Politik Eskalation um die Türkei: Wie sollte man mit Erdogan umgehen?

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Moderator der Debatte Sebastian Scheffel Mitarbeiter bei Causa

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Stand der Debatte

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan lässt am 16. April in einem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems abstimmen. Sollten türkische Politiker im Ausland für die Verfassungsänderung werben dürfen? Wie sollte man mit den Provokationen Erdoğans umgehen? Ist das Land noch eine Demokratie?

  • 3 Autoren
  • 11 Argumente
  • 58 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Wer Befürworter der Diktatur als normale Gesprächspartner akzeptiert, macht sich mitschuldig am Erstarken Erdogans.

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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Die EU muss wieder Herr über ihre eigenen Grenzen werden und deren Schutz nicht der Türkei überlassen.

Guy Verhofstadt, Politiker, ALDE - Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa

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Die Beitrittsgespräche der EU mit der Türkei müssen bis auf weiteres eingefroren werden.

Guy Verhofstadt, Politiker, ALDE - Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa

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Man muss Erdogan gegenüber klare Kante zeigen und Missstände ansprechen.

Thorsten Benner, Direktor Global Public Policy Institute

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Die Türkei hat sich in den letzten Jahren rasant in Richtung Diktatur bewegt.

Guy Verhofstadt, Politiker, ALDE - Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa

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Deutschlands Toleranz gegenüber Erdogan kann als Freibrief verstanden werden.

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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Wir befinden uns in einem ungesunden Abhängigkeitsverhältnis mit Erdogan.

Guy Verhofstadt, Politiker, ALDE - Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa

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Es ist irrsinnig die Deutsch-Türken unter Generalverdacht zu stellen.

Thorsten Benner, Direktor Global Public Policy Institute

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Mit Konzessionen als Antwort auf Erdogans Provokationen wird der türkische Präsident gestärkt.

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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Die Türkei ist von zu großer Bedeutung, um die Brücken abzubrechen. 

Thorsten Benner, Direktor Global Public Policy Institute

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Die Bundesregierung muss nun eine Initiative für ein EU-weites Auftrittsverbot starten.

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Thorsten Benner}

    Referendum in der Türkei Wir dürfen die Brücken zur Türkei nicht abreißen

    von Thorsten Benner - Direktor Global Public Policy Institute

    Man muss Erdogan klare Kante zeigen und Missstände ansprechen. Die Marktschreierei von links und rechts sowie der Generalverdacht gegenüber Deutsch-Türken sind jedoch fehl am Platz. mehr lesen

  2. Bild von Guy  Verhofstadt }

    Beziehungen zwischen EU und Türkei Europas Türkei-Abhängigkeit stärkt Erdogan

    von Guy Verhofstadt - Politiker, ALDE - Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa

     Weil die Türkei sich zur Diktatur entwickelt, sollte die EU die Beitrittsverhandlungen einfrieren und den Schutz der Außengrenzen wieder selbst in die Hand nehmen. Auftrittsverbote helfen da nicht.  mehr lesen

  3. Bild von Sevim Dagdelen}

    Debatte um Auftrittsverbote für türkische Politiker  Merkel darf Erdogan nicht länger stärken

    von Sevim Dagdelen - Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

    Zugeständnisse an den türkischen Präsidenten sind der falsche Weg. Deutschland muss entschiedener gegen die Befürworter der Diktatur vorgehen. Zum Beispiel braucht es ein EU-weites Auftrittsverbot für türkische Politiker. mehr lesen