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Migration und Integration Wie umgehen mit kriminellen Flüchtlingen?

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Moderator der Debatte Paul Schwenn Mitarbeiter

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Paul Schwenn ist Mitarbeiter des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat ergeben, dass die Kriminalität in Niedersachsen durch den Zuzug von Flüchtlingen angestiegen ist. Was bedeuten die Untersuchungen der Kriminologen für den Umgang mit Migranten und Flüchtlingen?

  • 5 Autoren
  • 23 Argumente
  • 378 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

In Niedersachsen hat sich zunächst kaum ein Politiker mit der Kriminalität von Flüchtlingen beschäftigt.

Ulf Küch, Leiter Kriminalpolizei Braunschweig

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Die Bundesländer sind sich uneins, ob sie kriminelle Migranten abschieben sollen oder nicht.

Ulf Küch, Leiter Kriminalpolizei Braunschweig

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Deutschland benötigt qualifizierte Fachleute und keine Armutsmigranten.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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3 von 23
Ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht führt zu Pull-Effekten, die noch mehr kriminelle Zuwanderer anziehen können.

Stephan Mayer, Innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag CSU

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Nach Rechtsverstößen wie in der Silvesternacht 2015/2016 muss das Ausweisungs- und Abschieberecht verschärft werden.

Stephan Mayer, Innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag CSU

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5 von 23
Der Rechtsstaat muss Strafgesetze konsequent anwenden, damit er nicht als schwach wahrgenommen wird.

Stephan Mayer, Innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag CSU

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6 von 23
Grenzkontrollen und konsequente Abschiebungen helfen, einen weiteren Anstieg der Kriminalität zu verhindern. 

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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7 von 23
Dass Kriminalität vom Erfolg des Asylverfahrens abhängt, ist nicht mehr als eine Behauptung.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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8 von 23
Eine Bleibeperspektive für Nordafrikaner ist eine abstruse Idee.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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9 von 23
Als Einwanderungsland muss es in Deutschland auch ein Einwanderungsgesetz geben.

Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

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10 von 23
Die importierte Kriminalität zeigt, dass sich die Befürchtungen der AfD bestätigt haben.

Georg Pazderski, Alternative für Deutschland

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11 von 23
Es braucht ein breit angelegtes Programm für die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen.

Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

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12 von 23
Da, wo Integration funktioniert, wird in vielen Fällen abgeschoben.

Ulf Küch, Leiter Kriminalpolizei Braunschweig

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13 von 23
Nicht nur die Zahl der Zuwanderer ist ausschlaggebend, sondern auch deren Geschlecht und Alter.

Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

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14 von 23
Wenn es zu Straftaten kommt, wird häufig gemutmaßt, dass "Asylanten" oder Ausländer schuld seien.

Ulf Küch, Leiter Kriminalpolizei Braunschweig

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15 von 23
Wir leben in einer Kultur der Gewaltlosigkeit.

Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

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16 von 23
Sprachkurse und dezentrale Unterbringungen sind wichtige Integrationsmaßnahmen.

Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

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17 von 23
Für Integration und Wertevermittlung ist die gesamte Gesellschaft verantwortlich.  

Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

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18 von 23
In der Debatte um kriminelle Flüchtlinge gibt es zu viel Schwarz-Weiß-Malerei.

Ulf Küch, Leiter Kriminalpolizei Braunschweig

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19 von 23
Die Lebenssituation der Flüchtlinge steht im Zusammenhang mit der Kriminalitätsneigung.

Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

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Der Familiennachzug könnte einen Ausstieg aus der Kriminalität begünstigen. 

Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

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Wer eine Aufenthaltschance hat, vermeidet Ärger.

Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

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Die Anwesenheit der Familie hat eine "zivilisierende" Wirkung auf junge Männer.

Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Stephan Mayer}

    Zuwanderung und Gewalt Ausländerkriminalität konsequent bekämpfen

    von Stephan Mayer - Innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag CSU

    Es gibt nichts zu beschönigen: Deutschland hat ein Problem mit kriminellen Migranten. Statt diesen Missstand tatenlos hinzunehmen, müssen Politik und Justiz mit repressiven Maßnahmen dagegen vorgehen.   mehr lesen

  2. Bild von Ulf Küch}

    Gewaltkriminalität von Flüchtlingen Kein Verständnis für Aufgeregtheit der Debatte

    von Ulf Küch - Leiter Kriminalpolizei Braunschweig

    Ulf Küch, Kriminaldirektor in Braunschweig, ist mit der Lage in Niedersachsen vertraut. Viele Probleme, die durch die Zuwanderung der letzten Jahre entstanden sind, hätte man seiner Ansicht nach frühzeitig verhindern können.  mehr lesen

  3. Bild von Georg  Pazderski}

    Debatte über "zugewanderte Gewalt" Steigende Kriminalität bei Flüchtlingen ist leider vorprogrammiert

    von Georg Pazderski - Alternative für Deutschland

    Vielen Zuwanderern fehlen Wissen und kulturelle Fertigkeiten, um sich in Deutschland erfolgreich zu integrieren. Der Kriminalität von Flüchtlingen lässt sich entgegenwirken, indem die ungeregelte Zuwanderung gestoppt wird. mehr lesen

  4. Bild von Ulla Jelpke}

    Gewalt von Zuwanderern Soziale Umstände begünstigen Kriminalität, nicht die Herkunft

    von Ulla Jelpke - Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

    Gewalt von Zuwanderern wird zu Unrecht mit der Ethnie und Religion der Täter in Verbindung gebracht. An der wirklichen Ursache, der oftmals fehlenden Perspektive, können wir etwas ändern.  mehr lesen

  5. Bild von Dirk Baier}

    Kriminalität von Zuwanderern Mehr Geduld bei der Integration von Flüchtlingen

    von Dirk Baier - Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention

    Seit 2014 zeigt sich ein Anstieg der Gewaltkriminalität in Niedersachsen, der mit dem Zuzug von Flüchtlingen zusammenhängt. Um der Kriminalität in einer Zuwanderungsgesellschaft vorzubeugen, braucht es Sprachkurse, Familiennachzug und Geduld.  mehr lesen