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Politik Was ist soziale Gerechtigkeit?

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Moderatorin der Debatte Laura Fauss Mitarbeiterin bei Causa

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Stand der Debatte

Martin Schulz hat das Thema der sozialen Gerechtigkeit auf der politischen Agenda wieder nach oben gerückt. Seither ist es in aller Munde. Was bedeutet der Begriff der "sozialen Gerechtigkeit" überhaupt? Und wie können wir sie erreichen? Durch Chancengleichheit? Leistungsgerechtigkeit? Ein dichteres soziales Netz? Steuerreformen? Diskutieren Sie mit!

  • 11 Autoren
  • 65 Argumente
  • 885 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Soziale Gerechtigkeit braucht das Miteinander verschiedener Generationen.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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1 von 65
Investitionen in Bildung und Qualifizierung sind der Schlüssel zu mehr Teilhabegerechtigkeit.

Ralf Fücks, Geschäftsführender Gesellschafter Zentrum Liberale Moderne

zustimmen
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2 von 65
In einem Sozialstaat muss es Hilfe für alle geben, die unverschuldet in Not geraten sind.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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3 von 65
4 von 65
Formell existieren viele Mechanismen, die unseren Staat zu einem Sozialstaat machen.

Karl-Rudolf Korte, Direktor, NRW School of Governance

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5 von 65
Die Ausgrenzung einzelner Menschen schafft Ungleichheit, Ungerechtigkeit und das Gefühl von Chancenlosigkeit.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

zustimmen
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6 von 65
Viele Kinder aus sozial schwachen Familien in Deutschland glauben nicht an ihre Aufstiegsmöglichkeiten.

Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube, Netzwerk Chancen

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7 von 65
Schulen brauchen mehr ausgebildetes Personal. 

Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube, Netzwerk Chancen

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8 von 65
Ein geregeltes Steuerkonzept ist für soziale Gerechtigkeit elementar wichtig. 

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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9 von 65
Umweltgerechtigkeit muss verbindlich in Verkehr-, Bau- und Stadtplanung einbezogen werden.

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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10 von 65
Soziale Sicherheit ist eine Voraussetzung für die Akzeptanz des ökologischen Umbaus unserer Gesellschaft.

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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11 von 65
Alle Kinder müssen individuell gefördert werden.

Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube, Netzwerk Chancen

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12 von 65
Die Symptome sozialer Ungleichheit zu bekämpfen ist viel teurer als eine gute Bildungspolitik.

Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube, Netzwerk Chancen

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13 von 65
Alle Menschen müssen die gleichen Chancen haben, sich zu verwirklichen.

Ralf Fücks, Geschäftsführender Gesellschafter Zentrum Liberale Moderne

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14 von 65
Soziale Gerechtigkeit benötigt persönliche und kollektive Anstrengungen.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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15 von 65
Wir brauchen absolut gleiche Chancen und Rechte für alle Menschen.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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16 von 65
Wer sich zu den Regeln bekennt und sich rechtmäßig hier aufhält, gehört dazu - ohne Wenn und Aber

Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani,

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17 von 65
Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen ihre Grundbedürfnisse erfüllen können.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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18 von 65
Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass jeder Mensch, entsprechend seiner Fähigkeiten, die bestmögliche Bildung erhält.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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19 von 65
Um umweltbezogene Beteiligung zu ermöglichen, müssen Vor-Ort-Strukturen gefördert werden.

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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20 von 65
Unsere Elite verdient in der öffentlichen Meinung nicht nur zu viel, sondern sie benimmt sich auch nicht vorbildlich.

Karl-Rudolf Korte, Direktor, NRW School of Governance

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21 von 65
Für die Deutschen ist Sicherheit wichtiger als Gleichheit und Gerechtigkeit.

Karl-Rudolf Korte, Direktor, NRW School of Governance

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22 von 65
Gleichheit garantiert noch keine soziale Gerechtigkeit.

Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung

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23 von 65
Nur wer ausreichende finanzielle Mittel hat, kann sich in Deutschland selbst verwirklichen.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher

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24 von 65
Ungleichheiten untergraben den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani,

zustimmen
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25 von 65
Wir müssen Hyperreiche stärker in die Verantwortung nehmen, beispielsweise durch die Vermögenssteuer.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher

zustimmen
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26 von 65
Eine dynamische Wirtschaft schafft mehr Chancen für alle.

Ralf Fücks, Geschäftsführender Gesellschafter Zentrum Liberale Moderne

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27 von 65
Eltern sollten stärker in die Ausbildung ihrer Kinder eingebunden werden.

Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube, Netzwerk Chancen

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28 von 65
Der Arbeitsbegriff muss sich stärker am „Tätigsein“ orientieren

Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani,

zustimmen
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29 von 65
Es muss mehr Förderprogramme für Kommunen geben.

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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30 von 65
Wir brauchen mehr öffentliche Güter für mehr Gleichheit - gerade im Bereich Bildung.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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31 von 65
Zur Stärkung der Umweltgerechtigkeit braucht es eine bessere Datengrundlage.

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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32 von 65
Wir dürfen das soziale Netz nicht über alle auswerfen, sondern nur über die, die es wirklich brauchen.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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33 von 65
Sparpolitik und Schuldenabbau sind Zukunftspolitik.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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34 von 65
Wir müssen die Steuer-Schraube wieder einige Millimeter zurück drehen.

Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung

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35 von 65
Chancengleichheit existiert in Deutschland nur in der Theorie.

Karl-Rudolf Korte, Direktor, NRW School of Governance

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36 von 65
Sich im 21. Jahrhundert immer noch vornehmlich am Wirtschaftswachstum orientieren, ist fragwürdig

Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani,

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37 von 65
Die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure, die Kinder und Jugendliche fördern, sollte finanziell unterstützt werden. 

Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube, Netzwerk Chancen

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38 von 65
Wir müssen Deutschland dringend sozial gerechter machen.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher

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39 von 65
In der Theorie würde Chancengleichheit Deutschland sozial gerechter machen.

Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung

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40 von 65
Wir müssen Familien und normale Arbeitnehmer entlasten.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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41 von 65
Wir leben in einem Zeitalter wachsender Ungerechtigkeit.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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42 von 65
Wir haben kein grundsätzliches Problem mit Gerechtigkeit.

Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung

zustimmen
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43 von 65
Die Debatte um soziale Gerechtigkeit wird auch von Neid beeinflusst.

Karl-Rudolf Korte, Direktor, NRW School of Governance

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44 von 65
Chancengerechtigkeit gibt es in unserer Gesellschaft nicht.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher

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45 von 65
Nationen brauchen auch Eliten.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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46 von 65
Die Forderung nach einer gesetzlichen Begrenzung von Managergehältern ist Teil einer populistischen Debatte.

Ralf Fücks, Geschäftsführender Gesellschafter Zentrum Liberale Moderne

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47 von 65
Eine soziale Politik muss insbesondere an Transferleistungsbezieher und Wohnungslose denken.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher

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48 von 65
Sparpolitik ist unsozial und zerstörerisch für Europa.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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49 von 65
Grüne Dächer und Mooswände müssen auch in ärmeren Stadtteilen gebaut werden.

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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50 von 65
Im Namen der sozialen Gerechtigkeit kann jede Form der Ungleichheit als  „ungerecht“ gebrandmarkt werden.

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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51 von 65
Der Ruf nach mehr sozialer Gerechtigkeit macht macht den Reichen aufgrund seines Reichseins zum Schuldigen

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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52 von 65
Statt Teilhabegerechtigkeit brauchen wir eine Verteilungsgerechtigkeit.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher

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53 von 65
Unsere jetzige Europapolitik ist nicht im Sinne der sozialen Gerechtigkeit.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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54 von 65
Das Mietrecht muss so geändert werden, dass die Mieter bei energetischen Sanierungen nicht höher belastet werden. 

