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Politik Gehören Salafisten-Vereine verboten?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Ist es richtig Vereine wie "Die wahre Religion" zu verbieten oder treibt man sie damit nur weiter in den Untergrund und radikalisiert sie noch mehr? Schränkt ein solches Verbot die Religionsfreiheit ein? Kann ein Verbot solcher Gruppierungen die Radikalisierung unter jungen Muslimen verhindern?

  • 3 Autoren
  • 13 Argumente
  • 17 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Bei einer eindeutigen Beweislage, darf ein Salafisten-Verein natürlich verboten werden 

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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Verbote schwächen das Rekrutierungspotential von Extremisten nur kurz

Thomas Mücke, Geschäftsführer, Violence Prevention Network e.V.

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Die Rekrutierung erfolgt meist im diffusen Raum der jugendlichen Lebenswelt

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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Jeder Familie kann es passieren, dass ihr Kind den Seelenfängern verfällt 

Thomas Mücke, Geschäftsführer, Violence Prevention Network e.V.

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Vertretern der Religionsgemeinschaften wäre ein Verbot gegen die Radikalen in ihren Reihen ganz lieb

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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Sicherheitspolitische Anstrengungen können das Denken der Menschen nicht verändern

Thomas Mücke, Geschäftsführer, Violence Prevention Network e.V.

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Man darf nicht den Eindruck erwecken, dass sich Verbote generell gegen den Islam richten

Aiman Mazyek, Vorsitzender, Zentralrat der Muslime in Deutschland

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Verbote können den Fanatismus nicht stoppen; Prävention schon

Kurt Edler, Lehrer und Politiker

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Deutschland hat langjährige und erfolgreiche Erfahrung mit radikalisierten Jugendlichen

Thomas Mücke, Geschäftsführer, Violence Prevention Network e.V.

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Der Glaube hat eine immunisierende Wirkung gegen Extremismus

Aiman Mazyek, Vorsitzender, Zentralrat der Muslime in Deutschland

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Die Politik trägt Verantwortung für die Radikalisierungsprävention

Aiman Mazyek, Vorsitzender, Zentralrat der Muslime in Deutschland

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Die jüngsten Razzien waren eine repressive und keine präventive Maßnahme

Aiman Mazyek, Vorsitzender, Zentralrat der Muslime in Deutschland

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Aiman Mazyek}

    Salafisten-Verbot und Prävention Der Glaube hat eine immunisierende Wirkung gegen Extremismus

    von Aiman Mazyek - Vorsitzender, Zentralrat der Muslime in Deutschland

    Die jüngsten Razzien waren eine repressive und keine präventive Maßnahme. Doch trotz Angst vor Grundrechtsverletzungen bleibt dem Staat keine andere Wahl, als gegen radikale Positionen vorzugehen. Das dient dem Schutz aller Bürger – übrigens auch dem der Muslime. mehr lesen

  2. Bild von Kurt  Edler }
    Stefan Gierlich

    Salafismus-Prävention statt Verbot Die Prävention ist wichtiger als das Verbot 

    von Kurt Edler - Lehrer und Politiker

    Man muss gar nicht liberal und grundrechtsfest sein, sondern einfach nur vernünftig, um zu erkennen, dass der Staat mit Verboten den Radikalismus nicht aufhalten kann. Wir haben eine gute Tradition in der Prävention von Rechtsextremismus entwickelt. Die kann auch im Kampf gegen den Islamismus helfen mehr lesen

  3. Bild von Thomas  Mücke}
    Violence Prevention Network/Klag

    Extremismusbekämpfung bei Jugendlichen Sicherheitspolitische Anstrengungen können das Denken der Menschen nicht verändern

    von Thomas Mücke - Geschäftsführer, Violence Prevention Network e.V.

    Extremismusbekämpfung kann langfristig nicht auf Verbote, sondern nur auf Dialog aufbauen. Wir müssen auf die Probleme junger Menschen früher reagieren als die Extremisten, um sie vor diesen zu schützen.  mehr lesen