Politik Kommt der Brexit - und würde die EU ihn verkraften?

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Moderatorin der Debatte Ruth Ciesinger

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Ruth Ciesinger betreut das Homepage-Team sowie den Tagesspiegel-Auftritt in den sozialen Medien. Sie gehört außerdem zum Team für Tagesspiegel Causa. In einem früheren Redakteursleben hat sie sehr gerne für den Tagesspiegel aus Ländern wie Pakistan, Nordkorea oder dem Iran berichtet.

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Stand der Debatte

Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten in einem Referendum über den Brexit ab, über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union. Nach Verhandlungen mit EU-Ratspräsident Donald Tusk präsentierte sich Großbritanniens Premier Anfang Februar als Sieger: Großbritannien könne "Das Beste aus beiden Welten haben". Werden die Zugeständnisse reichen? Sollte Kontinentaleuropa nachgeben? Und wie schlimm wäre ein Austritt der Briten aus der EU wirklich? Unsere Debatte zum Brexit.

  • 13 Autoren
  • 67 Argumente
  • 326 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Tusk-Deal ist keine Garantie dafür, dass die Briten beim Referendum für einen Verbleib in der EU stimmen werden.

Nicolai von Ondarza, Stellvertretender Leiter Forschungsgruppe Europa/EU Stiftung Wissenschaft und Politik

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1 von 67
Die Nicht-Eurostaaten dürfen nicht benachteiligt werden. Das rechtfertigt jedoch kein Veto-Recht.

Michael Stübgen, Mitglied des Bundestages CDU

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2 von 67
Wir brauchen eine Reformagenda, die Europa wirklich demokratischer, transparenter und weniger bürokratisch macht.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments SPD

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3 von 67
Andere Angebote machen: Mehr Demokratie und Subsidiarität in Europa

Sven Giegold, Abgeordneter und Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Europäisches Parlament

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4 von 67
Die Wahlbeteiligung könnte über den Brexit entscheiden: Je weniger zur Wahl gehen, desto wahrscheinlicher ein Brexit.

Mark Leonard, Direktor European Council on Foreign Relations

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5 von 67
Der als antidemokratisch empfundene Druck auf die britische Wirtschaft und Gesellschaft kommt auch von der WTO.

Siegfried Weichlein, Professor für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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6 von 67
Die Gegner der EU fürchten den Souveränitätsverlust

Jürgen Hardt, Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit Auswärtiges Amt

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7 von 67
Assoziierte Mitglieder der EU könnten "beratende Beobachter" sein - ohne Stimmrecht, aber mit Recht, angehört zu werden.

Heidi Kuhlmann, Referentin für Europapolitik Jacques Delors Institut Berlin

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8 von 67
Entscheidend für die britischen Wähler sind nicht die Details des "Deals", sondern ob die EU attraktiv erscheint.

Almut Möller, Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

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9 von 67
Wir sind besser dran mit Großbritannien. Aber nicht um jeden Preis.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments SPD

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10 von 67
Tiefe Einschnitte in die Arbeitnehmerfreizügigkeit wird das Europäische Parlament nicht einfach durchwinken.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments SPD

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11 von 67
Bleibt Großbritannien in der EU drohen massive Rechtskonflikte

Franz C. Mayer, Professor Universität Bielefeld

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12 von 67
Ob „Half-in“ oder „Half-out“ – alles läuft auf eine neue Form der assoziierten Mitgliedschaft für Großbritannien hinaus.

Heidi Kuhlmann, Referentin für Europapolitik Jacques Delors Institut Berlin

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13 von 67
Der Austritt des Mehrheitsbeschaffers Großbritannien würde die Kräfteverhältnisse in der EU stark verändern.

Almut Möller, Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

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14 von 67
Die EU-Kommission hat gut verhandelt

Sven Giegold, Abgeordneter und Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Europäisches Parlament

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15 von 67
Das unterschwellige Thema der britischen Brexit-Debatte ist: Wie kann der Staat die Kontrolle zurückgewinnen?

Mark Leonard, Direktor European Council on Foreign Relations

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16 von 67
Ein Brexit würde Abspaltungstendenzen in anderen Ländern fördern

Alan Sked, Historiker, Gründer von UKIP

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17 von 67
Bei der Brexit-Debatte geht es nur noch um das Bauchgefühl

Franz C. Mayer, Professor Universität Bielefeld

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18 von 67
Dass Großbritannien trotz begonnener Austrittsverhandlungen im Endeffekt in der EU bleibt, ist nicht ausgeschlossen.

Heidi Kuhlmann, Referentin für Europapolitik Jacques Delors Institut Berlin

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19 von 67
Es wird keine Sonderrechte für Großbritannien geben

Jürgen Hardt, Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit Auswärtiges Amt

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20 von 67
Camerons Deal erhält einige soziale Garstigkeiten

Sven Giegold, Abgeordneter und Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Europäisches Parlament

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21 von 67
Beide Seiten arbeiten im Wahlkampf mit der Angst der Bürger - für die Pro-Europäer scheint das besser zu funktionieren.

