Politik Direktwahl des Bundespräsidenten

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Moderatorin der Debatte Magdalena Thiele Redakteurin

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Mehr direkte Demokratie soll dabei helfen "denen da oben“ zu zeigen, was das Volk eigentlich will. Wäre die Direktwahl des Bundespräsidenten dann ein geeignetes Mittel gegen Frust und Politikverdrossenheit? Die Kritiker einer Direktwahl warnen davor, dass das Amt des Bundespräsidenten zu einer Blockadeinstanz verkommen und die pragmatische Politik lähmen würde.

  • 3 Autoren
  • 11 Argumente
  • 38 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Bundespräsident kann die Politik nur warnen, aber nicht korrigieren.

Ulrike Trebesius, Europäisches Parlament

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Der Bundespräsident ist der falsche Adressat für den Wählerfrust.

Gero Neugebauer, Politikwissenschaftler Freie Universität Berlin

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 Die Direktwahl des Bundespräsidenten suggeriert nur einen demokratischen Mehrwert 

Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher Mehr Demokratie e.V.

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Es wäre falsch, das Amt des Bundespräsidenten aufzuwerten.

Gero Neugebauer, Politikwissenschaftler Freie Universität Berlin

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Ohne direkte Auswirkung kann direkte Demokratie den Wählerfrust sogar verstärken.

Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher Mehr Demokratie e.V.

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Die Parteienvielfalt ist maßgeblich für das politische Engagement einer Gesellschaft.

Gero Neugebauer, Politikwissenschaftler Freie Universität Berlin

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Volksabstimmungen sind eine Bereicherung für ein demokratisches System.

Ulrike Trebesius, Europäisches Parlament

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Für mehr Akzeptanz sollte die Politik Bürger-Mitbestimmungsrechte auch auf Bundesebene zulassen.

Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher Mehr Demokratie e.V.

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Die direkte Demokratie bietet unserem parlamentarisches System keinen Mehrwert.

Gero Neugebauer, Politikwissenschaftler Freie Universität Berlin

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Die politische Elite schafft sich ein naives Bild von politischen Realitäten.

Ulrike Trebesius, Europäisches Parlament

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Nur ein direkt gewählter Bundespräsident ist ein echter Volksvertreter.

Ulrike Trebesius, Europäisches Parlament

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Gero Neugebauer}

    Bundespräsidentenwahl 2017 Gegen Frust hilft keine Direktwahl

    von Gero Neugebauer - Politikwissenschaftler Freie Universität Berlin

    Die Direktwahl des Bundespräsidenten hat keinen demokratischen Mehrwert. Gegen Politikverdrossenheit hilft ein lebendiger, direkter Dialog zwischen Politik und Wählern. mehr lesen

  2. Bild von Ulrike Trebesius}

    Wahl des Bundespräsidenten Die Elite will das Volk gar nicht fragen

    von Ulrike Trebesius - Europäisches Parlament

    Die Bürger haben kein Vertrauen mehr in die gutgläubige Politik der Führungselite. Eine Direktwahl des Bundespräsidenten wäre jetzt richtig, Volksentscheide noch besser. mehr lesen

  3. Bild von Ralf-Uwe Beck}

    Bundespräsidentenwahl 2017 Darum wäre die Direktwahl des Bundespräsidenten eine Enttäuschung

    von Ralf-Uwe Beck - Bundesvorstandssprecher Mehr Demokratie e.V.

    Die Politik täte besser daran, sich um die relevanten Demokratie-Baustellen zu kümmern. Für mehr Bürgerbeteiligung sollte es endlich Volksentscheide auch auf Bundesebene geben.  mehr lesen