Politik Europa nach dem Brexit, wie geht es weiter?

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Moderatorin der Debatte Magdalena Thiele Redakteurin

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Stand der Debatte

Sicher ist: Auf das Nein der Briten muss eine Antwort aus Europa folgen. Gesucht wird ein probates Mittel gegen Europa-Skepsis und Überfremdungsangst. Kann Entschleunigung die Gemeinschaft retten oder brauchen wir noch mehr Macht für Brüssel?

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Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Brexit wird Europa nicht in die Krise stürzen

Tanja A. Börzel, Professorin für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

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Im Zuge der neoliberalen Wirtschaftspolitik ist die Sozialstaatlichkeit auf der Strecke geblieben. 

Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Bei Regelungen für große Räume muss man  Nebeneffekte in Kauf nehmen.

Daniel Göler, Universität Passau

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Es geht um Identitätspolitik, nicht um Kritik an der Euro- oder Migrationspolitik

Thomas Risse, Politologe Freie Universität Berlin

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Die Bürger haben den Eindruck, die Europäische Union habe die politische Kontrolle verloren.

Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Wir brauchen europaweit steuerfinanzierte Systeme der sozialen Sicherung

Volker Beck, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen

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Die Europa-Befürworter sind immer noch in der Mehrzahl

Thomas Risse, Politologe Freie Universität Berlin

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Niemand will den Austritt zügig in die Wege leiten

Tanja A. Börzel, Professorin für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

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Großbritannien hat auch positive Beiträge zur europäischen Integration geleistet.

Ragnar Weilandt, Politologe

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Werden sich die Regierungen den Mängeln der EU stellen? 

Timm Beichelt, Professor Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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Wir brauchen eine tiefgreifende, ergebnisoffene Europa-Debatte. 

Timm Beichelt, Professor Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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Wählen sollten wir Europäer perspektivisch dort, wo wir leben

Volker Beck, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen

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Komplexität ist nötig, um Diversität und Vielfalt der Staatengemeinschaft zu erhalten. 

Daniel Göler, Universität Passau

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Der Angriff auf die EU ist auch ein Angriff auf das liberale Deutschland

Thomas Risse, Politologe Freie Universität Berlin

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Die Institution Europäische Union ist instabil, weil sie keine eigene Verfassung hat.   

Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Seit Beginn der europäischen Integration sind die Briten ein Sonderfall.

Ragnar Weilandt, Politologe

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 Freizügigkeit muss von Erwerbstätigkeit entkoppelt werden

Volker Beck, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen

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Der Umgang mit Griechenland hat Europas Image einer Solidargemeinschaft nachhaltig beschädigt.

Christoph Meyer, King's College London

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Der Europäische Rat zieht immer mehr Macht an sich, ohne den Bürgern sein Handeln zu erklären.

Christoph Meyer, King's College London

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Das "Idealbild der Politik" ist für die EU real nicht umsetzbar.

Daniel Göler, Universität Passau

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Angesichts der Krisen und des müden Personals ist der Brexit in gewisser Weise folgerichtig.

Timm Beichelt, Professor Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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Das Erstarken nationalistischer Ressentiments bedroht die freiheitliche Lebensrealität

Volker Beck, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen

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Während Großbritannien planlos vor sich hertreibt, zeigt die EU Geschlossenheit und Handlungsfähigkeit

Tanja A. Börzel, Professorin für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

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Der freie Handel darf nicht zur Geisel gescheiteter EU-Ideologien werden.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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Der Impuls der europäischen Einigung hat sich erschöpft. 

Timm Beichelt, Professor Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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"Mehr Europa" wird nicht helfen

Thomas Risse, Politologe Freie Universität Berlin

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​Die EU hat den Brexit durch ihre unkontrollierte Regulierungswut selbst verschuldet.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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In manchen Gesellschaftsgruppen hat die Europäische Integration radikale Benachteiligungen geschaffen. 

Timm Beichelt, Professor Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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​Wenn Europa als Staatenbund bestehen will, muss dieser zum Subsidiaritätsprinzip zurückkehren.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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Anstelle von Bestrafungsrhetorik sollte die EU eine Debatte über neue Formen von Mitgliedschaft führen.

Christoph Meyer, King's College London

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Neues Vertrauen kann nur durch ein europaweites Verfassungs-Referendum gewonnen werden. 

Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Der Brexit könnte die europäischen Populisten stärken.

Christoph Meyer, King's College London

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In Brüssel herrscht ein Apparat von übersättigten Beamten und Lobbyisten, der sich selbst genug zu sein scheint. 

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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9 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Volker Beck}

    Mehr Europa, mehr Freiheit, mehr Solidarität Die soziale Sicherung europaweit ausbauen

    von Volker Beck - Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen

    Wir sollten eine unbegrenzte Freizügigkeit in der EU anstreben - und dafür brauchen wir bessere und steuerfinanzierte Standards in der sozialen Sicherung. mehr lesen

  2. Bild von Timm Beichelt}

    Replik zu Hans Weiler  Die EU muss sich ihren Mängeln stellen 

    von Timm Beichelt - Professor Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

    Ergebnisoffenheit sei ein wichtiges Grundprinzip der Demokratie, so Dr. Timm Beichelt in seiner Replik zu Hans Weiler. Wir brauchen eine tiefgreifende Europa-Debatte. Steht die EU vor einem Umbau?  mehr lesen

  3. Bild von Ragnar Weilandt}

    Europa ohne Großbritannien Der Brexit ist eine Chance für Europa

    von Ragnar Weilandt - Politologe

    Der Austritt eines der politisch und wirtschaftlich stärksten Mitglieder ist ein schwerer Schlag für die Europäische Union. Doch das Ende britischer Fundamentalopposition gegen weitere Integrationsschritte bietet auch Chancen.  mehr lesen

  4. Bild von Julian Nida-Rümelin}

    Die Zukunft der EU nach dem Brexit  Europa braucht nicht mehr Integration, sondern mehr Kontrolle

    von Julian Nida-Rümelin - Ludwig-Maximilians-Universität München

    Den britischen EU-Gegnern ging es beim Referendum darum, Kontrolle über ihr Land zurückzugewinnen. Andere Länder sollten dem Beispiel folgen ohne die europäische Idee abzulehnen.  mehr lesen

  5. Bild von Tanja A.  Börzel}

    Wie geht es mit der EU nach dem Brexit weiter? Der Brexit wird die EU nicht in die Krise stürzen

    von Tanja A. Börzel - Professorin für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

    Der Austritt Großbritanniens wird schwere Folgen für die EU haben, aber eine komplette Neuerfindung der Union wird nicht nötig sein. Die Reaktion in Brüssel zeigt, dass man bereits den richtigen Kurs eingeschlagen hat.  mehr lesen

  6. Bild von Thomas Risse}

    Was die EU nach dem Brexit tun muss "Mehr Europa" wird nicht helfen

    von Thomas Risse - Politologe Freie Universität Berlin

    Nach dem britischen Referendum, muss die EU sich neu erfinden, um gegen die Populisten bestehen zu können. Dazu braucht sie nicht "mehr Europa", sondern ein besseres.  mehr lesen

  7. Bild von Georg  Pazderski}

    Die Lehren aus dem Brexit In der EU herrschen Machtgier und Kontrollwut

    von Georg Pazderski - Alternative für Deutschland

    Europa muss den britischen Aufstand der Anständigen ernst nehmen, fordert Georg Pazderski. Die Probleme der Europäischen Union seien hausgemacht und könnten zu weiteren Austritten führen.  mehr lesen

  8. Bild von Daniel Göler}

    Komplizierte Union  Die EU ist kompliziert - und muss es auch bleiben!

    von Daniel Göler - Universität Passau

    Wer in der EU bleiben will, muss auch Einschränkungen des demokratischen Mehrheitsprinzips in Kauf nehmen, meint Daniel Göler. Ein Staatenbund mit sehr unterschiedlichen Mitgliedern wird nun mal nicht einfach. mehr lesen

  9. Bild von Christoph Meyer}

    Die EU in der Vertrauenskrise Europa sollte den Briten eine flexible Mitgliedschaft anbieten 

    von Christoph Meyer - King's College London

    Nach dem Brexit muss sich die EU auf weitere Volksentscheide über Austritte einstellen. Wenn der Völkerbund nicht schnell handelt, werden weitere Länder dem Beispiel Großbritanniens folgen.  mehr lesen