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Politik So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise

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Moderatorin der Debatte Ruth Ciesinger

Expertise:

Ruth Ciesinger betreut das Homepage-Team sowie den Tagesspiegel-Auftritt in den sozialen Medien. Sie gehört außerdem zum Team für Tagesspiegel Causa. In einem früheren Redakteursleben hat sie sehr gerne für den Tagesspiegel aus Ländern wie Pakistan, Nordkorea oder dem Iran berichtet.

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Stand der Debatte

Politiker aller Lager überschlagen sich derzeit förmlich mit Lösungsvorschlägen in der Flüchtlingskrise: Wie kann der Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland gebremst werden? Wie sollte das Land mit jenen verfahren, die nicht bleiben dürfen - und jene integrieren, die ein Recht auf Asyl haben? Wir ordnen die Vorschläge und fragen Praktiker, was sie davon halten.

  • 8 Autoren
  • 27 Argumente
  • 65 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

In der alternden Gesellschaft können Zuwanderer einige, wenn auch sicherlich nicht alle, Arbeitsmarktlücken schließen.

Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

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Jeder Flüchtling muss registriert werden.

Hans Peter Wollseifer,

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3 von 27
Wird keine EU-Quote und Sicherung der Schengen-Außengrenze erreicht, muss Deutschland seine Grenze selbst sichern.

Hans-Werner Sinn, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

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4 von 27
Wir müssen bezahlbaren Wohnraum schaffen und mehr Lehrer einstellen, für alle Menschen im Land.

Ralf Stegner, Stellvertretender Vorsitzender SPD

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6 von 27
Die Humanitären Hilfe die Hauptaufnahmeländer Libanon, Türkei und Jordanien muss aufgestockt werden.

Claudia Roth, Vizepräsidentin Bundestag

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7 von 27
Es ist falsch zu glauben, nur ein hochqualifizierter Flüchtling mit hohem Einkommen würde sich wirtschaftlich „rechnen".

Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

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8 von 27
Im nationalen Alleingang können wir die Anzahl der Flüchtlinge nicht begrenzen.

Claudia Roth, Vizepräsidentin Bundestag

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9 von 27
Das Investieren in Sprache, Bildung, Arbeit, Wohnen und Toleranz würde wirken wie ein Konjunkturprogramm.

Claudia Roth, Vizepräsidentin Bundestag

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12 von 27
Weder muss der Staat andere Ausgaben kürzen, noch Steuern erhöhen.

Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

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13 von 27
Muslimische Einwanderer bringen häufig ein Verständnis von Geschlechterrollen mit, dass unseren Werten zuwiderläuft.

Hans-Peter Friedrich, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Bundestag

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14 von 27
Die Täter von Köln müssen die volle Härte des Rechtsstaates spüren.

Ralf Stegner, Stellvertretender Vorsitzender SPD

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16 von 27
Zur Bekämpfung der Fluchtursachen gehört ein Ende von Waffenlieferungen an die Konfliktparteien des Nahen Ostens.

Claudia Roth, Vizepräsidentin Bundestag

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18 von 27
Die Einkommensverteilung in Deutschland wird ungleicher werden.

Hans-Werner Sinn, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

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19 von 27
Unberechtigte Dublin-Asylbewerber müssen vollständig in sichere Drittstaaten abgeschoben werden. 

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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20 von 27
Alle Anreize des Sozialsystems, Asylbewerber mit deutschen Leistungsbeziehern nahezu gleichzustellen, sind abzuschaffen.

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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21 von 27
Um der Rechtsstaatlichkeit willen muss die Grenze für Asylbewerber, die aus Nachbarländern einreisen, geschlossen werden

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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22 von 27
Die Flüchtlinge werden weniger Steuern zahlen als sie Leistungen erhalten. Das wirkt wie eine Immigrationsprämie.

Hans-Werner Sinn, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

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23 von 27
Wir müssen die unkontrollierte Zuwanderung sofort stoppen.

