Politik Die deutsche Russlandpolitik

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Europa hat Russland mit Sanktionen belegt, um Putin in der Ukraine-Frage zum Einlenken zu bewegen. Nicht nur in der Syrien-Politik aber braucht der Westen nach Einschätzung vieler Analysten Russland als Verbündeten. Wir fragen: Einbinden oder Konfrontieren - was ist die beste Strategie für die deutsche Russlandpolitik?

  • 21 Autoren
  • 88 Argumente
  • 826 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Gespräche über einen gesamteuropäischen Wirtschafts-, Energie- und Investitionsraum müssen vorangetrieben werden.

Peter W. Schulze, Honorarprofessor für Vergleichende Lehre und Internationale Poli Institut für Politikwissenschaft der Georg August Universität Göttingen

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1 von 88
Ohne die vollständige Umsetzung von Minsk wird es keine ausreichende Vertrauensbasis für einen Neuanfang geben.

Franz Josef Jung, Stellv. Vorsitzender für Außen- und Verteidigungspolitik CDU

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2 von 88
Russland ist in fast jeder globalen Herausforderung - Stichwort Syrien - auch Teil der Lösung.

Edmund Stoiber, Politiker CSU

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3 von 88
In Syrien fordert Putin die USA ordnungspolitisch heraus.

Stefan Meister, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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4 von 88
Durch verstärkten Dialog mit Russland lassen sich nicht alle Probleme zwischen Russland und seinen Nachbarn regeln.

Tobias Bunde, Münchner Sicherheitskonferenz, Research Associate Hertie School of Governance

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5 von 88
Ausländische Partner verlangen mehr deutsche Militäreinsätze. 

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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6 von 88
Die "Harmel-Philosophie" der NATO bleibt richtig: Verteidigung und Entspannung, Festigkeit und Dialogbereitschaft.

Anna Sauerbrey, Ressortleiterin Causa/Meinung Der Tagesspiegel

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7 von 88
Deutschland ist Zielland der Kreml-Außenpolitik in Europa, Russland zielt mit der EU-Führungsmacht auf die ganze EU.

Jerzy J. Maćków, Politikwissenschaftler Mittel- und Osteuropa

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8 von 88
Den Europäern fehlt ein Konzept für eine kohärente Russland-Politik.

Martin Hoffmann, Geschäftsführer Deutsch-Russisches Forum

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9 von 88
Der Spagat zwischen Bündnistreue und eigenen Interessen ist besonders in der NATO äußerst schwierig. 

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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10 von 88
Die Ausstrahlung der Diskussion auf dem Petersburger Dialog in die Breite der russischen Gesellschaft ist begrenzt.

Stefanie Schiffer, Europäischer Austausch - Exchange Europe gGmbH

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11 von 88
Es stellt sich die Frage, ob Russland an einem Neuanfang in den Beziehungen zum Westen insgesamt interessiert ist.

Franz Josef Jung, Stellv. Vorsitzender für Außen- und Verteidigungspolitik CDU

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12 von 88
Russland braucht keine Eurasische Wirtschaftsunion, sondern die EU als Handels- und Modernisierungspartner.

Andreas Umland, Mitarbeiter des Instituts für Euro-Atlantische Kooperation Kiew

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13 von 88
Ein Russland, das sich konstruktiv an Problemlösungen beteiligte, wäre als Großmacht hochwillkommen. 

Anna Sauerbrey, Ressortleiterin Causa/Meinung Der Tagesspiegel

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14 von 88
Leitmotiv der heutigen Kremlführung ist kein wirklicher Nationalismus, sondern machtpolitischer Pragmatismus.

Andreas Umland, Mitarbeiter des Instituts für Euro-Atlantische Kooperation Kiew

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15 von 88
Moskau muss langfristig und nachhaltig in die längst überfällige europäische Sicherheitsdiskussion eingebunden werden.

Peter W. Schulze, Honorarprofessor für Vergleichende Lehre und Internationale Poli Institut für Politikwissenschaft der Georg August Universität Göttingen

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16 von 88
Russland wird seine Wirtschaftskrise nicht ohne eine neue Außenpolitik und strukturelle Reformen im Inland überwinden.

Maxim Trudolyubov, Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

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17 von 88
Russisches Paradox: Wirtschaftliche Reformen sind nötig, aber politisch unerwünscht, weil sie destabilisierend wirken.

