des Fußballs den Sport? Oder ist der Fußball das Zugpferd, von dem andere Sportarten profitieren können? mehr lesen

  • Zerstören Smartphones das Konzerterlebnis?

    Immer mehr Künstler fordern Fans vor Konzerten dazu auf, das Filmen mit dem Handy zu unterlassen. Apple hat jüngst sogar ein Patent für eine neue Technologie angemeldet, die per Infrarot das Kamerasignal von Handys bei Konzerten stören soll. Wir wollen auf Tagesspiegel Causa debattieren, ob ein Kamera-Verbot sinnvoll ist - oder gehören ausgestreckte Smartphones einfach zum Konzerterlebnis von heute dazu? mehr lesen

  • Wie viel Kommerz verträgt der Fußball?

    Schon zum Beginn der neuen Bundesliga Saison, stehen Rekordtransfers im Vordergrund und Clubs wie der FC Bayern oder RB Leipzig werden als "Kommerz-Clubs" tituliert. Noch nie wurde in der Bundesliga mehr in neue Spieler investiert, noch nie, waren die Erwartungen so hoch. Wir wollen daher fragen: Lebt der Fußball mittlerweile nur noch vom Geld und was geht ihm dadurch verloren? mehr lesen

  • Ist die Klassik noch zeitgemäß?

    Als "Silbersee" wird das Publikum klassischer Konzertsäle aufgrund der dominierenden Haarfarbe gerne scherzhaft tituliert. Aus der Zeit gefallen scheint sie, die Klassik. Nur das ergraute Publikum bleibt ihr noch treu - so die weitläufige Meinung. Gleichzeitig vermeldet die Deutsche Orchestervereinigung eine Trendwende im Klassikbetrieb und freut sich über ein zunehmend junges Publikum. Wir debattieren: Wie zukunftsfähig ist die Klassik? Wie kann sie den Anschluss an ein neues Publikum finden? mehr lesen

Migration und Integration
  • Streit um Flüchtlingsretter

    Sind die privaten Hilfsorganisationen, die im Mittelmeer Flüchtlinge retten, Teil der Lösung - oder sind sie Teil des Problems? Ein sizilianischer Staatsanwalt unterstellt ihnen Kooperation mit den libyschen Schleppern, was inzwischen auch europäische Politiker sagen. Ist da etwas dran - oder sind die Vorwürfe vor allem Ausweis politischer Ohnmacht? mehr lesen

  • Quo vadis, Obergrenze?

    Die Unionsparteien haben sich auf einen Kompromiss in der viel diskutierten Frage der Obergrenze verständigt. Der Begriff selbst wurde fallengelassen, dafür konnte CSU-Chef Seehofer die magische Zahl der 200.000 Geflüchteten pro Jahr im Positionspapier unterbringen. Aber inwiefern ist der Kompromiss rechtlich haltbar? Und was bedeutet er politisch für die anstehenden Koalitionsgespräche? mehr lesen

Politik
  • Die deutsche Russlandpolitik

    Europa hat Russland mit Sanktionen belegt, um Putin in der Ukraine-Frage zum Einlenken zu bewegen. Nicht nur in der Syrien-Politik aber braucht der Westen nach Einschätzung vieler Analysten Russland als Verbündeten. Wir fragen: Einbinden oder Konfrontieren - was ist die beste Strategie für die deutsche Russlandpolitik? mehr lesen

  • Lobbywächter

    Der Politikberater Dominik Meier fordert einen Lobbywächter für den Deutschen Bundestag. Die Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen, Interessenvertreter und Transparenz-NGOs antworten auf seinen Vorschlag. mehr lesen

  • Zukunft der Bundeswehr

    Die Bundeswehr ist im November 2015 60 Jahre alt geworden. Was ist ihre Zukunft? Was sind ihre künftigen Aufgaben? Und welche Ausrüstung braucht sie dafür? mehr lesen

  • So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise

    Politiker aller Lager überschlagen sich derzeit förmlich mit Lösungsvorschlägen in der Flüchtlingskrise: Wie kann der Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland gebremst werden? Wie sollte das Land mit jenen verfahren, die nicht bleiben dürfen - und jene integrieren, die ein Recht auf Asyl haben? Wir ordnen die Vorschläge und fragen Praktiker, was sie davon halten. mehr lesen

  • Die Zukunft der Europäischen Union

    Die europäische Integration ist in der Krise. Die 28 EU-Mitglieder tun sich schwer mit gemeinsamen Antworten auf gemeinsame Herausforderungen, vom Krieg in der Ukraine über die Eurokrise bis zum Umgang mit Migranten. Sie sind sich nicht einig, wie weit die Vertiefung gehen soll - oder ob sie überhaupt immer weiter voranschreiten soll. Die Briten werden über einen potenziellen Austritt aus der EU abstimmen. Wie findet Europa zu einer gemeinsamen Vorstellung über seine Zukunft? mehr lesen

  • Sicherheitspolitik nach den Anschlägen von Paris

    Nach den Terroranschlägen in Paris vom 13. November steht die europäische Sicherheitspolitik erneut auf dem Prüfstand. Wir fragen: Welche Rolle sollen Polizei und Geheimdienste zukünftig bei der Terrorabwehr spielen? Brauchen die Sicherheitsbehörden zusätzliche Kompetenzen? Welche Rechte dürfen nicht preisgegeben oder eingeschränkt werden? Welche sicherheitspolitischen Instrumente haben sich als effektiv erwiesen und welche sind rechtsstaatlich besonders bedenklich? Und schließlich: Wie verändert die Migration die sicherheitspolitischen Herausforderungen? mehr lesen

  • Muss das Kooperationsverbot fallen?

    Angesichts der Herausforderung, zehntausende Flüchtlingskinder in die Schulen zu integrieren, steht das Kooperationsverbot von Bund und Ländern im Schulbereich wieder zur Debatte. Eine Forderung lautet: Das für die Flüchtlingsintegration, aber auch für andere große Aufgaben wie die Inklusion notwendige Milliardenprogramm müssten Bund und Ländern gemeinsam finanzieren. Wir fragen: Muss das Kooperationsverbot jetzt fallen? Oder gibt es Alternativen unterhalb einer Grundgesetzänderung? mehr lesen

  • Reform des Sexualstrafrechts: Heißt Nein jetzt Nein?

    Frauenverbände fordern schon lange, das Strafrecht so zu reformieren, dass mehr Sexualtäter auch tatsächlich verurteilt werden. Sie sehen im existierenden Recht gravierende Lücken. Seit 2015 liegt ein Reformentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas vor. Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln haben zunächst Anfang 2016 neuen Schwung in den Gesetzgebungsprozess gebracht. Im März einigte sich das Kabinett auf einen Entwurf. Doch der Weg durch den Bundestag zieht sich hin. Grüne und Linke legten eigenen Gesetzentwürfe vor, in denen sie fordern, den Grundsatz "Nein heißt Nein" im Sexualstrafrecht zu verankern. Durch den Druck mehrerer Frauen im Bundestag verständigte sich nun auch die Koalition nun darauf, dass sie dieses Prinzip umsetzen will. Zudem entfachte im Juni 2016 der Fall Gina-Lisa Lohfink die Debatte erneut, ob die bisherigen Regelungen ausreichen. mehr lesen

  • Die AfD - gekommen, um zu bleiben?

    Wird der Rechtspopulismus sich auch in Deutschland auf Dauer etablieren? Folgt das Land damit einem Trend, der sich in vielen europäischen Ländern schon länger abgezeichnet hat? In den Umfragen erlebt die Alternative für Deutschland (AfD) zurzeit einen Höhenflug. Liegt das nur an den Debatten um die Flüchtlingspolitik? Oder füllt die Partei einen Raum im Parteienspektrum, den die etablierten Parteien ohnehin schon länger frei gemacht haben? Schaden der AfD die Vorwürfe, rechtsextrem zu sein - oder kümmert das ihre potenziellen Wähler nicht? Ist sie also gekommen, um zu bleiben? Unsere Debattenteilnehmer blicken auf den momentanen Erfolg der Partei aus verschiedenen Perspektiven. Generell überwiegt die Skepsis, was eine Etablierung der AfD betrifft. Viel aber wird aus ihrer Sicht davon abhängen, wie die Debatte um die Migrationspolitik in den kommenden Monaten verläuft. mehr lesen

  • Kommt der Brexit - und würde die EU ihn verkraften?

    Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten in einem Referendum über den Brexit ab, über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union. Nach Verhandlungen mit EU-Ratspräsident Donald Tusk präsentierte sich Großbritanniens Premier Anfang Februar als Sieger: Großbritannien könne "Das Beste aus beiden Welten haben". Werden die Zugeständnisse reichen? Sollte Kontinentaleuropa nachgeben? Und wie schlimm wäre ein Austritt der Briten aus der EU wirklich? Unsere Debatte zum Brexit. mehr lesen

  • Österreich und Hofer. Das Ende der Zweiten Republik?

    (2.12.2016) Der Krimi um die österreichische Präsidentenwahl zieht sich beinahe über das ganze Jahr 2016. Im ersten Wahlgang im April qualifizierten sich der Grüne Alexander Van der Bellen und der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer. Bei der Stichwahl im Mai besiegte Van der Bellen den Kandidaten der Rechtspopulisten denkbar knapp, mit nur etwas über 30.000 Stimmen Vorsprung. Die Wahl wurde allerdings wegen formaler Fehler bei der Briefwahl annulliert. Nachdem auch der erste Nachwahltermin platzte, wird nun am 4. Dezember 2016 ein österreichischer Präsident gewählt. Der Wahlkampf hinterlässt ein gespaltenes Land, darin sind sich unsere Debattenteilnehmer einig - ebenso wie darin, dass ein guter Teil der Verantwortung für die Stärke der FPÖ im Versagen der Volksparteien SPÖ und ÖVP liegt. Während die Mehrheit der Debattenteilnehmer vor einem Präsidenten Hofer warnt, kritisiert Harald Vilimsky (FPÖ) die "grassierende Hysterie" der "Wutjournalisten". Ein Teil der Beiträge in dieser Debatte wurde im Mai 2016 verfasst. Im Dezember 2016 haben wir die Debatte aktualisiert. mehr lesen

  • Die Nato und Russland - Klare Kante oder Säbelrasseln?