Mark Leonard, Direktor European Council on Foreign Relations

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22 von 67
Auch wenn Großbritannien bleibt, ist eine Verstetigung der differenzierten Integration innerhalb der EU wahrscheinlich.

Heidi Kuhlmann, Referentin für Europapolitik Jacques Delors Institut Berlin

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23 von 67
Die EU braucht Großbritannien als starken Partner

Jürgen Hardt, Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit Auswärtiges Amt

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24 von 67
Der Deal zwischen der EU und Cameron ist nicht so weitreichend, wie es zunächst aussieht, sondern sehr pragmatisch.

Nicolai von Ondarza, Stellvertretender Leiter Forschungsgruppe Europa/EU Stiftung Wissenschaft und Politik

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25 von 67
Die politischen und wirtschaftlichen Folgen wären für Großbritannien größer als für die EU.

Almut Möller, Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

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26 von 67
Die als hoch empfundene Zuwanderung nach Großbritannien ist eine wichtige Ursache der Brexit-Debatte.

Christian Odendahl, Chefökonom Centre for European Reform

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27 von 67
Die EU tut gut daran, der britischen Regierung, die definitiv in der EU bleiben möchte, entgegen zu kommen.

Christian Odendahl, Chefökonom Centre for European Reform

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28 von 67
Ein Brexit würde der schottischen Unabhängigkeitsbewegung neue Impulse verleihen.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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29 von 67
Eine Blockade von EU-Gesetzen durch eine "rote Karte", wie sie der Tusk- Vorschlag vorsieht, bleibt unwahrscheinlich.

Nicolai von Ondarza, Stellvertretender Leiter Forschungsgruppe Europa/EU Stiftung Wissenschaft und Politik

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30 von 67
Viele EU-Länder lehnen es ab, den Briten ein Veto-Recht einzuräumen.

Almut Möller, Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

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31 von 67
Einem De-facto-Vetorecht über die Eurozonenpolitik für jeden Regierungschef im Rat wird sich das Parlament widersetzen.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments SPD

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32 von 67
Cameron will Narrenfreiheit für die City of London: ein Einspruchsrecht gegen Banken- und Finanzmarktregulierung.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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33 von 67
Großbritanniens außenpolitisches Gewicht hängt auch an der Mitgliedschaft in der EU.

Christian Odendahl, Chefökonom Centre for European Reform

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34 von 67
Bereits jetzt betreibt Cameron eine (Re-)Liberalisierung der Finanzmärkte - die EU soll "britischer" werden.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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35 von 67
Mit dem Tusk-Deal wird der Sonderstatus Großbritanniens festgeschrieben, die Eurozone wir zum Kern der EU.

Nicolai von Ondarza, Stellvertretender Leiter Forschungsgruppe Europa/EU Stiftung Wissenschaft und Politik

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36 von 67
Ohne Großbritannien würde Deutschland in der EU noch dominanter

Sven Giegold, Abgeordneter und Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Europäisches Parlament

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37 von 67
Diese Netz von Verträgen zwischen der EU und Großbritannien mit einem Schlag zu durchtrennen, dürfte unmöglich sein.

Siegfried Weichlein, Professor für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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38 von 67
Großbritannien ist ein Brückenkopf des internationalen Handels in die EU - China, Japan und Australien sind nervös.

Almut Möller, Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

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39 von 67
Wirtschaftlich wäre ein Austritt aus der EU für die Briten ein Eigentor. Nicht-europäis Investoren würden abwandern.

Christian Odendahl, Chefökonom Centre for European Reform

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40 von 67
Wirtschaftlich wäre der Austritt für die Briten ein Eigentor. Nicht-europäische Investoren würden abwandern.

Christian Odendahl, Chefökonom Centre for European Reform

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41 von 67
42 von 67
Die "immer engere Union" ist kein politisches Programm und kann nicht erzwungen werden.

Michael Stübgen, Mitglied des Bundestages CDU

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43 von 67
Das Wesen der Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die Arbeitserlaubnis, nicht der Bezug von Leistungen.

Michael Stübgen, Mitglied des Bundestages CDU

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44 von 67
Die Gründe für Camerons Brexit-Risiko sind vor allem innenpolitisch: Er muss die Konservativen zusammenhalten.

Christian Odendahl, Chefökonom Centre for European Reform

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45 von 67
Der symbolische Schaden wäre für die EU hoch, aber eine Kettenreaktion ist nach einem Brexit nicht zu erwarten.