Maxim Trudolyubov, Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

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18 von 88
Die russische Gesellschaft muss in den Stand versetzt werden, ihr Interesse an Rechtsstaatlichkeit zu realisieren.

Stefanie Schiffer, Europäischer Austausch - Exchange Europe gGmbH

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19 von 88
Russland strebt statt einer pan-europäischen Sicherheitsordnung ein klassisches Großmachtkonzert an.

Tobias Bunde, Münchner Sicherheitskonferenz, Research Associate Hertie School of Governance

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20 von 88
Gute Beziehungen sind wünschenswert. Derzeit aber hat Russland kein Interesse an einer wertebasierten Partnerschaft.

Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik Bündnis 90/Die Grünen

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21 von 88
Wir müssen uns den Menschen in Russland zuwenden und ihnen, etwa mit einer Visaliberalisierung, unsere Offenheit zeigen.

Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik Bündnis 90/Die Grünen

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22 von 88
Durch die Kritik wird die Sanktionspolitik unterminiert in der insbesondere Deutschland eine zentrale Rolle zukommt. 

Fredrik Wesslau, Programmdirektor "Wider Europe" European Council on Foreign Relations

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23 von 88
Russland strebt eine neue Weltordnung an.

Stefan Meister, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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24 von 88
Deutschland darf nicht seine Prinzipien verraten, nur um Russland zu beschwichtigen. 

Vytautas Landsbergis, Ehemaliger Präsident Litauens

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25 von 88
Erfüllt Moskau alle Minsk-Punkte, entfallen die Sanktionen, verlorenes Vertrauen kann wieder hergestellt werden.

Gernot Erler, Mitglied des Bundestages SPD

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26 von 88
Wir können Russland Kooperationen anbieten, aber ohne unsere Werte zurückzustellen.

Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik Bündnis 90/Die Grünen

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27 von 88
Putin braucht Kriege um sein politisches Überleben zu sichern und seine Bedeutung zu untermauern.

Vytautas Landsbergis, Ehemaliger Präsident Litauens

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28 von 88
Jelzin versprach Freiheit, brachte aber Chaos, indem er demokratische Grundpfeiler, zB. Daseinsvorsorge, vernachlässigte

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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29 von 88
Zeichen der Nervosität des Kremls vor den Wahlen ist die Unterdrückung jeglicher Form von Opposition und Unabhängigkeit

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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30 von 88
Nach den chaotischen Jelzin-Jahren brachte Putin sowohl nötige Veränderungen als auch die nötige Stabilität

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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31 von 88
Putin sichert seine Macht, indem er (zum Teil fiktive) innere und äußere Feindbilder zeichnet

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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32 von 88
Die Nato muss wieder mehr in die eigene Verteidigung investieren.

Stefan Meister, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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33 von 88
Die Europäer müssen endlich begreifen, wie der Kreml sie instrumentalisiert.

Vytautas Landsbergis, Ehemaliger Präsident Litauens

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34 von 88
Eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland kommt ohne vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens nicht in Frage.

Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik Bündnis 90/Die Grünen

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35 von 88
Das Sekretariat des Petersburger Dialogs sollte nicht beim kremlfreundlichen Deutsch-Russischen Forum liegen.

Stefanie Schiffer, Europäischer Austausch - Exchange Europe gGmbH

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36 von 88
 Russland muss Teil globaler Konfliktlösungsdialoge sein - sei es im Nahen Osten, sei es im Mittleren Osten.

Martin Hoffmann, Geschäftsführer Deutsch-Russisches Forum

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37 von 88
Russland versucht, die Einigkeit Europas zu untergraben. Die deutsche Außenpolitik muss dagegenhalten.

Tobias Bunde, Münchner Sicherheitskonferenz, Research Associate Hertie School of Governance

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38 von 88
Deutschland und Russland haben ein besonderes und emotionales Verhältnis.

Edmund Stoiber, Politiker CSU

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39 von 88
Die Aufhebung der Sanktionen, die Wiederbelebung von G8 oder des Nato-Russland-Rats werden keine Kehrtwende bewirken.

Martin Hoffmann, Geschäftsführer Deutsch-Russisches Forum

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40 von 88
Putin sichert seine Macht mit Gewalt - noch mit Erfolg. Langfristig reicht das nicht, es bedarf einer Modernisierung

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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41 von 88
Russland hat die Pflicht eine Zukunft Syriens ohne Assad vorzubereiten. 

Edmund Stoiber, Politiker CSU

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42 von 88
Putins Vorgehen in Syrien verlängert den Krieg. Noch mehr werden flüchten.

