Gesellschaft Wo beginnt Gewalt gegen Frauen?

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Moderatorin der Debatte Ariane Bemmer Redakteurin

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Ariane Bemmer ist Redakteurin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Zwischen Hashtags wie #aufschrei und #metoo und körperlichen Attacken: In der Debatte um Gewalt gegen Frauen verschwimmen die Begrifflichkeiten. während die einen sich von hinterhergeschrienen Anzüglichkeiten bedroht fühlen, warnen die anderen vor der Bagatellisierung körperlicher Gewalt.

  • 2 Autoren
  • 21 Argumente
  • 212 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Man riet mir zu einem Gerät names "Vergewaltigungsalarm" - für alle Fälle.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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1 von 21
Es gibt sofortige Schockreaktionen und Langzeitfolgen - beide sind schlimm.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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Mutwillige Falschaussagen gegen Männer müssen konsequent geahndet werden.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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3 von 21
Das Aufbauschen harmloser Sachverhalte verhöhnt die Opfer richtiger Gewalt.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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4 von 21
Die Liste typischer Langzeitfolgen sexueller Gewalt ist lang, es geht bis hin zu Depressionen.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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5 von 21
Die Anonymität der Situation ermutigt sie zu ihrem Handeln.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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6 von 21
Ein #Aufschrei nach einem Dirndl-Spruch, aber keiner zur Präsentation der Kriminalitätsstatisik. Das passt nicht.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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7 von 21
Jedes Pfeifen, jedes „Na Süße?“, jedes „geiler Arsch“ ist den meisten Frauen unangenehm.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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8 von 21
Falsche Anschuldigungen schaden allen Opfern von Vergewaltigungen.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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9 von 21
Ein Kompliment ist kein sexueller Übergriff, denn die Frau bleibt handlungsfähig.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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10 von 21
Kein Mensch sucht sich das Martyrium aus, Opfer einer Vergewaltigung zu werden.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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11 von 21
Werden die Aussagen der Opfer angezweifelt, ist das für die ein immenses Problem.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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12 von 21
Frauen schildern immer wieder, wie Abwehrversuche die Schmerzen erhöhen - darum lassen sie das.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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13 von 21
Meist werden die Männer noch aggressiver, wenn ich sie auf ihr Verhalten anspreche.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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14 von 21
Pfiffe und Sprüche über sich ergehen lassen? Nein, ich antworte jetzt. Ich will wissen, was die Männer sich denken.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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15 von 21
Frauen sollen auf die Belästigungen reagieren, sie ignorieren oder sich bewaffnen? Statt das Männer damit aufhören!

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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16 von 21
Frauen werden tagtäglich daran erinnert, dass sie in einer sexistischen Welt leben.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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17 von 21
Die rechtsmedizinische Spurensicherung quält die Frauen ein zweites Mal.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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Frauen etwas hinterherschreien, nennen Briten "Catcalling", ein Begriff, der verharmlost.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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19 von 21
Sie fühlte sich den Ärzten ausgeliefert und denkt: Zur Polizei zu gehen, war ein Fehler.

Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl, Leitende Ärztin / Kriminologie

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20 von 21
Die Obszönitäten reduzieren mich darauf, ein Objekt zu sein.

Naomi Larsson, Redakteurin beim britischen "Guardian"

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Naomi Larsson}

    Die Alltäglichkeit des Übergriffs Die Grenzüberschreitung fängt bei "Hey Süße" an

    von Naomi Larsson - Redakteurin beim britischen "Guardian"

    Pfiffe und blöde Sprüche sind den meisten Frauen unangenehm und belästigen sie. Es kann natürlich noch viel schlimmer werden. Aber auch das reicht schon für Wut und Empörung. mehr lesen

  2. Bild von Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl }

    Wo beginnt Gewalt gegen Frauen? Hashtag-Aufbauschereien verhöhnen echte Opfer

    von Almut Meyer und Dorothee Dienstbühl - Leitende Ärztin / Kriminologie

    Ein sexueller Übergriff ist, wenn die Frau ihrer Handlungsfähigkeit beraubt wird. Vergewaltigung ist Horror, ein blödes Kompliment ist etwas ganz anderes. Die Aufbauschung von Harmlosigkeiten verhöhnt die Opfer echter Gewalt. mehr lesen