Nicolai von Ondarza, Stellvertretender Leiter Forschungsgruppe Europa/EU Stiftung Wissenschaft und Politik

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46 von 67
Der britische Ansatz für mehr Wettbewerbsfähigkeit durch weniger Bürokratie und freieren Handel ist richtig.

Michael Stübgen, Mitglied des Bundestages CDU

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47 von 67
Die Zahl der Unentschlossenen ist vor dem britischen Referendum höher als vor anderen Abstimmungen.

Mark Leonard, Direktor European Council on Foreign Relations

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48 von 67
Nationale Souveränität ist in der Isolation wirkungslos

Jürgen Hardt, Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit Auswärtiges Amt

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49 von 67
Ein "Brexit" hätte jahrelange Verhandlungen und rechtliche Anpassungen zur Folge - und damit zu große Unsicherheit

Almut Möller, Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

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50 von 67
David Cameron will die EU zu einer Freihandelszone mit Parlament machen.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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51 von 67
Der Austritt Großbritanniens aus der EU wäre eine Katastrophe.

Michael Stübgen, Mitglied des Bundestages CDU

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52 von 67
Man würde sich nicht in die EU zurücksehnen

Alan Sked, Historiker, Gründer von UKIP

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53 von 67
Die "Normalität" der Brexit-Befürworter, ein von Resteuropa unabhängiges Großbritannien, ist eine historische Fiktion.

Siegfried Weichlein, Professor für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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54 von 67
Dem reinen Evangelium der Parlamentssouveränität von Westminster ist die Wirklichkeit davongelaufen.

Siegfried Weichlein, Professor für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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55 von 67
Brexit wäre ein neuer Start für Großbritannien und das Ende der EU

Alan Sked, Historiker, Gründer von UKIP

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56 von 67
Die Napoleonischen Kriege liefern immer noch die Begriffe, in denen viele Briten das Verhältnis zu Europa fassen

Siegfried Weichlein, Professor für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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57 von 67
Die Sicherheit Großbritanniens ist auch ohne EU-Mitgliedschaft gesichert

Alan Sked, Historiker, Gründer von UKIP

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58 von 67
Die nicht-britischen Unionsbürger sollten auch über den Brexit abstimmen dürfen

Franz C. Mayer, Professor Universität Bielefeld

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59 von 67
Camerons Reformvorschläge weisen in die richtige Richtung - auch ohne den Kontext des Referendums.

Michael Stübgen, Mitglied des Bundestages CDU

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60 von 67
Der Vorschlag der nun zu den Sozialleistungen vorliegt, widerspricht dem Prinzip der Gleichbehandlung.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments SPD

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61 von 67
Die Briten fürchten sozialen Abstieg. Paradox: Cameron will mehr von jener EU, die viele Briten nicht wollen.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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62 von 67
Die deutsche Politik schweigt den Brexit tot

Franz C. Mayer, Professor Universität Bielefeld

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63 von 67
Die von Cameron geforderten Sozialkürzungen sind darauf gerichtet, die Löhne im Vereinigten Königreich zu drücken.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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64 von 67
Das Referendum ist eine Chance. Wir brauchen Volksabstimmungen über die EU-Verträge – auch in Deutschland.

Fabio de Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

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65 von 67
13 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Heidi Kuhlmann}
    Thomas Lobenwein

    Wie geht es weiter nach dem Brexit? Egal ob "half in oder "half out": Die EU braucht neue Formen assoziierter Mitgliedschaft

    von Heidi Kuhlmann - Referentin für Europapolitik Jacques Delors Institut Berlin

    Egal wie das Brexit-Referendum ausgeht, wird schon jetzt deutlich: Die EU muss neue Formen assoziierter Mitgliedschaft schaffen. Großbritannien, aber auch andere Länder, die "half-in" oder "half out" sein wollen, brauchen dafür einen festen Rahmen. mehr lesen

  2. Bild von Jürgen Hardt}

    Warum Großbritannien in der EU bleiben sollte "Es wird keine Sonderregelung für die Briten geben"

    von Jürgen Hardt - Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit Auswärtiges Amt

    Das "Leave"-Lager fürchtet den Souveränitätsverlust und rät den Briten zum EU-Austritt. Dabei würde Großbritannien gerade in dem Fall seine Macht und Gestaltungsfreiheit auf globaler Ebene verlieren.  mehr lesen

  3. Bild von Franz C. Mayer}

    Brexit und die europäische Verfassung Ein Austritt wäre besser als ein knappes Ja

    von Franz C. Mayer - Professor Universität Bielefeld

    Ein Brexit würde auf beiden Seiten vielleicht für mehr Stabilität sorgen, als ein knappes Votum für den Verbleib. Bei dieser Entscheidung sollten jedoch nicht nur Briten gefragt werden. Auch wir Nicht-Briten sollten uns an der Wahl beteiligen dürfen.  mehr lesen