Gernot Erler, Mitglied des Bundestages SPD

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43 von 88
In der Russlandpolitik ist Deutschland politisch tief gespalten.

Jerzy J. Maćków, Politikwissenschaftler Mittel- und Osteuropa

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44 von 88
Russlands Vorstellung von Sicherheit beruht auf der Unsicherheit seiner Nachbarn.

Tobias Bunde, Münchner Sicherheitskonferenz, Research Associate Hertie School of Governance

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45 von 88
Russland nutzt jede Ressource als Waffe: Gas, Öl, Informationen, Kultur, Kapital.

Maxim Trudolyubov, Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

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46 von 88
Das Minsker Abkommen könnte schrittweise umgesetzt und die Sanktionen zugleich gelockert werden.

Edmund Stoiber, Politiker CSU

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47 von 88
Es ist ein Fehler, die Ostseepipeline zu erweitern.

Stefan Meister, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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48 von 88
 Das Beste, was wir im Moment mit Russland erreichen können, ist friedliche Koexistenz.

Stefan Meister, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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49 von 88
Ohne die Mitwirkung Russlands wird es keinen Frieden in Syrien geben.

Franz Josef Jung, Stellv. Vorsitzender für Außen- und Verteidigungspolitik CDU

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50 von 88
Russland wird seine Ziele in der Ukraine nur überdenken, wenn klar ist, dass Europa es ernst meint.

Fredrik Wesslau, Programmdirektor "Wider Europe" European Council on Foreign Relations

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51 von 88
Die NATO hat die "politische Psychologie" Russlands, den "imperialen Phantomschmerz", nur mangelhaft verstanden.

Anna Sauerbrey, Ressortleiterin Causa/Meinung Der Tagesspiegel

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52 von 88
Es gibt in Russland keine personellen Alternativen zu Putin - und die Regierung tut alles, damit das auch so bleibt

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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53 von 88
Moskaus derzeitige Strategie ist das Gegenteil der in Minsk vereinbarten Ziele. 

Fredrik Wesslau, Programmdirektor "Wider Europe" European Council on Foreign Relations

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54 von 88
Wut über Sanktionen richtet sich nicht gegen die russische Regierung, sondern gegen den Westen

Alexander Graef, Politikwissenschaftler

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55 von 88
Was der Westen als außenpolitische Aggression wahrnimmt, ist der Versuch des Kreml, sein politisches System zu schützen.

Maxim Trudolyubov, Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

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56 von 88
Deutschland muss sich klar zu den Sanktionen bekennen. Sonst spielt es Moskau in die Hände und erschwert den Frieden.

Fredrik Wesslau, Programmdirektor "Wider Europe" European Council on Foreign Relations

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57 von 88
Eine gegenseitige Aufhebung der Sanktionen hätte für Russland unangenehme Folgen

Alexander Graef, Politikwissenschaftler

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58 von 88
Europa muss Putin davon überzeugen, mitzuhelfen, alle Beteiligten im Syrien-Konflikt an einen Tisch zu bringen.

Gernot Erler, Mitglied des Bundestages SPD

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59 von 88
Die Putinversteher berufen sich auf die hohe Zustimmung zu Putin und verkennen die Medienrealität in Russland.

Andreas Umland, Mitarbeiter des Instituts für Euro-Atlantische Kooperation Kiew

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60 von 88
Die interessantesten Impulse für eine gewandelte Ostpolitik kommen heute aus der CDU und von den Grünen.

Jan Claas Behrends, Projektleiter Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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61 von 88
Gerhard Schröder und Matthias Platzeck übernahmen die Ostpolitik von Egon Bahr, ohne zu fragen, ob das klug sei.

Jan Claas Behrends, Projektleiter Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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62 von 88
Das russische Schwanken zwischen Freiheit / Kontrolle spricht für Wiedererstarken der gegen den Staat gerichteten Kräfte

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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63 von 88
Nichts ist ein größerer Friedensgarant als enge Wirtschaftsbeziehungen.

Edmund Stoiber, Politiker CSU

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64 von 88
Das Hauptziel Russlands in Syrien ist es, Bashar al-Assad im Amt zu halten.

Maxim Trudolyubov, Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

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65 von 88
Russland setzt offenbar inzwischen eher auf eine Deeskalation in der Ostukraine.

Gernot Erler, Mitglied des Bundestages SPD

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66 von 88
Durch den steigenden Einfluss Polens und der Baltischen Länder wird die europäische Russland-Politik konfrontativer. 

