Valery Hache AFP

Politik Frankreich vor der Schicksalswahl: Wohin steuert die République?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Macron oder Le Pen? Frankreich entscheidet nicht nur wer in den Élysée-Palast einziehen wird, sondern auch über Frankreichs Platz in Europa. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen will das Land auf einen neuen politischen Kurs bringen. Das will ihr Gegner Emmanuel Macron auch - allerdings auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Für welchen Kurs werden sich die Franzosen entscheiden und was sind die Konsequenzen für Europa?

  • 5 Autoren
  • 20 Argumente
  • 86 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Zusammenhalten kann eine Demokratie auf Dauer nur, wenn sie eine soziale Demokratie ist.

Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, SPD

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1 von 20
Deutschland muss in Europa in Zukunft weniger Partei als Vermittler sein.

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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2 von 20
Diese Wahl wird die Probleme in Frankreich nicht lösen.

Vincent Martigny, Politologe

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3 von 20
Die Spaltung der Parti Socialiste ist spätestens seit den Vorwahlen offensichtlich. 

Frank Baasner, Leiter, Deutsch-Französisches Institut

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4 von 20
Le Pen wird die Wahl nicht gewinnen.

Vincent Martigny, Politologe

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5 von 20
Frankreich und Deutschland müssen Europa stärken: Durch einen Eurozonen-Minister oder ein Eurozonen-Parlament.

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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6 von 20
Marine Le Pen steht für einen Systemwechsel und für einen Bruch mit der offenen Gesellschaft.

Frank Baasner, Leiter, Deutsch-Französisches Institut

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7 von 20
Durch die Wende der Sozialisten entstand ein Vakuum – in dem sich der Front National breit machen konnte. 

Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, SPD

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8 von 20
Macron ist mehr Kompromisskandidat als Wunschkandidat.

Vincent Martigny, Politologe

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Europa braucht verbindliche soziale Mindeststandards, um einen Wettbewerb um Sozial-Abbau zu verhindern.

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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10 von 20
Die Kombination des Front Nationals aus vermeintlich linker Sozialpolitik und rechtem Kulturkampf lockt Wähler.

Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, SPD

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Macron könnte daran scheitern, eine Mehrheit im Parlament für sich zu gewinnen. 

Vincent Martigny, Politologe

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12 von 20
Europa muss investieren: In Forschung, Infrastruktur und digitale Netze.

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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13 von 20
Diese Wahl ist vor allem eine Schicksalswahl für Europa.

Jens Althoff, Leiter Pariser Büro, Heinrich Böll Stiftung

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14 von 20
Eine Wahl wie diese hat es in der fünften Republik noch nicht gegeben.

Jens Althoff, Leiter Pariser Büro, Heinrich Böll Stiftung

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15 von 20
Emmanuel Macron könnte den Franzosen einen Neuanfang ohne völligen Bruch mit den wichtigen Partnern schmackhaft machen.

Frank Baasner, Leiter, Deutsch-Französisches Institut

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16 von 20
Durch das Mehrheitswahlsystem konnte sich der Front National glaubhaft in die Rolle des Systemopfers begeben. 

Frank Baasner, Leiter, Deutsch-Französisches Institut

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Macron ist der Idealgegner für Le Pen.

Jens Althoff, Leiter Pariser Büro, Heinrich Böll Stiftung

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18 von 20
Demos – das Volk – ist nicht identisch mit dem Volk, das uns AfD, Pegida und andere suggerieren wollen.

Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, SPD

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Macrons Sieg erklärt sich vor allem aus der Schwäche der Sozialisten und Konservativen.

Jens Althoff, Leiter Pariser Büro, Heinrich Böll Stiftung

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Vincent  Martigny }

    Kann Macron Präsident?  Auf Macron wartet nach der Wahl eine Mammutaufgabe

    von Vincent Martigny - Politologe

    Emmanuel Macron wird mit großer Sicherheit der neue Präsident Frankreichs werden. Seine größte Herausforderung kommt aber noch. Macron wird als Kompromiss-Präsident Schwierigkeiten haben, eine Mehrheit im Parlament hinter sich zu versammeln. Das gefährdet die politische Stabilität des Landes. mehr lesen

  2. Bild von Michael Roth}

    Wahl in Frankreich Deutschland sollte in Europa vermitteln, nicht Partei sein

    von Michael Roth - Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

    Die Wahl in Frankreich ist eine Chance für Deutschland, seine Rolle in Europa neu zu definieren. Gemeinsam mit Frankreich sollten wir uns für neue europäische Institutionen einsetzen. mehr lesen

  3. Bild von Jens Althoff}

    Wahl in Frankreich: Wer setzt sich durch? "Macron ist der perfekte Gegner für Le Pen"

    von Jens Althoff - Leiter Pariser Büro, Heinrich Böll Stiftung

    Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen lautet das Duell um den Élysée Palast. Macron gilt als Favorit, doch genau das könnte ihn den Sieg kosten, sagt Jens Althoff von der Heinrich-Böll-Stiftung im Interview.  mehr lesen

  4. Bild von Alexander Schweitzer}

    Rechtspopulismus in Frankreich Zusammenhalten ist die Aufgabe

    von Alexander Schweitzer - Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, SPD

    Europaweit demonstrieren Menschen unter dem Motto "Pulse of Europe" gegen Rechtspopulismus. Doch das allein löst die Probleme der EU nicht. In Frankreich zeigt sich mit dem Front National: Wenn eine Demokratie keinen sozialen Zusammenhalt fördert, profitieren am Ende die Rechtspopulisten.  mehr lesen

  5. Bild von Frank  Baasner}

    Schicksalswahl in Frankreich Frankreich erlebt eine Neuordnung der politischen Gruppen

    von Frank Baasner - Leiter, Deutsch-Französisches Institut

    Der Front National konnte sich erfolgreich in die Rolle des Systemopfers begeben, die Parti Socialiste ist gespalten und Emmanuel Macron verspricht eine Revolution ohne völligen Bruch mit den wichtigsten Partnern: Die Wahl in Frankreich verändert die politische Ordnung des Landes.  mehr lesen