Gesellschaft Wohnungsbau: Zwischen Zeitdruck und Profitgier

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Wohnungsnot und steigende Mieten kennen fast alle Städte. Die Frage, wie sich der Wohnungsbau verändert muss, ist zu einer der größten Herausforderungen geworden. Wie muss darauf reagiert werden?

  • 4 Autoren
  • 30 Argumente
  • 285 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Mieten ist erneut zur sozialen Frage geworden.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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1 von 30
Nicht jeder will Eigentümer sein, wer mietet, ist flexibler.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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2 von 30
Der Gedanken der Gemeinwohlorientierung von Unternehmen muss wiederbelebt werden.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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3 von 30
Die Wohnung ist keine normale Ware

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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4 von 30
Der Ausverkauf kommunaler Wohnungsgesellschaften war eine grandiose Fehlleistung.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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5 von 30
Schweden macht vor, wie mit Dauerwohnrechten Sicherheit geschaffen werden kann.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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6 von 30
Es braucht eine größere Übersichtlichkeit bei den Bauvorschriften.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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7 von 30
Investoren bestimmen den Immobilienmarkt - und der Politik fehlen Mut und Mittel, einzuschreiten.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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8 von 30
Baurecht zu vergeben, ist die wesentlichste kommunale Aufgabe. Daran muss erinnert werden!

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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9 von 30
Der Wohnungsbau braucht breit angelegte Strategien 

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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10 von 30
Wer gut wohnt, liebt und achtet seine gebaute Umwelt

Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen SE

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11 von 30
Bauen und Wohnen hat mehr Dimensionen als „Kostengünstigkeit“.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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12 von 30
Öffentlicher Grund und Boden sollte grundsätzlich nur in Erbpacht vergeben werden.

Klaus Rave, Jurist und SPD-Politiker

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13 von 30
Das Gut "Wohnung" muss als stadtentwicklungspolitisches Instrument neu justiert werden

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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14 von 30
Eine vielfältige Stadt braucht eine gewisse Kleinteiligkeit

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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15 von 30
Der Wohnungsmarkt reagiert stark verzögert auf Veränderungen

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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16 von 30
Weder strikte Regulierung noch rascher Neubau werden die Probleme des Wohnungsbau lösen

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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17 von 30
Die Verfügungsmacht über den Boden gewährleistet die entscheidenden Handlungsoptionen

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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18 von 30
Wer nur billigt baut, baut die Problemquartiere von morgen

Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen SE

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19 von 30
Die Aufhebung der Wohnungsgemeinnützigkeit 1989 war ein großer Fehler.

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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20 von 30
Berlin und der Bund haben fahrlässigerweise keinen Bodenerwerb geplant.

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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21 von 30
Die Kommunen müssen besser steuern. Eigentum verpflichtet - das gilt auch für sie.

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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22 von 30
Der derzeitige Wohnungsbau lässt neue Wohnweisen nicht zu

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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23 von 30
Milieuschutz, Zweckentfremdungsverbot, Umwandlungsverordnung - alles schwache Instrumente.

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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24 von 30
Die Dringlichkeit des Handelns blockiert jede Form von Innovation beim Bau

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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25 von 30
Berlins Lebensqualität ist durch die Mietenentwicklung ebenso gefährdet wie sein Image.

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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26 von 30
Was gebaut wird, geht am Bedarf der Wohnungssuchenden vorbei.

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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27 von 30
Ein Turbo zur Senkung der Bau- und Neubaumietkosten wäre die Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren

Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen SE

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28 von 30
Warum dürfen Bestandsmieten um fünf Prozent pro Jahr steigen, wenn Gehälter nur um ca. zwei Prozent steigen?

Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin

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Wohnungsnot ist nur durch Neubau zu beheben

Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen SE

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Klaus Rave}

    Kommunen müssen bauen Mieten ist zur sozialen Frage geworden

    von Klaus Rave - Jurist und SPD-Politiker

    Bauen und Wohnen hat mehr Dimensionen als „Kostengünstigkeit“. Wie wir bauen, wie wir wohnen, bestimmt unsere Lebensqualität. Deshalb muss die Politik hier entscheiden - nicht der Markt. mehr lesen

  2. Bild von Franziska Eichstädt-Bohlig}

    Wohnungsnot in Berlin Bauen, bauen, bauen reicht nicht

    von Franziska Eichstädt-Bohlig - Architektin und Stadtplanerin

    Das aktuelle private Bauen und Modernisieren verschärft die sozialen Ungleichheiten statt den Wohnungsmarkt zu entspannen. Berlins Lebensqualität ist damit ebenso gefährdet wie sein Image. mehr lesen

  3. Bild von Michael Zahn}

    Wohnqualität in Berlin verbessern Wer nur billig baut, baut die Problemquartiere von morgen

    von Michael Zahn - Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen SE

    Berlin braucht dringend neuen und guten Wohnraum. Doch Wohnungen dürfen jetzt nicht auf die Schnelle entstehen, sondern müssen den Qualitätsansprüchen der Mieter entsprechen. mehr lesen

  4. Bild von Robert Kaltenbrunner}

    Wohnungsnot in den den Städten Weder strikte Regulierung noch rascher Neubau werden die Probleme lösen

    von Robert Kaltenbrunner - Architekt und Stadtplaner

    Die Wohnung ist keine normale Ware sondern für unsere Lebensweise essentiell. Trotzdem wird bei der Stadtentwicklung oft auf schnelle statt durchdachte Lösungen gesetzt, um die Wohnungsnot zu lösen. mehr lesen