Peter W. Schulze, Honorarprofessor für Vergleichende Lehre und Internationale Poli Institut für Politikwissenschaft der Georg August Universität Göttingen

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67 von 88
Mit Schröders Nein zum Irakkrieg begab sich die SPD in die Äquidistanz zwischen Ost und West und gefiel sich darin.

Jan Claas Behrends, Projektleiter Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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68 von 88
Der Westen ist nicht schuldlos an der Verschärfung des Ost-West-Konfliktes. Die Amerikaner haben viele Fehler gemacht.

Maxim Trudolyubov, Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

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69 von 88
Die SPD opfert ihre einmalige Freiheitstradition auf dem Altar einer missverstandenen Entspannungspolitik.

Jan Claas Behrends, Projektleiter Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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70 von 88
Die deutsche Wirtschaft hat in Russland keine politischen Missionierungsauftrag. Sie muss dort nur eines: Gewinn machen.

Marcus Felsner, Vorsitzender Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft e.V.

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71 von 88
Der Dialog mit allen Ländern ist essenziell für Sicherheit und Frieden. 

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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72 von 88
Obamas Satz vom "regional player" war unklug. Unter Trump kann das Verhältnis besser werden.

Edmund Stoiber, Politiker CSU

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73 von 88
Westen und NATO sollten selbstkritischer sein, um Russland „neues Denken“ als Teil seiner Modernisierung zu erleichtern.

Anna Sauerbrey, Ressortleiterin Causa/Meinung Der Tagesspiegel

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74 von 88
Deutschland sollte sich aus den Menschenrechten anderer Staaten heraus halten. 

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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75 von 88
Es gibt Hoffnung, dass das Minsker Abkommen vollständig umgesetzt wird, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung.

Gernot Erler, Mitglied des Bundestages SPD

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76 von 88
Beide Seiten, Russland und die NATO, müssen das Nullsummendenken überwinden.

Anna Sauerbrey, Ressortleiterin Causa/Meinung Der Tagesspiegel

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77 von 88
Für eine eigenständige deutsche Russlandpolitik ist heute ähnlich wenig Raum wie für eine hessische.

Marcus Felsner, Vorsitzender Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft e.V.

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78 von 88
Die Sanktionsdebatte wurde zum Menetekel europäischer Uneinigkeit

Alexander Graef, Politikwissenschaftler

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79 von 88
Die EU braucht ein unabhängiges Außenministeramt. So wäre die Russlandpolitik vor nationalen Einzelinteressen geschützt.

Jerzy J. Maćków, Politikwissenschaftler Mittel- und Osteuropa

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80 von 88
Sanktionen und Protektionismus erschweren den Brückenbau. Das hat Auswirkungen auf den Zusammenhalt in Europa insgesamt.

Eckhard Cordes, Vorstand Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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81 von 88
Breschnjew führte Russland erfolgreich zu Ruhe und Beständigkeit - und zum Stillstand. Dagegen begehrte das Volk auf.

Jens Siegert, Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

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82 von 88
Die Politik des Interventionismus ist gescheitert.

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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83 von 88
Das Völkerrecht allein und eine wertegeleitete Politik sichern den Frieden nicht.

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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84 von 88
Die Sanktionen gegen Russland schaden Deutschland. 

Carl-Heinz Tretner, Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

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85 von 88
Der wirtschaftliche Austausch ist der wichtigste Motor für gesellschaftliche Verständigungsprozesse.

Eckhard Cordes, Vorstand Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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86 von 88
Wir brauchen einen Neustart der deutschen Ostpolitik. Dabei muss die Wirtschaft eine wichtige Rolle übernehmen.

Eckhard Cordes, Vorstand Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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87 von 88
Die Interessen unseres europäischen Heimatmarktes müssen bestimmen, wie wir auf dritte Staaten wie Russland blicken.

Marcus Felsner, Vorsitzender Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft e.V.