    Am 8./9. Juli 2016 tagt der Nato-Gipfel in Warschau. Geplant ist die Stationierung von vier weiteren Bataillonen in den baltischen Staaten und Polen. Die NATO möchte Bündnissolidarität und Verteidigungsbereitschaft demonstrieren. Droht dadurch ein unnötiger Vertrauensverlust im ohnehin angespannten Verhältnis zu Russland? mehr lesen

  • Krise, Krieg und Korruption - Wohin steuert die Ukraine?

    07.04.2016. - Die Niederländer haben am 6. April in einem Volksentscheid gegen das EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen gestimmt. Es sei ihnen dabei um eine Abrechnung mit der EU gegangen, sagen viele. Nicht um die Ukraine - in der vor zwei Jahren auch wegen dieses Abkommens der Aufstand auf dem Maidan losbrach. Heute steckt das Land tief in der Krise, wie unter anderem der Chef der Heinrich Böll Stiftung, Ralf Fücks, zu berichten weiß, der das Land gerade bereiste. Er sieht aber auch Hoffnung. Aus Anlass des Volksentscheids lesen Sie hier die Debatte: Krise, Krieg und Korruption - Wohin steuert die Ukraine? mehr lesen

  • What a race! Wer bestimmt den US-Wahlkampf?

    2.3.2016 - Alles scheint anders zu sein im US-Wahlkampf 2016. Die jungen Wähler entdecken den Sozialismus, Vertreter alter republikanischer Präsidentendynastien scheiden früh aus dem Rennen aus und eben jener Kandidat, der jede Regel bricht, steht nach dem "Super Tuesday" an der Spitze des republikanischen Bewerberfeldes: Donald Trump. Wir fragen Amerikaner und ausländische Beobachter: Wie kommt es dazu? Welche gesellschaftlichen Strömungen und Stimmungen bedingen die Lage? Was werden die bestimmenden Themen des Wahlkampfes sein. Kann es ein ungewöhnlicher Kandidat schaffen? Bleibt alles anders? mehr lesen

  • Falsche neue Liebe? Europa und die Türkei

    4.3.2016 - Mit der Flüchtlingskrise ist die strategische Bedeutung der Türkei für Europa noch einmal gewachsen. In Angela Merkels Strategie zur Bewältigung des Zuzugs von Flüchtlingen und Migranten nimmt das Land eine zentrale Rolle ein. Gleichzeitig entfernt sich die Türkei unter Präsident Erdogan immer stärker von freiheitlichen Grundwerten. Kurz vor dem EU-Türkei-Gipfel am 7. März starten wir eine Debatte zur europäischen Türkeipolitik. Kann die Türkei Europa ein verlässlicher Partner sein? Ist es richtig, dem Land eine derart zentrale Rolle zu geben? Geben Deutschland und die Europäer damit politischen Spielraum auf - etwa, um Druck in der Kurdenfrage auszuüben? Und wie wird sich das neue außenpolitische Gewicht der Türkei innenpolitisch auswirken? mehr lesen

  • Volksparteien ohne Volk

    Die deutsche Parteienlandschaft ist im Wandel. Aller Voraussicht nach werden im nächsten Bundestag sechs Parteien vertreten sein. Damit einher geht ein Bedeutungsverlust von SPD und CDU, zumindest prozentual. Die beiden größten Parteien suchen nach dem richtigen Umgang mit dieser Entwicklung - und nach Wegen, enttäuschte Anhänger zurückzugewinnen. Wie können die "Volksparteien", besonders die SPD, den Herausforderungen begegnen? Und werden sie jemals wieder Volksparteien sein - ganz ohne Anführungszeichen? Die folgende Debatte startete nach den Landtagswahlen im Frühjahr 2016, die vor allem durch das Erstarken der AfD in Erinnerung bleiben werden. Wir führen die Diskussion vor der Bundestagswahl 2017 fort. mehr lesen

  • Autobahnen - Besser mit oder ohne Autobahngesellschaft?

    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mehr privates Kapital für Ausbau und Betrieb der deutschen Autobahnen. Eine unabhängige "Infrastrukturgesellschaft", auch "Autobahngesellschaft" genannt, soll Ausbau und Instandhaltung organisieren. Private Investoren sollen sich an dieser Gesellschaft beteiligen. Die Pläne sind höchst umstritten. Skeptiker sehen darin lediglich ein Mogelpaket, um die Schuldenstatistik zu schönen. Auch, ob der Ausbau durch Private wirklich günstiger wäre, ist strittig. mehr lesen

  • Wie viel Kretschmann ist gut für die Grünen?

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Grünen mit gut 30 Prozent ein spektakuläres Ergebnis erzielt. Fünf Jahre nach Fukushima ist es dem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gelungen, durch seine Popularität noch einmal deutlich mehr Wähler an seine Partei zu binden als bei der letzten Wahl. Das belebt auch in der Bundespartei die Debatte über den richtigen Kurs neu: Haben die Grünen das Zeug zur Volkspartei? Was können sie von Kretschmann lernen? Und lässt sich Baden-Württemberg überhaupt auf den Bund übertragen? mehr lesen

  • Wie lässt sich Inklusion in Deutschland umsetzen?

    In Deutschland ist die UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 in Kraft getreten. Die Vertragsstaaten garantieren darin gleiche Rechte für alle. Dazu gehört ein integratives Bildungssystem, das auch Kindern mit Behinderungen den Zugang zur Regelschule ermöglicht. Dazu gehört aber auch ein inklusiver Arbeitsmarkt. Wie weit sind wir sieben Jahre nach der Ratifizierung der Konvention mit der Inklusion gekommen? Lässt Deutschland sich bei der Umsetzung zu viel Zeit? Welche Anforderungen muss das von der großen Koalition geplante Bundesteilhabegesetz erfüllen, damit Inklusion gelingen kann? mehr lesen

  • 60 Jahre BND - Braucht der Geheimdienst eine Reform?

    29.3.2016 - Seit dem Sommer 2013 hat die Öffentlichkeit durch die Enthüllungen von Edward Snowden und den NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages viel über die Arbeit der Geheimdienste erfahren. Auch beim Bundesnachrichtendienst wurden technische und rechtliche Defizite bei der Anpassung der Arbeit des Dienstes an die digitale Welt festgestellt. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat im Juni 2015 ein Eckpunktepapier für eine BND-Reform vorgelegt, die derzeit von der Großen Koalition verhandelt, Medienberichten zufolge aber von Teilen des Kabinetts abgelehnt wird. Braucht der BND eine Reform und eine engere Kontrolle? Oder eine lange Leine in Zeiten des Terrors? mehr lesen

  • Unter der Schwarzen Null. Was muss sich ändern im Haushalt 2017?

    Die Flüchtlingskrise hat der Debatte um den öffentlichen Haushalt eine neue Richtung gegeben. Investitionen in Integrationsprogramme sind gefordert. Ende März hat sich Vizekanzler Sigmar Gabriel mit Finanzminister Wolfgang Schäuble auf Eckpunkte für milliardenschwere Ausgaben für Integration, Wohnungsbau, Kita-Ausbau und Arbeitsmarktpolitik geeinigt. Auch für Sozialleistungen, Verteidigung, innere Sicherheit und Verkehr soll mehr ausgegeben werden, ohne neue Kredite. Damit unter dem Strich die Schwarze Null bleibt, muss umgeschichtet werden - aber wie? Oder sollte die Schwarze Null angesichts der neuen Herausforderungen doch fallen? Wir bitten Haushaltsexperten und Wirtschaftswissenschaftler zur Debatte. Im November soll der Haushalt für das Wahljahr verabschiedet werden. mehr lesen

  • Referenden in Europa - Machen die Bürger Europa kaputt?

    Überall in Europa werden Referenden abgehalten. In Großbritannien stimmen die Wähler im Juni über den Austritt ihres Landes aus der EU ab, in Ungarn über die Flüchtlingsquote und in den Niederlanden über das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine. Überall spielen anti-europäische Ressentiments eine Rolle. Wir fragen: Machen die Bürger Europa kaputt? Oder braucht es sogar mehr Bürgerbeteiligung? Und wenn ja - auf Ebene der Nationalstaaten oder auf Ebene der EU? mehr lesen

  • Nichts als enttäuschte Hoffnung? Was von Obama bleibt

    Am achten November 2016 wählen die Amerikaner einen neuen Präsidenten. Kurz darauf endet die Amtszeit von Barack Obama. Gerade in Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten war der erste schwarze Präsident bei seinem Amtsantritt frenetisch gefeiert und messianisch verehrt worden. Was bleibt heute von Obama, besonders außenpolitisch? mehr lesen

  • Kann Libyen ein Partner der E.U. sein?

    Nach der Schließung der Balkanroute und dem EU-Türkei-Abkommen kommen immer mehr Flüchtlinge über Libyen nach Italien und werden von dort weiter nach Nordeuropa ziehen - das zumindest fürchtet die Bundesregierung. Das außenpolitisch vergessene Libyen steht damit wieder im Fokus und die Frage, ob und wenn ja mit welchen Kräften im Land die E.U. in der Flüchtlingskrise kooperieren könnte. Offenbar werden "Inhaftierungseinrichtungen" in Libyen erwogen, wie Medien berichten. Unsere Autoren diskutieren: Wie instabil ist Libyen heute? Kann es ein Partner sein? mehr lesen

  • Streit um das Cannabisverbot

    Anfang April hat das Bundesverwaltungsgericht erstmals einem schwer kranken Mann den Cannabisanbau zu Hause erlaubt - und damit auch die gesellschaftliche und politische Debatte über den Umgang mit der Droge wieder befeuert. Laut Betäubungsmittelgesetz sind Anbau, Kauf, Verkauf und Besitz von Cannabis verboten. Seit 1994 ist aber das "Absehen von der Verfolgung" bei geringen Mengen möglich. Was "gering" ist, ist nicht einheitlich definiert. Nicht nur das nehmen Gegner des Verbots als Argument für ihre Position. Lesen Sie zum Auftakt der Debatte einen Beitrag von Frank Tempel (Die Linke). mehr lesen

  • Gehört die Hisbollah auf die Terrorliste?

