Migration und Integration Streit um Flüchtlingsretter

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Moderatorin der Debatte Ariane Bemmer Redakteurin

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Ariane Bemmer ist Redakteurin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Sind die privaten Hilfsorganisationen, die im Mittelmeer Flüchtlinge retten, Teil der Lösung - oder sind sie Teil des Problems? Ein sizilianischer Staatsanwalt unterstellt ihnen Kooperation mit den libyschen Schleppern, was inzwischen auch europäische Politiker sagen. Ist da etwas dran - oder sind die Vorwürfe vor allem Ausweis politischer Ohnmacht?

  • 3 Autoren
  • 21 Argumente
  • 451 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Migranten sollten schon vor dem Aufbruch aufgehalten werden

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

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Es sollte Lager mit den Standards der UN-Flüchtlingshilfe in Libyen geben

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Die Visapolitik sollte als Mittel genutzt werden, um Staaten zur Rücknahme ihrer Bürger zu bewegen

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

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Würden alle Schiffe zurück ans afrikanische Ufer geschleppt, würde die Migration über das Mittelmeer schnell aufhören

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Seenotretter sind nicht berechtigt, die Geretteten in das Land ihrer Wünsche zu bringen

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Die europäischen Staaten müssen und dürfen entscheiden, wer einreisen und bleiben darf

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Es ist gerechtfertigt, wenn Italien Beamte an Bord der Schiffe schicken will

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Auf der östlichen Mittelmeerroute wurde die Migration unter Kontrolle gebracht

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

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Je mehr Personen die Helfer retten, desto mehr Spenden können sie einwerben

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Je weniger NGOs vor Ort sind, desto weniger Menschen erreichen Europa. Die Politik nimmt das in Kauf

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Die Migranten auf dem Mittelmeer fliehen nicht vor Hunger und absoluter Armut

Richard Schröder, Professor em. für Systematische Theologie

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Der EU-Türkei Deal kann nicht direkt auf Libyen übertragen werden

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

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Auch Bundesinnenminister de Maiziere wird Beweise schuldig bleiben

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Nur das Boot der Identitären operiert heimlich, das prangert aber niemand an. Seltsam!

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Die Menschen ertrinken zu lassen, ist eine Kapitulation

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Die libysche Küstenwache ist dubios, bekommt aber EU-Geld. Das ist fragwürdig

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Die Politik lenkt mit den Anschuldigungen von ihrer Verantwortung und ihrem Versagen ab

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Die meisten Flüchtlinge werden vom Militär gerettet. Also sind auch Soldaten Schlepper

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Die Vorwürfe sind eine reine Diffamierung

Erik Marquardt, Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

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Das EU-Asylrecht muss auf der Solidarität aller Mitgliedsstaaten basieren

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

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Die gezielte Ansiedlung von Kriegsflüchtlingen und Verfolgten sollte verstärkt werden

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Dimitris Avramopoulos}
    Julien Warnand/EPA

    Europäische Migrationspolitik nötig Es braucht mehr als Seenotrettung auf dem Mittelmeer

    von Dimitris Avramopoulos - Kommissar für Inneres und Migration Europäische Kommission

    Die Seenotrettung auf dem Mittelmeer kann keine dauerhafte Lösung sein. Die EU muss ihre Migrationspolitik weiter verbessern: Bekämpfung von Schleppern und Fluchtursachen, Rücknahme-Deals mit Herkunftsländern, und nicht zuletzt eine Reform des EU Asylrechts. mehr lesen

  2. Bild von Richard Schröder}
    Kai-Uwe Heinrich

    Seenotrettung am Rande der Legalität Mitleid ist keine Lösung

    von Richard Schröder - Professor em. für Systematische Theologie

    In der Debatte um die Seenotretter auf dem Mittelmeer zeigt sich: Das Gegenteil von 'Gut' ist häufig 'Gut gemeint'. Die Rettungsaktionen bewegen sich am Rand der Legalität und verschärfen - unabsichtlich - das Problem von Migration und Schlepperwesen eher noch. mehr lesen

  3. Bild von Erik Marquardt}

    Ohne Retter mehr Tote SOS gegen falsche Anschuldigungen

    von Erik Marquardt - Fotograf, Kandidat Bündnis 90/Die Grünen

    Die NGOs, die im Mittelmeer Menschen retten, werden aus politischen Gründen diffamiert. Das ist, was einen Sturm der Entrüstung hervorrufen müsste. Nicht das Handeln der Helfer. mehr lesen