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Politik Die Zukunft der Europäischen Union

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Moderator der Debatte Christoph von Marschall

Expertise:

Christoph von Marschall ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegels. Zuvor war er USA-Korrespondent der Zeitung.

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Stand der Debatte

Die europäische Integration ist in der Krise. Die 28 EU-Mitglieder tun sich schwer mit gemeinsamen Antworten auf gemeinsame Herausforderungen, vom Krieg in der Ukraine über die Eurokrise bis zum Umgang mit Migranten. Sie sind sich nicht einig, wie weit die Vertiefung gehen soll - oder ob sie überhaupt immer weiter voranschreiten soll. Die Briten werden über einen potenziellen Austritt aus der EU abstimmen. Wie findet Europa zu einer gemeinsamen Vorstellung über seine Zukunft?

  • 18 Autoren
  • 70 Argumente
  • 253 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Europäischer Fortschritt ist kein Naturgesetz, sondern muss erkämpft werden.

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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1 von 70
Die EU-Außengrenzen müssen effektiv geschützt werden, um die Bewegungsfreiheit im Inneren zu erhalten

Jo Leinen, SPD-Abgeordneter Europäisches Parlament

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2 von 70
Europa braucht ein strategisches Konzept der Differenzierung nach innen und nach außen.

Werner Weidenfeld, Direktor Centrum für angewandte Politikforschung

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3 von 70
Da das bestehende Regelwerk Bestand haben wird, müssen wir lernen, mit einer variablen Geometrie zu leben.

Roland Freudenstein, Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

zustimmen
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4 von 70
Anders als in früheren Krisen hat Deutschland in der Flüchtingskrise keinen Hebel, mit dem es die Partner zwingen kann

Daniela Schwarzer, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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6 von 70
Die "Ausgleichsmaßnahmen" zu Schengen in der Terrorismus- und Verbrechensbekämpfung sind kaum umgesetzt worden

Joachim Bitterlich, ehemaliger Diplomat

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7 von 70
Der europäische Wirtschaftsraum muss vollendet werden, Dienstleister müssen länderübergreifend wachsen können. 

Ryszard Petru, Vorsitzender der liberalen polnischen Partei Nowczesna

zustimmen
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8 von 70
Wirtschaftswachstum ist ein wichtiger Motor der Integration.

Josef Janning, leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

zustimmen
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9 von 70
Die Bürger müssen erfahren können, wie eng der strukurelle Zusammenhang der europäischen Länder ist.

Josef Janning, leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

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10 von 70
Erst durch den Austausch mit anderen kommen wir mit dem Fundament Europas in Verbindung. 

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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11 von 70
12 von 70
Die Währungsunion ist auch nach mehrere Jahren Reparatur eine Baustelle.

Guntram Wolff, Direktor Bruegel

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13 von 70
Das Narrativ, dass die Rückbesinnung auf den Nationalstaat eine Lösung wäre, gewinnt an Bedeutung, ist aber eine Mär

Daniela Schwarzer, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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14 von 70
Die Kosten nationalistischer statt europäischer Lösungen wären hoch.

Andreas Wirsching, Direktor Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

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15 von 70
Die europäischen Innenbehörden müssen endlich begreifen, dass Sicherheit nur gemeinsam zu erreichen ist.

Joachim Bitterlich, ehemaliger Diplomat

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16 von 70
Nicht die Massenüberwachung muss gestärkt werden, sondern die anlassbezogene, grenzübergreifende Ermittlungsarbeit.

Jan Philipp Albrecht, MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

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17 von 70
Wir müssen die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen.

Ryszard Petru, Vorsitzender der liberalen polnischen Partei Nowczesna

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18 von 70
In Südeuropa hat der Zusammenhalt Einbußen erlebt, in Polen oder Tschechien ist er gewachsen.

Josef Janning, leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

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19 von 70
Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union darf nicht zur Rosinenpickerei werden.

Norbert Blüm, Bundesminister a. D.

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20 von 70
Alltagsprobleme müssen nicht auf die europäische Ebene hochgeschaukelt werden.

Norbert Blüm, Bundesminister a. D.

zustimmen
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21 von 70
Die Europäer müssen die Stabilität in Nah-/Mittelost als ihre Aufgabe annehmen.