    Wer im Nahen Osten für Frieden sorgen will, darf den Libanon nicht außen vor lassen. Wer aber mit dem Libanon verhandeln will, muss auch mit der Hisbollah kooperieren. Sich mit der schiitischen Partei und Miliz an den Verhandlungstisch setzen, will aber nicht jeder. Jüngst hat etwa die Arabische Liga nicht nur die Miliz, sondern auch den politischen Arm der Hisbollah als terroristische Organisation eingestuft. Die EU hat die "Partei Gottes" bisher nicht auf die Terrorliste gesetzt und zieht den Dialog der diplomatischen Blockade vor. Wir fragen: Gehört die Hisbollah verboten oder muss man mit ihr verhandeln? mehr lesen

  • Die Armenien-Resolution des Bundestages - ein richtiger Schritt?

    1.6.2016 - Am 2. Juni 2016 stimmt der Bundestag auf Antrag von CDU, SPD und Grünen über eine Entschließung ab, die die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vor hundert Jahren mit 1,5 Millionen Ermordeten als Völkermord einstuft. Ist das ein richtiger Schritt, um die Dimension des Leides der Armenier anzuerkennen? Oder sollte man, wie der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim im Juni sagte, "die Geschichte den Historikern überlassen", zudem noch in Zeiten, in denen das deutsch-türkische Verhältnis ohnehin angespannt ist? mehr lesen

  • Was ist konservativ heute?

    In den Unionsparteien wird offen über den künftigen Kurs gestritten. Bleibt es bei der Mitte-Ausrichtung von Parteichefin und Kanzlerin Angela Merkel oder rückt man wieder mehr nach rechts - zurück auf konservative Positionen? Und was ist "konservativ" heute überhaupt? mehr lesen

  • Nach dem Brexit - Was folgt für die Briten?

    Die Briten haben entschieden: Am 23. Juni sprachen sich 52 Prozent für einen Brexit, für den Austritt des Landes aus der Europäischen Union aus. Wenige Stunden später erklärte Premierminister David Cameron seinen baldigen Rücktritt. Was bedeutet das Ergebnis des Referendums für die Briten? mehr lesen

  • LuxLeaks-Prozess: Soll Whistleblowing eine Straftat sein?

    Die Veröffentlichung geheimer Papiere von sogenannten Whistleblowern wird bisweilen wie eine Heldentat gefeiert. Schließlich konnten so dubiose Praktiken in Politik und Wirtschaft aufgedeckt werden. Von anderer Seite wird eben dieser Geheimnisverrat scharf verurteilt. Letztendlich zieht es für den Whistleblower strafrechtliche Konsequenzen mit sich. In Luxemburg wird am 29.06.16 das Urteil im "Luxleaks"-Prozessgegen die drei Angeklagten erwartet. Und wieder steht die Frage im Raum: Sollten Whistleblower staatlichen Schutz genießen? mehr lesen

  • Europa nach dem Brexit, wie geht es weiter?

    Sicher ist: Auf das Nein der Briten muss eine Antwort aus Europa folgen. Gesucht wird ein probates Mittel gegen Europa-Skepsis und Überfremdungsangst. Kann Entschleunigung die Gemeinschaft retten oder brauchen wir noch mehr Macht für Brüssel? mehr lesen

  • Amerika vor der Wahl

    In wenigen Monaten wählen die Amerikaner einen neuen Präsidenten. Ob Clinton oder Trump: Obamas Nachfolger erwarten enorme Herausforderungen. Die Bevölkerung ist gespalten, wie selten zuvor und beide Kandidaten polarisieren anstatt zu einen. Sind die Vereinigten Staaten zu den Gespaltenen Staaten von Amerika geworden? mehr lesen

  • Die Türkei nach dem Putschversuch: Wohin steuert das Land?

    Nach dem gescheiterten Putschversuch greift die Regierung in Ankara mit voller Härte durch: Verhaftungen, Verfolgung, ja sogar Überlegungen die Todesstrafe wieder einzuführen. Damit isoliert sich die Türkei auch von westlichen Partnern wie der EU. Wir fragen: Wohin steuert das Land? mehr lesen

  • Wie gefährlich ist Berlin?

    Am 18. September wird in Berlin gewählt - und eins der drängenden Themen ist die Innere Sicherheit. Die war zuletzt wegen der Auseinandersetzungen um ein besetztes Haus in der Rigaer Straße in den Schlagzeilen. Wie steht es um die Ordnung in der Hauptstadt, was läuft gut, was muss besser werden? Lesen Sie zum Auftakt der Debatte einen Beitrag vom Berliner CDU-Innenexperten Peter Trapp. mehr lesen

  • "Berliner Erklärung": Mehr Sicherheit - oder mehr Ausgrenzung?

    Die Innenminister der Union wollen die Sicherheitsgesetze in Deutschland zur Terrorbekämpfung verschärfen und die Rechte von Zuwanderern einschränken. Das sieht ihre "Berliner Erklärung" vor, Zu den geforderten Maßnahmen gehören Aufstockung der Polizeikräfte, strengere Kontrolle von Moschee-Finanzen, Burka-Verbot und die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Besonders die letzten beiden Punkte sind umstritten. Was taugt die "Berliner Erklärung"? In einem ersten Beitrag erklärt der Philosoph Hannes Bajohr, warum die der doppelten Staatsbürgerschaft zugeschriebene "gespaltene Loyalität" eine ungeheuerliche Unterstellung ist. mehr lesen

  • Verwaltung als Chaos - Was geht schief in Berlin?

    Lageso-Krise und Bürgerämterchaos sind zwei Begriffe, die immer fallen, wenn von der Berliner Verwaltung die Rede ist. Kaputt gespart, desorganisiert, reformunfähig? Mit Blick auf den Berliner Wahlkampf fragen wir: Verwaltung als Chaos - Was läuft schief in Berlin? Lesen Sie einen Beitrag des Verwaltungsexperten Hartmut Bäumer, der sagt: Verwalten heißt Zuständigkeiten organisieren, aber Berlin ist die organisierte Nicht-Zuständigkeit. mehr lesen

  • Die Merkel-Republik: Wie hat die Kanzlerin das Land verändert?

    Seit 11 Jahren leitet Angela Merkel die Geschicke dieses Landes. Sie hat das Land ohne Zweifel verändert, wir wollen fragen „wie?“. Wie hat sich Deutschland unter Angela Merkel verändert? Was ist Merkels Erbe? Experten aus verschiedenen Bereichen diskutieren. mehr lesen

  • Parteien-Poker: Wer koaliert jetzt mit wem?

    Die politische Landschaft scheint umgekrempelt. Die Koalitionsbildung auf Länder- oder Bundesebene wird schwieriger und neue Farbkombinationen werden möglich. Wie sehr setzt das Erstarken der AfD die etablierten Parteien unter Druck? Verliert das alte System seine Balance? mehr lesen

  • TTIP vor dem Scheitern?

    Seit einigen Wochen mehren sich die Stimmen, die TTIP für "tot" erklären, unter ihnen war nicht zuletzt die des deutschen Wirtschaftsministers und SPD-Chefs Sigmar Gabriel. Würde mit TTIP mehr als nur ein Handelsabkommen sterben – oder könnten die Transatlantischen Beziehungen ein ergebnisloses Auslaufen der Verhandlungen unbeschadet verschmerzen? mehr lesen

  • AfD Wähler: Herausforderung für die Politik?

    Die Volksparteien versuchen nach den jüngsten Wahlerfolgen der AfD den richtigen Umgang mit der Partei zu finden. Dabei geht es weniger um die AfD, sondern vielmehr um die Wähler der Partei. Wie kann die Politik das Vertrauen dieser Wählerschicht zurückerlangen? mehr lesen

  • Hat die Politik ein Sexismus-Problem?

    Die CDU-Politikerin Jenna Behrends hat in ihrem offenen Brief schwere Sexismus-Vorwürfe gegen die eigene Partei erhoben. Nicht zum ersten Mal hören wir über alltäglichen Sexismus im Politikbetrieb. Wir fragen: hat die Politik ein Problem mit Sexismus? Was kann dagegen unternommen werden? mehr lesen

  • Europa und die weltweiten Krisen

    Aleppo ist gefallen, Großbritannien verlässt die EU, zwischen dem Westen und Russland verschärft sich der Ton. Was sind die Konsequenzen? Wie kann Europa den Krisen begegnen? Mit Gestaltungswillen, sagt Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz - und der Möglichkeit der militärischen Abschreckung. Darauf antwortet der Politikwissenschaftler Michael Zürn. mehr lesen

  • Wird die Rentenreform zum Wahlkampf-Opfer?

    Als Vorbote der Bundestagswahl kommt das Reizthema Rente wieder auf den Tisch: Die Große Koalition will mit einem dicken Rentenpaket punkten, das auch aus Steuertöpfen finanziert werden soll. Droht die angekündigte Rentenreformen im Wahlkampf Opfer einer kurzfristigen parteitaktischen Profilierung zu werden? mehr lesen

  • Trump und Europa - wie wird es weitergehen?

    Donald Trump hat seit seinem Einzug ins Weiße Haus vor allem für Verwirrung, manchmal auch für Entsetzen gesorgt. Auch seine erste Europa-Reise ließ verschreckte Bündnispartner zurück. Was kann und muss man von ihm künftig noch erwarten? Wie wird sich das Transatlantische Bündnis verändern? Wie die Welt? Und wie sollte Europa auf den amerikanischen Präsidenten reagieren? mehr lesen

  • Wer rettet das Klima - die Verbraucher oder die Politik?

    Die zugesagten Klima-Ziele wurden auf dem UNO-Klimagipfel in Marrakesch mit Nachdruck bekräftigt. Trotzdem blicken Klima-Schützer sorgenvoll in die Zukunft. Was ist überhaupt Aufgabe der Politik und welche Verantwortung müssen die Konsumenten bei der Klimarettung tragen? mehr lesen

  • Gehören Salafisten-Vereine verboten?

    Ist es richtig Vereine wie "Die wahre Religion" zu verbieten oder treibt man sie damit nur weiter in den Untergrund und radikalisiert sie noch mehr? Schränkt ein solches Verbot die Religionsfreiheit ein? Kann ein Verbot solcher Gruppierungen die Radikalisierung unter jungen Muslimen verhindern? mehr lesen

  • Das Ende der Globalisierung?

    Brexit, Rechtspopulismus, Trump - die Prinzipien und Kernwerte der Globalisierung werden durch politische und wirtschaftliche Prozesse zurückgedrängt. Wir fragen: erleben wir gerade den Untergang des liberalen Globalisierungsprinzip? Was kann dagegen getan werden? mehr lesen

  • Wie zuverlässig sind Meinungsumfragen noch?