Bärbel Höhn und Peter Meiwald, Bündnis 90/Die Grünen

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55 von 65
Soziale Gerechtigkeit ist der wichtigste Leitwert der Politik.

Ralf Fücks, Geschäftsführender Gesellschafter Zentrum Liberale Moderne

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56 von 65
Die Rechtspopulisten werden durch den Wettbewerb der Volksparteien zunehmend marginalisiert

Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani,

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57 von 65
Im Namen der Gerechtigkeit rechtmäßiges Eigentum wegzunehmen ist Unrecht

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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58 von 65
Die Politik der sozialen Gerechtigkeit untergräbt den allgemeinen Wohlstand

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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59 von 65
Die Reichen ermöglichen erst stetig wachsende Lebensstandards und Produktionswachstum

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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60 von 65
Die Kapitalisten ermöglichen mehr soziale Gerechtigkeit als die Politiker

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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61 von 65
Die meisten Ungerechtigkeiten werden von der Politik verursacht - im Namen der sozialen Gerechtigkeit. 

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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62 von 65
Die Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit verhindert Bildungschancen und Freiheitsspielräume

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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63 von 65
Wir brauchen gemeinsame europäische Investitionsanleihen. 

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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64 von 65
Die Reichen zum Zwecke der Umverteilung zur Kasse zu bitten, ist unverantwortlicher Neid und Populismus

Martin Rhonheimer, Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

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65 von 65
11 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Rita Süssmuth}

    Gleichheit durch Gemeinschaft Soziale Gerechtigkeit braucht das Miteinander

    von Rita Süssmuth - Präsidentin a.D. Bundestag

    Gerechtigkeit fordert gleiche Chancen und Rechte für alle Menschen. Diese Gleichheit muss bereits im Kindesalter bestehen und gefördert werden. Deshalb brauchen wir ein gemeinschaftliches Denken, das Miteinander und das Bewusstsein, dass jeder Mensch auf andere angewiesen ist. mehr lesen

  2. Bild von Martin Rhonheimer}

    Soziale Gerechtigkeit als Illusion Kapitalisten ermöglichen mehr soziale Gerechtigkeit als die Politik

    von Martin Rhonheimer - Professor für Ethik an der Päpstlichen Universität Santa Croce

    Der Begriff soziale Gerechtigkeit wird heute benutzt, um die Reichen zu bestrafen und ihnen ihr rechtmäßiges Eigentum wegzunehmen. Dabei sind es gerade die Großverdiener, die die Lebensstandards erhöhen und Wirtschaft ankurbeln und somit für mehr Gerechtigkeit sorgen. mehr lesen

  3. Bild von Georg  Pazderski}

    Bildungschancen und Eliten Soziale Gerechtigkeit ist eine komplexe Aufgabe

    von Georg Pazderski - Alternative für Deutschland

    Bildung, Chancengleichheit, Steuergerechtigkeit und Zukunftspolitik: Für mehr soziale Gerechtigkeit müssen wir uns in diesen Bereichen für Familien, Arbeitnehmer und Menschen in Not einsetzen. Andererseits braucht jeder Staat auch Eliten. mehr lesen

  4. Bild von Bärbel Höhn und Peter Meiwald}
    promo

    Umweltstress und soziale Ungleichheit Gerechtigkeit braucht mehr Umweltpolitik

    von Bärbel Höhn und Peter Meiwald - Bündnis 90/Die Grünen

    In Deutschland wird viel über Gerechtigkeit geredet. Insbesondere über soziale Gerechtigkeit, über eine ungleiche Einkommensverteilung oder über versperrte soziale Aufstiegsmöglichkeiten. Dabei wird eine mindestens genauso große Baustelle in diesem Land übersehen: die fehlende Umweltgerechtigkeit.  mehr lesen

  5. Bild von Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube}
    promo

    Chancengleichheit Chancen für alle: (K)eine Utopie?