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88 von 88
21 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Alexander Graef}

    Sanktionen gegen Russland Vom taktischen Notbehelf zur strategischen Falle

    von Alexander Graef - Politikwissenschaftler

    Was ursprünglich als Druckmittel gedacht war, stellt jetzt vor allem den Westen auf die Probe. Warum Sanktionen gegen Russland schwierig sind, erklärt Politikwissenschaftler Alexander Graef. mehr lesen

  2. Bild von Edmund Stoiber}

    Ein konstruktives Verhältnis ist alternativlos Russland ist Teil der Lösung - gerade in Syrien. 

    von Edmund Stoiber - Politiker CSU

    Ohne russisches Einlenken wird es weder in der Krim-Krise noch in Syrien zu einer Lösung kommen. Eine engere wirtschaftliche Kooperation kann die Basis für eine bessere Diplomatie sein. Diese Chance müssen wir Europäer nutzen.  mehr lesen

  3. Bild von Carl-Heinz Tretner}

    Deutsche Russlandpolitik Außenpolitik ohne Interventionismus und Ideologie 

    von Carl-Heinz Tretner - Finanzpolitischer Berater IWF - Internationale Währungsfonds

    Die deutschen Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten sollten europäischen und transatlantischen Staaten nicht aufgezwungen werden. Es müsse den deutschen Interessen Vorrang geboten werden und nicht der Bekenntnis zur Bündnistreue, schreibt Carl-Heinz Tretner.  mehr lesen

  4. Bild von Fredrik Wesslau}

    Sanktionen gegen Russland Steinmeiers gefährliches Wunschdenken 

    von Fredrik Wesslau - Programmdirektor "Wider Europe" European Council on Foreign Relations

    Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt sich für eine Lockerung der Sanktionspolitik gegenüber Russland ein. Das würde die Aufgabe der Ziele des Minsker Abkommens bedeuten, sagt Fredrik Wesslau. mehr lesen

  5. Bild von Jens Siegert}
    Creative Commons, Stephan Röhl

    Russland Nach Putin

    von Jens Siegert - Russlandexperte, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros Heinrich Böll Stiftung

    Trotz Wirtschaftskrise scheint Putins Macht gefestigt wie eh und je. Doch der Kreml ist vor den Wahlen im September nervös - mit gutem Grund. Ein Blick in die russische Historie im Wechselspiel von Freiheit und Kontrolle zeigt, dass die aufständischen, gegen den zu starren Staat gerichteten Kräfte bald wieder stärker werden könnten. Die oft beschworene Drohung "Nach Putin wird alles nur noch schlimmer" könnte eine leere sein. mehr lesen

  6. Bild von Jan Claas Behrends}

    Russlandpolitik Die SPD und Russland: Der Aufstand der Anständigen ist überfällig

    von Jan Claas Behrends - Projektleiter Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

    Russische Bomber haben Aleppo zerstört, doch selbst das hat die SPD-Führung nicht dazu veranlasst, von ihrer verfehlten Entspannungspolitik abzurücken. Es wird für sie Zeit, die Äquidistanz zwischen Ost und West aufzugeben, sagt der Historiker Jan Claas Behrends. Die SPD muss den Aggressor klar benennen und zum Kreml auf Abstand gehen. mehr lesen

  7. Bild von Maxim Trudolyubov}
    David Ausserhofer/Robert Bosch A

    Waffenstillstand in Syrien Was der Kreml will

    von Maxim Trudolyubov - Redakteur der unabhängigen russischen Tageszeitung Vedomosti

    Ein Waffenstillstand in Syrien gibt Russland den Spielraum, die Hitze des Konflikts nach Gutdünken hoch- und runterzuregeln, schreibt der russische Journalist Maxim Trudolyubov. Doch das Land steht am Scheideweg. Bald wird sich entscheiden, ob Russland auch in Zukunft ein außenpolitischer Abenteurer bleibt. mehr lesen

  8. Bild von Tobias Bunde}

    Russlands Strategie in Syrien Kein Kalter Krieg - aber eine lange Konfrontation

    von Tobias Bunde - Münchner Sicherheitskonferenz, Research Associate Hertie School of Governance

    Russland will Europa spalten: mit den Mitteln der Propaganda, indem es rechtspopulistische Parteien unterstützt, indem es den Flüchtlingsstrom verstärkt und die Nato auseinander dividiert. Die deutsche Außenpolitik muss dagegen halten. mehr lesen

  9. Bild von Vytautas Landsbergis}
    Foto-AG Gymnasium Melle

    Die deutsche Russlandpolitik Deutschland darf nicht zu einem Satellit Russlands werden

    von Vytautas Landsbergis - Ehemaliger Präsident Litauens

    Nur um den Kreml zu beschwichtigen, dürfe Deutschland nicht seine Prinzipien verraten, warnt der ehemalige Präsident Litauens. Denn Putin wolle wieder zum Hegemon Europas werden.  mehr lesen

  10. Bild von Marcus Felsner}

    Die deutsche Russlandpolitik Die Wirtschaft will Märkte statt politischer Aufträge

    von Marcus Felsner - Vorsitzender Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft e.V.