    Sowohl bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl, als auch beim britischen EU-Referendum, lagen Meinungsforscher und Experten weit daneben. Wie kann es zu solchen Fehleinschätzungen kommen? Können Meinungsforscher dem Wählertum noch den Puls fühlen? Oder lassen sich Wahlkämpfe, in denen Emotionen immer wichtiger werden, nicht mehr mit Zahlen und Prozentsatzzeichen erklären? mehr lesen

  • Direktwahl des Bundespräsidenten

    Mehr direkte Demokratie soll dabei helfen "denen da oben“ zu zeigen, was das Volk eigentlich will. Wäre die Direktwahl des Bundespräsidenten dann ein geeignetes Mittel gegen Frust und Politikverdrossenheit? Die Kritiker einer Direktwahl warnen davor, dass das Amt des Bundespräsidenten zu einer Blockadeinstanz verkommen und die pragmatische Politik lähmen würde. mehr lesen

  • Italien und das Referendum - Gefährdet das Land Europa?

    Am 4. Dezember 2016 stimmen die Italiener in einem Referendum über eine Verfassungsänderung ab. Ministerpräsident Matteo Renzi hat die Abstimmung mit seiner politischen Zukunft verknüpft. Sollte Renzi zurücktreten, drohen Neuwahlen, die die linkspopulistische "Fünf-Sterne-Bewegung" gewinnen könnte. Deren Chef Beppe Grillo strebt ein Referendum über den Austritt aus der Europäischen Union an. Wie instabil ist Italien? Gefährdet das Land die Europäische Union? mehr lesen

  • Die Lehren aus Aleppo: Zurück zur Interventionspolitik?

    Die Rückeroberung von Aleppo durch das Assad-Regime im Dezember 2016 ist eine humanitäre Katastrophe und ruft harsche (Selbst-)Kritik an der zurückhaltenden Politik der USA und der europäischen Länder hervor. Hätten westliche Länder stärker militärisch intervenieren müssen? Wie kann eine verantwortliche internationale Politik aussehen? Eine Debatte über die Lehren aus Aleppo. mehr lesen

  • Doppelte Staatsbürgerschaft: Wie exklusiv ist Deutschsein?

    Der Parteitagsbeschluss der CDU, die doppelte Staatsbürgerschaft einzuschränken wurde von den anderen Parteien harsch kritisiert. Man würde mit diesem Entschluss vor allem türkische Migranten ausgrenzen, heißt es von mehreren Seiten. Wir fragen: wie wichtig ist der Doppelpass für den Integrationsprozess? Welche Vor- und Nachteile hat er für die Gesellschaft? mehr lesen

  • Anschlag in Berlin: Wie kann der Terror gestoppt werden?

    Nach dem Terrorangriff in Berlin wird viel darüber diskutiert, wie man solche Anschläge in Zukunft verhindern kann. Brauchen wir mehr Überwachung? Eine strengere Flüchtlingspolitik? Oder sollten wir versuchen, angesichts des Terrors unbeeindruckt weiterzumachen wie bisher? mehr lesen

  • Haben wir es mit der Politischen Korrektheit übertrieben?

    Populisten werfen den etablierten Medien und Politikern vor, einen politisch-korrekten Diskurs geprägt zu haben, der einem verbietet zu reden, wie es einem passt. Das bekannte "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" der Populisten findet reichlich Anklang bei den Wählern und selbst Politiker wie Sigmar Gabriel oder Winfried Kretschmann fragen mittlerweile, ob man mit gewissen Sprechtabus nicht den Populisten in die Karten spielt. Wir fragen: Haben wir es mit der Politischen Korrektheit übertrieben? mehr lesen

  • Braucht Berlin mehr Videoüberwachung?

    Terror am Breitscheidplatz und Gewalt in den U-Bahnhöfen haben das Sicherheitskonzept der Stadt in Frage gestellt. Eine umfassendere Videoüberwachung ist eine Maßnahme, die gerade diskutiert wird. Wir fragen: Kann sie Straftaten verhindern oder auflösen? Zu welchem Preis? mehr lesen

  • Der harte Brexit: Wer verliert dabei, die EU oder die Briten?

    Anfang 2017 werden die Konturen der Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien klarer. Die britische Premierministerin Theresa May nennt in einer Grundsatzrede am 17.1.2017 die Verhandlungsziele der Briten. Großbritannien strebt demnach einen "harten Brexit" aus der EU an. Das Land wolle auch den Europäischen Binnenmarkt verlassen, sagte sie, die Zollunion mit der EU aufgeben und stattdessen ein gesondertes Freihandelsabkommen abschließen. Unsere Experten diskutieren: Wer verliert mehr bei einem harten Brexit: Die EU oder Großbritannien? Und was bedeutet Mays Rede für die Verhandlungen? mehr lesen

  • Ist Die Linke regierungsfähig?

    Für die SPD und die Grünen wäre ein Bündnis mit der Linkspartei eine Möglichkeit nach der Bundestagswahl ohne CDU zu regieren. Doch gibt es inhaltlich genügend Übereinstimmung, um ein solches Dreierbündnis umzusetzen? Was sind die größten Konfliktpunkte? Hat die Kandidatur von Martin Schulz R2G ein Stück weit realistischer gemacht? mehr lesen

  • Wie rechts ist die AfD?

    Seit Jahren dominiert die AfD die Schlagzeilen und hat für viele den Rechtspopulismus fest in Deutschland etabliert. Die jüngsten Äußerungen von AfD-Mitglied Björn Höcke haben gezeigt, dass Teile der Partei fest am äußersten rechten Rand der deutschen Politik anzusiedeln sind. Doch macht das die AfD zu einer rechtsradikalen Partei? Ist sie verfassungsfeindlich und damit eine Gefahr für die Demokratie? mehr lesen

  • Flüchtlingspolitik: Brauchen wir Transitzonen und Obergrenzen?

    3.2.2017 - Wie weiter in der Flüchtlingspolitik? In der Großen Koalition sind zwei Punkte besonders umstritten. Zum einen die sogenannten Transitzonen. Die Union will Grenzkontrollen ausweiten und Flüchtlinge, deren Identität nicht eindeutig geklärt werden kann oder die eine geringe Aussicht auf ein Bleiberecht haben, in grenznahen Zentren festhalten. Die SPD ist dagegen. Die CSU fordert außerdem, Obergrenzen für die Flüchtlingsaufnahme einzuführen - ein Vorschlag der sowohl bei der SPD als auch bei der CDU auf Widerstand stößt. Wir haben zum Beginn des Wahljahres Katarina Barley, Generalsekretärin der SPD, und Joachim Herrmann, CSU-Innenminister in Bayern, nach ihren wichtigsten Argumenten gefragt. Eine Entscheidungshilfe. mehr lesen

  • Braucht Deutschland schnellere Abschiebungen?

    Bund und Länder wollen Abschiebungen von ausreisepflichtigen Ausländern beschleunigen. Die Kanzlerin und Vertreter der Länder argumentierten, nur so könne die Aufnahmebereitschaft für schutzbedürftige Flüchtlinge erhalten werden. Die Opposition kritisiert diese Pläne scharf. Wir diskutieren: Wie soll das Abschiebungsverfahren beschleunigt werden und was sind die Risiken und Hindernisse? mehr lesen

  • Muss Deutschland mehr für Rüstung ausgeben?

    Deutschland gibt aktuell nur 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung aus - mit der Nato sind aber zwei Prozent vereinbart. Donald Trump und sein Verteidigungsminister James Mattis drängen nun die europäischen Staaten zur Einhaltung des Ziels. Lässt sich das mit einem ausgeglichenen Haushalt vereinbaren? Leidet unter einer Erhöhung der Ausgaben für Rüstung der Etat für Soziales? mehr lesen

  • Wie gefährlich ist der niederländische Populismus?

    Am 15. März wird in den Niederlanden gewählt und der Rechtspopulist Geert Wilders hat Chancen mit seiner Partij voor de Vrijheid (Partei für die Freiheit) eine Vielzahl an Stimmen einzufangen. Warum kann Wilders solche Erfolge feiern? Was bedeutet das für die EU? mehr lesen

  • Kann ein Europa der zwei Geschwindigkeiten funktionieren?

    Die EU hat eine Krise nach der anderen zu bewältigen und droht daran zusammenzubrechen. Um das zu verhindern haben sowohl einige Staats- und Regierungschefs sowie Kommisionspräsident Jean-Claude Juncker ein Europa der zwei Geschwindigkeiten vorgeschlagen. Kann das funktionieren? Welche Risiken birgt ein solcher Weg in sich? Gibt es Alternativen? mehr lesen

  • Eskalation um die Türkei: Wie sollte man mit Erdogan umgehen?

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan lässt am 16. April in einem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems abstimmen. Sollten türkische Politiker im Ausland für die Verfassungsänderung werben dürfen? Wie sollte man mit den Provokationen Erdoğans umgehen? Ist das Land noch eine Demokratie? mehr lesen

  • Braucht Deutschland eine Reform der Sozialpolitik?

    Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz setzt in seinem Wahlkampf auf Sozialpolitik. Die Agenda 2010 soll nachgebessert werden, etwa durch die Einführung eines verlängerten Arbeitslosengelds im Gegenzug zu Qualifizierungsmaßnahmen. Weitere Vorschläge will Schulz in den kommenden Wochen vorstellen. Wir wollen hier diskutieren, wie notwendig und wie sinnvoll diese Reformen sind. mehr lesen

  • Darf die Bundeswehr Cyber-Attacken zur Verteidigung nutzen?

    Die Bundeswehr hat künftig ein Cyber-Kommando. Bis 2021 soll die von Ursula von der Leyen in den Dienst gestellte Truppe 15 000 Soldaten umfassen. Das Thema ist aktuell - immer wieder wird die Bundeswehr Opfer von Hacker-Angriffen. Doch wozu sollen die IT-Spezialisten des so genannten Kommandos Cyber- und Informationsraum befugt sein? Sollen sie Angriffe lediglich abwehren dürfen? Oder auch zu offensiven Maßnahmen greifen? Wer soll innerhalb der Bundesregierung für solche Angriffe, bei denen die Grenzen zwischen äußerer und innerer Sicherheit verwischen, zuständig sein? Und muss der Bundestag den Einsätzen der Cyber-Truppen überhaupt zustimmen? Über diese Fragen wird heftig debattiert. mehr lesen

  • Nach Sheirat: Wie angespannt ist das US-russische Verhältnis?

