Politik Creative Bureaucracy Festival - Wie Verwaltung gelingt

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Moderatorin der Debatte Theresa Rohrhirsch

Expertise:

Theresa Rohrhirsch ist Mitarbeiterin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Am 7. und 8. September 2018 veranstaltet der Tagesspiegel das „Creative Bureaucracy Festival“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Konferenz versammelt Innovatoren des öffentlichen Sektors. Das Wort Bürokratie ist oft negativ konnotiert. Wie kann der öffentliche Dienst moderner, bürgerorientierter und offener werden? In unserer Debatte diskutieren deutsche und internationale Referenten, welche kreativen Lösungen Verwaltungen vorangebracht haben, wie der öffentliche Dienst als Arbeitgeber attraktiver werden und die Digitalisierung fördern kann - und warum es sich lohnt, mal ein Gesetzbuch anstelle eines Romans zu lesen.

  • 6 Autoren
  • 41 Argumente
  • 77 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Gesetze müssen für das Leben gemacht sein und dort ihre geplante Funktion auch tatsächlich erfüllen.

Stephan Naundorf, Bundeskanzleramt, Referat Bessere Rechtsetzung

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1 von 41
Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Gesetze, genau wie die Prozesse von Unternehmen, evaluiert werden.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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2 von 41
Recht findet nur dann Akzeptanz bei den Bürgern und Firmen, wenn es ohne juristische Beratung verstanden werden kann.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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3 von 41
Experimente erzeugen Daten. So können Unsicherheiten und Risiken besser eingeschätzt werden.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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4 von 41
Es herrscht der Wunsch, eine neue Stufe der Innovationsreife zu erklimmen - der Wunsch nach einem Systemwechsel.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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5 von 41
Die Welt hat sich in den letzten zehn Jahren dramatisch verändert, und unsere Regularien müssen aufholen.

Angela Hanson, Innovationsleiterin der OECD in Paris

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6 von 41
Regierungen lassen das Wissen von Angestellten außer Acht und verlagern ihre Ideenfindung nach außen.

Margie Caust, Städtische Strategin

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7 von 41
8 von 41
Man muss das menschliche Potential in Bürokratien erkennen und Umgebungen schaffen, die kreatives Vertrauen fördern.

Angela Hanson, Innovationsleiterin der OECD in Paris

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9 von 41
Es müssen die Daten und Datenerhebungsmethoden genutzt werden, die tatsächlich Antworten auf die Auswertungsfrage geben.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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10 von 41
Die Folgekosten durch EU-Gesetze müssen zurückgehen.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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11 von 41
Alle müssen sich aktiv einbringen, um Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung tatsächlich zu unterstützen.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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12 von 41
Bei öffentlicher Innovation geht es darum, Probleme mit einer kreativen und experimentelleren Herangehensweise zu lösen.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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13 von 41
Die Mehrheit findet, Kreativität sei entscheidend, um Wirtschaftswachstum in Gang zu bringen.

Margie Caust, Städtische Strategin

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14 von 41
15 von 41
16 von 41
Innovationen werden besser, wenn sie strukturiert ausgewertet werden.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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17 von 41
Das Wichtigste bei der Auswertung ist der interne Erkenntnisgewinn, denn sonst können Innovationen nicht funktionieren.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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18 von 41
Auswertungen müssen auch ermöglichen, die Innovationsarbeit zu verbessern.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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19 von 41
Die Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle beim Bürokratieabbau.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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20 von 41
Regierungen fällt es oft schwer, die Probleme, die ihnen begegnen, effizient mit ihren traditionellen Methoden zu lösen.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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21 von 41
Um das Lernen zu beschleunigen und mit Unsicherheit umzugehen, muss es erlaubt sein, aus dem Scheitern zu lernen.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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22 von 41
Ein Gesetz zu erlassen oder eine Entscheidung zu treffen ist nur der Beginn eines kreativen Lernprozesses.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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23 von 41
Wissen ist in Bürokratien oft eingeschlossen und für Beamte unzugänglich, wenn sie es brauchen.

Angela Hanson, Innovationsleiterin der OECD in Paris

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24 von 41
Arbeitnehmer möchten eingebunden werden, sie möchten ihre Einblicke teilen und Ideen entwickeln.

Margie Caust, Städtische Strategin

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25 von 41
Die Herausforderungen der Regierungen sind der kollektive Mangel an Aufmerksamkeit und Investitionen in die Verwaltung.

Angela Hanson, Innovationsleiterin der OECD in Paris

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26 von 41
Die Auswertungen von Innovationen im öffentlichen Sektor sind Herausforderungen, doch bieten auch immense Möglichkeiten.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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27 von 41
Damit Gesetzestexte leisten, was sie sollen, brauchen sie Zeit, Sorgfalt und die Bereitschaft vieler, daran mitzuwirken.