    Die Interessen des europäischen Heimatmarktes müssen bestimmen, wie wir auf Staaten wie Russland schauen, fordert der Wirtschaftsexperte für Osteuropa. mehr lesen

  11. Bild von Stefanie Schiffer}

    Die deutsche Russlandpolitik Mehr Dialog mit Russland!

    von Stefanie Schiffer - Europäischer Austausch - Exchange Europe gGmbH

    Deutschland und Europa unterschätzen die Bedeutung der russischen Zivilgesellschaft. Das muss sich ändern, sagt die Gründerin von "European Exchange". mehr lesen

  12. Bild von Martin Hoffmann}

    Die deutsche Russlandpolitik Vereinzelte Gnadengeschenke an Russland reichen nicht

    von Martin Hoffmann - Geschäftsführer Deutsch-Russisches Forum

    Die Russland-Politik der EU ist auf ganzer Linie gescheitert. mehr lesen

  13. Bild von Klaus Wittmann}
    promo

    Die deutsche Russlandpolitik Der Westen muss selbstkritischer werden

    von Klaus Wittmann - Brigadegeneral a.D.

    Russland braucht „neues Denken“ in der Außenpolitik. Wir sollten das durch etwas Selbstkritik erleichtern, sagt der Militärexperte Klaus Wittmann. mehr lesen

  14. Bild von Peter W. Schulze}

    Die deutsche Russlandpolitik Eine Chance für Europa?

    von Peter W. Schulze - Honorarprofessor für Vergleichende Lehre und Internationale Poli Institut für Politikwissenschaft der Georg August Universität Göttingen

    Der Ukrainekonflikt bietet auch Chancen für die deutsche und vor allem für die europäische Russland-Politik, sagt Prof. Dr. Peter W. Schulze. mehr lesen

  15. Bild von Marieluise Beck}

    Die deutsche Russlandpolitik Eine Lockerung der Sanktionen kommt nicht in Frage

    von Marieluise Beck - Sprecherin für Osteuropapolitik Bündnis 90/Die Grünen

    Russland hat gar kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Westen, sagt die Osteuropa-Expertin der Grünen. mehr lesen

  16. Bild von Gernot Erler}

    Die deutsche Russlandpolitik Die deutsche Russlandpolitik auf dem Prüfstand

    von Gernot Erler - Mitglied des Bundestages SPD

    Putin ist spektakulär auf die internationale Bühne zurückgekehrt. Doch es gibt Grund zur Hoffnung, sagt der SPD-Politiker Gernot Erler. mehr lesen

  17. Bild von Andreas Umland}

    Die deutsche Russlandpolitik Russische Missverständnisse der deutschen Putinversteher

    von Andreas Umland - Mitarbeiter des Instituts für Euro-Atlantische Kooperation Kiew

    Warum westliche Kritik an der heutigen Kremlführung meist nichts mit Russlandfeindschaft zu tun hat. mehr lesen

  18. Bild von Stefan Meister}

    Die deutsche Russlandpolitik Wir brauchen eine realistische Russland-Politik

    von Stefan Meister - Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

    Der Westen muss in der Russlandpolitik seinen Idealismus ablegen. Das beste, was wir erreichen können, ist eine friedliche Koexistenz mit Russland. mehr lesen

  19. Bild von Franz Josef Jung}

    Die deutsche Russlandpolitik Wir brauchen Russland

    von Franz Josef Jung - Stellv. Vorsitzender für Außen- und Verteidigungspolitik CDU

    Die Zusammenarbeit mit Russland lohnt sich, trotz allem, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag. mehr lesen

  20. Bild von Eckhard Cordes}

    Die deutsche Russlandpolitik Mehr Ostpolitik wagen!

    von Eckhard Cordes - Vorstand Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

    Die europäische Politik der Nicht-Einbindung Russlands ist gescheitert, sagt der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. mehr lesen

  21. Bild von Jerzy J. Maćków}

    Die deutsche Russlandpolitik Nur eine Reform der EU kann die Russland-Politik effektiver gestalten

    von Jerzy J. Maćków - Politikwissenschaftler Mittel- und Osteuropa

    Für eine gelungene Osteuropa-Politik braucht es ein unabhängiges EU-Außenministeramt, sagt der Politikwissenschaftler Jerzy Maćków. mehr lesen