Politik Braucht Berlin mehr Videoüberwachung?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Terror am Breitscheidplatz und Gewalt in den U-Bahnhöfen haben das Sicherheitskonzept der Stadt in Frage gestellt. Eine umfassendere Videoüberwachung ist eine Maßnahme, die gerade diskutiert wird. Wir fragen: Kann sie Straftaten verhindern oder auflösen? Zu welchem Preis?

  • 3 Autoren
  • 11 Argumente
  • 96 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die Videoüberwachung stellt kein geeignetes Mittel dar, um Terroranschläge zu verhindern.

Dennis-Kenji Kipker, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht Universität Bremen

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Die automatisierte Muster- und Gesichtserkennung stellt einen besonders schwerwiegenden Grundrechtseingriff dar.

Dennis-Kenji Kipker, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht Universität Bremen

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Wenn Privatpersonen überwachen dürfen, führt das zu einem unkontrollierbaren Überwachungswachstum.

Dennis-Kenji Kipker, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht Universität Bremen

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Die Videoüberwachung kann die nachträgliche Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft unterstützen.

Dennis-Kenji Kipker, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht Universität Bremen

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Videoüberwachung greift immer in unser Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre im öffentlichen Raum ein. 

Sabine Schumann, Bundesfrauenbeauftragte, Deutsche Polizeigewerkschaft

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Intelligente Videosoftware kann selbstständig Gefahren erkennen und bei deren Vermeidung helfen. 

Sabine Schumann, Bundesfrauenbeauftragte, Deutsche Polizeigewerkschaft

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Experten im Umgang mit medialen Erregungswellen erfinden Forderungen

Bernhard Kern, Politiker Bündnis 90/Die Grünen

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Bei der Debatte um Videoüberwachung spielt tatsächliche Sicherheit auch gar keine Rolle

Bernhard Kern, Politiker Bündnis 90/Die Grünen

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Moderne Videoüberwachung greift so wenig wie möglich in die Privatsphäre ein.

Sabine Schumann, Bundesfrauenbeauftragte, Deutsche Polizeigewerkschaft

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Selbst die Polizei spricht sich gegen mehr Videoüberwachung aus 

Bernhard Kern, Politiker Bündnis 90/Die Grünen

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Videos von Taten führen zu Nachahmern

Bernhard Kern, Politiker Bündnis 90/Die Grünen

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von  Dennis-Kenji Kipker}

    Videoüberwachung zur Terrorbekämpfung Private Videoüberwachung ist problematisch

    von Dennis-Kenji Kipker - Wissenschaftlicher Geschäftsführer Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht Universität Bremen

    Mit Videoüberwachung können keine Anschläge verhindert werden, sie kann aber bei der Ermittlungsarbeit helfen. Problematisch ist allerdings die automatische Gesichtserkennung und die Übertragung von Aufgaben der öffentlichen Sicherheit an Private. mehr lesen

  2. Bild von Sabine  Schumann}

    Videoüberwachung in Berlin  Ein Eingriff in die Privatsphäre muss in angemessenem Verhältnis zur Gefahr stehen

    von Sabine Schumann - Bundesfrauenbeauftragte, Deutsche Polizeigewerkschaft

    Die bisherige Frontstellung von Befürwortern und Gegnern des Einsatzes von Videotechnik im öffentlichen Raum muss einer unaufgeregten Diskussion über eine wirkungsvolle und zugleich grundrechtsschonende Anwendung moderner und intelligenter Software weichen. mehr lesen

  3. Bild von Bernhard  Kern }

    Mehr Videoüberwachung in Berlin? Videoüberwachung ist bloße Sicherheitsesoterik 

    von Bernhard Kern - Politiker Bündnis 90/Die Grünen

    Die Forderungen nach mehr Videoüberwachung dienen keinesfalls der Sicherheit der Bürger. Dahinter steckt meistens politisches Kalkül oder Ratlosigkeit.  mehr lesen