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Politik Schaffen sich die Grünen selbst ab?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

Expertise:

Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Wahlumfragen zufolge lagen die Grünen im Frühjahr 2017 in der Wählergunst so schlecht wie seit 2002 nicht mehr. Bei der Bundestagswahl bekamen sie beachtliche 8,9 Prozent der Stimmen. Ist die Krise nun überwunden? Wohin steuert die Partei? Diese Debatte wurde zu Anfang des Wahljahres gestartet und wird nun nach der Wahl fortgeführt.

  • 4 Autoren
  • 21 Argumente
  • 995 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die Grünen sind eine Partei des Westens geblieben

Arndt Leininger und Julian Zuber, Politikwissenschaftler

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Es klafft eine Lücke zwischen dem Programm der Grünen und den Vorstellungen anderer Akteure.

Deniz Anan, Parteienforscher

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Den Grünen drohende stagnierende östliche Landesverbände

Arndt Leininger und Julian Zuber, Politikwissenschaftler

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Die Lieblingsthemen der Grünen sind mittlerweile politisches Allgemeingut geworden.

Harald Martenstein, Journalist

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Ein guter öffentlicher Nahverkehr erhöht die individuelle Freiheit.

Deniz Anan, Parteienforscher

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Wer mehr Quoten und politische Korrektheit will, ist bei den Grünen gut aufgehoben.

Harald Martenstein, Journalist

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Figuren, die durch Eigensinn auffallen, erregen bei den Grünen eher Misstrauen. 

Harald Martenstein, Journalist

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Die Grünen haben nur noch Toleranz für Ihresgleichen.

Harald Martenstein, Journalist

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Die Lebenslüge der Grünen: Sie wollen Vielfalt - aber nicht von Rechts.

Deniz Anan, Parteienforscher

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Die Erzählung vom Abstieg der Grünen ist mittlerweile hip. 

Robert Habeck, Minister für Energiewende und Umwelt Schleswig-Holstein Bündnis 90/Die Grünen

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CDU und CSU, aber auch SPD und FDP sind viel eher Anti-Freiheits-Parteien als die Grünen.

Deniz Anan, Parteienforscher

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Mit jemandem wie Kretschmann an der Spitze, könnten die Grünen wieder erfolgreich sein.

Harald Martenstein, Journalist

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Die Grünen sind die populismusfernste aller Parteien.

Harald Martenstein, Journalist

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Die Annahme, dass die Grünen sich zu Tode gesiegt haben, ist Quatsch.

Robert Habeck, Minister für Energiewende und Umwelt Schleswig-Holstein Bündnis 90/Die Grünen

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Die Grünen lagen bei der Bundestagswahl unter ihren Möglichkeiten

Arndt Leininger und Julian Zuber, Politikwissenschaftler

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Die Zeiten, in denen Themen wie Fukushima und Stuttgart 21 die Menschen bewegten, sind vorbei.

Deniz Anan, Parteienforscher

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Die Grünen setzen sich für die Interessen aller Bürger ein. 

Robert Habeck, Minister für Energiewende und Umwelt Schleswig-Holstein Bündnis 90/Die Grünen

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Die Grünen können nur erfolgreich sein, wenn sie sich dem regionalen Auseinanderklaffen der Partei annehmen

Arndt Leininger und Julian Zuber, Politikwissenschaftler

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Die Grünen reden nicht schlecht über andere Parteien. 

Robert Habeck, Minister für Energiewende und Umwelt Schleswig-Holstein Bündnis 90/Die Grünen

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Arndt Leininger und Julian Zuber}

    Nach der Bundestagswahl Am Scheideweg - Sind die Grünen nur eine Partei des Westens?

    von Arndt Leininger und Julian Zuber - Politikwissenschaftler

    Die Grünen können mit ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl nicht zufrieden sein. Das liegt auch daran, dass sie nur eine Partei des Westens geblieben sind. Die Partei muss dem regionalen Zerfall etwas entgegensetzen. mehr lesen

  2. Bild von Deniz Anan}
    Foto: Brigitta Stegherr

    Eine weitere Antwort auf Harald Martenstein Die Grünen sind immer noch eine Freiheitspartei

    von Deniz Anan - Parteienforscher

    ​Für keine Partei ist die individuelle Freiheit jenseits der ökonomischen Sphäre so wichtig wie für die Grünen, auch wenn sie eher wegen ihrer Umweltpolitik gewählt werden. Das Umfragetief hat andere Gründe, schreibt Parteienforscher Deniz Anan von der TU München. mehr lesen

  3. Bild von Robert Habeck}
    Daniel Bockwoldt / dpa

    Eine Antwort auf Harald Martenstein Die Zeit der Grünen hat gerade erst begonnen

    von Robert Habeck - Minister für Energiewende und Umwelt Schleswig-Holstein Bündnis 90/Die Grünen

    Die Grünen hätten sich zu Tode gesiegt, schreibt Harald Martenstein. Diese Erzählung ist gerade anscheinend in, sie hat aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Nie war eine Partei der Vernunft und der Freiheit so wichtig wie heute. mehr lesen

  4. Bild von Harald  Martenstein}
    Britta Pedersen dpa

    Die Grünen im Umfragetief Warum ich die grüne Anti-Freiheits-Partei nicht wählen kann

    von Harald Martenstein - Journalist

    Die Grünen haben sich das Image als Spaßbremsen- und Vorschriftenmacher-Partei selbst eingebrockt. Toleranz hat die Partei nur noch für Ihresgleichen. So eine Partei ist nicht wählbar.  mehr lesen