    von Natalya Nepomnyashcha und Jenny Laube - Netzwerk Chancen

    Im öffentlichen Diskurs geht es beim Thema soziale Gerechtigkeit meist um Rente, Löhne sowie die Umverteilung von Wohlstand. Um substantielle und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen, muss jedoch bei den Ursachen für soziale Ungleichheit begonnen werden. In deren Zentrum steht die Bildung. mehr lesen

  6. Bild von Gesine Schwan}
    Karlheinz Schindler dpa

    Chancengleichheit in Europa Unsere Europapolitik widerspricht sozialer Gerechtigkeit

    von Gesine Schwan - Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

    Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen ihre Grundbedürfnisse erfüllen können und die bestmöglichen Chancen haben. Dazu brauchen wir Investitionen, besonders im Bereich der Bildung. Die Umsetzung muss auf europäischer Ebene geschehen, denn alleine schafft Deutschland es nicht. mehr lesen

  7. Bild von Ralf Fücks}

    Teilhabegerechtigkeit durch Investitionen Soziale Gerechtigkeit braucht Investitionen in Bildung

    von Ralf Fücks - Geschäftsführender Gesellschafter Zentrum Liberale Moderne

    Alle Menschen müssen die gleichen Chancen haben, sich zu verwirklichen. Das erreichen wir aber weder durch eine Vermögenssteuer, noch durch die gesetzliche Begrenzung von Managergehältern. Investitionen in Bildung und Qualifizierung sind der Schlüssel zu mehr sozialer Gerechtigkeit, sagt Ralf Fücks. mehr lesen

  8. Bild von Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani}

    Was ist soziale Gerechtigkeit? Wir brauchen einen neuen Begriff von "Arbeit"

    von Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani -

    Das Wirtschaftswachstum ist der falsche Indikator für Wohlstand. Wir sollten stattdessen auf dem Armuts- und Reichtumsbericht schauen, schreiben Thorben Albrecht, Staatssekretär Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Farhad Dilmaghani, Vorsitzender von DeutschPlus. mehr lesen

  9. Bild von Karl-Rudolf Korte}
    Karl-Rudolf Korte

    Gerechtigkeit und Neid Das Problem mit der gefühlten Ungerechtigkeit

    von Karl-Rudolf Korte - Direktor, NRW School of Governance

    Formal ist Deutschland chancengleich. In der Realität nimmt das Gefühl von sozialer Ungerechtigkeit stetig zu. Das liegt zum einen daran, dass es nicht allen Menschen möglich ist, die formell gleichen Chancen zu ergreifen. Aber auch Neid spielt eine Rolle für die gefühlte Gerechtigkeit. mehr lesen

  10. Bild von Christoph Butterwegge}
    Wolfgang Schmidt

    Teilhabe- und Verteilungsgerechtigkeit "Reiche werden immer reicher, Arme immer zahlreicher"

    von Christoph Butterwegge - Politikwissenschaftler und Armutsforscher

    Für soziale Gerechtigkeit braucht es mehr als bloß Chancengerechtigkeit. Teilhabe an Bildung und Gesellschaft muss man sich heute finanziell leisten können. Daher brauchen wir eine Verteilungsgerechtigkeit, die an die Ärmsten denkt und die Hyperreichen stärker in die Verantwortung nimmt. mehr lesen

  11. Bild von Thomas Köster}
    Konrad-Adenauer-Stiftung, Julian

    Chancengleichheit und Gerechtigkeit "Der Weg zu sozialer Gerechtigkeit ist eine Gratwanderung"

    von Thomas Köster - Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung

    In einer theoretischen Welt würde Chancengleichheit Deutschland sozial gerechter machen. In der Realität brauchen wir neben neuen Möglichkeiten für Langzeitarbeitslose auch Steuersenkungen und intelligente Sparpolitik. Trotz dieser Herausforderungen haben wir kein generelles Gerechtigkeits-Problem. mehr lesen