    In der Nacht zum 7. April haben die USA den syrischen Luftwaffenstützpunkt Sheirat mit Tomahawk-Marschflugkörpern angegriffen - eine Reaktion auf einen Giftgasangriff mit 80 Toten, den die USA und ihre Verbündeten dem syrischen Regime zuschreiben. Die US-Regierung bestätigte, dass es vor dem Schlag mit Russland lediglich auf militärischer, nicht aber auf politischer Ebene eine Abstimmung gegeben habe. Russland reagierte deutlich: Premierminister Dimitri Medwedew nannte den Angriff einen Verstoß gegen internationales Recht und sagte, die USA seien dicht an einen militärischen Zusammenstoß mit Russland. Ein Kreml-Sprecher sagte, die russisch-amerikanischen Beziehungen, die sich ohnehin in einem "elenden Zustand" befänden, hätten weiteren "signifikanten Schaden" erlitten. Ist die Hoffnung, US-Präsident Donald Trump könne die russisch-amerikanische Eiszeit beenden, mit dem Militärschlag zunichte? Wie gefährlich war die Militäraktion - und rückt sie die beiden Ländern tatsächlich in die Nähe einer militärischen Konfrontation - eines Dritten Weltkriegs? mehr lesen

  • Türkei: Was folgt nach dem Verfassungsreferendum?

    Beim Verfassungsreferendum in der Türkei geht es in erster Linie um Änderungen an 18 Artikeln der Verfassung. Unterm Strich sollen aber vor allem Erdogans Rechte als Staatspräsident gestärkt werden. Die parlamentarische Demokratie würde dann zu einem Präsidialsystem werden, in dem die Rechte des Parlaments und des Regierungskabinetts beschränkt sind. Erdogan-Kritiker warnen vor einer Abkehr von der Demokratie und sehen in dem Vorhaben einen weiteren Schritt in Richtung Autokratie. Wir wollen debattieren: Welche Folgen wird das Referendum für die Türkei haben? mehr lesen

  • Muslimische Organisationen: Wie stark ist der Einfluss von außen

    Deutsche Behörden ermitteln gegen 20 Beschuldigte, denen Spionage im Auftrag der Türkei vorgeworfen wird. Besonders Imame des islamischen Verbands Türkisch-Islamische Union (Ditib) stehen im Verdacht, Anhänger der Gülen-Bewegung, die sie für den Militärputsch letztes Jahr verantwortlich machen, im Auftrag der türkischen Regierung ausspioniert zu haben. Ist dies nur ein Einzelfall oder agieren muslimische Verbände öfters als verlängerter Arm anderer Staaten? Wie muss sich die Regierung hier positionieren? mehr lesen

  • Frankreich vor der Schicksalswahl: Wohin steuert die République?

    Macron oder Le Pen? Frankreich entscheidet nicht nur wer in den Élysée-Palast einziehen wird, sondern auch über Frankreichs Platz in Europa. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen will das Land auf einen neuen politischen Kurs bringen. Das will ihr Gegner Emmanuel Macron auch - allerdings auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Für welchen Kurs werden sich die Franzosen entscheiden und was sind die Konsequenzen für Europa? mehr lesen

  • Deutschtürken: Wie viel Loyalität zu Erdogan darf sein?

    Die Mehrheit der Deutschtürken hat beim Verfassungsreferendum den Kurs von Erdogan unterstützt. Welche Schlussfolgerungen kann man hieraus ziehen? Gibt es eine starke Loyalität gegenüber Erdogan? Ist diese mit dem deutschen Demokratieverständnis vereinbar? mehr lesen

  • Wie schafft Deutschland mehr Steuergerechtigkeit?

    Die Grünen setzen beim Wahlkampf auf das Thema soziale Gerechtigkeit und fordern unter anderem eine Vermögenssteuer, um das Ungleichheitsproblem anzugehen. Die FDP steht diesem Vorschlag kritisch gegenüber. Wir wollen debattieren: Welche Steuerreformen sind sinnvoll? Kann eine Steuerreform die öffentliche Hand entlasten und für mehr Gleichheit sorgen? Lisa Paus von den Grünen und der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner standen uns Rede und Antwort. mehr lesen

  • Nach dem Parteitag: Wie gefährlich ist die AfD?

    Während Frauke Petry beim Bundesparteitag in Köln wenig Zuspruch erhielt, ging Alice Weidel als das neue Gesicht an der Seite von Alexander Gauland für die Parteispitze hervor. Welche Auswirkungen hat das auf die AfD? Gerät sie ohne Frauke Petry im Spitzenteam in einen Abwärtsstrudel? Rückt sie nach dem Parteitag weiter nach rechts? Wie gefährlich ist diese Partei? mehr lesen

  • Brauchen wir das Arbeitslosengeld Q?

    Die SPD will das Arbeitslosengeld I reformieren. Bei einer Weiterqualifikation sollen Arbeitslose das neue Arbeitslosengeld Q bekommen, nach Abschluss der Weiterbildung dann wieder Arbeitslosengeld I. Neu soll auch das Recht auf Weiterbildung sein. Die CDU kritisiert: Es mache keinen Sinn, Menschen erst in der Erwerbslosigkeit zu qualifizieren. Das Modell sei rückschrittig und könnte im schlimmsten Fall zu einer Welle von Frühverrentungen führen. Wir wollen diskutieren: Brauchen wir das Arbeitslosengeld Q? Ist das Arbeitslosengeld I gut, so wie es ist? Oder ist ein ganz anderes Modell die Lösung? Katja Mast von der SPD und Karl Schiewerling von der CDU haben diese Fragen beantwortet. mehr lesen

  • Schaffen sich die Grünen selbst ab?

    Wahlumfragen zufolge lagen die Grünen im Frühjahr 2017 in der Wählergunst so schlecht wie seit 2002 nicht mehr. Bei der Bundestagswahl bekamen sie beachtliche 8,9 Prozent der Stimmen. Ist die Krise nun überwunden? Wohin steuert die Partei? Diese Debatte wurde zu Anfang des Wahljahres gestartet und wird nun nach der Wahl fortgeführt. mehr lesen

  • 100 Tage Trump - Zeit für eine erste Bilanz

    Langweilig war der Start von Donald Trumps Amtszeit nicht. Widersprüche und Wendemanöver prägten die ersten drei Monate des 45. US-Präsidenten. Das gilt sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik, sei es im Umgang mit Russland, dem Krieg in Syrien, der gescheiterten Abschaffung von Obamas Gesundheitsreform oder seiner Sicht auf China oder die Nato. In der Gunst der Wähler ist er abgesunken, seine Beliebtheitswerte liegen bei nur 40 Prozent. Wie geht es nun weiter: Wird er das gefürchtete Schreckgespenst, das Chaos in den internationalen Beziehungen stiftet? Oder bremsen die "Checks und Balances" der Gewaltenteilung aus? mehr lesen

  • Wie politisch ist der Islam?

    Spätestens seit den Terroranschlägen des 11 Septembers 2001 ist der Islam zum Politikum geworden. Auch andere Glaubensrichtungen werden heute öfters als identitätsstiftendes Narrativ und politische Doktrin verstanden, als als reines Glaubensbekenntnis. Was sind die Ursachen und Gefahren dieser Interpretation? Wie politisch sollte Religion sein? Ist der Islam politischer als andere? mehr lesen

  • Kennen Sie Ihre Kalorienbilanz?

    Eine Debatte von Schmeckt Richtig! – eine Initiative der deutschen Zuckerwirtschaft

    Die Debatte zum Übergewicht läuft auf vielen Kanälen. Aber läuft sie in die richtige Richtung? Die Rede ist oft von einzelnen Zutaten und Nährstoffen, besonders vom Zucker. Fakt ist: Wer zu viel isst und sich zu wenig bewegt, wird schnell dick. Aber packen wir mit der Zuckerdebatte wirklich das Problem an der Wurzel an? Müssten wir nicht mehr über Kalorien und die Kalorienbilanz reden? Ist die Zuckerdebatte am Ende gar ein Selbstbetrug? Und wie muss eine Debatte aussehen, die für Verbraucher einen Nutzen stiftet? Gemeinsam mit Ernährungsexperten und Verbrauchern möchten wir diese Fragen diskutieren und damit dazu beitragen, dass wir mehr über die wirklichen Ursachen von Übergewicht sprechen. Direkt gefragt: Kennen Sie Ihre Kalorienbilanz? mehr lesen

  • Das Müller-Saleh-Papier: Ein guter Plan für Berlin?

    Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der SPD-Fraktionschef Raed Saleh rufen die rot-rot- grüne Koalition in Berlin dazu auf, eine „Politik für alle“ zu machen. In einem gemeinsamen Papier, das der Tagesspiegel exklusiv veröffentlicht, ordnen sie dabei der eigenen Partei einen Führungsanspruch zu. „Von Anfang an war uns bewusst, dass in erster Linie auf uns Sozialdemokraten eine große Verantwortung zukommen würde.“ Das Dreierbündnis dürfe nicht eine Regierung nur für Teile der Gesellschaft sein. Die Volkspartei SPD verstehe sich deshalb als „Kitt für unsere Stadt“. Konkret nennen die beiden Politiker unter anderem den Bau von 30.000 Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehr, saubere Parks und den Erhalt kostenloser Bildungsangebote als Ziele. Eine "Anti-Auto-Politik" lehnen sie ab. Wir stellen das Papier auf Tagesspiegel Causa zur Diskussion. mehr lesen

  • Frankreich nach der Wahl: Ein Neustart für Europa?

    Deutsche Politiker haben sich beinahe einvernehmlich einen französischen Präsidenten Emmanuel Macron gewünscht. Wie werden Deutschland und Frankreich nun zusammenarbeiten? Ist ein Neustart für Europa möglich, vielleicht sogar eine Weiterentwicklung europäischer Institutionen? Und welche Kompromisse muss Deutschland dafür eingehen - vielleicht sogar bis hin zu Eurobonds? Die Debatte zum Zustand des deutsch-französischen Motors nach der Wahl. mehr lesen

  • Im Super-Wahljahr: Wie stark ist der Schulz-Effekt?

