Politik Wie gedenkt man der deutsch-polnischen Geschichte?

Bild von Fabian Löhe
Moderator der Debatte Fabian Löhe

Expertise:

Mehr
Stand der Debatte

Deutschland und Polen - Nachbarn mit einer schwierigen Beziehung. Sollte es ein Denkmal für die polnischen Opfer Nazi-Deutschlands geben?

  • 4 Autoren
  • 27 Argumente
  • 117 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Auch zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution sollten wir Akteure aus Polen und Ungarn einladen.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
1 von 27
Bei komplexen Geschichten ist mehr als eine Gedenktafel nötig.

Wolfram Meyer zu Uptrup, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

zustimmen
ablehnen
2 von 27
Ein beiderseitiges besseres Kennenlernen ist unabdingbar.

Wolfram Meyer zu Uptrup, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

zustimmen
ablehnen
3 von 27
Eine Entscheidung sollte bis zum 1. September gefällt sein.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
4 von 27
Ein geeigneter Ort sollte in Berlin gefunden werden.

A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak, Bundestagsabgeordnete

zustimmen
ablehnen
5 von 27
Die Versöhnungsgeschichte grenzt an ein Wunder.

A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak, Bundestagsabgeordnete

zustimmen
ablehnen
6 von 27
Ein Denkmal für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus wird gefordert. Das Anliegen ist grundsätzlich richtig.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
7 von 27
Polen kämpften in allen Alliierten-Armeen - und befreiten die Deutschen vom Nationalsozialismus.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
8 von 27
Es fehlt an Wissen und Einvernehmen über Taten im Hinblick auf Polen.

Wolfram Meyer zu Uptrup, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

zustimmen
ablehnen
9 von 27
Emotionale Kraft und Aufklärung müssen miteinander verbunden werden.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
10 von 27
Die Vorgeschichte des Kriegs mit Polen ist im öffentlichen Bewusstsein eine Leerstelle.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
11 von 27
Die freundschaftlichen Beziehungen sind keine Selbstverständlichkeit.

A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak, Bundestagsabgeordnete

zustimmen
ablehnen
12 von 27
Polen hat schon viel für die Versöhnung getan.

A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak, Bundestagsabgeordnete

zustimmen
ablehnen
13 von 27
Ein Denkmal erinnert nur an das, was man kennt. Die polnischen Verbrechensorte kennt aber kaum einer.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
14 von 27
Das Denkmal darf sich nicht auf die Zeit zwischen 1939 und 1945 beschränken.

Wolfram Meyer zu Uptrup, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

zustimmen
ablehnen
15 von 27
Schön länger gab es einen Überlegenheitswahn gegen den slawischen Nachbarn.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
16 von 27
Die Nationalsozialisten wollten nicht nur den polnischen Staat auslöschen.

A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak, Bundestagsabgeordnete

zustimmen
ablehnen
17 von 27
Für Polen ist der Kriegsbeginn untrennbar verbunden mit dem Hitler-Stalin-Pakt.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
18 von 27
Wir brauchen ein Dokumentationszentrum über diesen Vernichtungskrieg.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
19 von 27
Eingriffe mutiger Polen in die Geschichte Europas sind kaum bekannt.

Wolfram Meyer zu Uptrup, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

zustimmen
ablehnen
20 von 27
Das antifaschistische Siegesdenkmal ist koomunistische Geschichtsklitterung.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
21 von 27
Die Mordtaten in Polen wurden von Deutschen im Namen Deutschlands begangen.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
22 von 27
Polen wurde zum Versuchslabor für die Kriegsführung.

A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak, Bundestagsabgeordnete

zustimmen
ablehnen
23 von 27
Über die deutsche Schreckensherrschaft in Polen weiß man in Deutschland wenig.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
24 von 27
Ein Polen-Denkmal birgt auch das Problem der Opfer-Hierarchisierung.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
25 von 27
Wir könnten das polnische Denkmal im Volkspark Friedrichshain neu gestalten.

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

zustimmen
ablehnen
26 von 27
Der Anhalter Bahnhof ist ein guter Ort, weil dort entsprechende Kommandozentralen lagen.

Wolfgang Templin, Publizist und DDR-Bürgerrechtler

zustimmen
ablehnen
27 von 27
4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Markus Meckel}
    Foto: dpa

    80. Jahrestag des Überfalls auf Polen Vom Gewissen und Wissen

    von Markus Meckel - Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur

    Das Problem am Gedenken an den Angriff auf Polen? Es gibt in Deutschland kaum ein Bewusstsein über diesen Vernichtungskrieg im Osten. Deshalb schlage ich vor, in Berlin ein Dokumentationszentrum zu bauen.  mehr lesen

  2. Bild von A. Müller, D. Nietan, T. Nord,  M. Sarrazin, P. Ziemiak}
    Stefan Kaminski

    Raum für Erinnerung Ein prominenter Ort der Begegnung für Deutsche und Polen in Berlin ist nötig

    von A. Müller, D. Nietan, T. Nord, M. Sarrazin, P. Ziemiak - Bundestagsabgeordnete

    Fünf Bundestagsabgeordnete sprechen sich dafür aus, einen entsprechenden Gedenkort mit einem Konzept der Erinnerung, Aufklärung und vor allem auch der Verständigung und dem Abbau von Vorurteilen zu verbinden. mehr lesen

  3. Bild von Wolfgang Templin}

    Polnisches Denkmal Mahnmal und Erinnerungsort kombinieren

    von Wolfgang Templin - Publizist und DDR-Bürgerrechtler

    Empathie und historische Aufklärung sind nicht voneinander zu trennen: Deutschland braucht in Berlin einen Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer der deutschen Besatzung in Polen. mehr lesen

  4. Bild von Wolfram Meyer zu Uptrup}

    Museum für deutsch-polnische Geschichte Hallo Nachbar, dzien dobry 

    von Wolfram Meyer zu Uptrup - Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

    Die deutsch-polnischen Beziehungen sind weit mehr als die katastrophale Zeit der nationalsozialistischen Gräueltaten. Nicht nur darum braucht Deutschland in Berlin ein Museum für deutsch-polnische Geschichte(n). mehr lesen