Politik Wird die Rentenreform zum Wahlkampf-Opfer?

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Moderatorin der Debatte Magdalena Thiele Redakteurin

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Stand der Debatte

Als Vorbote der Bundestagswahl kommt das Reizthema Rente wieder auf den Tisch: Die Große Koalition will mit einem dicken Rentenpaket punkten, das auch aus Steuertöpfen finanziert werden soll. Droht die angekündigte Rentenreformen im Wahlkampf Opfer einer kurzfristigen parteitaktischen Profilierung zu werden?

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  • 24 Argumente
  • 76 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Eine Anhebung der gesetzlichen Altersgrenze über 67 würde die Finanzierung der Renten erleichtern. 

Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Die Lebenserwartung ist nicht zwangsläufig mit der sozialen Klasse verbunden.

Hubertus Pellengahr, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

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Es gibt keine Alternative zu politischen Entscheidungen bei der Gestaltung der Altersvorsorge. 

Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Ein Großteil der Erwerbstätigen möchte länger als bis zur gesetzlichen Rente arbeiten.

Hubertus Pellengahr, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

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Beitragssatz und Rentenniveau müssen langfristig begrenzt werden, damit Planungssicherheit herrscht. 

Dirk von der Heide, Pressesprecher Deutsche Rentenversicherung Bund

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Die Rentenbeiträge werden das Nettoeinkommen bestimmen

Wolfgang Steiger, Generalsekretär Wirtschaftsrat CDU

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Um das Rentenniveau zu halten, muss das Eintrittsalter angepasst werden. 

Hubertus Pellengahr, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

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Das Fundament der Altersarmut wird schon im Erwerbsleben gelegt. 

Dirk von der Heide, Pressesprecher Deutsche Rentenversicherung Bund

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Die gesetzliche Rentenversicherung steht keineswegs vor dem Bankrott. 

Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Gesundheitsmanagement muss in Zukunft eine größere Rolle spielen.

Hubertus Pellengahr, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

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Die Rente mit 63 ist Klientelpolitik und verstößt gegen das Prinzip der Generationengerechtigkeit.

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär CDU

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Das Renteneintrittsalter muss deutlich über 67 Jahre erhöht werden

Wolfgang Steiger, Generalsekretär Wirtschaftsrat CDU

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Verdi und SPD-Linke belasten mit ihren Plänen die junge Generation

Wolfgang Steiger, Generalsekretär Wirtschaftsrat CDU

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Eine mangelhafte Schulbildung ist der größte Risikofaktor der Altersarmut. 

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär CDU

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Eine starke Wirtschaft ist und bleibt das Fundament der Alterssicherung.

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär CDU

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Es braucht einen Mix aus Maßnahmen

Wolfgang Steiger, Generalsekretär Wirtschaftsrat CDU

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Planungssicherheit ist der Schlüssel für eine faire und solide Rentenpolitik.  

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär CDU

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Ab 2050 werden Dänen erst mit 72 Jahren in die Rente gehen

Wolfgang Steiger, Generalsekretär Wirtschaftsrat CDU

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Die Angleichung der Rente in Ost und West muss alsgesamtgesellschaftliche Aufgabe aus Steuermitteln finanziert werden.

Dirk von der Heide, Pressesprecher Deutsche Rentenversicherung Bund

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Das Rentensystem sollte jeden verpflichten und eine Maximalrente festsetzen.

Steffen Mau, Humboldt-Universität zu Berlin

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Die Niedrigzinsen wirken sich auf Altersvorsorge aus.

Dirk von der Heide, Pressesprecher Deutsche Rentenversicherung Bund

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Die Umstrukturierung des Arbeitsmarktes hat das Rentensystem ins Wanken gebracht.

Steffen Mau, Humboldt-Universität zu Berlin

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Beim Renteneintrittsalter sollte nach sozialen Schichten differenziert werden.

Steffen Mau, Humboldt-Universität zu Berlin

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Die Anhebung von Rentenniveau und Sozialabgaben behindert die private Vorsorge. 

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär CDU

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6 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Gert G.  Wagner}

    Altersvorsorge in Deutschland Das Rentenalter muss im Wahlkampf Thema sein 

    von Gert G. Wagner - Vorstandsmitglied DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

    Wir müssen schon heute diskutieren, wie die Rente 2045 aussieht. Der anstehende Wahlkampf bietet uns die Gelegenheit.  mehr lesen

  2. Bild von Wolfgang Steiger}

    Wir brauchen einen neuen Generationenvertrag Schluss mit den Spezialrenten!

    von Wolfgang Steiger - Generalsekretär Wirtschaftsrat CDU

    Weniger Beitragszahler und immer mehr Empfängergruppen, die immer älter werden? Das kann nicht funktionieren. Im besten Fall wird das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt. mehr lesen

  3. Bild von Jens Spahn}

    Rentenreform der Bundesregierung Altersarmut wird im Wahlkampf dramatisiert

    von Jens Spahn - Parlamentarischer Staatssekretär CDU

    Altersvorsorge fängt schon in der Schule an, erklärt Jens Spahn. Anstatt über Bildung zu diskutieren, wird aber Klientelpolitik zugunsten der wählenden Rentner betrieben. mehr lesen

  4. Bild von Dirk von der Heide}

    Große Koalition lädt zum Rentengipfel Rentenpolitik darf nicht zwischen Ost und West unterscheiden

    von Dirk von der Heide - Pressesprecher Deutsche Rentenversicherung Bund

    Die Rente ist zu wichtig, um sie an Wahlkampfinteressen zu koppeln. Langfristige Lösungen beim Rentengipfel der Großen Koalition könnten zumindest Planungssicherheit liefern. mehr lesen

  5. Bild von Hubertus  Pellengahr}

    Vor dem Rentengipfel der Bundesregierung Warum der Dachdecker nicht die Rentenpolitik bestimmen darf

    von Hubertus Pellengahr - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

    Das Rentensystem wird kollabieren, wenn es nicht an veränderte Gegebenheiten anpasst wird. Nichts spricht gegen die Anhebung des Eintrittsalters. mehr lesen

  6. Bild von Steffen Mau}

    Rentenpolitik Schadensbegrenzung statt echter Reform

    von Steffen Mau - Humboldt-Universität zu Berlin

    Das deutsche Rentensystem ist längst nicht mehr zeitgemäß. Es bedarf endlich grundlegender Veränderungen, um auch Geringverdiener im Alter abzusichern. mehr lesen