Politik Anschlag in Berlin: Wie kann der Terror gestoppt werden?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Nach dem Terrorangriff in Berlin wird viel darüber diskutiert, wie man solche Anschläge in Zukunft verhindern kann. Brauchen wir mehr Überwachung? Eine strengere Flüchtlingspolitik? Oder sollten wir versuchen, angesichts des Terrors unbeeindruckt weiterzumachen wie bisher?

  • 5 Autoren
  • 21 Argumente
  • 403 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Nicht alles ist rechtsstaatlich legitimiert, was die Technik möglich macht.

Gert-Joachim Glaeßner, Politikwissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin

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Die Aussetzung rechtsstaatlicher Verfahren taugt nicht zur Terrorbekämpfung.

Gert-Joachim Glaeßner, Politikwissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin

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Die soziale Ausgrenzung erleichtert die Radikalisierung von Jugendlichen.

Frank Tempel, Kriminalbeamter und Bundestagsabgeordneter Die Linke

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3 von 21
Der Terror darf nicht zur Wiederbelebung des Autoritarismus führen.

Gert-Joachim Glaeßner, Politikwissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin

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Der radikale Islam hat in Europa viele Sympathisanten. 

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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Über Attentäter verfügt der IS auf absehbare Zeit genug - auch ohne Flüchtlinge

Ulf Brüggemann, Studienreferent BAKS - Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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6 von 21
Der Narrativ der Terroristen muss durchbrochen werden

Ulf Brüggemann, Studienreferent BAKS - Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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7 von 21
Der erste Schritt zur Terrorabwehr ist die Verhinderung von Behördenversagen.

Frank Tempel, Kriminalbeamter und Bundestagsabgeordneter Die Linke

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Die Terroristen wollen den Rechtsstaat zwingen, seine Prinzipien zu verraten.

Gert-Joachim Glaeßner, Politikwissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin

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Eine offene und demokratische Gesellschaft wird immer verwundbar sein

Irene Mihalic, Politikerin Bündnis 90/Die Grünen

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Die Verschärfung des Asylrechts löst keine Sicherheitsprobleme. 

Frank Tempel, Kriminalbeamter und Bundestagsabgeordneter Die Linke

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11 von 21
Mehr Videoüberwachung wäre ein Schritt zu mehr Sicherheit 

Ulf Brüggemann, Studienreferent BAKS - Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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12 von 21
Eine großzügige Flüchtlingsaufnahme unterläuft die IS Propaganda 

Ulf Brüggemann, Studienreferent BAKS - Bundesakademie für Sicherheitspolitik

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Es geht nicht mehr um Fakten, sondern nur noch um Emotionen

Irene Mihalic, Politikerin Bündnis 90/Die Grünen

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Die Geflüchteten sind unsere Partner im Kampf gegen den Terrorismus.

Frank Tempel, Kriminalbeamter und Bundestagsabgeordneter Die Linke

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Die Polizei muss dem Gegner entsprechend aufgerüstet werden.

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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Wir müssen von der Terrorismusabwehr zur Terrorismusbekämpfung übergehen.

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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Gute Sicherheitspolitik braucht einen langen Atem

Irene Mihalic, Politikerin Bündnis 90/Die Grünen

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18 von 21
Ein ganzer Katalog von Denkverboten steht unserer Verteidigungspolitik im Wege. 

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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Unsere Ziele müssen vor allem erreichbar und nicht unbedingt edel sein.

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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Ein Staat, der seine Grenzen nicht kontrolliert, hört auf ein Staat zu sein. 

Frauke Petry, Vorsitzende Alternative für Deutschland

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Ulf Brüggemann}

    Sind Flüchtlinge ein Terror-Risiko? Das Narrativ der Terroristen muss durchbrochen werden

    von Ulf Brüggemann - Studienreferent BAKS - Bundesakademie für Sicherheitspolitik

    Vermeintlich einfache Lösungen wie eine radikale Umkehr in der Flüchtlingspolitik lenken bei der Terrorabwehr nur von den eigentlichen Aufgaben ab. Die Flüchtlingsaufnahme unterläuft die IS Propaganda und ist somit eine Chance im Kampf gegen den Terror.  mehr lesen

  2. Bild von Frauke Petry}

    Einwanderung und Terrorismus Denkverbote stehen unserer Verteidigungspolitik im Weg 

    von Frauke Petry - Vorsitzende Alternative für Deutschland

    Der Berliner Terroranschlag wurde durch eine falsche Einwanderungspolitik begünstigt. Wir sind mit Feinden konfrontiert, die von sich glauben, Gesandte Gottes zu sein. Es ist lächerlich, ihnen mit Integrationsangeboten zu kommen. mehr lesen

  3. Bild von Frank Tempel}

    Anschlag in Berlin Terrorabwehr hat nichts mit Flüchtlingspolitik zu tun

    von Frank Tempel - Kriminalbeamter und Bundestagsabgeordneter Die Linke

    Die Verschärfung des Asylrechts würde nur zusätzliche Probleme schaffen, anstatt sie zu lösen. Im Fall Anis Amri haben die Sicherheitsbehörden versagt.   mehr lesen

  4. Bild von Irene  Mihalic}

    Sicherheitspolitik nach dem Berliner Attentat Eine offene und demokratische Gesellschaft bleibt verwundbar 

    von Irene Mihalic - Politikerin Bündnis 90/Die Grünen

    Der Anschlag in Berlin zeigt: Der bloße Anschein reicht leider schon, um Stimmungen in der Bevölkerung zu schüren. Eine Analyse der Tatsachen ist nicht notwendig, es geht nur darum, das richtige emotionale Setting für die Präsentation von politischen Initiativen abzuwarten mehr lesen

  5. Bild von Gert-Joachim Glaeßner}

    Anschläge und Terror Der Rechtsstaat im Stresstest 

    von Gert-Joachim Glaeßner - Politikwissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin

    Trotz Terrorbekämpfung darf der Rechtsstaat niemals seine eigenen Prinzipien aufgeben: Jedes staatliche Handeln - insbesondere die Datenspeicherung - muss die individuelle Freiheit der Bürger achten.  mehr lesen