Politik Was ist vom G20-Gipfel zu erwarten?

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Moderatorin der Debatte Antonia Zimmermann Mitarbeiterin

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Antonia Zimmermann unterstützt das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Sie studiert Internationale Beziehungen und Philosophie in St. Andrews, Schottland.

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Stand der Debatte

In den nächsten Tagen richtet die Welt ihren Blick nach Hamburg, wo Vertreter der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zusammenkommen. Was aus dem zweitägigen Treffen am 7. und 8. Juli hervorgehen wird, ist so unklar wie nie zuvor. Von Donald Trump gehen zahlreiche Unwägbarkeiten aus, Asien und Europa rücken im Vorfeld des Gipfels näher zusammen. Wir wollen diskutieren: Was ist vom G20-Gipfel zu erwarten?

  • 3 Autoren
  • 23 Argumente
  • 96 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Bei G20-Gipfeln geht es nicht um verbindliche Verpflichtungen.

Nora Müller, Politologin Körber-Stiftung

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1 von 23
Der G20 fehlen Verfahren, die Interessen nicht vertretener Staaten, Organisationen und der G20-Kritiker einbeziehen.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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Die Größe des Gipfels erschwert Beschlüsse.

Nora Müller, Politologin Körber-Stiftung

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3 von 23
Die europäischen G20-Staaten müssen ihre Erfahrung innerhalb der EU nutzen, um Reformprozesse in der G20 zu initiieren.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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5 von 23
Für Trump scheint Handel ein Nullsummenspiel zu sein.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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6 von 23
Trump wird auf dem G20-Gipfel Stärke beweisen wollen.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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7 von 23
Die EU wird von Foren wie der G20 überlagert, in denen formale Verfahren zur gemeinsamen Politik keine Rolle spielen. 

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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8 von 23
Schon allein die Tatsache, dass 20 Staatenlenker an einem Tisch sitzen, ist eine Errungenschaft.

Nora Müller, Politologin Körber-Stiftung

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9 von 23
Es kommt viel eher darauf an, dass sich die Regierenden auf Gespräche einlassen und Vertrauen aufbauen.

Nora Müller, Politologin Körber-Stiftung

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10 von 23
Der G20 müsste eine Rechenschaftspflicht auferlegt werden, die von den Parlamenten eingefordert werden kann.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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11 von 23
Trump stellt die Geltung internationaler Rechtsnormen in Frage.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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12 von 23
Nationale Abschottung ist nicht die richtige Antwort auf die heutigen Herausforderungen.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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13 von 23
Beim G20 zählen wirtschaftliche Größe und politische Macht.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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14 von 23
Die Autonomie gegenüber parlementarischer Kontrolle und medialer Kritik beim G20 ist schwer mit Demokratie vereinbar.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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15 von 23
Die EU entwickelt intern oligarchische Strukturen.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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16 von 23
Bisher sieht es nicht so aus, als wenn die G20-Mitglieder ihr Bekenntnis zu offenen Märkten bekräftigen werden.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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17 von 23
Vieles von Trumps Politik ist kaum mehr als Rhetorik.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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18 von 23
Die G20-Mitglieder sollten ihre Anstrengungen für Bildung und lebenslanges Lernen verstärken.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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19 von 23
Eine Institution wie die G20 wird grundsätzlich gebraucht.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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20 von 23
Die politische Gestaltung der G20 fördert demokratischen Kontrollverlust.

Annegret Bendiek, Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

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21 von 23
Die Strukturen in den Vereinten Nationen sollten nicht durch ein Nebenformat geschwächt werden.

Nora Müller, Politologin Körber-Stiftung

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22 von 23
Trumps Handelspolitik rüttelt an den Grundfesten des multilateralen Handelssystems.

Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker,

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Nora Müller}
    Nora Müller

     Wirksamkeit von Gipfeln  "Die G20 darf keine zweite UN sein"

    von Nora Müller - Politologin Körber-Stiftung

    Nora Müller, Bereichsleiterin für Internationale Politik der Körber-Stiftung, erklärt im Interview, warum bindende Beschlüsse auf dem G20-Gipfel schädlich wären und erläutert die besonderen Herausforderungen dieses G20-Gipfels. mehr lesen

  2. Bild von Annegret Bendiek}
    Annegret Bendiek

    G20-Politik G20 und die EU: Die Gefahren des informellen Regierens 

    von Annegret Bendiek - Politikwissenschaftlerin Stiftung Wissenschaft und Politik

    Die G20 hat sich zu einer gewichtigen globalen Institution entwickelt. Doch die Art und Weise, wie sie Politik betreibt, trägt zu einer Oligarchisierung der EU bei und beschädigt das Vertrauen in die Demokratie. mehr lesen

  3. Bild von Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker}
    promo

    Freihandel beim G20-Gipfel Fairer Handel - aber fair für wen?

    von Stormy-Annika Mildner und Claudia Schmucker -

    Die Themen Globalisierung und Freihandel stehen auch diesmal ganz oben auf der Agenda des G20-Gipfels. Doch zum ersten Mal in der Geschichte der G20 ist unklar, ob sich ihre Mitglieder auf ein gemeinsames Bekenntnis für offene Märkte und gegen Protektionismus einigen können. mehr lesen