Politik Zur Zukunft der SPD

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Die Umfragewerte sinken, die Ratlosigkeit steigt: Welchen Weg soll die SPD gehen, um dem Niedergang aufzuhalten? Welchen Themen tragen? Taugt das Modell Dänemark? Bleibt sie Volkspartei?

  • 5 Autoren
  • 43 Argumente
  • 134 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Zukunftsfragen sind ohne Wisssenschaft nicht zu beantworten - und zu der hat die SPD den Kontakt verloren.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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1 von 43
Ohne Kontakt zur Bevölkerung erstarren Parteien.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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2 von 43
Verantwortliche Minderheitsregierungen werden in Zeiten prekärer Mehrheitsverhältnisse unvermeidlich.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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3 von 43
Die SPD kann sich als sozial-ökologische Reformpartei, als digitale Wissenspartei neu denken - und als Brückenbauerin.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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4 von 43
Die Themen Migration und Klima zahlen bei der SPD nicht ein. Ihr fehlt ein Zukunftsprofil. 

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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5 von 43
Die befremdliche "Gutsherrenart" bei der Führungsfindung soll enden.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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6 von 43
Was die dänischen Sozialdemokraten rechts gewannen, verloren sie links.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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7 von 43
Die Fragen sind: Was ist sozialdemokratische Migrationspolitik? Und wie will die SPD Gesellschaft gestalten? 

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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8 von 43
9 von 43
Die Sozialdemokraten akzeptierten die "marktwirtschaftliche Alternativlosigkeit"

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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10 von 43
Die deutsche Wirtschaft ist reformbedürftig

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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11 von 43
Bevor die SPD wieder Gehör findet, braucht es zunächst eine glaubwürdig begründete Zäsur.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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12 von 43
Die SPD könnte unter Umständen auch ein CDU-Minderheitskabinett stützen.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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13 von 43
Die SPD ist eine starke regionale und kommunale Partei.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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14 von 43
Der Abbau des Wohlfahrtsstaats war der Grund, auf dem die Dänische Volkspartei  Neiddebatten zu Migration aufsetzte.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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15 von 43
In Deutschland herrscht große Technikangst

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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17 von 43
Zäsuren kann die Partei. Die Parteitage von Stuttgart (1958) und Godesberg (1959) belegen das.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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18 von 43
Praktische Arbeit kann die Oberbürgermeisterpartei SPD, im Moralischen kann sie sich nur verstricken.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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19 von 43
Strategiefähig kann eine Partei nur sein, wenn die Führung steht und die Richtung klar ist.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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20 von 43
Unterschiedliche Sozialleistungen für In- und Ausländer feierte die Volkspartei als ihren Erfolg.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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21 von 43
Die Hinterzimmerdeals um die Chefposten müssen aufhören.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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22 von 43
 Die Nachfrage nach sozialdemokratischer Politik ist ungebrochen.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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23 von 43
Ein breiter Beteiligungsprozess wird das Image der SPD positiv verändern.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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24 von 43
Starre Flügel haben sich überlebt, es braucht diskursiven Pluralismus.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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25 von 43
Wer Gleichstellungspolitik runter macht, liegt falsch.

Aziz Bozkurt, SPD-Politiker

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26 von 43
Wenn die Agenda-Politik offiziell als Fehler gilt, kann die SPD wieder glaubhaft soziale Gerechtigkeit fordern.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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27 von 43
Gegen Überalterung helfen neue Formen der Mitgliedschaft.

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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28 von 43
Teilhabeangebote machen ist besser als Abschreckungsszenarien zu erarbeiten.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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29 von 43
Flüchtlingspolitik ist ein Fetisch, der jenseits von Zahlen gepflegt wird.

Aziz Bozkurt, SPD-Politiker

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30 von 43
Die Groko hat die Rechtspopulisten mit ihrer Orientierungslosigkeit groß gemacht.

Aziz Bozkurt, SPD-Politiker

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31 von 43
32 von 43
Die Wahl in Dänemark machte Hoffnung - und manchen ärgerlich.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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33 von 43
Die SPD soll "Bollwerk gegen rechts" sein? Mit 13 Prozent schwerlich möglich.

Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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34 von 43
Wir brauchen Migration, um unser Wohlstandsniveau zu halten.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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35 von 43
Die SPD lässt sich vom Bundesinnenminister treiben. Das muss aufhören.

Aziz Bozkurt, SPD-Politiker

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36 von 43
Deutschland befindet sich in einer unheimlich heilen Illusion des „Das wird schon“

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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37 von 43
Die dominante Allianz einer liberalen Selbstzufriedenheit muss durchbrochen werden

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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38 von 43
Der Rechtskurs der dänischen Sozialdemokraten in der Migrationspolitik erschwert nun linke Bündnisse.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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39 von 43
Sozialdemokratische Politik will nicht die Schwachen und die Marginalisierten gegeneinander ausspielen.

Gesine Schwan und Malisa Zobel, Politikwissenschaftlerinnen

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40 von 43
Es gibt eine breite ultrastabile Mehrheit für den Sozialstaat in D - darum: keine Angst vor Neuwahlen!

Fedor Ruhose und Gerd Mielke, Politikwissenschaftler und Volkswirt

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41 von 43
Die Deutschen laufen durch die Welt mit der Idee, dass alles bis in alle Ewigkeit so weitergeht 

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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42 von 43
Die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ war ambitionierte linke Realpolitik 

Nils Heisterhagen, Publizist SPD

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Nils Heisterhagen}
    promo

    „Das wird schon“ ist gefährlich Mehr Materialismus wagen!

    von Nils Heisterhagen - Publizist SPD

    In der angeblich so robust laufenden Liberalisierungsmaschine des Fortschritts leuchtet längst der Fehleralarm auf. Auch die Sozialdemokraten müssen einen ehrlicheren Blick auf Wirtschaft und Politik wagen. mehr lesen

  2. Bild von Aziz Bozkurt}

    Wider den Fetisch Migrationspolitik  Nicht den Lautesten folgen 

    von Aziz Bozkurt - SPD-Politiker

    Es ist Zeit für mehr Realitätssinn, aber mit sozialdemokratischem Kompass - und ohne Politiksimulation für rechte Stammtische. mehr lesen

  3. Bild von Fedor Ruhose und Gerd Mielke}

    Totgesagte regieren länger Ein kühner Angriff aus der Friedhofsecke 

    von Fedor Ruhose und Gerd Mielke - Politikwissenschaftler und Volkswirt

    Die SPD hat jetzt noch einmal die Chance, aus den Fehlern des letzten Jahrzehnts zu lernen. Der Bedarf an sozialdemokratischer Politik ist ungebrochen. mehr lesen

  4. Bild von Gesine Schwan und Malisa  Zobel}

    Für alle da sein Die Dänen sind kein Vorbild

    von Gesine Schwan und Malisa Zobel - Politikwissenschaftlerinnen

    Die Grundwerte, die eine sozialdemokratische Migrationspolitik prägen sollten, sind: Freiheit, (soziale) Gerechtigkeit und Solidarität. mehr lesen

  5. Bild von Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder}

    Wissen, was los ist Von der Volks- zur Brückenpartei

    von Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder - Politikwissenschaftler Universität Kassel

    Die SPD ist Spezialistin für Wahlniederlagen und Moral geworden. Was tun? Sie muss die Verbindung zur Gesellschaft wiederfinden. Das ist gar nicht so schwer. mehr lesen