Hans-Peter Friedrich, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Bundestag

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24 von 27
Deutschland stößt an die Grenze seiner Integrationsfähigkeit, nicht nur am Kölner Hauptbahnhof.

Hans-Peter Friedrich, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Bundestag

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Eine Aussetzung des Artikels 16a sollte geprüft werden, um deutsches Asylrecht dem anderer Demokratien anzugleichen.

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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26 von 27
Durch die Einladung Angela Merkels an Migranten aller Welt wird die staatliche Souveränität faktisch aufgehoben.

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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8 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Claudia Roth}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Köln hat die Notwendigkeit zum Umdenken erhöht

    von Claudia Roth - Vizepräsidentin Bundestag

    Die Flüchtlingspolitik muss geändert werden. Dafür muss die Bundesregierung Fluchtursachen bekämpfen und Waffenexporte in Krisenregionen unterbinden, sagt die grüne Vizepräsidentin des Bundestags. mehr lesen

  2. Bild von Hans Peter  Wollseifer}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Integration ist keine Einbahnstraße

    von Hans Peter Wollseifer -

    Die Geflüchteten müssen sich wieder auf der Gewinnerseite fühlen. Gleichzeitig muss man von den Asylsuchenden zu recht auch die Bereitschaft zur Integration erwarten dürfen, sagt der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. mehr lesen

  3. Bild von Ralf Stegner}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Haltung bewahren und die Gesellschaft zusammenhalten

    von Ralf Stegner - Stellvertretender Vorsitzender SPD

    Kriminelle müssen die volle Härte des Rechtsstaates spüren. Gleichzeitig müssen wir uns gegen fremdenfeindliche Hetze wehren, sagt der stellvertretende SPD-Vorsitzende. mehr lesen

  4. Bild von Michael Knipper}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Der Eintritt in den Arbeitsmarkt darf nicht zu schwer sein

    von Michael Knipper -

    Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bedarf erheblicher Anstrengungen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bauverbands. Wichtig sind Sprachkompetenzen, Qualifizierungen und die Möglichkeit, ein Praktikum oder eine Lehre zu machen. mehr lesen

  5. Bild von Frauke Petry}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise "Eine Aussetzung des Artikels 16a prüfen"

    von Frauke Petry - Vorsitzende Alternative für Deutschland

    Um die Rechtsstaatlichkeit wieder herzustellen ist eine sofortige Grenzschließung erforderlich für Asylbewerber, die aus unseren Nachbarländern einreisen, sagt die Bundesvorsitzende der AfD - und fordert, das Asylrecht vorübergehend auszusetzen. mehr lesen

  6. Bild von Hans-Werner Sinn}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Integration und Grenzsicherung gehören zusammen

    von Hans-Werner Sinn - ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

    Die Flüchtlinge werden weniger Steuern zahlen, als sie Leistungen erhalten, sagt der Präsident des Ifo-Instituts. Das wirkt wie eine Immigrationsprämie. mehr lesen

  7. Bild von Hans-Peter Friedrich}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Integration kann nicht staatlich verordnet werden

    von Hans-Peter Friedrich - Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Bundestag

    Die Silvesternacht von Köln zeigt die Probleme bei der Integration von Muslimen in die deutsche Gesellschaft, sagt der ehemalige CSU-Innenminister. mehr lesen

  8. Bild von Marcel Fratzscher}

    So meistert Deutschland die Flüchtlingskrise Die Politik muss endlich einen Plan entwickeln

    von Marcel Fratzscher - Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

    Kurzfristig wird der Staat massive Mehrausgaben stemmen müssen, sagt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das muss und darf aber nicht zu einem Verteilungskampf führen. Weder muss der Staat andere Ausgaben kürzen, noch Steuern erhöhen. Was die Politik aber tun muss, ist: Endlich einen konkreten Plan zur Integration entwickeln und umsetzen. mehr lesen