Politik Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt von Israel

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Moderatorin der Debatte Ann-Kathrin Hipp Journalistin

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Ann-Kathrin Hipp ist Volontärin beim Tagesspiegel.

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Stand der Debatte

Harsche Kritik und tiefe Verunsicherung: Die Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat global heftige Reaktionen ausgelöst. Ist der Friedensprozess der Region in Gefahr?

  • 6 Autoren
  • 30 Argumente
  • 482 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der UN-Teilungsplan, der Jerusalem als corpus separatum ansah, wurde nie Wirklichkeit

Alexander Brakel, Leiter des Auslandsbüros in Israel Konrad-Adenauer-Stiftung

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Die deutsch-israelische Sicherheitskooperation ist in Zeiten des Terrors wichtiger denn je

Deidre Berger, Direktorin AJC Berlin

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Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt ist auch Teil der Anti-Iran-Politik von Trump

Roland Benedikter, Co-Leiter Center for Advanced Studies der Eurac

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Trump versucht mit dem Schachzug die Pro-Israel-Lobby an sich zu binden

Roland Benedikter, Co-Leiter Center for Advanced Studies der Eurac

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Es ist an der Zeit für neue Realitäten in der Region

Deidre Berger, Direktorin AJC Berlin

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Es besteht die Gefahr, dass sich der Konflikt von einem politischen in einen religiösen Konflikt verwandelt

Khouloud Daibes, Leiterin Palästinensische Mission in Deutschland

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Die Anerkennung von Realitäten garantiert nicht deren Ewigkeitsbestand. Realitäten können überwunden werden

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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Trump will Israel als seinen einzigen Verbündeten im Nahen Osten stärken

Roland Benedikter, Co-Leiter Center for Advanced Studies der Eurac

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Als heilige Stadt muss Israel für alle monotheistischen Religionen offen bleiben

Khouloud Daibes, Leiterin Palästinensische Mission in Deutschland

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Es ist unwahrscheinlich, dass die USA noch einen Friedensplan vorlegen, der beide Seiten berücksichtigt

Alexander Brakel, Leiter des Auslandsbüros in Israel Konrad-Adenauer-Stiftung

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Man muss darüber nachdenken, ob die Jerusalem-Empörung einen Hauch Antisemitismus birgt

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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Die weltweite Empörung ignoriert über Trumps Wende ignoriert, dass er die Zwei-Staaten-Lösung nicht ausschließt

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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Mit der Anerkennung ganz Jerusalems als Hauptstadt Israels lehnt Trump die Zwei-Staaten-Lösung implizit ab

Peter Lintl, Stiftung Wissenschaft und Politik

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Die bisherige Strategie der Nicht-Anerkennung ist jahrzehntelang gescheitert. Sie fortzusetzen wäre falsch

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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Trumps Entscheidung ist kein Akt der Weitsicht. Er folgt innenpolitischem Kalkül

Alexander Brakel, Leiter des Auslandsbüros in Israel Konrad-Adenauer-Stiftung

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Trump bekräftigt mit seinem Schritt das israelische Besatzungsregime und fördert Siedlungsaktivitäten und Landraub

Khouloud Daibes, Leiterin Palästinensische Mission in Deutschland

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Trumps Ankündigung bricht mit der internationalen Auffassung, dass die Annexion Ost-Jerusalems völkerrechtswidrig war

Peter Lintl, Stiftung Wissenschaft und Politik

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Deutschland und die Welt verweigern Israel das Recht, die eigene Hauptstadt selbst zu bestimmen

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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Trump versucht mit einem starken Signal die Dinge in Bewegung zu bringen

Roland Benedikter, Co-Leiter Center for Advanced Studies der Eurac

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Die USA haben sich als objektiver und ehrlicher Vermittler bei den Friedensbemühungen in Nahost disqualifiziert

Khouloud Daibes, Leiterin Palästinensische Mission in Deutschland

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Trump lässt bewusst offen, ob er Ganz-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will. Es bleibt ein Spielraum

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist

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Palästina muss als Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt anerkannt werden

Khouloud Daibes, Leiterin Palästinensische Mission in Deutschland

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Es muss betont werden, dass Ost-Jerusalem potentiell die Hauptstadt eines palästinensischen Staates bleibt

Peter Lintl, Stiftung Wissenschaft und Politik

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Die israelische Regierung hat keinerlei Interesse an einer Zwei-Staaten-Lösung. Deshalb braucht es internationalen Druck

Alexander Brakel, Leiter des Auslandsbüros in Israel Konrad-Adenauer-Stiftung

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6 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Roland Benedikter}

    Jerusalem als israelische Hauptstadt? Was Trump mit seinem Jerusalem-Schachzug plant

    von Roland Benedikter - Co-Leiter Center for Advanced Studies der Eurac

    Die Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen hat heftigen Protest ausgelöst. Trump geht es darum, in Amerika neue Freunde zu machen und seine Gegner im Ausland zu schwächen.  mehr lesen

  2. Bild von Alexander Brakel}

    Zwei-Staaten-Lösung Es braucht internationalen Druck

    von Alexander Brakel - Leiter des Auslandsbüros in Israel Konrad-Adenauer-Stiftung

    Die israelische Regierung hat keinerlei Interesse an einer Zwei-Staaten-Lösung. Ohne Einflüsse von außen wird sie sich nicht bewegen. Doch statt Druck aufzubauen, hat Trump nun ihre Position gestärkt. mehr lesen

  3. Bild von Deidre Berger}

    Konflikt zwischen Israel und Palästina Zeit für neue Realitäten in der Region

    von Deidre Berger - Direktorin AJC Berlin

    Es ist an der Zeit, dass Europa die neuen Realitäten in der Region anerkennt und gemeinsam mit den USA an einer neuen und gerechteren Ordnung im Nahen Osten arbeitet. Trumps Entscheidung könnte dazu beitragen, dem ins Stocken geratenen Friedensprozess neues Leben einzuhauchen. mehr lesen

  4. Bild von Peter Lintl}

    Jerusalem als Hauptstadt Israels Ein Schlag gegen den Friedensprozess

    von Peter Lintl - Stiftung Wissenschaft und Politik

    Der ohnehin kaum mehr existierende Friedensprozess wird mit der Ankündigung des US-Präsidenten weiter gefährdet. Die internationale Gemeinschaft muss dafür sorgen, dass Ost-Jerusalem potentiell die Hauptstadt eines palästinensischen Staates bleibt. mehr lesen

  5. Bild von Khouloud Daibes}

    Jerusalem als Spannungsfeld Eine Stadt für alle - auch für Palästina

    von Khouloud Daibes - Leiterin Palästinensische Mission in Deutschland

    Als heilige Stadt muss Jerusalem für alle monotheistischen Religionen offen bleiben. Dafür braucht es die gleichberechtigte Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. mehr lesen

  6. Bild von Michael Wolffsohn}

    Jerusalem als Hauptstadt Israels Übertriebene Empörung

    von Michael Wolffsohn - Historiker und Publizist

    Die weltweite Empörung ignoriert, dass Trump die Zwei-Staaten-Lösung nicht ausschließt. Er lässt bewusst offen, ob er Ost-, West- oder Ganz-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will. Birgt die Kritik etwa doch einen Hauch von Antisemitismus? mehr lesen