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Politik Zukunft der Bundeswehr

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Moderator der Debatte Christoph von Marschall

Expertise:

Christoph von Marschall ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegels. Zuvor war er USA-Korrespondent der Zeitung.

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Stand der Debatte

Die Bundeswehr ist im November 2015 60 Jahre alt geworden. Was ist ihre Zukunft? Was sind ihre künftigen Aufgaben? Und welche Ausrüstung braucht sie dafür?

  • 6 Autoren
  • 18 Argumente
  • 125 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Auslandseinsätze der Bundeswehr werden nicht verschwinden, aber Umfang und Ziele ändern sich erheblich

Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik

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Wenn Soldaten im Einsatz sterben, darf man wieder von Gefallenen sprechen. Zerrissen hat das die Gesellschaft nicht.

Karl-Heinz Kamp, Präsident Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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Die Ausrüstung eines Gefechtsverbands funktioniert heute nur durch Kannibalisierung anderer Verbände.

Hans-Peter Bartels, Mitglied der SPD-Grundwertekommission und Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags

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3 von 18
Um Verwundbarkeit zu vermeiden, muss die Vernetzung reduziert werden. Das Militär braucht Hochsicherheits-IT-Konzepte.

Sandro Gaycken, Experte für Cyberwar, Direktor des Digital Society Institutes European School of Management and Technology (ESMT)

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4 von 18
Die nationalen Verteidigungsministerien müssen ihre Mittel durch Kooperation effektiver einsetzen.

Claudia Major, Stiftung Wissenschaft und Politik

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5 von 18
Die Lücken in der Ausrüstung behindern Ausbildung, Übung und Einsatz. Die Bundeswehrreform muss nachgebessert werden.

Hans-Peter Bartels, Mitglied der SPD-Grundwertekommission und Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags

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6 von 18
Die Truppe ist bei Planung, Logistik, Einsatzführung abhängig von Rechnern. Sie kann nicht mehr ohne sie.

Sandro Gaycken, Experte für Cyberwar, Direktor des Digital Society Institutes European School of Management and Technology (ESMT)

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7 von 18
Die Erhöhung des Verteidigungsetats muss stetig werden. Frieden und Freiheit sind nicht zum Nulltarif zu haben.

Karl-Heinz Kamp, Präsident Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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8 von 18
Die Bundesrepublik will auf Grund eigener Interessen mehr Verantwortung übernehmen. Das weckt Erwartungen der Partner

Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik

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9 von 18
Von der Militarisierung der Gesellschaft schwadroniert heute nur noch der politische Rand.

Karl-Heinz Kamp, Präsident Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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10 von 18
Ohne sicherheitspolitische Prioritäten verpulvert Frau von der Leyen mit teuren Rüstungsprojekten unnötig viel Geld. 

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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11 von 18
Cyberangriffe sind relativ kosteneffizient, bei richtiger Entwicklung nicht tödlich und können kriegsvermeidend wirken.

Sandro Gaycken, Experte für Cyberwar, Direktor des Digital Society Institutes European School of Management and Technology (ESMT)

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12 von 18
Fast alle gewaltsamen Konflikte haben eine Geschichte, die jedoch oft von der deutschen Außenpolitik ignoriert wird.

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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13 von 18
Deutschland muss seine Militärplanung stärker mit denen der europäischen Partner abstimmen.

Claudia Major, Stiftung Wissenschaft und Politik

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14 von 18
Die Bundeswehr muss sprachlich, technisch, mental fit dafür werden, dass es nationale Verbände bald nicht mehr gibt.

Claudia Major, Stiftung Wissenschaft und Politik

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Es ist sinnvoller, Flüchtlinge zu retten, Chemiewaffen zu vernichten, Zivilisten zu schützen, als das Böse zu bekämpfen.

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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Es gibt keine Mehrheiten für große Auslandseinsätze. Sie werden als teuer, wirkungslos und verzichtbar wahrgenommen.

Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik

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Der Verteidigungsetat muss nicht 2 % des BIP erreichen. Mit dauerhaft 1,2 % (heute: 1,16) wäre der Bundeswehr gedient.

Hans-Peter Bartels, Mitglied der SPD-Grundwertekommission und Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags

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6 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Hans-Peter Bartels}

    Zukunft der Bundeswehr Militär-Einheiten kannibalisieren sich gegenseitig

    von Hans-Peter Bartels - Mitglied der SPD-Grundwertekommission und Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags

    Der Wehrbeauftragte des Bundestags fordert: Vollausstattung statt Mangelverwaltung. Denn diese behindert Ausbildung, Übung und Einsatz. mehr lesen

  2. Bild von Agnieszka Brugger}

    Zukunft der Bundeswehr Beschützen statt Bekämpfen

    von Agnieszka Brugger - MdB Bündnis 90/Die Grünen

    Sinnvoller als "das Böse" zu bekämpfen, ist es, Chemiewaffen zu zerstören oder Flüchtlinge zu retten, sagt die Verteidigungspolitikerin der Grünen. mehr lesen

  3. Bild von Markus Kaim}

    Zukunft der Bundeswehr Nicht weniger Auslandseinsätze, sondern andere

    von Markus Kaim - Stiftung Wissenschaft und Politik

    Militärische Interventionen verlagern sich von der Durchsetzung deutscher Interessen zum Schutz von Menschen. mehr lesen

  4. Bild von Karl-Heinz Kamp}

    Zukunft der Bundeswehr Deutsche Einsätze sind heute Normalität

    von Karl-Heinz Kamp - Präsident Bundesakademie für Sicherheitspolitik

    Die Bundeswehr wird neuerdings als Instrument der Außenpolitik gesehen. Also muss das Land in sie investieren. mehr lesen

  5. Bild von Sandro Gaycken}

    Zukunft der Bundeswehr Ohne Cyberverteidigung keine Sicherheit

    von Sandro Gaycken - Experte für Cyberwar, Direktor des Digital Society Institutes European School of Management and Technology (ESMT)

    Die Truppe ist abhängig von Computern für Planung, Logistik, Führung. Damit bietet sie neue Angriffsflächen, meint der Digitalexperte. mehr lesen

  6. Bild von Claudia Major}

    Zukunft der Bundeswehr Die Zukunft ist europäisch - oder gar nicht

    von Claudia Major - Stiftung Wissenschaft und Politik

    Es mangelt an der richtigen Ausrüstung und an Geld, vor allem aber an Absprache unter den Partnern mehr lesen