Politik Das Erbe der Treuhand

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Moderatorin der Debatte Salonika Hutidi Journalistin

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Stand der Debatte

Die Wiedervereinigung ist bald 30 Jahre alt, da kommt ein altes Thema wieder hoch: die Arbeit der Treuhandanstalt. Hat die Privatisierung der DDR-Wirtschaft den Graben gezogen, der heute Ost und West trennt? Die Linkspartei will einen Untersuchungsausschuss, die AfD entdeckt das Thema ebenfalls. Oder ist es eher etwas für Historiker?

  • 3 Autoren
  • 16 Argumente
  • 66 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Westliche Politiker begünstigten mit ihrem DDR-Optimismus, die voreilige DM-Einführung im Osten.

Dierk Hoffmann, Professor für Neuere Geschichte

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1 von 16
Der Opferrolle des Osten vergrößert unnötigerweise den Graben zwischen Ost und West.

Christian Hirte, Politiker

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2 von 16
Viele Menschen verloren mit der Privatisierung neben ihrer Arbeit auch ihre sozialen Anlaufstellen.

Dierk Hoffmann, Professor für Neuere Geschichte

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3 von 16
Die parlamentarische Aufarbeitung ist nicht genug. Neue Instrumente der Erinnerungsarbeit sollten gefunden werden.

Dierk Hoffmann, Professor für Neuere Geschichte

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4 von 16
Es ist ein Fehler die gesellschaftliche Transformation nur einer Institution zuzuschreiben.

Christian Hirte, Politiker

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5 von 16
Westdeutsche Banken haben sich, zum Nachteil der Bürger, an der Auflösung ostdeutscher Banken bereichert.

Dietmar Bartsch, Politiker (Linkspartei) Bundestag

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6 von 16
Die politische Aufarbeitung der Treuhand hat im Osten einen emotionalen Wert.

Dietmar Bartsch, Politiker (Linkspartei) Bundestag

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7 von 16
Die Verantwortung liegt mitunter bei der damaligen Bundesregierung in Bonn. 

Dietmar Bartsch, Politiker (Linkspartei) Bundestag

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8 von 16
Die DDR hatte von Anfang an keine guten Voraussetzungen, um unter Weltmarktbedingungen zu konkurrieren.

Dierk Hoffmann, Professor für Neuere Geschichte

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9 von 16
Heutige Ungleichheiten sind das Ergebnis der fehlerhaften kommunistischen Planwirtschaft.

Christian Hirte, Politiker

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10 von 16
Die Vielzahl von Aufgaben, die der Treuhandanstalt zugewiesen wurden, förderte ihre fatalen Fehlleistungen.

Dierk Hoffmann, Professor für Neuere Geschichte

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11 von 16
Die Treuhandpolitik schwächte den Osten zum Vorteil des Westens – Die Kluft zwischen beiden besteht bis heute.

Dietmar Bartsch, Politiker (Linkspartei) Bundestag

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Eine Untersuchung der Treuhandgesellschaft wäre kein angemessenes Aufarbeitungsinstrument.

Christian Hirte, Politiker

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Politiker sollten sich nicht mit der Treuhand beschäftigen, das ist Sache der Historiker.

Christian Hirte, Politiker

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Der politische Untersuchungsausschuss erweitert den Instrumentenkatalog der wissenschaftlichen Informationsgewinnung.

Dietmar Bartsch, Politiker (Linkspartei) Bundestag

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Christian  Hirte}

    Zum Umgang mit der Treuhandgeschichte Aufarbeitung ja! Instrumentalisierung nein!

    von Christian Hirte - Politiker

    Der Osten spielt seine Opferrolle, obwohl die Ursachen in der kommunistischen Wirtschaft selbst liegen. Ja, Fehler wurden gemacht, aber eine "was-wäre-wenn" Vorstellung hilft nicht.  mehr lesen

  2. Bild von Dietmar Bartsch}

    Treuhandgesellschaft Es geht um die emotionale Befriedung  

    von Dietmar Bartsch - Politiker (Linkspartei) Bundestag

    Ja zum Untersuchungsausschuss! Wir brauchen in diesem zentralen Thema des Ostens endlich Klarheit. Und Politiker haben dazu mehr Mittel als Historiker.  mehr lesen

  3. Bild von Dierk Hoffmann}

    Treuhandanstalt Enttäuschungen, Täuschungen und Selbsttäuschungen. 

    von Dierk Hoffmann - Professor für Neuere Geschichte

    Der Osten fühlt sich überlistet. Der Westen zuckt die Acheln. Wo liegen die Ursachen des Treuhanddebakels 1989? Und wo der Ausblick? mehr lesen