Politik Europa und die weltweiten Krisen

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Aleppo ist gefallen, Großbritannien verlässt die EU, zwischen dem Westen und Russland verschärft sich der Ton. Was sind die Konsequenzen? Wie kann Europa den Krisen begegnen? Mit Gestaltungswillen, sagt Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz - und der Möglichkeit der militärischen Abschreckung. Darauf antwortet der Politikwissenschaftler Michael Zürn.

  • 6 Autoren
  • 37 Argumente
  • 201 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Deutschland spielt eine wichtige Rolle für den Westen, nicht nur die USA

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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Mehr Tempo beim Auf- und Ausbau effektiver europäischer Verteidigungsstrukturen tut Not

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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2 von 37
Die Nato ermöglicht unser Leben in Sicherheit

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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Die autoritäre Gefahr lebt von der Angst vor der Zukunft

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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4 von 37
Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien zeigen, wie lange der Weg zum Frieden dauern kann

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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5 von 37
Die nukleare Aufrüstung würde die europäische Wirtschaft massiv belasten.

Christian Stock, Wissenschaftler Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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6 von 37
Die Europäer müssen viel mehr zu den transatlantischen Beziehungen beitragen

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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7 von 37
Europa ist nicht mehr "nur" Friedensprojekt, es ist für Deutschland eine strategische Notwendigkeit

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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8 von 37
Gewalt kann jederzeit neu aufflammen, das muss berücksichtigt werden

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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9 von 37
Die Verlierer der Globalisierung, die unteren Einkommensschichten im Westen, müssen unterstützt werden.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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Die nukleare Aufrüstung wäre praktisch nur sehr schwer zu bewältigen.

Christian Stock, Wissenschaftler Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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11 von 37
Die Doppelstrategie gegenüber Russland bleibt richtig, aber Moskau muss auch liefern

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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12 von 37
Die äußeren Feinde und die inneren stärken sich gegenseitig

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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13 von 37
Eurokrise, Ukrainekrise - die EU leistet sich mangelhafte Vorausschau

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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14 von 37
Mazedonien war ein Beispiel für erfolgreiche Konfliktprävention. Davon braucht es mehr

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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15 von 37
Recht und Rechtsstaatlichkeit sind Hauptkriterien für langfristige Stabilität

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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16 von 37
Eine nukleare Aufrüstung würde viel zu lange dauern, Russland würde bereits davor reagieren.

Christian Stock, Wissenschaftler Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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17 von 37
Der Fehler in Syrien war: zu lange nichts getan zu haben

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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18 von 37
Wer verhindern will, dass Andere militärische Mittel einsetzen, muss abschrecken können

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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19 von 37
Es gilt, mehr Standhaftigkeit zu zeigen, wenn EU-Kompetenzen in Frage stehen

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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20 von 37
Korrupte Eliten verhindern die richtige Analyse der Konflitksituation

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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21 von 37
Konfliktprävention erfordert erhebliche Ressourcen

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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22 von 37
Der Glaube an eine legitime internationale Ordnung wurde durch die selektive Anwendung der Regeln erschüttert.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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23 von 37
Im Westen besteht kein gesellschaftlicher Konsens mehr, dass eine liberale, globale Weltordnung die richtige ist.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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24 von 37
Die kosmopolitische Elite muss ihre Hochnäsigkeit ablegen.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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25 von 37
Wenn Putin Handlungsspielraum bekommt, wird er ihn nutzen.

Maximilian Terhalle, Politikwissenschaftler

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26 von 37
Der Kosmopolitismus muss raus aus der Defensive und internationale Vereinbarungen national selbstbewusst vertreten.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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27 von 37
Das westliche Skript einer guten Gesellschaftsordnung hat Konkurrenz bekommen durch das Modell Putin/Erdogan/Orbán.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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28 von 37
Deutschland kann in Sachen Sicherheit nicht abwarten, was Washington plant.

Maximilian Terhalle, Politikwissenschaftler

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29 von 37
Der Westen hat eine moralische Verpflichtung gegenüber Menschen anderer Länder, deren Lebenschancen er beeinflusst.

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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30 von 37
Es wurde den Populisten zu oft ein bisschen Recht gegeben

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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31 von 37
Die Intervention in Libyen hat das R2P-Konzept beschädigt

Michael Schaefer und Abi Williams, Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

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32 von 37
Deutschland muss im atomaren Ernstfall für sich selber einstehen können.

Maximilian Terhalle, Politikwissenschaftler

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33 von 37
Die vielen Selbstzweifel Europas sind nicht angebracht

Wolfgang Ischinger, Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

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34 von 37
Populisten fordern uns ideologisch heraus

Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

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35 von 37
Putin kann nicht mit realen nuklearen Schlägen drohen.

Christian Stock, Wissenschaftler Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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36 von 37
Deutschland braucht Atomwaffen, um Russland abzuschrecken.

Maximilian Terhalle, Politikwissenschaftler

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6 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Christian Stock}

    Europa und Atomwaffen Nukleare Aufrüstung ist nicht praktikabel 

    von Christian Stock - Wissenschaftler Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Die nukleare Aufrüstung in Europa würde lange dauern und die  Wirtschaft schwer belasten. Zudem geht keine so große Gefahr von Putin aus, wie angenommen. Andere Lösungen zur Abwehr sind deutlich effektiver.  mehr lesen

  2. Bild von Maximilian  Terhalle }

    Nuklearwaffen gegen Russland Deutschland braucht Atomwaffen

    von Maximilian Terhalle - Politikwissenschaftler

    Alleine Atomwaffen können uns dabei helfen, Russland abzuschrecken und in die Schranken zu weisen, sagt Maximilian Terhalle. Doch das Thema wird hierzulande schnell abgetan. mehr lesen

  3. Bild von Michael Zürn}

    Die Krise des Westens Der Westen muss wieder an sich selbst glauben

    von Michael Zürn - Direktor der Abteilung Global Governance Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

    Das liberale westliche Ideal hat Konkurrenz bekommen - aus der Türkei, Russland und Ungarn. Doch die eigentliche Schwäche westlicher Gesellschaften sind ihre tiefen Selbstzweifel. mehr lesen

  4. Bild von Michael Schaefer und Abi Williams}

    Krisen brauchen neue Lösungen Frieden schaffen ist eine Kunst

    von Michael Schaefer und Abi Williams - Vorstandvorsitzender BMW Stiftung und Vorsitzender des The Hague Institute for Global Justice

    Entwicklungshilfe zahlen und gelegentlich militärisch einschreiten? Die bisherigen Konzept für Konfliktprävention und Friedenskonsolidierung ziehen nicht mehr. Neue Ansätze sind dringend nötig. mehr lesen

  5. Bild von Hans-Gert Pöttering}

    Europa und die Krisen Krisenlos war die Welt nie

    von Hans-Gert Pöttering - Vorsitzender Konrad-Adenauer-Stiftung

    Den Unkenrufen der Populisten im In- und Ausland wurde zu oft Recht gegeben. Richtiger und nötiger ist ein selbstbewusstes Auftreten. mehr lesen

  6. Bild von Wolfgang Ischinger}

    Europa und die Krisen Der Westen braucht Gestaltungswillen

    von Wolfgang Ischinger - Jurist und Diplomat, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz

    Es hat sich Interventionsmüdigkeit breit gemacht, aber was aus Nicht-Handeln resultiert, sieht man jetzt in Syrien. Der Westen muss aus der Poltik der Angst zurückfinden zu einer Politik der Zuversicht - und die Weltordnung mitbestimmen wollen. mehr lesen