Politik Wie bedenklich ist der chinesische Einfluss in Europa?

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Moderator der Debatte Til Knipper Redakteur beim Tagesspiegel

Expertise:

Til Knipper ist Redakteur im Ressort Causa/Meinug des Tagesspiegel. Zuvor arbeitete er als Redakteur u.a. bei Cicero, Handelsblatt und Süddeutscher Zeitung.

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Stand der Debatte

Die Investitionen aus China in europäische Firmen steigen von Rekordmarke zu Rekordmarke. Immer seltener bleibt es dann beim dezenten Einfluss aus dem Hintergrund, stattdessen wird auf china-freundliche Sprachregelungen gedrängt und auf die Berücksichtigung von Pekings Interessen. Soll man den reichen Geschäftspartnern entgegenkommen - oder lauert da eine demokratiefeindliche Gefahr?

  • 3 Autoren
  • 17 Argumente
  • 90 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Nicht jede Investition von Chinesen in Europa stellt eine unzulässige politische Einflussnahme dar.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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Kern- und Zukunftsindustrien müssen auf europäischer Ebene geschützt werden.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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Wir müssen uns gegenüber China von der kolonialistischen Perspektive lösen

Ole Döring, Wissenschaftler Freie Universität Berlin

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Statt uns an das transatlantische Machtzentrum zu klammern, sollten wir Eurasien gestalten 

Ole Döring, Wissenschaftler Freie Universität Berlin

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Pauschalisierungen und ein alarmistischer Unterton in der Debatte führen nur zu wachsender Verunsicherung.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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Veränderungen wird zu häufig mit vereinfachenden Bedrohungsszenarien begegnet.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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Die EU muss ihre Rolle als stärkster Investor in Europa festigen und darf China nicht das Feld überlassen. 

Kristin Shi-Kupfer und Thorsten Benner,

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In Deutschland dominiert ein Chinabild, das dem enormen Wandel und der Vielfalt der Akteure selten gerecht wird.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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Nur wenn Politik und Wirtschaft in Europa zusammenarbeiten, wird China rote Linien ernst nehmen.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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Um Investoren anzulocken, werfen sich einige mittel- und osteuropäische Länder China in die Arme.

Kristin Shi-Kupfer und Thorsten Benner,

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Chinas Kommunismus hat mit dem Kommunismus europäischer Prägung nichts zu tun

Ole Döring, Wissenschaftler Freie Universität Berlin

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Monotheistisch sollten wir nur noch privat denken, aber nicht mehr in der Politik

Ole Döring, Wissenschaftler Freie Universität Berlin

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Wir sollten durch Eurasien ein neues Netzwerk für soziale Nachhaltigkeit bauen

Ole Döring, Wissenschaftler Freie Universität Berlin

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Unser Verhältnis muss sich an der Zeit vor der ersten missratenen Begegnung mit China orientieren

Ole Döring, Wissenschaftler Freie Universität Berlin

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Die gemeinsamen Interessen im deutsch-chinesischen Verhältnis überwiegen weiterhin.

Bernt Berger und Maximilian Mayer, Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Bernt Berger und Maximilian Mayer}

    Europa und China Alarmistische Szenarien führen nur zu Verunsicherungen

    von Bernt Berger und Maximilian Mayer - Tongji-Universität, Shanhai / Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

    Europas Chinabild wird dem enormen Wandel und der Vielfalt der Akteure selten gerecht. Je mächtiger China wird, desto wichtiger ist für Politik und Wirtschaft in Europa  ein differenzierter Umgang mit dem aufstrebenden Global Player. mehr lesen

  2. Bild von Ole Döring}

    Für einen vernünftigen Umgang mit China Falsch gedacht ist schlecht gehandelt

    von Ole Döring - Wissenschaftler Freie Universität Berlin

    Unser Verhältnis zu China wird von überholten Denkmustern bestimmt und von einer unberechtigten Furcht. Stattdessen sollten wir uns China neu öffnen. Das bietet große und ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. mehr lesen

  3. Bild von Kristin Shi-Kupfer und Thorsten Benner }

    Einflussnahme Chinas Rote Linien und eigene Interessen aufzeigen! 

    von Kristin Shi-Kupfer und Thorsten Benner -

    China will nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch politischen Einfluss in Europa. Das ist eine ernste Gefahr für die Europäische Union. Deutschland und die EU-Partner müssen sich wappnen. Wenn die eigenen Interessen bedroht sind, muss das Engagement Pekings auch blockiert werden können. mehr lesen