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Politik Auf dem falschen Kurs? Großbritannien und der Brexit

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Die laufenden Brexit-Verhandlungen offenbaren, wie unkoordiniert die britische Regierung ihren Abschied aus der EU handhabt. Die Premierministerin steht unter Dauerbeschuss, die britische Position wechselt wöchentlich und der Druck aus Europa und der eigenen Bevölkerung wächst. Haben die Briten den falschen Kurs gewählt?

  • 6 Autoren
  • 32 Argumente
  • 262 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Brexit bedeutet nicht das Ende einer Freundschaft, sondern ein neues Verhältnis

David Davis, Regierung von Großbritannien

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Der unkontrollierte Austritt wird der Wirtschaft schaden und der politischen Glaubwürdigkeit. 

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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Am wichtigsten ist die weitere Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit

David Davis, Regierung von Großbritannien

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Großbritanniens Hoffnung nach dem großen Aufschwung wird nicht erfüllt werden

Peter Ammon und Sir Martin Donnelly,

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Die Nordirland-Frage ist weiterhin völlig unklar.

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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Noch nie war die europäische Zusammenarbeit in der Sicherheit so wichtig

David Davis, Regierung von Großbritannien

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Eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik wird dringender als je gebraucht.

Tilman Eichstädt, Ökonom

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Wir brauchen eine Regelung, um gemeinsam unsere operativen Fähigkeiten umsetzen zu können

David Davis, Regierung von Großbritannien

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No-Deal ist auf der Insel schon seit Längerem eine Option.

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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Das Scheitern eines Trennungsabkommens im Unterhaus ist eine reale Möglichkeit.

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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Europa sollte für künftige Generationen offen bleiben

Peter Ammon und Sir Martin Donnelly,

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Zum Brexit ist ein zweistufiges Verfahren: Es geht zum erst um die Trennung und danach um die künftigen Beziehungen. 

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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Ein No-Deal-Brexit hätte verheerende Konsequenzen für alle Seiten.

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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Die No-Deal-Diskussion richtet sich auch an die britischen Parlamentarier.

Helene von Bismarck, Historikerin und Publizistin

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In der britischen Analyse fehlt die Berliner Perspektive

Philip Stephens, Kommentator und Mitherausgeber Financial Times

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Die Meinung vieler: Den Brexit sollte man den Fachleuten in Brüssel überlassen

Peter Ammon und Sir Martin Donnelly,

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Für die Unternehmen muss eine Regelung der Übergangszeit frühzeitig vereinbart werden.

Grigorios Aggelidis, MdB FDP

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Die Entscheidung für den Brexit war eine für mehr Selbstbestimmung

David Davis, Regierung von Großbritannien

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Die sozialen und kulturellen Trends Deutschlands und Großbritanniens sind sich sehr ähnlich

Peter Ammon und Sir Martin Donnelly,

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Die Zeit und Geschehnisse werden May weiterhin in eine pragmatische Richtung drängen.

Philip Stephens, Kommentator und Mitherausgeber Financial Times

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Wir brauchen mehr Dialog zwischen Brüssel und London

Peter Ammon und Sir Martin Donnelly,

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Die detailgenaue Vorbereitung Europas macht das britische Chaos bei den Verhandlungen glasklar

Philip Stephens, Kommentator und Mitherausgeber Financial Times

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Ob es eine Übergangsregelung gibt oder nicht, darf nicht Verhandlungssache sein.

Grigorios Aggelidis, MdB FDP

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Großbritannien muss an unserer Seite gehalten werden

Peter Ammon und Sir Martin Donnelly,

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Großbritannien vertraut auf die guten Beziehungen zu Deutschland

Philip Stephens, Kommentator und Mitherausgeber Financial Times

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Ohne eine Übergangslösung wird die Wirtschaft auf beiden Seiten massiven Schaden nehmen.

Grigorios Aggelidis, MdB FDP

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Umgekehrt könnte die EU den Briten großzügige Lösungen anbieten.

Tilman Eichstädt, Ökonom

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EU und GB verfolgen eine Lose-Lose-Strategie.

Tilman Eichstädt, Ökonom

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6 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Helene von Bismarck}

    Brexit oder Chaos No-Deal als verheerende Option

    von Helene von Bismarck - Historikerin und Publizistin

    Der 29. März 2019 ist näher, als einem lieb sein kann, denn die Brexit-Verhandlungen geben keinen Anlass zum Optimismus.  mehr lesen

  2. Bild von Tilman Eichstädt}

    Brexit als Sicherheitsthema Der Ausstieg bietet Chancen

    von Tilman Eichstädt - Ökonom

    Eine neue europäische Außenpolitik könnte die Brexit-Probleme lösen - und für mehr Sicherheit sorgen. mehr lesen

  3. Bild von Peter Ammon und Sir Martin Donnelly}

    Europa und der Brexit Das riskante Desinteresse - an einer nahenden Katastrophe

    von Peter Ammon und Sir Martin Donnelly -

    Der Brexit wird Europa total verändern. Gesprochen wird darüber nur selten. Wird diese Gleichgültigkeit zu Fehlkalkulationen in den Verhandlungen führen? mehr lesen

  4. Bild von David Davis}

    Das neue Verhältnis nach dem Austritt Großbritannien steht bedingungslos für Europas Sicherheit ein

    von David Davis - Regierung von Großbritannien

    Bei den Brexit-Verhandlungen sollte berücksichtigt werden, welch verlässlicher Partner  Großbritannien ist und wie tief die Verflechtungen der Interessen und der Kultur reichen. mehr lesen

  5. Bild von Grigorios Aggelidis}

    Brexit-Verhandlungen Ohne Übergangsregelung mündet der Brexit im Chaos

    von Grigorios Aggelidis - MdB FDP

    Beim Brexit gilt es vor allem, einen Klippeneffekt zu vermeiden: Unternehmen dürfen nicht auf einmal an der Klippe stehen und ins Ungewisse fallen. Daher muss eine Übergangsregelung her. mehr lesen

  6. Bild von Philip Stephens }
    Rosie Hallam FT

    Brexit-Verhandlungen  Was Großbritannien an Deutschland nie verstanden hat

    von Philip Stephens - Kommentator und Mitherausgeber Financial Times

    Theresa May setzt bei den Brexit-Verhandlungen auf Unterstützung aus Berlin - ein Fehler, der Vorbilder hat. mehr lesen