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Politik Wie sollte eine europäische Migrationspolitik aussehen?

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Moderatorin der Debatte Katharina Heflik

Expertise:

Katharina Heflik ist Mitarbeiterin des Tagesspiegel.

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Stand der Debatte

In ihrem Kampf um eine Lösung in der Flüchtlingskrise, setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Zusammenarbeit in der EU. Wie könnte eine solche Zusammenarbeit gestaltet werden?

  • 5 Autoren
  • 19 Argumente
  • 176 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Vorteil der ersten Dublin-Regelung war, dass die Zuständigkeit von Anfang an geregelt war

Walther Michl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München

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Mehr Freihandel muss mit mehr Grenzkontrollen und politischer Ordnung begleitet werden

Heinz Theisen, Professor für Politikwissenschaft

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Auch ohne die Dublin-Regeln, hätten sich die Außengrenzstaaten mit Antragsstellern an ihren Grenzen beschäftigen müssen

Walther Michl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München

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Umverteilungsquoten für Asylsuchende würden an der Überlastung der Erstankunftsländer auch nichts ändern

Mathias Lücke, Leitender Wissenschaftler am Institut für Weltwirschaft

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Offene Grenzen brauchen verstärkte Kontrollen

Heinz Theisen, Professor für Politikwissenschaft

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Im Großkonflikt zwischen Offenheit und Abgrenzung muss ein dritter Weg gefunden werden

Heinz Theisen, Professor für Politikwissenschaft

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Legale Wege für die Arbeitsmigration aus Afrika müssen mehr gefördert werden

Mathias Lücke, Leitender Wissenschaftler am Institut für Weltwirschaft

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Sprachkenntnisse und familiäre Bindung sollen bei der Asylantragsstellung berücksichtigt werden.

Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im EU-Parlament

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Die Dublin-Regelung ist unzulänglich und unsolidarisch

Walther Michl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München

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Seit 2015 ist die Bereitschaft zu einem gemeinsamen europäischen Asylsystem gewachsen.

Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im EU-Parlament

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Nationale Lösungsversuche erweisen sich als untauglich

Mathias Lücke, Leitender Wissenschaftler am Institut für Weltwirschaft

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Der CSU geht es nur um den eigenen Wahlkampf in Bayern und den Rachefeldzug gegen Merkel.

Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im EU-Parlament

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Sekundärmigration nach Mitteleuropa war der einzige Ausweg für Staaten mit EU-Außengrenzen

Walther Michl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München

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Schlichtweg jedem Flüchtling die Einreise zu verweigern, wäre rechtswidrig.

Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im EU-Parlament

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Ruprecht  Polenz}
    Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

    Seehofers Masterplan und die EU-Migrationspolitik Wie eine humane und realistische EU-Migrationspolitik aussehen kann

    von Ruprecht Polenz - Politiker CDU

    Österreichs Kanzler und Ungarns Ministerpräsident wollen das "Modell Australien" auf Europa übertragen: keine Flüchtlinge mehr. Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz erklärt, warum das nicht funktioniert - und was stattdessen nötig und realistisch ist. mehr lesen

  2. Bild von Walther Michl}
    promo

    Migrationspolitik Dublin-Regeln - unzulänglich und unsolidarisch

    von Walther Michl - Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München

    Von dem Grundgedanken, die Asylverfahren fair in Europa aufzuteilen, ist schon lange nichts mehr zu spüren. Trotz mehrfacher Reformen, blieben Hilferufe südeuropäischer Staaten unbeantwortet. mehr lesen

  3. Bild von Nadja Hirsch}
    promo

    Migrationspolitik Das fahrlässige Spiel der CSU

    von Nadja Hirsch - Vorsitzende der FDP im EU-Parlament

    Für eine gemeinsame Migrationspolitik braucht es EU-Mitgliedsstaaten, die bereit sind Verantwortung zu nehmen. Versuchte Alleingänge der CSU dienen nur dem eigenen Wahlkampf. Ziel sollte ein europäischer Asylantrag sein. mehr lesen

  4. Bild von Heinz Theisen}

    Migrationspolitik Für mehr Glokalisierung

    von Heinz Theisen - Professor für Politikwissenschaft

    Wenn die offenen Grenzen bewahrt werden sollen, müssen diese gleichzeitig verstärkt kontrolliert werden. Dafür müsste aber ein offenerer Diskurs geführt werden. mehr lesen

  5. Bild von Mathias Lücke}
    promo

    Migrationspolitik Die Europäisierung des Asylsystems

    von Mathias Lücke - Leitender Wissenschaftler am Institut für Weltwirschaft

    Eine Umverteilungsquote wird den Erstankunftsländern Europas nicht helfen. Die EU muss finanzielle und fachliche Unterstützung leisten. mehr lesen