Nora Müller, Expertin für EU-Nahost-Beziehungen

zustimmen
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22 von 70
Europas Frieden hängt heute auch davon ab, ob es Frieden außerhalb Europas schaffen kann

Jan Techau, Direktor Carnegie Europe

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23 von 70
Heute sind Slowenien und Kroatien EU-Mitglieder. Die übrigen Balkanstaaten wollen und werden folgen.

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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24 von 70
Die Bundesregierung muss in der Flüchtlingskrise auf ihre europäischen Kritiker zugehen.

Roland Freudenstein, Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

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25 von 70
Jedes Krisenmanagement stärkt die Kooperation nationaler Regierungen zu Lasten der EU-Institutionen

Daniela Schwarzer, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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27 von 70
Europol muss zu einer exekutiven Polizeibehörde, zu einem europäischen FBI werden.

Joachim Bitterlich, ehemaliger Diplomat

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28 von 70
In der EU befassen wir uns zu oft mit dem Mikromanagement des Alltags und versagen bei der Gestaltung des großen Ganzen.

Ryszard Petru, Vorsitzender der liberalen polnischen Partei Nowczesna

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29 von 70
Wir brauchen ein Europa, das liefert: nicht nur Frieden, auch wirtschaftliche Sicherheit.

Ryszard Petru, Vorsitzender der liberalen polnischen Partei Nowczesna

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30 von 70
Die wenigsten Ungarn haben Kontakte zu anderen EU-Bürgern - da hat Anti-EU-Populismus leichtes Spiel.

Josef Janning, leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

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31 von 70
Europa hat den Weckruf nach Trump und Brexit gehört.

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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32 von 70
Erasmus+ muss ausgeweitet werden und auch ältere Menschen fördern. 

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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33 von 70
Fundamentale Veränderungen am bestehenden Regelwerk sind auf absehbare Zeit politisch nicht durchsetzbar. 

Roland Freudenstein, Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

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34 von 70
Nationale Abschottung in der Flüchtlingskrise birgt die Gefahr der Destabilisierung der EU und seiner Nachbarschaft

Julian Rappold, Politologe Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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35 von 70
Es fehlen Mechanismen, wie gemeinsame öffentliche Güter in der EU bereit gestellt und finanziert werden

Daniela Schwarzer, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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36 von 70
Bei wachsender politischer Polarisierung sinkt die Einigungsfähigkeit der Regierungen der EU-Mitglieder

Daniela Schwarzer, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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37 von 70
Selbst auf dem Brüsseler Februar-Gipfel blieb das Bewusstsein einer gemeinsamen Verantwortung für Europa erkennbar.

Andreas Wirsching, Direktor Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

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38 von 70
Der Informationsaustausch zwischen den europäischen Polizeibehörden muss verbessert werden.

Joachim Bitterlich, ehemaliger Diplomat

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39 von 70
Nicht die Architektur der EU-Institutionen ist das Problem, sondern die handelnden Personen in den Nationalstaaten.

Ryszard Petru, Vorsitzender der liberalen polnischen Partei Nowczesna

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40 von 70
Der Zusammenhalt innerhalb der EU ist ein unterschätztes Kräftereservoir.

Josef Janning, leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

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41 von 70
Kleine Länder entwickeln leichter Zusammenhalt als große.

Josef Janning, leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

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42 von 70
 Die Kompetenzverteilung in Europa muss dringend überdacht und korrigiert werden. 

Norbert Blüm, Bundesminister a. D.

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43 von 70
Europa ist zuerst und vor allem eine funktionierende Friedensordnung.

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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44 von 70
Die Bürger müssen ernsthaft beteiligt werden – nicht so wie bei den Europawahlen

Jan Techau, Direktor Carnegie Europe

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45 von 70
Europa kann keine Lösungen mehr vorgeben, es muss Konflikte entschärfen, um Menschen von der Flucht abzuhalten

Nora Müller, Expertin für EU-Nahost-Beziehungen

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46 von 70
Das Europäische Parlament muss seine Rolle intensiver verstehen und umsetzen

Werner Weidenfeld, Direktor Centrum für angewandte Politikforschung

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47 von 70
Zusammenhalt und Solidarität in der EU sind essentieller Bestandteil des jeweiligen nationalen Interesses

Julian Rappold, Politologe Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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48 von 70
Ein gemeinsamer Währungsraum ohne vertiefte Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik bleibt verwundbar

Julian Rappold, Politologe Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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49 von 70
Innerhalb der Europäischen Union darf es keine Rangordnung der Mitgliedsstaaten geben.