  4. Bild von Alan Sked}

    Die Vorteile eines Brexits Ein Neustart für Großbritannien, das Ende für Europa

    von Alan Sked - Historiker, Gründer von UKIP

    David Cameron warnt vor Horrorszenarien im Falle eines Brexits. Dabei würde Großbritannien nichts verlieren, aber viel gewinnen. Das begreifen immer mehr Wähler rechtzeitig zum Referendum.  mehr lesen

  5. Bild von Siegfried Weichlein}

    Was bedeutet der Brexit? Die Brexit-Befürworter beschwören eine Vergangenheit, die es nie gab

    von Siegfried Weichlein - Professor für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

    Der Historiker Siegfried Weichlein entlarvt das schöne, souveräne Großbritannien der Brexit-Befürworter als historische Fiktion. mehr lesen

  6. Bild von Mark Leonard}

    Kommt der Brexit? Der Brexit-Wahlkampf: Ein Wettbewerb des Schreckens

    von Mark Leonard - Direktor European Council on Foreign Relations

    Der britische Politikwissenschaftler Mark Leonard analysiert den Brexit-Wahlkampf: Beide Seiten versuchen, den Wählern möglichst viel Angst einzujagen. Dabei geht es unterschwellig um noch mehr als um die Zugehörigkeit zur EU. mehr lesen

  7. Bild von Sven Giegold}

    Brexit und die Folgen Wir wollen Europa mit Großbritannien!

    von Sven Giegold - Abgeordneter und Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Europäisches Parlament

    Der Europaparlamentarier der Grünen, Sven Giegold, nennt viele Gründe, weshalb Großbritannien in der EU bleiben sollte. Einer davon: Deutschland würde sonst noch stärker.  mehr lesen

  8. Bild von Fabio de Masi}

    Der EU-Gipfel und der Brexit Cameron will die EU zu einer Freihandelszone mit Parlament machen

    von Fabio de Masi - Mitglied des Europäischen Parlaments Die Linke

    Camerons Vision von Europa ist eine Freihandelszone mit Parlament. So wird Europa scheitern, sagt der Linke-Europaabgeordnete Fabio de Masi - und es ist nicht, was die Briten wollen. mehr lesen

  9. Bild von Michael Stübgen}

    Der EU-Gipfel und der Brexit Deutschland verlöre einen wichtigen Verbündeten

    von Michael Stübgen - Mitglied des Bundestages CDU

    Gerade für Deutschland wäre ein "Brexit" ein schwerer Schlag, sagt der CDU-Europapolitiker Michael Stübgen. Viele deutsche und britische Interessen gleichen sich, Deutschland verlöre einen wichtigen Verbündeten. mehr lesen

  10. Bild von Almut Möller}

    Der EU-Gipfel und der Brexit Schlimm für die EU, noch schlimmer für die Briten

    von Almut Möller - Leiterin Berliner Büro European Council on Foreign Relations

    China, Japan und Australien zittern jetzt schon angesichts eines möglichen Brexit, sagt die Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations. Auf einen Austritt der Briten würde eine lange Phase von Verhandlungen und rechtlicher Unsicherheit folgen - mit schweren Folgen für die internationalen Handelspartner der Briten und der EU. mehr lesen

  11. Bild von Martin Schulz}

    Kommt der Brexit - und würde die EU ihn verkraften? Ein Deal mit Cameron? So nicht

    von Martin Schulz - Präsident des Europäischen Parlaments SPD

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, erklärt: Wir sind mit Großbritannien besser dran als ohne. Doch vieles in dem nun vorliegenden "Deal" wird das Parlament nicht mittragen. mehr lesen

  12. Bild von Nicolai von Ondarza}

    Kommt der Brexit - und würde die EU ihn verkraften? David Camerons riskante Wette gegen den Brexit

    von Nicolai von Ondarza - Stellvertretender Leiter Forschungsgruppe Europa/EU Stiftung Wissenschaft und Politik

    Der Deal, den David Cameron und EU-Ratspräsident Donald Tusk vorschlagen, ist keine Garantie dafür, dass Großbritannien in der EU bleibt. Den größten Schaden eines Brexits würde das Land selbst tragen, sagt der stellvertretende Leiter der Forschungsgruppe Europa der Stiftung Wissenschaft und Politik. mehr lesen

  13. Bild von Christian Odendahl}

    Kommt der Brexit - und wenn ja, was dann? Warum die Briten so hoch pokern

    von Christian Odendahl - Chefökonom Centre for European Reform

    Nicht nur für Europa, auch für die Briten selbst steht bei einem Brexit viel auf dem Spiel. Warum die Briten so hoch pokern - und warum es Grund für Hoffnung gibt erklärt der Chefökonom des Centre for European Reform, einer in London ansässigen proeuropäischen Denkfabrik. mehr lesen