Politik Braucht Deutschland eine neue Türkei-Politik?

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Moderatorin der Debatte Antonia Zimmermann Mitarbeiterin

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Antonia Zimmermann unterstützt das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Sie studiert Internationale Beziehungen und Philosophie in St. Andrews, Schottland.

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Stand der Debatte

Schon seit längerem spitzt sich das deutsch-türkische Verhältnis immer weiter zu. Bislang ertrug die Bundesregierung die Provokationen aus Ankara und reagierte mit Mahnungen und Einladungen zum Dialog. Nach der Inhaftierung des deutschen Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner wird nun erstmals zu härteren Mitteln gegriffen. Was kann und sollte die Bundesregierung tun? Ist mehr Härte im Umgang mit dem Land gefragt? Gülistan Gürbey von der Freien Universität Berlin stößt unsere Debatte an.

  • 3 Autoren
  • 20 Argumente
  • 127 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Deutschland wurde zum Zuschauer des Zerfalls der türkischen Demokratie.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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Es ist richtig, dass die passive Zuschauerrolle durch eine Neuausrichtung der Türkei-Politik abgelegt wird.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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Deutschland und die EU müssen in einen Dialog mit der Opposition und den Kurden treten.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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3 von 20
Erdogans Türkei ist zu einem Sicherheitsrisiko für die NATO geworden

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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4 von 20
Die Krise geht über strittige Sachthemen hinaus.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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5 von 20
Demokratiepolitisch ist die Türkei längst nicht mehr EU-kompatibel.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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6 von 20
Deutsche müssen sich mit denjenigen Türken solidarisieren, die sich für die Autonomie der Wissenschaft einsetzen.

Markus Dreßler, Religionswissenschaftler und Soziologe Universität Leipzig

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7 von 20
Die Böhmermann-Affäre, die Nazi-Vergleiche sowie die Inhaftierungen haben die Vorgänge den Deutschen nahe gebracht.

Markus Dreßler, Religionswissenschaftler und Soziologe Universität Leipzig

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8 von 20
Das türkische Verständnis von Demokratie beeinflusst die EU-Beitrittsfrage.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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9 von 20
Die EU kann die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht mehr glaubwürdig zu vertreten.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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10 von 20
Die türkischen Exilanten in Deutschland, wie z.B. Akademiker und Journalisten, müssen stärker unterstützt werden. 

Markus Dreßler, Religionswissenschaftler und Soziologe Universität Leipzig

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11 von 20
Erdogans Netzwerk in Deutschland muss zerschlagen werden

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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12 von 20
Die Kehrtwende der Türkei-Politik war längst überfällig.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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13 von 20
Je autoritärer die Türkei wurde, umso mehr nahm die Entfremdung zu Deutschland und zur EU zu.

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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14 von 20
Eine Koppelung von demokratischen Fortschritten und wirtschaftlich-finanziellen Anreizen ist notwendig.  

Gülistan Gürbey, Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

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15 von 20
Ein Ende der terroristischen Gewalt in der Türkei ist nicht in Sicht.

Markus Dreßler, Religionswissenschaftler und Soziologe Universität Leipzig

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16 von 20
Eine Fortführung der EU-Beitrittsgespräche hilft dem Despoten, nicht den Demokraten

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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17 von 20
Deutsche Waffenlieferungen an Erdogan müssen sofort gestoppt werden

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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18 von 20
Die Bundesregierung muss endlich eine Reisewarnung für die Türkei aussprechen

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

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Für die türkischen Opfer der Gewalt der letzten Jahre kommt die Hilfe zu spät.

Markus Dreßler, Religionswissenschaftler und Soziologe Universität Leipzig

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Sevim Dagdelen}

    Türkei-Politik Reale Taten statt bloßem Tamtam

    von Sevim Dagdelen - Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss Die Linke

    Mit einer Weiterführung der jetzigen, halbherzigen Türkeipolitik hilft Deutschland dem Despoten, nicht aber den verfolgten Demokraten. Erdogan muss nun mit einem Bündel konkreter Maßnahmen entgegen getreten werden. mehr lesen

  2. Bild von Markus Dreßler}
    promo

    Türkei-Politik Deutsche müssen sich mit demokratischen Türken solidarisieren

    von Markus Dreßler - Religionswissenschaftler und Soziologe Universität Leipzig

    Durch die in Deutschland vorherrschenden Werte der Meinungsfreiheit und Demokratie sind Deutsche dazu verpflichtet, sich mit denjenigen, die dafür in der Türkei eintreten, zu solidarisieren. Die wachsende Zahl türkischer Exilanten in Deutschland sollte unterstützt werden. mehr lesen

  3. Bild von Gülistan Gürbey}
    promo

    Türkei-Politik Deutschland und die EU müssen mehrgleisig fahren

    von Gülistan Gürbey - Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin

    Es war richtig und überfällig, dass Deutschland seine Zuschauerrolle im Umgang mit der Türkei abgelegt hat. Nun müssen strategische Schritte in Kooperation mit der EU folgen, wie etwa eine Aussetzung der Beitrittsverhandlungen und der Dialog mit der Opposition.   mehr lesen