Norbert Blüm, Bundesminister a. D.

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50 von 70
Nationale Egoismen verhindern, dass Europa sein Versprechen halten kann. Das lautet vor allem: Sicherheit.

Jo Leinen, SPD-Abgeordneter Europäisches Parlament

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51 von 70
Das Europäische Parlament wird mehr und mehr zum Haus der Demokratie Europas und zur Legitimationsquelle der Kommission.

Jan Philipp Albrecht, MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

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52 von 70
Über die Zukunft Europas wird auch auf den Schlachtfeldern Syriens entschieden

Nora Müller, Expertin für EU-Nahost-Beziehungen

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53 von 70
Die Staaten der EU müssen aufhören, Misserfolge durch nationales Handeln mit mehr nationalem Handeln zu beantworten.

Jo Leinen, SPD-Abgeordneter Europäisches Parlament

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54 von 70
Wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit bestehender Institutionen (etwa der Geheimdienste), nicht neue Institutionen.

Roland Freudenstein, Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

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55 von 70
Es zeigt die Schwäche der Europäer, dass sie ihre Optionen in der Flüchtlingsfrage von der Türkei abhängig machen.

Andreas Wirsching, Direktor Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

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56 von 70
Die Brüsseler Anschläge werden missbraucht gegen die Politik offener Grenzen und eines gemeinsamen europäischen Wegs.

Jan Philipp Albrecht, MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

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57 von 70
Europa und Nationalismus sind zwei unvereinbare Gegensätze. 

Norbert Blüm, Bundesminister a. D.

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58 von 70
59 von 70
60 von 70
Nachhaltiges Wachstum ist konstitutiv. Dazu braucht die EU TTIP, einen Ausbau des Binnenmarkts und solide Staatsfinanzen

Roland Freudenstein, Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

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61 von 70
Die Menschen in den EU-Ländern denken viel europäischer, als Politik, Parteien und Medien unterstellen

Jan Philipp Albrecht, MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

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62 von 70
Jede Regierung muss ihr Volk über weitere große Schritte in Richtung „Mehr Europa“ selbst entscheiden lassen.

Hans-Olaf Henkel, Abgeordneter Alfa Europäisches Parlament

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63 von 70
In der Flüchtlingskrise hat sich Deutschland in eine Extremposition begeben, aus der heraus Führung schwer möglich ist.

Roland Freudenstein, Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

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64 von 70
Die EU sollte in der Flüchtlingsfrage nicht nur eine Verantwortungs-, sondern auch eine Haftungsgemeinschaft sein.

Andreas Wirsching, Direktor Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

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65 von 70
Dass jedes Gesetz durch 28 Minister verabschiedet wird, ist ein demokratiegefährdendes Relikt der Integrationsgeschichte

Jan Philipp Albrecht, MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

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66 von 70
Bleibt es beim Kurs des "Mehr Europa", werden die Rechtspopulisten weiter zulegen.

Hans-Olaf Henkel, Abgeordneter Alfa Europäisches Parlament

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67 von 70
Der Rat der Europäischen Union muss exklusiv für die Europa-Gesetzgebung gewählt werden - oder Kompetenzen verlieren.

Jan Philipp Albrecht, MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

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68 von 70
Der Euro ist eine für die Südländer zu starke Währung mit der Folge hoher Arbeitslosigkeit und De-Industrialisierung.

Hans-Olaf Henkel, Abgeordneter Alfa Europäisches Parlament

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69 von 70
Das Rezept für Europa muss lauten: Weniger ist mehr!

Hans-Olaf Henkel, Abgeordneter Alfa Europäisches Parlament

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70 von 70
18 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Kai Gehring}

    Zukunft der EU Europa von unten aufbauen

    von Kai Gehring - Grünen-Abgeordneter im Bundestag

    Initiativen wie Pulse of Europe zeigen, dass es ein großes Interesse an der Zukunft Europas gibt. Die Europäer haben die Warnschüsse aus Amerika und Großbritannien wahrgenommen und wollen ihren Kontinent stärken. Darauf muss die Politik jetzt aufbauen.  mehr lesen

  2. Bild von Norbert Blüm}

    Zukunft der Europäischen Union Die Europäische Union braucht eine Besinnungspause

    von Norbert Blüm - Bundesminister a. D.

