DPA/Daniel Bockwoldt

Politik Ist Linksextremismus eine unterschätzte Gefahr?

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Moderatorin der Debatte Ronja Ringelstein Volontärin des Tagesspiegels

Expertise:

Ronja Ringelstein ist Volontärin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Die Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg haben eine alte Diskussion entfacht: Wie gefährlich ist Linksextremismus? Wurde das Thema von der Politik zu lange als ein nebensächliches ignoriert, oder geht von linken Verfechtern politischer Gewalt eigentlich gar keine große Gefahr aus? Auch wir wollen diskutieren: Beschäftigen wir uns zu wenig mit dem Linksextremismus? Der Politikwissenschaftler Rudolf van Hüllen stößt unsere Debatte an.

  • 3 Autoren
  • 18 Argumente
  • 269 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Viele Demonstranten wirken nicht wie Extremisten, sondern wie Hooligans. 

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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1 von 18
Die Teilnahme ist für gewaltbereite Demonstranten ein Spiel, dem sie unbeschadet entkommen können.

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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Linksextreme sind im Allgemeinen gebildeter als Rechtsextreme.

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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4 von 18
Die Randalierer von Hamburg sind keine Kapitalismus-Kritiker, sondern Teil einer Erlebnisgesellschaft.

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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5 von 18
Die pure Freude an Gewalt hat etwas Faschistisches.

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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7 von 18
Bei der Bekämpfung von Linksextremismus müssen Mittel, die gegen Rechtsextreme angewendet werden, eingesetzt werden.

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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10 von 18
Die Randale hatte mit politischem Spontaneismus nichts zu tun.

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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11 von 18
Der "Protest" in Hamburg hat sein ursprüngliches Anliegen aus den Augen verloren.

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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12 von 18
Die kriminell motivierten "Eventgänger" können sich auf einer linksextremen Gewaltdemo unsanktioniert ausleben,

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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14 von 18
Wenn keine Sanktionen gegen linksextreme Gewalttäter erhoben werden, wird das von ihnen als Schwäche gewertet.

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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15 von 18
Die Strafverfolgung wird durch gesellschaftlichen Schutz und parlamentarische Rückendeckung erschwert.

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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16 von 18
Der Linksextremismus wird politisch ignoriert. 

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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Bei Linksextremen handelt es sich um den Nachwuchs der 68er-Generation.

Rudolf van Hüllen, Politikwissenschaftler

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Ragnar Weilandt}

    Scheinheiligkeit der Linksextremisten Hass und Gewalt gegen Polizisten ist nicht besser als Hass und Gewalt gegen andere Gruppen

    von Ragnar Weilandt - Politologe

    Linksextremisten maßen sich an, ihre eigene Weltanschauung sei mehr wert als die von einer großen Mehrheit unterstützte freiheitlich-demokratische Grundordnung. Gewalt ist eine logische Konsequenz der Ablehnung dieser Ordnung und ihrer Mechanismen zur friedlichen politischen Entscheidungsfindung. mehr lesen

  2. Bild von Kurt  Edler }
    Stefan Gierlich

    G-20-Krawalle in Hamburg Antikapitalismusbewegung? Erlebnisgesellschaft!

    von Kurt Edler - Lehrer und Politiker

    Bei den Marodierenden in Hamburg ist kaum auszumachen, wer wirklich dahinter steckt. Um solche Ausschreitungen zukünftig zu verhindern, muss man die Motive der Teilnehmer gut auseinander halten. Denn die Gewaltbereitschaft der Randalierer hat letztlich etwas Faschistisches.  mehr lesen

  3. Bild von Rudolf van Hüllen}
    promo

    Linksextreme Gefahr Der Linksextremismus erhält parlamentarische und juristische Rückendeckung 

    von Rudolf van Hüllen - Politikwissenschaftler

    Über die Gefahren, die vom Linksextremismus ausgehen, wurde viel zu lange hinweg gesehen. Doch bei der Bekämpfung von linksextremer Gewalt muss von Mechanismen Gebrauch gemacht werden, die sich gegen Rechtsextreme als wirksam erwiesen haben.  mehr lesen