Politik Die CDU nach Merkel: Wie sollte sich die Partei ausrichten?

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Im Dezember wählt die CDU einen oder eine neue Vorsitzende. Angela Merkel hat angekündigt, nicht wieder zu kandidieren. Gleichzeitig debattiert die Partei darüber, welche politischen Inhalte sie vertreten sollte. Muss sie wirtschaftsliberaler und/oder gesellschaftlich konservativer werden? Muss die Partei "nach rechts rücken" oder Angela Merkels Kurs der Mitte fortsetzen? Politiker und Wissenschaftler diskutieren.

  • 2 Autoren
  • 13 Argumente
  • 61 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Über "Sozialdemokratisierung" der Union wurde geklagt, dabei fand eine "Freidemokratisierung" statt.

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Die Moralisierung des Ökonomischen wurde schon gegen den Hedonismus der 68er betrieben.

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Nach 1968 verfiel die Bedeutung des intellektuellen Konservatismus. Habermas sprach lieber mit Hirnforschern.

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Die Union räumte reihenweise konservative Positionen - aber das wurde nicht vom Kanzleramt orchestriert.

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Das quasi-technokratische Problemlösen ist Wasser auf die Mühlen der Populisten.

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Wertegebundene Politik findet vor allem im Bereich Ökonomie statt. 

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Die CDU muss für die Durchsetzung des Rechts und für gesunden Menschenverstand stehen.

Carsten Linnemann, Vorsitzender Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU

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Es geht nur noch um die Moderierung des Wandels, der unabwendbar ist.

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Zu oft haben Unionsfraktion und Regierung nicht verfolgt, wofür die Mehrheit auf Parteitagen gestimmt hat. 

Carsten Linnemann, Vorsitzender Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU

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Die Krise begann mit der Ausrufung der "geistig-moralischen Wende".

Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler

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Das Leistungsversprechen gehört wieder in den Mittelpunkt der Politik der CDU.

Carsten Linnemann, Vorsitzender Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU

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Die jahrelange asymmetrische Demobilisierung fällt uns heute auf die Füße.

Carsten Linnemann, Vorsitzender Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU

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Die CDU sollte weder das bedingungslose Grundeinkommen oder Hartz IV ohne Sanktionen nicht mittragen.

Carsten Linnemann, Vorsitzender Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Thomas Biebricher}

    Suche nach dem Konservierungsstoff Die wahre geistig-moralische Wende

    von Thomas Biebricher - Politikwissenschaftler

    Wie Angela Merkels Politik des "Auf-Sicht-Fahrens" zum Markenkern konservativer Politik wurde - und was daraus für kommende Parteivorsitzende folgt. mehr lesen

  2. Bild von Carsten Linnemann}
    Foto: Thorsten Schneider

    Die CDU vor dem Parteitag Die Union muss die Kurve kriegen

    von Carsten Linnemann - Vorsitzender Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU

    Wenige Wochen vor der Wahl eines oder einer neuen Vorstandsvorsitzenden ringt die CDU um ihr Profil. Die Partei braucht keinen Rechtsruck, schreibt der Chef der  Mittelstandsvereinigung der Unionsparteien, Carsten Linnemann. mehr lesen