    Die Europäische Union verliert sich in internen Machtspielchen und regionaler Regelungswut. Dabei wäre mehr Europa auf anderer Ebene dringend nötig, erklärt der ehemalige Bundesminister Norbert Blüm. mehr lesen

  3. Bild von Josef Janning}

    Die Zukunft der Europäischen Union Der Zusammenhalt ist groß - und wird unterschätzt

    von Josef Janning - leitet das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations

    Zwischen 2007 und 2014 ist der Zusammenhalt innerhalb der EU gewachsen - allen Krisen zum Trotz. Das zeigt der neue „EU Cohesion Monitor“, den der European Council on Foreign Relations (ECFR) mit der Stiftung Mercator entwickelt hat. Was er auch zeigt: Je enger das Gefühl von Zusammenhalt, desto weniger Platz haben Anti-EU-Populisten. Und: Es ist noch Luft nach oben. mehr lesen

  4. Bild von Ryszard Petru}

    Hat Europa eine Zukunft? Es reicht nicht, ein Friedensprojekt zu sein

    von Ryszard Petru - Vorsitzender der liberalen polnischen Partei Nowczesna

    Der polnische Liberale Ryszard Petru, der 2015 überraschend mit seiner neu gegründeten Partei Nowoczesna in das polnische Parlament einzog, hat am 21. April 2016 die "Rede zur Freiheit" der Friedrich-Naumann-Stiftung gehalten. Seine Diagnose der Misere der EU: Es wird zu viel geredet - und zu wenig gehandelt. Wir dokumentieren sein engagiertes Plädoyer. mehr lesen

  5. Bild von Jan Philipp Albrecht}

    Schengen nach den Anschlägen von Brüssel Wie die Anschläge von Brüssel politisch missbraucht werden

    von Jan Philipp Albrecht - MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

    Die Anschläge von Brüssel werden politisch missbraucht, um gegen ein Europa offener Grenzen Stimmung zu machen, schreibt der grüne Europapolitiker Jan Philipp Albrecht. Dabei zeigen die Anschläge deutlich, dass mehr, nicht weniger Zusammenarbeit nötig ist. mehr lesen

  6. Bild von Joachim Bitterlich}

    Die Zukunft der Europäischen Union Schengen droht zum Totengräber der EU zu werden

    von Joachim Bitterlich - ehemaliger Diplomat

    Die Brüsseler Terroranschläge zeigen: Schengen droht zum Totengräber der EU zu werden, sagt der ehemalige Spitzendiplomat Joachim Bitterlich. Er erklärt, warum Schengen nie ausreichend durch eine gemeinsame Innen- und Sicherheitspolitik flankiert wurde und fordert: Jetzt handeln, bevor es zu spät ist. mehr lesen

  7. Bild von Andreas Wirsching}

    Europa, die Türkei und die Flüchtlingskrise In der EU bleibt der Wille zur Verantwortung erkennbar

    von Andreas Wirsching - Direktor Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

    Dass Europa sich in der Flüchtlingskrise von der Türkei abhängig macht, offenbart die gegenwärtige Schwäche der Gemeinschaft. Doch selbst jetzt ist noch der Wille der EU-Staaten erkennbar, den gemeinsamen Weg weiterzugehen. Der Zeithistoriker Andreas Wirsching ("Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989") über eine EU zwischen Verantwortungsgemeinschaft und Haftungsgemeinschaft. mehr lesen

  8. Bild von Daniela Schwarzer}

    Die Zukunft der Europäischen Union Deutschland muss die Weiterentwicklung der EU auf die politische Agenda setzen

    von Daniela Schwarzer - Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

    Die Kritik an der aktuellen EU-Politik ist berechtigt, die Rückbesinnung auf den Nationalstaat aber keine Lösung    mehr lesen

  9. Bild von Guntram Wolff}

    Die Zukunft der Europäischen Union Der Status quo ist nicht haltbar

    von Guntram Wolff - Direktor Bruegel

    In zentralen Politikfeldern ist die Integration unzureichend. Das führt zu wirtschaftlichen und politischen Problemen. Der Status quo wird nicht zu halten sein. Entweder müssen Intergrationsschritte rückgängig gemacht werden - oder Souveränität weitergehend Egeteilt werden. mehr lesen

