Zur Kritik an der Islamkonferenz Schlag in die Magengrube

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Staatssekretär im Bundesministerium des Innern

Expertise:

Markus Kerber ist seit 2018 Staatssekretär im Bundesministerium des Innern. Er war von 2011 bis 2017 Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), zuvor Leiter der Grundsatzabteilung im Bundesministerium der Finanzen.

Die Islamkonferenz hat viel geleistet. Gäbe es sie nicht, man müsste sie heute erfinden. Warum ein solcher rhetorischer Rundumschlag unter Freunden, lieber Herr Nakschbandi?

Woher kommt Ihre Wut, lieber Herr Nakschbandi? Warum ein solcher rhetorischer Rundumschlag unter Freunden? Ihr Beitrag ist aus meiner Sicht eine verpasste Chance in einer Zeit, in der wir einen offenen, aber auch aufrichtigen gesellschaftlichen Dialog dringend brauchen. Denn der Zusammenhalt in unserem Land steht aus unterschiedlichen Richtungen unter Druck. Er ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen ihn pflegen und im Zuge gesellschaftlicher Wandlungsprozesse auch neu ausrichten.

Mit der Fluchtzuwanderung aus muslimischen Ländern stellen sich die Herausforderungen des Zusammenlebens neu.

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Was heißt das mit Blick auf muslimisches Leben in Deutschland? Einerseits: Es ist inzwischen selbstverständlich. Muslime sind unsere Mitbürger, Nachbarn, Kollegen. Wir dürfen uns diese über Jahre gewachsene Normalität nicht von denen streitig machen lassen, die von Spaltung leben. Andererseits: Es gibt im alltäglichen Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft eben immer auch Fremdheit, Misstrauen, Konflikte – nicht nur, aber auch zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Mit der Fluchtzuwanderung aus muslimisch geprägten Herkunftsländern stellen sich alte Herausforderungen neu und entstehen neue Herausforderungen. Das muss angesprochen werden. Das zentrale Forum, in dem muslimisches Leben in Deutschland adressiert wurde und wird, ist die 2006 vom damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble ins Leben gerufene Deutsche Islam Konferenz, kurz DIK.

Nakschbandis Kritik an der Islamkonferenz ist ein Schlag in die Magengrube der Initiatoren.

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Diese DIK, so schreiben Sie, lieber Herr Nakschbandi, wurde erstens allein aus billiger parteitaktischer Finesse aus der Taufe gehoben. Zweitens sei sie tragisch gescheitert und heute tot. Beides ist falsch. Und beides ist ein Schlag in die Magengrube der Initiatoren auf staatlicher Seite wie auch der beteiligten Muslime und ihrer Vertretungen, die sich in der DIK engagierten und engagieren. Gäbe es die DIK nicht, müsste man sie heute erfinden.

Gäbe es die Islamkonferenz nicht, man müsste sie heute erfinden.

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Die DIK wurde aus der Einsicht heraus gegründet, dass bei aller Selbstverständlichkeit muslimischen Lebens in Deutschland rechtliche Leerstellen und lebensweltliche Gräben existierten, die nur durch gemeinsame Anstrengungen des Staates und der Muslime gefüllt und überbrückt werden konnten. Dieser Einsicht folgend hat sich die DIK seit ihrem Start mit alltagspraktischen Fragen ebenso beschäftigt wie mit der religionsverfassungsrechtlichen Integration des Islam. Sie hat Vereinbarungen zur muslimischen Seelsorge und Wohlfahrtspflege getroffen und die Voraussetzungen für islamischen Religionsunterricht geklärt. Sie hat die Einrichtung von Instituten für islamische Theologie an deutschen Universitäten initiiert und Empfehlungen zum Moscheebau, zur islamischen Bestattung und zu schulpraktischen Fragen ausgesprochen. Die Aufzählung ließe sich mühelos fortführen.

Die Islamkonferenz ist auch eine Plattform für den innermuslimischen Dialog.

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Die Neuauflage der DIK widmet sich u.a. der Öffnung und Vernetzung kleiner Moscheegemeinden in die lokalen Nachbarschaften, der Ausbildung von Imamen und der Prävention von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Daneben ist die DIK in ihrer inzwischen vierten Phase eine Plattform für den innermuslimischen Dialog. Denn die Flüchtlinge aus mehrheitlich arabischen Staaten stellen auch die etablierten muslimischen Gemeinschaften vor Herausforderungen. Die DIK ist in ihrer Arbeitsform und Struktur flexibel und offen, um Impulse der islamischen Verbände und der muslimischen Zivilgesellschaft aufzunehmen und der wachsenden Vielfalt muslimischer Initiativen und Vertretungen gerecht zu werden.

