Politik Ist das Asylrecht nach der Genfer Konvention überholt?

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Moderator der Debatte Valentin Feneberg

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Valentin Feneberg ist Mitarbeiter von Tagesspiegel Causa.

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Stand der Debatte

In der Folge des gestiegenen Zuzugs Geflüchteter wird auch kontrovers über die Sicherung der europäischen Außengrenzen diskutiert. Wie weit kann Europa gehen, um seine Grenzen zu sichern, vor allem im Süden? Oder gebieten es die Menschenrechte, die Grenzen für Asylsuchende offenzuhalten, um allen Schutzsuchenden das individuelle Recht auf Asyl zu ermöglichen?

  • 2 Autoren
  • 12 Argumente
  • 186 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Ohne die Einbindung der (afrikanischen) Herkunftsländer kann keine Lösung in der Zuwanderungsfrage gefunden werden.

Barbara John, Ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats

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Wirtschaftliche Perspektivlosigkeit ist kein Grund für einen Asylantrag in Deutschland.

Barbara John, Ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats

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2 von 12
Offene Grenzen bewirken das Gegenteil der vielzitierten Bekämpfung der Fluchtursachen und schaden den Herkunftsländern.

Barbara John, Ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats

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3 von 12
Die Genfer Flüchtlingskonvention ist veraltet und muss durch andere Methoden der Zuwanderungskontrolle ersetzt werden.

Barbara John, Ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats

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4 von 12
Als "Sehnsuchtsort" hat Deutschland eine Verantwortung, das internationale Flüchtlingsregime neu zu gestalten

Barbara John, Ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats

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5 von 12
Es braucht eine stärkere Kooperation mit zivilen Akteuren in den Herkunftsländern - nicht nur mit deren Staatschefs.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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6 von 12
Die Bekämpfung des Schlepperwesens ist nicht gleichzusetzen mit der Bekämpfung der Fluchtursachen.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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7 von 12
Es braucht ein europäisches Einwanderungsrecht, um Zuwanderung neben dem Asylgesuch zu ermöglichen.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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8 von 12
Europäische Kommunen sollten finanziell unterstützt werden, wenn sie sich zur Aufnahme von Geflüchteten bereit erklären.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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9 von 12
Faktoren wie (wirtschaftliche) Perspektivlosigkeit sind als Fluchtgründe ernst zu nehmen.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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Die Push-Faktoren, die Migranten zur Flucht bewegen, wirken stärker als die Pull-Faktoren, die sie nach Europa ziehen.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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11 von 12
Nicht Grenzschutz löst das Problem, sondern Bekämpfung der Fluchtursachen und legale Einreise für Schutzberechtigte.

Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Gesine Schwan}
    Karlheinz Schindler dpa

    Zuwanderung nach Europa Wider die Grenzschließung

    von Gesine Schwan - Mitgründerin und Präsidentin, Humboldt-Viadrina Governance Platform

    Die Ausweglosigkeit in ihren Herkunftsländern treibt Menschen zur Flucht. Sie ist stärker als die Verlockungen in Europa, sagt Gesine Schwan. Eine Replik auf Barbara John. mehr lesen

  2. Bild von Barbara John}

    Migrationspolitik und Flüchtlinge Warum sichere Grenzen nötig sind

    von Barbara John - Ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats

    Mit Blick auf die Zuwanderung aus Afrika muss Deutschland einräumen, dass offene Grenzen sowie ein Recht auf Einreise aus der Zeit gefallen sind. mehr lesen