  10. Bild von Hans-Olaf Henkel}
    Catja Lenz

    Die Zukunft der Europäischen Union Europa: Weniger ist mehr!

    von Hans-Olaf Henkel - Abgeordneter Alfa Europäisches Parlament

    Die Deutschen leiden an einem Helfersyndrom. Sie wollen alle und alles retten: die Flüchtlinge, das Klima, Griechenland, die ganze Europäische Union. Damit richten sie oft mehr Schaden an als sie der Sache nützen - auch im Falle Europas. mehr lesen

  11. Bild von Julian Rappold}

    Die Zukunft der Europäischen Union Kooperation statt Konflikt – die Mitgliedsstaaten müssen die Negativspirale des Misstrauens durchbrechen

    von Julian Rappold - Politologe Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

    Die europäischen Staaten sind längst zu eng miteinander verwoben, als dass es einen Weg zurück ohne Schaden gäbe. Eine schleichende Desintegration hätte verheerende Folgen. Deshalb müssen sie sich auf die Solidarität besinnen - so schwierig das politisch erscheinen mag. mehr lesen

  12. Bild von Roland Freudenstein}

    Die Zukunft der Europäischen Union Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nie geben - und das ist gut so

    von Roland Freudenstein - Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor Wilfried Martens Centre for European Studies

    Fundamentale Veränderungen sind in der Europäischen Union auf absehbare Zeit politisch nicht durchsetzbar. Wir müssen also lernen, mit den bestehenden Institutionen und Kräfteverhältnissen zu leben - und das ist auch gut möglich. mehr lesen

  13. Bild von Michael Wolffsohn}

    Die Zukunft der Europäischen Union Europa – Frieden durch Föderalismus, Verzahnen statt Verbeißen

    von Michael Wolffsohn - Historiker und Publizist

    Der europäische Föderalismus ist extrem erfolgreich, seit Jahrzehnten stabilisiert er die Friedensordnung in Europa. Die Europäer müssen diese Idee exportieren. Es gilt etwa, die Türkei davon zu überzeugen. mehr lesen

  14. Bild von Werner Weidenfeld}

    Die Zukunft der Europäischen Union Kontinent der Fragezeichen

    von Werner Weidenfeld - Direktor Centrum für angewandte Politikforschung

    Die EU ist in einem Zustand der Konfusion. Ihr fehlt eine identitätsstiftende Zielvorstellung. mehr lesen

  15. Bild von Nora Müller}

    Zukunft der Europäischen Union Über die Zukunft Europas wird auch in Syrien entschieden

    von Nora Müller - Expertin für EU-Nahost-Beziehungen

    Die Europäer müssen die Stabilität im Nahen und Mittleren Osten als eine Kernaufgabe annehmen. Sie müssen diplomatisch, humanitär und auch mit wohl kalkulierter militärischer Gewalt eingreifen - aber vor allem einen gemeinsamen politischen Willen zeigen. mehr lesen

  16. Bild von Jo Leinen}

    Zukunft der Europäischen Union Nationales Handeln ist keine Antwort

    von Jo Leinen - SPD-Abgeordneter Europäisches Parlament

    Nationaler Egoismus verhindert, dass die Europäische Union ihr Sicherheitsversprechen einlöst. Wir müssen aus dem Teufelskreis ausbrechen, in dem Misserfolge durch nationales Handeln mit mehr nationalem Handeln beantwortet werden. mehr lesen

  17. Bild von Jan Techau}

    Die Zukunft der EU Die EU versteht die Kraft des Nationalen nicht

    von Jan Techau - Direktor Carnegie Europe

    Das Grundproblem der EU ist ein politisches, kein wirtschaftliches. Auch wenn es manchmal so dargestellt wird. Ohne eine politische Union, zerbricht auch der Euro. mehr lesen

  18. Bild von Jan Philipp Albrecht}

    Zukunft der Europäischen Union Der Ministerrat muss ein Wahlgremium werden - oder Kompetenzen abgeben

    von Jan Philipp Albrecht - MdEP Bündnis 90 / Die Grünen Europäisches Parlament

    Mit jedem Gesetzgebungsprozess wird das Legitimationsdefizit der Europäischen Union offensichtlicher. Es braucht eine tiefgreifende Veränderung der Entscheidungsstrukturen - oder wir werden die Bürger verlieren. mehr lesen