Muslime in Deutschland haben eine Stimme und die Chance, sie zu erheben.

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Wer den Auftakt zur aktuellen DIK im November 2018 in Berlin und ihren laufenden Folgeprozess, wer die DIK seit ihrem Start 2006 und ganz allgemein die Debatten in den letzten Jahren verfolgt hat, muss konstatieren: Muslime und ihre Vertretungen haben in Deutschland eine Stimme und die Chance, sie zu erheben. Nur gibt es eben nicht die eine, für alle Muslime gleichermaßen und einheitlich sprechende Stimme. Denn muslimisches Leben in Deutschland ist vielfältig, bunt und in Bewegung. Das ist eine Herausforderung für die Muslime ebenso wie für die Gesprächspartner auf staatlicher Seite. Die DIK war, ist und bleibt das zentrale Forum, in dem diese Stimmen sich Gehör verschaffen können. Besonders stolz kann dieses Land auch darauf sein, dass die unterschiedlichen Vertreter der in der DIK sich treffenden deutschen Muslime bei unseren europäischen Nachbarn, aber auch in der islamischen Welt des Mittleren Ostens oder Nordafrikas gefragte Gesprächspartner sind und die DIK dort oft als Vorbild für gesellschaftliches Miteinander erachtet wird.

Wir brauchen in einem wohlverstandenen Sinn einen Islam der Muslime in Deutschland.

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Ich wünsche mir, dass sich Muslime in Deutschland als selbstverständliche Teile des Ganzen sehen, sich in ihrem Glauben, ihren Überzeugungen und in ihren Bräuchen akzeptiert und beheimatet fühlen können – und ebenso, dass sie sich diesem Land, seinen Werten und seiner Ordnung nahe fühlen können, dass sie Deutschland als ihre Heimat verstehen. Wir brauchen in diesem wohlverstandenen Sinn einen Islam der Muslime in Deutschland, einen Islam in, aus und für Deutschland.

Dialog als Augenwischerei zu bezeichnen, macht nichts besser.

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Dies erreichen wir aber nicht, indem wir den Dialog als Augenwischerei und die ihm zugrundeliegenden Anstrengungen gerade auch auf muslimischer Seite als Duckmäusertum verunglimpfen. Wir erreichen es nicht mit dem Aufruf an die Muslime, sich ein Vorbild an Schulhofprügeleien zu nehmen und so Respekt und Einfluss zu erkämpfen. Wir erreichen es nur mit wechselseitiger Toleranz und Akzeptanz, im gegenseitigen Respekt und im unaufgeregten Austausch. Dazu lade ich Sie, lieber Herr Nakschbandi, herzlich ein.

8 Kommentare - Diskutieren Sie mit!
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  1. von Freya Bartels
    "Sie (die DIK) hat Vereinbarungen zur muslimischen Seelsorge und Wohlfahrtspflege getroffen und die Voraussetzungen für islamischen Religionsunterricht geklärt. Sie hat die Einrichtung von Instituten für islamische Theologie an deutschen Universitäten initiiert."

    In den islamischen Ländern wird man erfreut sein, dass sich Deutschland bei der Ausbildung seiner Islamlehrer freiwillig der Entscheidung von Verbänden unterwirft, die nur oberflächlich für unsere Verfassung eintreten. Wozu bewertet der deutsche Verfassungsschutz eigentlich Organisationen und deckt Verbindungen auf, wenn unsere Politiker das erkannte Gefährdungspotential für unsere Gesellschaft ignorieren?

    Das neu gegründete Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität wird seinen Lehrbetrieb zum 1. Oktober aufnehmen. Die vom Institut bereits getroffene Entscheidung über die endgültige Besetzung könnte allerdings noch torpediert werden – vom Beirat des Instituts. In dem Gremium sind Vertreter unterschiedlicher islamischer Verbände vertreten.

    Liberale Muslime kritisieren, dass im Beirat ausschließlich konservative Islamverbände vertreten sind und liberale Stimmen fehlen.

    Ob die Mehrzahl der Berliner Muslime das Institut als legitime Lehreinrichtung akzeptiert, ist indes offen. Denn der türkische Dachverband Ditib hat sich nach Streitigkeiten über die Kompetenzen bereits kurz nach der Gründung aus dem Beirat des Universitätsinstituts verabschiedet.

