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Politik Muss Deutschland mehr für Rüstung ausgeben?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Deutschland gibt aktuell nur 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung aus - mit der Nato sind aber zwei Prozent vereinbart. Donald Trump und sein Verteidigungsminister James Mattis drängen nun die europäischen Staaten zur Einhaltung des Ziels. Lässt sich das mit einem ausgeglichenen Haushalt vereinbaren? Leidet unter einer Erhöhung der Ausgaben für Rüstung der Etat für Soziales?

  • 5 Autoren
  • 17 Argumente
  • 143 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die Bundeswehr muss sich modernisieren und und auf neue Risiken einstellen.

Henning Otte, MdB CDU

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1 von 17
Höhere Verteidigungsausgaben werden nur dann gesellschaftlich akzeptiert, wenn sie gut begründet sind.

Hans-Georg Ehrhart, Wissenschaftler Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

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2 von 17
Wir müssen bereit sein, künftig mehr für Sicherheit auszugeben.

Henning Otte, MdB CDU

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3 von 17
Deutschland muss die weltweiten Konflikte vor Ort lösen.

Henning Otte, MdB CDU

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4 von 17
Es fehlt eine moderne Leitidee für eine vorbeugende, europäische Friedens- und Sicherheitspolitik.

Philipp Rotmann, Leiter Friedens- und Sicherheitspolitik Global Public Policy Institute

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Noch höhere Rüstungsausgaben werden das Chaos im Beschaffungsbereich der Bundeswehr nicht lösen.

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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Nicht mehr Rüstungsausgaben sorgen für mehr Sicherheit, sondern ein starkes und geeintes Europa.

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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7 von 17
Die Investitionsquote in Verteidigung sagt nichts über die reale Verteidigungsfähigkeit aus.

Hans-Georg Ehrhart, Wissenschaftler Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

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Zivile und militärische Mittel sind nicht austauschbar.

Philipp Rotmann, Leiter Friedens- und Sicherheitspolitik Global Public Policy Institute

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9 von 17
Deutschland muss mehr für Rüstung ausgeben - aber vor allem im europäischen Kontext.

Hans-Georg Ehrhart, Wissenschaftler Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

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10 von 17
Verteidigungsausgaben sollten sich am Bedarf messen, nicht an der Wirtschaftsleistung.

Johannes Varwick und Kersten Lahl,

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Neben Rüstungsausgaben müssen auch Kosten für Diplomatie und humanitäre Hilfe berücksichtigt werden.

Johannes Varwick und Kersten Lahl,

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Die erhöhten Verteidigungsausgaben gehen zu Lasten der Etats für Bildung und Klimaschutz.

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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Deutschland muss sowohl mehr für Krisenprävention als auch mehr für Verteidigung ausgeben.

Philipp Rotmann, Leiter Friedens- und Sicherheitspolitik Global Public Policy Institute

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Eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben führt zu einer unkontrollierten Aufrüstungsspirale.

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/Die Grünen

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Das Erreichen des Zwei-Prozent-Ziels dient als Indikator für den Willen zur Solidarität.

Johannes Varwick und Kersten Lahl,

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Philipp Rotmann}

    Mehr Ausgaben für Sicherheit Brot und Bomben 

    von Philipp Rotmann - Leiter Friedens- und Sicherheitspolitik Global Public Policy Institute

    Deutschland muss mehr für Verteidigung und Krisenprävention ausgeben. Noch fehlt aber eine moderne Leitidee für eine vorbeugende, europäische Friedens- und Sicherheitspolitik. mehr lesen

  2. Bild von Henning Otte}
    Henning Otte/Laurence Chaperon

    Erhöhung der Verteidigungsausgaben  Die Bundeswehr muss die globalen Krisen vor Ort lösen

    von Henning Otte - MdB CDU

    Aufgrund der Entwicklung der USA muss sich Deutschland international neu ausrichten. Auslandseinsätze der Bundeswehr sind nötig, dafür muss diese aber auch modernisiert werden. Das geht nur mit höheren Verteidigungsausgaben. mehr lesen

  3. Bild von Agnieszka Brugger}

    Deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik Mehr europäische Zusammenarbeit statt Aufrüstung 

    von Agnieszka Brugger - MdB Bündnis 90/Die Grünen

    Höhere Rüstungsausgaben gehen zu Lasten der Ausgaben für Bildung und Umwelt. Zudem würde eine Aufrüstungsspirale losgetreten werden. Mehr Sicherheit lässt sich nur durch eine starke EU gewährleisten. mehr lesen

  4. Bild von Hans-Georg Ehrhart}

    Deutschlands Verteidigungsausgaben  Das Zwei-Prozent-Ziel ist zum Fetisch geworden

    von Hans-Georg Ehrhart - Wissenschaftler Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

    Das Zwei-Prozent-Ziel ist eine willkürliche Größe und sagt nichts über die reale Verteidigungsfähigkeit aus. Wenn Deutschland mehr für Rüstung ausgibt, dann soll dieses Geld in europäische Projekte fließen. mehr lesen

  5. Bild von Johannes Varwick und  Kersten Lahl }

    Die NATO und das Zwei-Prozent-Ziel  Verteidigungsausgaben am Bedarf messen

    von Johannes Varwick und Kersten Lahl -

    Mit der Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels würde Deutschland Solidarität zeigen. Dennoch macht es keinen Sinn, die Rüstungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt zu messen. Der Bedarf ist entscheidend. mehr lesen