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Politik AfD Wähler: Herausforderung für die Politik?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Die Volksparteien versuchen nach den jüngsten Wahlerfolgen der AfD den richtigen Umgang mit der Partei zu finden. Dabei geht es weniger um die AfD, sondern vielmehr um die Wähler der Partei. Wie kann die Politik das Vertrauen dieser Wählerschicht zurückerlangen?

  • 5 Autoren
  • 19 Argumente
  • 60 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die individuelle Bewertung der Politik wird von der subjektiven Wahrnehmung der eigenen Lebensumstände beeinflusst. 

Everhard Holtmann, Politologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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1 von 19
In ganz Europa gewinnen die rechtspopulistischen Parteien derzeit an Zuspruch.   

Christian Nestler, Politikwissenschaftler Universität Rostock

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2 von 19
Die rechten und linken Parolen haben nicht selten den selben Feind.

Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler Universität Konstanz

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3 von 19
Die Lebenslage der "arbeitenden Mitte" befördert die politische Neigung zur AfD

Everhard Holtmann, Politologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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4 von 19
Die AfD befeuert einen kulturellen Machtkampf innerhalb der Gesellschaft.

Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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5 von 19
Gegenüber den Bürgern muss die Politik offen für ihre Interessen einstehen.

Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler Universität Konstanz

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6 von 19
Moralpredigten werden das Problem nicht lösen

Nils Heisterhagen und Alexander Schweitzer, Mitglieder Landtagsfraktion SPD

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7 von 19
Die Politik hat ein Vermittlungsproblem, weil sie die modernen Kommunikationskanäle nicht richtig bedient.  

Christian Nestler, Politikwissenschaftler Universität Rostock

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8 von 19
Nur mit Fakten ist gegen die emotionsgesteuerte Kampagne der AfD nicht anzukommen.

Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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9 von 19
Die öffentliche Diffamierung von Politikern droht gesellschaftsfähig zu werden.

Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler Universität Konstanz

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10 von 19
Die Parteien können das Vertrauen nur zurückgewinnen, wenn sie auch die Sprache der Wähler sprechen.

Christian Nestler, Politikwissenschaftler Universität Rostock

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11 von 19
Gegen extremistisches Gedankengut hilft nur eine stabile und vertrauenswürdige Politik.

Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler Universität Konstanz

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12 von 19
Rechtspopulismus ist in Deutschland kein Tabu mehr.

Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel

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13 von 19
Der Populismus ist nicht die Krankheit, sondern das Symptom der veränderten Rahmenbedingungen. 

Christian Nestler, Politikwissenschaftler Universität Rostock

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14 von 19
Die etablierten Parteien können nach rechts abgewanderte Wähler zurückgewinnen 

Everhard Holtmann, Politologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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15 von 19
Rassismus wird zur Mehrheitsposition erklärt 

Nils Heisterhagen und Alexander Schweitzer, Mitglieder Landtagsfraktion SPD

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16 von 19
Man überlässt vormals klassische linke Wählermilieus den Rechtspopulisten 

Nils Heisterhagen und Alexander Schweitzer, Mitglieder Landtagsfraktion SPD

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17 von 19
Sozialer Abstieg ist zu einer Realität geworden, die den Rechtspopulismus fördert. 

Nils Heisterhagen und Alexander Schweitzer, Mitglieder Landtagsfraktion SPD

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18 von 19
Die Antwort auf den Aufstieg des Rechtspopulismus ist die Soziale Demokratie selbst 

Nils Heisterhagen und Alexander Schweitzer, Mitglieder Landtagsfraktion SPD

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Wolfgang Seibel}

    Politik und Vertrauen Nur Ehrlichkeit hilft gegen Extremismus

    von Wolfgang Seibel - Politikwissenschaftler Universität Konstanz

    Die Politik muss aktiv um ihre Glaubwürdigkeit kämpfen, damit Extremismus nicht zur Gewohnheit wird. Dafür müssen Interessen offengelegt und den Bürgern auch erklärt werden. mehr lesen

  2. Bild von Wolfgang Schroeder}

    AfD und Protest Die Politik braucht jetzt Leidenschaft 

    von Wolfgang Schroeder - Politikwissenschaftler Universität Kassel

    Die Ideenarmut der etablierten Parteien hat der AfD zum Aufstieg verholfen. Es fehlt nicht an Fakten gegen rechts, sondern an Visionen für ein besseres Zusammenleben.  mehr lesen

  3. Bild von Christian Nestler}

    Kommunikationsprobleme  Die Volksparteien reden am Volk vorbei

    von Christian Nestler - Politikwissenschaftler Universität Rostock

    Die AfD gewinnt ihre Wählerschaft nicht nur am rechten Rand der Gesellschaft. Ihr Erfolg zeigt vor allem, dass die Vermittlung von Politik aus diversen Gründen nicht mehr funktioniert. mehr lesen

  4. Bild von Nils Heisterhagen und  Alexander Schweitzer}

    Wie mit dem Rechtspopulismus umgehen? Moralpredigten werden das Problem nicht lösen 

    von Nils Heisterhagen und Alexander Schweitzer - Mitglieder Landtagsfraktion SPD

    Pegidamärsche mit zehntausenden Demonstranten und die AfD mit mehrfach über 20 Prozent in deutschen Landtagen. Viel ist in sehr kurzer Zeit passiert. Warum? mehr lesen

  5. Bild von Everhard  Holtmann}

    Wie Lebenslagen die Politik verändern  Die Lebenslage der "arbeitenden Mitte" fördert die politische Neigung zur AfD

    von Everhard Holtmann - Politologe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Der Erfolg der AfD lässt sich zu weiten Teilen darauf zurückführen, dass ihre Anhängerschaft die eigene Existenz bedroht sieht. Es muss den etablierten Parteien gelingen, diese vom Gegenteil zu überzeugen, um die Partei zu stoppen.  mehr lesen