    Weiterhin vertreten sind im Beirat dagegen die Islamische Föderation, die als Ableger der türkisch dominierten und sunnitisch-konservativen Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs gilt, außerdem der ebenfalls sunnitische und konservative Zentralrat der Muslime, sowie die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS). Zudem gehören dem Beirat zwei muslimische Vertreter der Hochschule an.

    https://www.morgenpost.de/berlin/article226612691/Das-Studium-der-islamischen-Theologie-wird-ein-Kracher.html
    1. von Freya Bartels
      Antwort auf den Beitrag von Freya Bartels 01.08.2019, 10:00:28
      Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Erfahrungen eines Islamlehrers, der ebenfalls das Fehlen liberaler Muslime im islamischen Beirat kritisiert.

      "Warum also nicht ganz auf den Beirat verzichten? Das Land NRW hat schon Erfahrung damit. Es hat lange Zeit einen nicht bekenntnisorientierten Islamunterricht angeboten, der komplett unter staatlicher Aufsicht stand. Dieses Fach hieß Islamkunde.  Als Islamlehrer habe ich aber noch nie gehört, dass sich Eltern oder Schülerinnen für das Beiratsmodell interessierten. Dass die Lehrkräfte sich selbst als Muslime bekennen, reichte ihnen aus. Sie interessierten sich für die Unterrichtsinhalte und das Lehrmaterial. Eltern und Kinder waren froh, dass der deutsche Staat an deutschen Schulen überhaupt einen Islamunterricht zulässt.

      Ein Fach ohne Konfessionsbindung würde die Problematik des Beiratsmodells auflösen. Liberale und moderate Bewerber wären nicht mehr abgeschreckt. Muslimische Schüler könnten weiterhin etwas über ihre Religion lernen und sich wertgeschätzt fühlen. Denn immerhin darin sind Beirat und Politik sich einig: Ein Islamischer Religionsunterricht ist grundsätzlich eine gute Idee und kann langfristig viele Probleme abmildern und präventiv gegen Parallelgesellschaften oder religiöse Radikalisierung wirken."


      https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2019-05/islamunterricht-religion-schule-kopftuch-islamlehrer-reform
  2. Bild von Lea Rosh (r.) und  Barbara  Schaeffer-Hegel
    Autor
    Lea Rosh (r.) und Barbara Schaeffer-Hegel, Barbara Schaeffer-Hegel ist emeritierte deutsche Sozialwissenschaftlerin und Gründerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin, Außerdem ist sie Gründerin und Vorsitzende des Vereins LieberLesen e.V. Lea Rosh ist ist eine deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Publizistin. Bekannt wurde sie durch ihr erfolgreiches Engagement für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin
    Einen für Deutschland und Europa verträglichen Islam kann es erst dann geben, wenn sich eine muslimische Religionsgemeinschaft, die für alle ihre Mitglieder sprechen könnte, sich eindeutig zu den Grundsätzen der Aufklärung und der Verfassung bekennen würde. Und das sind vor allem:
    1. Die Trennung von Staat und Religion
    2. Die Anerkennung des individuellen Selbstbestimmungsrechtes jedes und jeder einzelnen vor den Rechten der Familie oder der Religionsgemeinschaft,
    3. Die Gleichheit der Geschlechter
    4. Das Recht jedes einzelnen, die Religionszugehörigkeit zu wechseln