    Seine Kanzlerkandidatur schoss die SPD in Umfragen um zehn Prozentpunkte nach oben. In den jüngsten Landtagswahlen konnte die Partei davon nicht profitieren. Ist der Schulz-Effekt schon vorbei? mehr lesen

  • Wie nah ist Nordkorea an der Atombombe?

    Drohgebärden, Spannungen mit dem Westen, Raketentests. Nordkorea macht keinen Hehl daraus, nach der Atombombe zu streben. Aber wie nah ist das Land wirklich an der Verwirklichung seiner Pläne? mehr lesen

  • Was ist soziale Gerechtigkeit?

    Martin Schulz hat das Thema der sozialen Gerechtigkeit auf der politischen Agenda wieder nach oben gerückt. Seither ist es in aller Munde. Was bedeutet der Begriff der "sozialen Gerechtigkeit" überhaupt? Und wie können wir sie erreichen? Durch Chancengleichheit? Leistungsgerechtigkeit? Ein dichteres soziales Netz? Steuerreformen? Diskutieren Sie mit! mehr lesen

  • Die europäische Republik: Kann sie Europa retten?

    Für die Publizistin Ulrike Guérot ist es an der Zeit, Europa neu zu denken. Die Brüsseler EU-Trilogie aus Rat, Kommission und Parlament hat ausgedient und muss durch eine europäische Republik ersetzt werden, argumentiert sie. Nur so lassen sich die Bürger des Kontinents zusammenbringen und die Unterstützung für das europäische Projekt garantieren. Der Politikwissenschaftler Michael Bröning hält dagegen: starke Nationalstaaten und eine verstärkte Zusammenarbeit auf EU-Ebene sind für ihn unabdingbar, um Europa aus der Krise zu führen. mehr lesen

  • Nord Stream 2: Brauchen wir diese Pipeline?

    Deutschland hält an der umstrittenen Gaspipeline mit Russland fest – und verärgert damit viele Partner in der Europäischen Union. Wie sinnvoll ist der Bau der zweiten Pipeline durch die Ostsee? Bringt sie wirtschaftliche Vorteile? Richtet sie vor allem weiteren politischen Schaden an? Ist der ökologische Preis zu hoch? Diskutieren Sie mit! mehr lesen

  • Pendlerpauschale abschaffen?

    Die Zahl der Berufspendler ist in den letzten Jahren stark gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht - nicht zuletzt aufgrund der umstrittenen Pendlerpauschale. Wie sollen wir auf das gestiegene Verkehrsaufkommen reagieren? Ist die Pendlerpauschale noch zeitgemäß? Und welche Alternativen gibt es? mehr lesen

  • Großbritannien nach der Wahl - was nun?

    Bei den Parlamentschaftswahlen hat sich Theresa May ordentlich verzockt. Anstatt ihre Position zu festigen, gab es nach dem hauchdünnen Sieg sogar Rücktrittsforderungen aus der eigenen Partei. Wie wird sich das Wahl-Desaster auf das Land auswirken und welche Konsequenzen hat es für die anstehenden Brexit-Verhandlungen? mehr lesen

  • Wie umgehen mit dem Kohlendioxid?

    Unter Volkswirtschaftlern ist die Forderung nach einem Preis auf den Kohlendioxid-Ausstoß ein alter Hut. In seltener Einigkeit fordern ihn alle, egal welcher volkswirtschaftlichen Schule sie angehören. Doch dann hört es mit den Gemeinsamkeiten auch schon wieder auf. Ob ein Emissionshandelssystem wie in der Europäischen Union, eine CO2-Steuer oder womöglich auch noch regionale oder nationale Mindestpreis das richtige Mittel sind, um Investitionen in den Klimaschutz anzureizen, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. mehr lesen

  • Ist das Asylrecht nach der Genfer Konvention überholt?

    In der Folge des gestiegenen Zuzugs Geflüchteter wird auch kontrovers über die Sicherung der europäischen Außengrenzen diskutiert. Wie weit kann Europa gehen, um seine Grenzen zu sichern, vor allem im Süden? Oder gebieten es die Menschenrechte, die Grenzen für Asylsuchende offenzuhalten, um allen Schutzsuchenden das individuelle Recht auf Asyl zu ermöglichen? mehr lesen

  • Flucht und Recht

    Die Flüchtlingsfrage bleibt ein bestimmendes Thema für die Länder der westlichen Welt. Wie können Politik und Gesellschaft darauf reagieren? Ist die Asylgesetzgebung noch ein Mittel der Wahl oder muss ein Einwanderungsrecht her? Wir fragen: Wie kann Migration verrechtlicht werden? mehr lesen

  • Merkel als neue "Anführerin des Westens"?

    Unter Trump haben die USA auf dem internationalen Parkett bisher viele Führungsschwächen gezeigt. Ehemalige Kooperationspartner hat der US-Präsident vergrault und spätestens nach seinem Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen ist klar: die Vereinigten Staaten können keine wegweisende Rolle einnehmen. Wir wollen mit Experten aus aller Welt diskutieren: Kann Deutschland unter Merkel aufrücken und anführen - und somit die USA als "leader of the free world" ablösen? mehr lesen

  • Offene Gesellschaft in Gefahr?

    Der Westen sucht nach Mitteln und Wegen, um auf die anhaltende Serie aus Anschlägen und Anschlägsversuchen von Islamisten zu reagieren. Soll er seine konstitutiven Werte wie Freiheit, Offenheit und Toleranz weiter hochhalten, oder muss er sich verteidigen auf eben deren Kosten? mehr lesen

  • Was muss linke Politik heute leisten?

    Zuletzt zeigten die Erfolge der Rechtspopulisten in Europa: Die Globalisierung hat nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer geschaffen, denen neue Antworten auf soziale Fragen gegeben werden müssen. Wie kann linke Politik eigene Antworten auf die Ängste der Bürger finden und diese verteidigen? Was wird heute von ihr erwartet? Im Wahlkampf muss Martin Schulz linke Politik für sich definieren. Auch wir wollen diskutieren: Was muss linke Politik heute leisten? Nils Heisterhagen, Grundsatzreferent der SPD-Fraktion Rheinland-Pfalz, stößt unsere Debatte an. mehr lesen

  • Was ist vom G20-Gipfel zu erwarten?

    In den nächsten Tagen richtet die Welt ihren Blick nach Hamburg, wo Vertreter der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zusammenkommen. Was aus dem zweitägigen Treffen am 7. und 8. Juli hervorgehen wird, ist so unklar wie nie zuvor. Von Donald Trump gehen zahlreiche Unwägbarkeiten aus, Asien und Europa rücken im Vorfeld des Gipfels näher zusammen. Wir wollen diskutieren: Was ist vom G20-Gipfel zu erwarten? mehr lesen

  • Ist Linksextremismus eine unterschätzte Gefahr?

    Die Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg haben eine alte Diskussion entfacht: Wie gefährlich ist Linksextremismus? Wurde das Thema von der Politik zu lange als ein nebensächliches ignoriert, oder geht von linken Verfechtern politischer Gewalt eigentlich gar keine große Gefahr aus? Auch wir wollen diskutieren: Beschäftigen wir uns zu wenig mit dem Linksextremismus? Der Politikwissenschaftler Rudolf van Hüllen stößt unsere Debatte an. mehr lesen

  • Kann Europa sich selbst verteidigen?

    Die Gemeinsame Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist in Bewegung. Angela Merkel und Emmanuel Macron haben angekündigt, dass beide Länder gemeinsam einen europäischen Kampfjet entwickeln werden. Die EU-Kommission will die Kooperation in der Rüstungsbeschaffung verstärken und ein gemeinsames Hauptquartier einrichten. Ist die Europäische Union damit auf einem guten Weg? Kann sich Europa demnächst selbst verteidigen? Setzt die Kommission, setzen die Staats- und Regierungschefs die richtigen Prioritäten? Wie kann, wie soll sich Europa verteidigen? Eine Debatte. mehr lesen

  • Der deutsch-französische Motor

    Beim ersten deutsch-französischen Ministerrat der Ära Macron ließen sich einige Schwerpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich erkennen. Wie viel Hoffnung kann auf das deutsch-französische Verhältnis gesetzt werden? Was bedeutet es für Europa? Können Merkel und Macron Europa gemeinsam gestalten und vorantreiben? mehr lesen

  • Justizreform in Polen - wohin steuert das Land?

    Die PiS-Partei baut in Polen das Justizsystem um. Wie gefährdet sind Gewaltenteilung und Rechtsstaat? Was machen die Reformen mit dem Land, seinem Volk und seiner Stellung in der Europäischen Union? Muss die EU handeln? mehr lesen

  • Braucht Deutschland eine neue Türkei-Politik?

    Schon seit längerem spitzt sich das deutsch-türkische Verhältnis immer weiter zu. Bislang ertrug die Bundesregierung die Provokationen aus Ankara und reagierte mit Mahnungen und Einladungen zum Dialog. Nach der Inhaftierung des deutschen Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner wird nun erstmals zu härteren Mitteln gegriffen. Was kann und sollte die Bundesregierung tun? Ist mehr Härte im Umgang mit dem Land gefragt? Gülistan Gürbey von der Freien Universität Berlin stößt unsere Debatte an. mehr lesen

  • Was ist von der FDP zu erwarten?

    Kehrt die FDP nicht nur in den Bundestag, sondern gar auf die Regierungsbank zurück? Die Partei von Christian Lindner liegt derzeit bei über acht Prozent und könnte mit der Union koalieren. Doch wofür stehen die Freien Demokraten nach dem Neuanfang? Welchen Liberalismus vertreten sie und was ist von ihnen zu erwarten? mehr lesen

  • Wie geht moderne Verkehrspolitik?

    Nach dem Bekanntwerden des Diesel-Skandals ringen Politik und Autoindustrie um Lösungen. Wie könnte eine zukunftsweisende Verkehrspolitik aussehen und welche Rolle spielt der Diesel, wann übernimmt das E-Auto? mehr lesen

  • 100 Tage Macron - Eine erste Bilanz

    Emmanuel Macron ist kaum 100 Tage im Amt, doch seine Zustimmungswerte sind bereits massiv gesunken. Woher rührt die Unzufriedenheit der Bürger? Und was ist - nüchtern betrachtet - die Bilanz des hoffnungsvoll angetretenen französischen Präsidenten? mehr lesen

  • Wie vorhersehbar ist die Bundestagswahl?

