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Politik Gehört Russland zum Westen?

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Nicht erst seit der Annexion der Krim stellt sich die Frage nach Russlands Rolle in der Welt wieder in aller Deutlichkeit. Dabei geht es vor allem um das Verhältnis zu Europa und dem Westen. Die vorliegenden Beiträge basieren auf der Teilnahme der beiden Autoren Norbert Röttgen und Alexander Dynkin am 165. Bergedorfer Gesprächskreis der Körber-Stiftung, der im Mai 2017 in St. Petersburg stattfand.

  • 2 Autoren
  • 7 Argumente
  • 82 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die politische Transformation in Russland war ein schmerzhafter Prozess.

Alexander Dynkin, Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen

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1 von 7
Trotz allem muss Russland ein Partner im Syrien-Konflikt bleiben.

Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags CDU

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2 von 7
Nach dem Kalten Krieg bestand noch Einigkeit: Russland gehört zu Europa.

Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags CDU

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3 von 7
Russlands territoriales Streben folgt einer konkreten Machtstrategie.

Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags CDU

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4 von 7
Russlands häufige territorialen Verteidigungen haben zu einer erhöhten Gefahrenwahrnehmung geführt.

Alexander Dynkin, Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen

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5 von 7
Die heutige Weltordnung ist post-europäisch.

Alexander Dynkin, Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen

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6 von 7
Geographisch ist Russland näher an Asien als an Europa.

Alexander Dynkin, Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Alexander Dynkin}
    http://www.acron.ru/en/about_gro

    Entwicklung der Entfremdung Welche Rolle hat Russland in einer post-europäischen Welt?

    von Alexander Dynkin - Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen

    Russland möchte nicht länger ein Teil Europas sein. Das lässt sich durch zahlreiche historische Entwicklungen begründen. Der Westen muss nun den richtigen Umgang mit Russland finden. Stete Isolation und Sanktionierung bergen dabei die Gefahr einer neuen Bipolarität. mehr lesen

  2. Bild von Norbert Röttgen}

    Russlands politische Identität Die politische Beheimatung Russlands in Europa ist vorläufig gescheitert 

    von Norbert Röttgen - Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags CDU

    Die Annexion der Krim war der „Rexit“, der Austritt Russlands aus der politischen Ordnung Europas. Damit zeichnet sich eine neue Ordnung von liberalen Staaten auf der einen und ihrem Gegenmodell auf der anderen Seite aus. Dieser neuen Ordnung gilt es, politisch zu begegnen.  mehr lesen