  3. Bild von Lea Rosh (r.) und  Barbara  Schaeffer-Hegel
    Autor
    Lea Rosh (r.) und Barbara Schaeffer-Hegel, Barbara Schaeffer-Hegel ist emeritierte deutsche Sozialwissenschaftlerin und Gründerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin, Außerdem ist sie Gründerin und Vorsitzende des Vereins LieberLesen e.V. Lea Rosh ist ist eine deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Publizistin. Bekannt wurde sie durch ihr erfolgreiches Engagement für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin
    Nakschbandis Kritik ist zwar ein Schlag in die Magengrube der Islamkonferenz, dieser Schlag trifft aber die richtigen. Die Islamkonferenz dir nur einen geringen Anteil der Muslime in Deutschland vertritt hat sich geweigert, kritische Muslime wie zum Bleiben Spiel Necla Kelek und Seyran Ates aufzunehmen, wohl aber die Vertreter der türkischen Religionsbehörde.
  4. Bild von Lea Rosh (r.) und  Barbara  Schaeffer-Hegel
    Autor
    Lea Rosh (r.) und Barbara Schaeffer-Hegel, Barbara Schaeffer-Hegel ist emeritierte deutsche Sozialwissenschaftlerin und Gründerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin, Außerdem ist sie Gründerin und Vorsitzende des Vereins LieberLesen e.V. Lea Rosh ist ist eine deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Publizistin. Bekannt wurde sie durch ihr erfolgreiches Engagement für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin
    Enttäuschend ist allerdings die Unfähigkeit unserer Regierungen, auf diese Herausforderung einigermaßen adäquat zu reagieren; den Geflohenen nicht nur Nahrung und Unterkunft zu bieten, sondern auch notwendige Forderungen an ihr Verhalten zu stellen, wie zum Beispiel, dass muslimische Männer auch Polizistinnen die Papiere übergeben, dass Väter der Lehrerin ihrer Kinder die Hand geben, und dass Grundschullehrer im Ramadan zusammenbrechenden Schülern etwas zu trinken anbieten dürfen. Mehr Beispiele bei Ahmed Mansour in seinem aufschlussreichen Buch »Klartext zu Integration. Gegen falsche Toleranz und Panikmache«.
  5. Bild von Lea Rosh (r.) und  Barbara  Schaeffer-Hegel
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    Lea Rosh (r.) und Barbara Schaeffer-Hegel, Barbara Schaeffer-Hegel ist emeritierte deutsche Sozialwissenschaftlerin und Gründerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin, Außerdem ist sie Gründerin und Vorsitzende des Vereins LieberLesen e.V. Lea Rosh ist ist eine deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Publizistin. Bekannt wurde sie durch ihr erfolgreiches Engagement für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin
    Darin stimme ich Ihnen vollkommen zu, lieber Herr Kerber; was jedoch total enttäuschend und unzulänglich ist. Was enttäuschend ja
  6. von Eckhardt Kiwitt, Freising
    «Islam der Muslime in Deutschland»

    Markus Kerber spricht in seinem Debattenbeitrag von einem "Islam der Muslime in Deutschland".

    Für eine solchen Islam muss m.E. gelten, dass Muslime in Deutschland den Primat unserer Verfassung, des Grundgesetzes, vor den Gesetzen ihrer Religion akzeptieren, und dass auch der Vorrang der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen als über den Gesetzen des Islams stehend anerkannt und vertreten wird.

    Eckhardt Kiwitt, Freising
  7. von Freya Bartels
    Die Dach- und Spitzenverbände islamischer Gemeinden sollen, obwohl diese nur eine Minderheit der deutschen Muslime vertreten, auch künftig in der Deutschen Islamkonferenz als Repräsentanten des organisierten Islams eine hervorgehobene Rolle spielen. Ob allerdings irgendwann mit "Milli Görüs" (dominiert den Islamrat), der "Islamischen Gemeinschaft der Schiiten", den Hauptorganisationen, die dem "Zentralrat der Muslime" angehören und der türkischen Diyanet (DITIB) ein Islam nach deutschen Vorstellungen realisierbar ist, halte ich für nicht sehr wahrscheinlich.

    Während die Soziologin Dr. Kelek einen "säkularen Islam" ohne politischen Anspruch fordert,

    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-476851.html

    hat Herr Erdogan der Vorstellung eines "europäischen Islams" bereits eine Absage erteilt und als Alternative zur DIK eine eigene Islamkonferenz in der Kölner Zentralmoschee abhalten lassen - zur wiederholten Irritation der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Hierzu waren u.a. auch Vertreter der Muslimbruderschaft eingeladen worden.

    https://m.tagesspiegel.de/politik/tuerkische-religionsbehoerde-erdogan-laesst-in-koeln-eigene-islamkonferenz-organisieren/23845502.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    "Ziel der 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft ist ein durch und durch islamisches Gemeinwesen, dessen Oberhaupt sich einzig durch die umfassende und ausschließliche Anwendung der Scharia legitimiert. Diese vermeintliche Ordnung Gottes gilt als alternativlos, sie ist weder wählbar noch abwählbar – eine Haltung, die die MB als zutiefst undemokratisch und Vertreterin eines politischen Islam entlarvt, der mit dem Grundgesetz und den Menschenrechten nicht vereinbar ist."

     https://m.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/290422/die-muslimbruderschaft-in-deutschland

    Warum bietet man diesen Verbänden immer wieder eine Plattform, lässt die Einflussnahme auf Deutschland zu und macht sich von deren guten Willen abhängig?