    Ein Monat vor der Wahl scheint sich bereits ein erneuter Wahlerfolg der CDU abzuzeichnen. Auch bei den anderen Parteien deutet wenig auf große Überraschungen hin - korrekte Annahme oder Trugschluss? Ist beim erwarteten Wahlergebnis noch mit größeren Veränderungen zu rechnen und falls ja, mit welchen und warum? Steht unsere künftige Bundeskanzlerin schon fest, oder geht da noch was? mehr lesen

  • Brauchen wir eine Migrantenquote?

    Viele Deutschtürken fühlen sich weder in der deutschen Politik noch in der deutschen Gesellschaft angemessen repräsentiert. Was ist zu tun, um das zu ändern? Eine Migrantenquote schlägt die Türkische Gemeinde Deutschlands vor. Macht das Sinn? mehr lesen

  • Auf dem falschen Kurs? Großbritannien und der Brexit

    Die laufenden Brexit-Verhandlungen offenbaren, wie unkoordiniert die britische Regierung ihren Abschied aus der EU handhabt. Die Premierministerin steht unter Dauerbeschuss, die britische Position wechselt wöchentlich und der Druck aus Europa und der eigenen Bevölkerung wächst. Haben die Briten den falschen Kurs gewählt? mehr lesen

  • Für und wider die Aussetzung des Familiennachzuges

    Mit dem Asylpaket II, das im März 2016 in Kraft trat, wurde der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem (subsidiärem) Schutzstatus für zwei Jahre ausgesetzt. Befürworter dieser Regelung fordern, an der Aussetzung auch über zwei Jahre hinaus festzuhalten. Gegner verweisen dagegen auf den Status der Familie im Grundgesetz und die Wichtigkeit der Familienzusammenführung für die Integration von Geflüchteten in Deutschland. mehr lesen

  • Wahl 2017: Der Blick aus dem Ausland

    Wie hat das Ausland die Bundestagswahl erlebt? Welche Erwartungen haben Nachbarn und Partner nun an die Regierung? Wir haben Experten aus verschiedenen Ländern eingeladen, die Wahl zu kommentieren. mehr lesen

  • Nach der Bundestagswahl: Wie repariert man die SPD?

    Die SPD hat bei der Bundestagswahl 2017 das schlechteste Ergebnis in ihrer Geschichte eingefahren. Wie kann sich die Partei erneuern? Kann sie wieder "Volkspartei" werden? Und wer soll sie führen? In dem Essay, das wir zum Auftakt dieser Debatte nehmen, geht der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh hart mit seiner Partei ins Gericht. Er gibt den Sozialdemokraten die Mitschuld am Aufstieg der AfD, fordert einen "vollständigen" personellen Neuanfang und eine inhaltliche Neuorientierung. Antwortvorschläge gern an meinung@tagesspiegel.de. mehr lesen

  • Krise der Demokratie

    Die Demokratie ist Grundlage jedes Rechtsstaates, doch gerät sie immer mehr unter Beschuss und an ihre Grenzen. Das Erstarken populistischer Parteien droht die Demokratie weiterhin zu untergraben. Wie kann diese Krise der Demokratie überwunden werden? mehr lesen

  • Nationalratswahl in Österreich

    Das Ergebnis der Nationalratswahlen in Österreich ist eine historische Zäsur. Welche Bedeutung hat das für die europäische Flüchtlingspolitik? mehr lesen

  • Saudi-Arabien und Iran: Wie bedrohlich ist die neue Lage?

    Verhaftete Prinzen im eigenen Land, Drohungen gegen den Erzfeind Iran, der Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Hariri - und im Zentrum immer wieder: der saudische Prinz Mohammed bin Salman, 32, politisch unerfahren, aber ehrgeizig. Was treibt ihn? Wer stützt ihn? Wird er den Kalten Krieg im Nahen Osten eskalieren? mehr lesen

  • Macrons Vorschläge zur EU-Reform

    Im Mai hat Emmanuel Macron die französischen Präsidentschaftswahlen gewonnen – unter anderem mit einem klaren Bekenntnis zu Europa. Ende September legte Macron konkrete Vorschläge zur Reform der EU vor, die sich von den Themen Sicherheit, Migration und Bildung bis hin zur Forderung nach einem Finanzminister für die Eurozone mit eigenem Budget erstrecken. Auf Causa diskutieren wir Macrons Reformvorhaben und deren Einfluss auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Deutschland. mehr lesen

  • Gehört Russland zum Westen?

    Nicht erst seit der Annexion der Krim stellt sich die Frage nach Russlands Rolle in der Welt wieder in aller Deutlichkeit. Dabei geht es vor allem um das Verhältnis zu Europa und dem Westen. Die vorliegenden Beiträge basieren auf der Teilnahme der beiden Autoren Norbert Röttgen und Alexander Dynkin am 165. Bergedorfer Gesprächskreis der Körber-Stiftung, der im Mai 2017 in St. Petersburg stattfand. mehr lesen

  • Rettet die SPD die "Leitkultur"?

    In seinem Buch "Ich Deutsch" wirbt der Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh für eine neue deutsche Leitkultur. Ein riskantes Unternehmen - für das er Widerspruch in der eigenen Partei erntet. Kian Niroomand findet, "Leitkultur" und Sozialdemokratie schließen sich längst aus. mehr lesen

  • Braucht Deutschland ein Digitalministerium?

    Die Debatte geht in die dritte Legislaturperiode, aber ein gutes Ergebnis gibt es immer noch nicht: Wie kann das Querschnittsthema Digitalpolitik in der Bundesregierung so vertreten werden, dass es keine Reibungsverluste zwischen den Ministerien gibt? Auch während der Sondierungsgespräche 2017 verlangen wieder einige Politiker, ein eigenes "Digitalministerium" einzurichten. Wäre das die beste Lösung? Wie könnte die Arbeit stattdessen organisiert werden? mehr lesen

  • Soll man mit den Rechten reden?

    Die AfD sitzt im Bundestag, Pegida marschiert weiter, immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen mit Rechtspopulisten. Was ist die angemessene Reaktion darauf? Ignorieren? Konfrontieren? Integrieren? mehr lesen

  • Ist eine Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik notwendig?

    Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat in einer Grundsatzrede eine Wende in der deutschen Außenpolitik gefordert. Deutschland und Europa sollten ihre USA-Politik neu ausrichten und notfalls "rote Linien" gegenüber Washington ziehen. Sollten die transatlantischen Beziehungen neu bedacht werden? Und welche Rolle spielt dann Russland? mehr lesen

  • Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt von Israel

    Harsche Kritik und tiefe Verunsicherung: Die Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat global heftige Reaktionen ausgelöst. Ist der Friedensprozess der Region in Gefahr? mehr lesen

  • Zu viele Autos in der Stadt?

    Luftverschmutzung, Raserei, Platzverschwendung: Der Verkehr bringt die Stadt und ihre Menschen an ihre Grenzen. Was können wir tun für eine neue, faire, umweltfreundliche Mobilität? mehr lesen

Wirtschaft
  • Dieselverbot

    Zwei aktuelle Entwicklungen stellen die Zukunft des Diesel-Motors in Frage. Die EU hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen unzureichender Luftreinhaltung in Innenstädten eingeleitet. Der VW-Abgas-Skandal bringt den Antrieb, der wegen des niedrigen Verbrauchs geschätzt wurde, in Verruf. Experten für Umwelt und Verkehr, der Automobilindustrie, des Taxigewerbes sowie Juristen diskutieren hier die Vor- und Nachteile des Diesel. Und die Folgen des Vertragsverletzungsverfahrens der EU. mehr lesen

  • TTIP

    Die globalisierte Wirtschaft stellt Unternehmen und Nationalstaaten vor neue Herausforderungen. Welche Techniken verändern den globalen Handel? Wie können die Schwellenländer weiter entwickelt, neue Märkte erschlossen, der Wohlstand gerechter verteilt werden? mehr lesen

  • Start-ups: Wie wird Deutschland zum Gründer-Mekka?

    Auf der Cebit treffen sich Start-ups mit großen Unternehmen. Etablierte suchen in der Start-up-Halle nach Inspirationen und Partnern und freuen sich über den Start-up-Boom. Doch Unternehmer und Politiker finden auch: Es könnte noch viel mehr Gründer geben. An dieser Stelle haben in den vergangenen Wochen Unternehmer, Politiker und Verbandsvertreter diskutiert, wie Deutschland mehr Start-ups schaffen kann. Der Konsens ist vergleichsweise groß: Die meisten Autoren sehen zum einen ein Mentalitätsproblem und sagen: Wir brauchen eine Kultur des Scheiterns. Aber auch der Mangel an Wagniskapital für die Wachstumsphase eines jungen Unternehmens wird von beinahe allen Autoren genannt. Hier finden Sie konkrete Policy-Vorschläge und eine Übersicht über alle wichtigen Argumente in unserer Infografik zur Debatte. mehr lesen

  • Soll Fracking in Deutschland ermöglicht werden?

    Das hydraulische Aufbrechen von Gesteinen eröffnet die Möglichkeit, Kohlenwasserstoffe aus unkonventionellen Lagerstätten zu gewinnen. In den USA hat das Verfahren zu einer massiven Steigerung der Produktion geführt. Auf der anderen Seite gibt es große Befürchtungen, dass durch das Fracking die Umwelt geschädigt wird. Wie sinnvoll ist es, das Verfahren in Deutschland zu ermöglichen? mehr lesen

  • Tierwohl und Markt

    Allen vegetarischen und veganen Bewegungen zum Trotz: Deutschland bleibt ein Land der Fleischesser. Dabei wächst der Anteil von Bioprodukten, das Bewusstsein für die Haltungsbedingungen generell auch: 2015 haben sich Supermarktketten, Fleischproduzenten und Landwirte zur "Initiative Tierwohl" zusammengeschlossen. Die Einzelhändler, die teilnehmen, zahlen für jedes verkaufte Kilo Fleisch vier Cent in einen Fonds, von dem Landwirte profitieren, die freiwillig bestimmte Kriterien bei der Tierhaltung einhalten. Trotzdem werden in deutschen Ställen nach wie vor Küken geschreddert und im großen Stil Antibiotika verabreicht. Wir fragen: Stellen die bisherigen Initiativen eine tatsächliche Verbesserung für die Lebensbedingungen der Tiere dar? Wie geht es Nutztieren in Deutschland wirklich? Wie gut ist Bio-Fleisch im Vergleich zu konventionellen Erzeugnissen? Welche Verantwortung trägt der Verbraucher, welche der Tierhalter, welche der Handel und welche die Politik für die Haltungsbedingungen von Nutztieren in Deutschland? Und was machen andere Länder anders und vielleicht besser? mehr lesen

  • Die Nullzinspolitik der EZB

    In der Politik regt sich schon länger Widerstand gegen die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB. Was Staatskassen und Unternehmen hilft, so etwa das Credo von Markus Söder (CSU), ist schlecht für die kleinen Sparer. Im Tagesspiegel hielt Harald Schumann, Investigativjournalist mit Schwerpunkt Finanzindustrie, kürzlich dagegen. Nicht die niedrigen Zinsen, sondern die sinkenden Investitionen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung seien Ursache der Misere. Ihm widerspricht widerum vehement Markus Kerber, Professor an der TU Berlin. Wir hoffen auf eine lebendige weitere Debatte und freuen uns über weitere Beiträge. mehr lesen

  • Arbeit 4.0 - Fluch oder Segen?

    Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt - das steht fest. Aber wie? Das ist noch nicht ausgemacht. Verschieben sich nur die Anforderungsprofile ein wenig, oder steht eine Revolution bevor, die auf der einen Seite zigtausende Menschen arbeitslos macht und zugleich auch ganz neue Jobs schafft? Kann die Arbeitswelt den Wandel allein gestalten oder muss sie von der Politik, von Gewerkschaften gelenkt werden? Zum Tag der Arbeit starten wir die Debatte mit Beiträgen aus der Wissenschaft und von Trendanalysten. mehr lesen

  • Tarifbindung - lockern oder ausbauen?

    Rund 71 900 Tarifverträge gibt es in Deutschland. Das ist eine große Zahl, dennoch geht die Tarifbindung zurück. Vertreter von Unternehmen kritisieren Überregulierung durch Mindestlohn-, geplante Arbeitnehmerüberlassungs- und Entgeltgleichheitsgesetzesvorhaben und sehen die Vertragsfreiheit in Gefahr. Gewerkschaften plädieren für stärkere Vorgaben zum Schutz der Arbeitnehmer und klagen die Tarifflüchtigen als unfaire Spieler an. Wie geht es weiter, was ist nötig - gerade auch angesichts des massiven Umbruchs, vor denen Unternehmen in der globalisierten Welt stehen? Unsere Debatte startet mit zwei Positionen, die kaum weiter auseinanderliegen könnten. mehr lesen

  • Das bedingungslose Grundeinkommen: Traum oder Träumerei?

    Umfragen zufolge wollen 52 Prozent der Deutschen das Bedingungslose Grundeinkommen. In Schleswig-Holstein wird seine probeweise Einführung auf Regierungsebene diskutiert, der Verein „Mein Grundeinkommen“ zahlte hundert Deutschen ein Jahr lang 1000 Euro monatlich, finanziert per Crowdfunding. Die Idee scheint für viele Bürger reizvoll. Die Debatte hatten wir anlässlich des Referendums in der Schweiz am 5. Juni 2016 begonnen - nun greifen wir sie wieder auf. Ist das Grundeinkommen ein "Irrweg", weil es "Solidaritätsgedanke und Leistungsprinzip außer Kraft setzt", wie Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) damals sagte? Oder eine zukunftsweisende Lösung für die digitalisierte Welt, in der ein Großteil der Arbeit von Robotern erledigt wird? mehr lesen

  • Nützlich oder gefährlich? China auf Shoppingtour in Deutschland

    In jüngerer Zeit haben chinesische Unternehmen mehrfach deutsche Technologie-Unternehmen aufgekauft. Der prominenteste Fall war die Übernahme des deutschen Roboterherstellers Kuka durch den chinesischen Elektrogerätehersteller Midea im Sommer 2016. Wandert so deutsches Know-how ab und gefährdet den Exportstandort Deutschland? Sollte die Politik eingreifen? Oder nützen die Übernahmen den deutschen Unternehmen sogar? mehr lesen

  • Elektroautos - hat der Benziner schon ausgedient?

    Elektroautos werden auch bei den europäischen Autofahrern immer beliebter. Für die Verbesserung der Ladeinfrastruktur hat Verkehrsminister Alexander Dobrindt gerade 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hat der alte Verbrennungsmotor überhaupt noch eine Zukunft oder wird es in naher Zukunft nur noch Elektroautos geben? mehr lesen

  • Die Anleihekäufe der EZB - Eine Gefahr für Sparer und Banken?

    Seit 2015 kauft die EZB massiv Staats- und Unternehmensanleihen. Das Ziel von Mario Draghi: Der Deflation vorbeugen und die Geldmenge weiter erhöhen, um die Konjunktur anzukurbeln - bei den Zinsen ist der Spielraum schließlich ausgeschöpft. Gerade in Deutschland wird diese Geldpolitik sehr kritisch gesehen. Schlecht für die Sparer und schlecht für die Banken, heißt es, es drohe Inflation. Was ist dran an der Kritik? Wirtschaftsexperten diskutieren. mehr lesen

  • Arbeiten 4.0 - Wie soll die neue Arbeitswelt aussehen?

    Arbeitsministerin Andea Nahles will den deutschen Arbeitsmarkt modernisieren. Dazu gehört insbesondere mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort. Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich eine 32-Stunden Woche. Ist die 40-Stunden Woche überhaupt noch zeitgemäß und was macht ein modernes sozialverträgliches Arbeitsleben eigentlich aus? mehr lesen

  • Hat Deutschland ein Armutsproblem?

    Die Kluft zwischen Arm und Reich sei nicht größer geworden, sagt Arbeitsministerin Andrea Nahles. Dennoch schaffen die unteren Einkommensgruppen den Anschluss an die Mitte nicht - trotz Mindestlohn und steigender Wirtschaftskraft. Woran scheitert die Armutsbekämpfung und wie kann sie gelingen? mehr lesen

  • Kann Trumps Protektionismus funktionieren?

    Unter Donald Trump verabschieden sich die USA von ihrer liberalen Wirtschaftsausrichtung und setzen auf Protektionismus pur. Handelsabkommen werden gekippt und wirtschaftliche Zusammenarbeit stark zurückgefahren. Dabei hängt der Erfolg der amerikanischen Wirtschaft vom Handel mit dem Ausland ab. Kann Trumps Plan aufgehen und die amerikanische Wirtschaft "great again" machen? mehr lesen

  • Braucht es eine Begrenzung der Managergehälter?

    Immer wieder machen hohe Gehälter und Abfindungen für Manager Schlagzeilen. Sind die Gehälter angemessen? Was würde eine Begrenzung für die deutsche Wirtschaft bedeuten? Und welche Konzepte gibt es? mehr lesen

  • Kann die deutsche Wirtschaft auf Start-Ups aufbauen?

    Die Internet-Ökonomie eröffnet immer mehr Menschen die Möglichkeit, sich von traditionellen Arbeitsverhältnissen zu verabschieden und selbstständig und flexibel zu arbeiten. Wen man den Propheten des Silicon Valley Glauben schenkt, wird die Arbeitswelt 4.0 zudem für immer mehr Jobs sorgen. In Wahrheit stehen aber oftmals prekäre Arbeitsverhältnisse an der Tagesordnung, die weder Kündigungs- noch Versicherungsschutz bieten. Gefährdet die Start-up-Branche dadurch den Sozialstaat? Kann sie ein nachhaltiges Standbein der deutschen Wirtschaft sein? mehr lesen

  • Kritik an Exportüberschüssen - hat Trump recht?

    Nicht nur der US-Präsident kritisiert die deutschen Exportüberschüsse. Hat Trump damit recht, oder ist die Kritik überzogen? mehr lesen

  • Minijob, Mini-Chance? Wie kann der Minijob besser werden?

    Anfang Juli 2017 brachte CDU-Generalsekretär Peter Tauber das Thema Mini-Job wohl eher ungewollt weit oben auf die politische Agenda. Weil er auf Twitter lästerte, wer ordentlich ausgebildet sei, brauche auch keinen Minijob, begann eine Debatte darüber, wer die Minijobber eigentlich sind (häufig durchaus Menschen mit guter Ausbildung), warum sie im Minijob hängen bleiben und warum sie anderen Arbeitnehmern nicht gleichgestellt sind. Wir diskutieren, welche Reformen den Minijob verbessern könnten. Katrin Göring-Eckardt stößt die Debatte mit Vorschlägen an. mehr lesen

  • Staatliche Investitionspflicht

    Martin Schulz hat sie in seinem Zukunftsplan Deutschland gefordert, aber ist eine staatliche Investitionspflicht überhaupt sinnvoll? Wie verträgt sich dieses Instrument mit der Schuldenbremse? Schränken beide zusammen die Fiskalpolitik des Staates unzulässig ein? Und kann man sicherstellen, dass die Investitionen antizyklisch getätigt werden? Diskutieren Sie mit! mehr lesen

  • Wird China wirtschaftlich zu stark?

    China baut mit seinem Projekt "neue Seidenstraße" seine wirtschaftliche Macht aus. Das ändert nicht nur die Beziehungen zum Westen - sondern auch im asiatischen Raum und innerhalb der Brics-Gruppe der austrebenden Staaten Brasilien, Russland, Indien und Südafrika. Wohin wird das führen? mehr lesen

  • Kann die Autobranche von der Energieindustrie lernen?

    Mit dem Dieselskandal und Versäumnissen bei der Entwicklung der E-Mobilität hat die deutsche Autoindustrie sich selbst in eine Sackgasse manövriert. Können die Erfahrungen der Stromkonzerne, die selbst die Erneuerbaren Energien lange Zeit unterschätzt haben, der Autobranche helfen, wieder auf die Überholspur zu gelangen? mehr lesen

  • Ist der 8-Stunden-Tag noch zeitgemäß?

    Flexiblere Arbeitszeiten und Ideen wie das Homeoffice sollen dem Arbeitnehmer immer mehr Autonomie schenken. Die Arbeitswelt ist von einem Wandel gekennzeichnet, der die alten Strukturen und Arbeitsweisen aufbricht. Doch nutzt das wirklich jedem? Haben feste Strukturen, wie der 8-Stunden-Tag nicht auch ihre Vorteile? mehr lesen