Stephan Naundorf, Bundeskanzleramt, Referat Bessere Rechtsetzung

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28 von 41
Gesetzesvorhaben sollten nicht mit einem Rechtstext, sondern einem übersichtlichen Eckpunktepapier diskutiert werden.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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29 von 41
Für kreative Veränderung muss der Fokus auf das Experimentieren gelegt werden.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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30 von 41
Angestellte des öffentlichen Dienstes müssen zunehmend als "Veränderungsbeauftragte" handeln, nicht nur als Verwalter.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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31 von 41
32 von 41
33 von 41
Hierarchische Strukturen neigen dazu, neue Ideen zu unterdrücken

Margie Caust, Städtische Strategin

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34 von 41
Die Geschwindigkeit an Veränderungen erfordert systematische Antworten und erneute Investitionen in Bürokraten.

Angela Hanson, Innovationsleiterin der OECD in Paris

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35 von 41
Die Auswertung muss gleichzeitig mit der Innovationsarbeit starten, sonst folgen kostspielige Konsequenzen.

Lene Jeppesen, Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

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36 von 41
Es mangelt nicht an Ideen in den Ministerien, doch die Herausforderung ist, sie in die Arbeitsabläufe einzubringen.

Stephan Naundorf, Bundeskanzleramt, Referat Bessere Rechtsetzung

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37 von 41
Wer vorschlägt, Recht zu ändern, gestaltet Zukunft.

Stephan Naundorf, Bundeskanzleramt, Referat Bessere Rechtsetzung

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38 von 41
Die Arbeit in Bundesministerien ist innovativ. Sie bereitet Gesetzte vor, die allesamt die Welt verändern sollen.

Stephan Naundorf, Bundeskanzleramt, Referat Bessere Rechtsetzung

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39 von 41
Regierungen müssen schneller lernen, welche Ideen wertschaffend sind. Experimentelle Methoden beschleunigen den Prozess.

Jesper Christiansen, Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

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40 von 41
Alle politischen Entscheider wissen durch den "Erfüllungsaufwand", welche Kosten sie mit neuen Regelungen auslösen.

Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

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41 von 41
6 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Lene Jeppesen}

    Verbesserung der Verwaltung Keine Innovation ohne gute Auswertung 

    von Lene Jeppesen - Senior Beraterin, National Centre for Public Sector Innovation

    Der öffentliche Sektor in Dänemark ist Vorreiter, wenn es um Erneuerungen geht. Allerdings treten auch Fehler auf - doch die lassen sich gut beheben. mehr lesen

  2. Bild von Jesper Christiansen}

    Besser Verwalten und Regieren Traut euch zu experimentieren!

    von Jesper Christiansen - Leiter Strategie & Entwicklung, Innovationskompetenz, NESTA

    Bei öffentlicher Innovation geht es darum, Probleme mit einer kreativeren und experimentelleren Herangehensweise zu lösen. Für eine erfolgreiche Problembewältigung nach diesen Methoden muss das Lernen beschleunigt, gemeinsam gearbeitet und die Veränderungen voran getrieben werden. mehr lesen

  3. Bild von Angela  Hanson}

    Creative Bureaucracy Denkt ans Team!

    von Angela Hanson - Innovationsleiterin der OECD in Paris

    Regierungen müssen sich mit Reformen im öffentlichen Dienst den schnellen Veränderungen unserer Zeit anpassen. Beamte müssen motiviert werden, denn sie sind kreativ, aber oft fehlt ihnen der Zugang zu Wissen und die Möglichkeit, sich selbst voll und ganz in ihre Arbeit einzubringen. mehr lesen

  4. Bild von Margie Caust}

    Verwaltungsarbeit Nutzt das eigene kreative Potential!

    von Margie Caust - Städtische Strategin

    Verwaltungen lagern den Bereich der Ideenfindung oft nach außen, dabei gibt es vielfältige Talente in den einzelnen Institutionen. Verwaltungsangestellte müssen weniger „anpassungsfähig“ und dafür entschlossener sein, gesehen und gehört zu werden. mehr lesen

  5. Bild von Stephan Naundorf}

    Kreative Verwaltung Wer Recht ändert, gestaltet die Zukunft

    von Stephan Naundorf - Bundeskanzleramt, Referat Bessere Rechtsetzung

    Gesetze sollen die Welt verändern. Sie müssen für das Leben gemacht sein und dort ihre geplante Funktion auch tatsächlich erfüllen. Dafür bedarf es neben Sorgfalt und Kenntnissen im Fachgebiet auch Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Zeit. mehr lesen

  6. Bild von Johannes Ludewig}

    Bürokratieabbau  Es geht auch mit weniger Formularen

    von Johannes Ludewig - Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

    Die Bürokratie und die Rechtsetzung zu verbessern, sind Daueraufgaben für Politik und Gesellschaft  – erste Erfolge können sich sehen lassen. mehr lesen