Politik Braucht das Grundgesetz Änderungen?

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Moderatorin der Debatte Ariane Bemmer Redakteurin

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Ariane Bemmer ist Redakteurin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Das Grundgesetz wird in diesem Jahr 70 - und hat seit seinem Inkrafttreten manche Änderung erlebt. Sind weitere nötig? Welche? Für mehr Rechte für Flora und Fauna beispielsweise plädiert Professor Jens Kersten. Kindergrundrechte fordert UNICEF-Vorsitzender Georg Graf Waldersee.

  • 2 Autoren
  • 12 Argumente
  • 19 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Ein Kindergrundrecht fördert die politische und gesellschaftliche Anteilnahme von Kindern und Jugendlichen.

Georg Graf Waldersee, UNICEF- Vorsitzender

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Das Grundgesetz ist anthropozentrisch: Schutz für die Natur dient dem Menschen. Nicht ihr selbst. 

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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Die Kinderrechte sollten in die deutsche Verfassung aufgenommen werden.

Georg Graf Waldersee, UNICEF- Vorsitzender

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Kinderrechte würden an juristischer Bedeutung gewinnen, wenn sie in das Grundgesetz integriert werden.

Georg Graf Waldersee, UNICEF- Vorsitzender

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Auch für das "neue" Konzept von der Nachhaltigkeit ist es schon zu spät.

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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Die Arbeit von Jugendämtern und ähnlichen Institutionen profitiert von einem Kindergrundrecht.

Georg Graf Waldersee, UNICEF- Vorsitzender

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6 von 12
Der radikale Neuansatz, den wir wagen müssen, liegt in der Anerkennung der Rechte der Natur. 

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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7 von 12
Die Anerkennung der Rechte der Natur würde zerstörerische Wucht wirtschaftlicher Interessen einschränken.

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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8 von 12
Wir werden unser Leben auf Kosten der Natur nicht freiwillig aufgeben. Wir müssen uns mit Gesetzen dazu zwingen.

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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9 von 12
An die proklamierten Risiken unseres Lebensstils haben wir uns längst gewöhnt.

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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Länderverfassungen, z.B. in Berlin und Brandenburg, gehen heute schon weiter - das ist beispielhaft.

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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11 von 12
Ein Rechtssubjekt muss nicht menschlich sein. Im Bereich Wirtschaft haben wir uns daran längst gewöhnt.

Jens Kersten, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Georg Graf Waldersee}

    Kinderrechte im Grundgesetz Frischer Wind für die Demokratie

    von Georg Graf Waldersee - UNICEF- Vorsitzender

    Kinderrechte gehören ins Grundgesetz - das hilft Kleinen und Großen. Werden Jugendliche im politischen Alltag mit einbezogen, stärkt das ihre gesellschaftliche Verantwortung. Warum das Grundgesetz ergänzt werden sollte. mehr lesen

  2. Bild von Jens Kersten}

    Mehr Rechte für die Natur Frau Pflanze und Herr Tier

    von Jens Kersten - Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

    Der Mensch hat Rechte, eine GmbH oder Aktiengesellschaft auf - nur die Natur nicht. Das sollte sich ändern. Plädoyer für ein ökologisches Gesellschaftsrecht. mehr lesen