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Gesellschaft Wie viel Tourismus verträgt Berlin?

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Moderatorin der Debatte Jana Vogel Mitarbeiterin bei Causa

Expertise:

Jana Vogel unterstützt das Tagesspiegel Debattenportal Causa.

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Stand der Debatte

Die Touristenzahlen in Berlin steigen von Jahr zu Jahr. Doch der unbestreitbare wirtschaftliche Erfolg hat eine Kehrseite: Anwohner beschweren sich über Lärm, Dreck und steigende Mieten aufgrund der Zweckentfremdung von Wohnraum. In Barcelona und Mallorca hat ebendiese Situation schon zu Protest und Umdenken in der Politik geführt. Aber wie hält es die deutsche Hauptstadt? Braucht Berlin eine Obergrenze für Touristen?

  • 4 Autoren
  • 18 Argumente
  • 174 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Versuch, Tourismus zu steuern, wird durch die Berlinwerbung zunichte gemacht

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Bündnis 90/Die Grünen

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Der Tourismus in Berlin bedarf einer neuen Ausrichtung

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Bündnis 90/Die Grünen

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Die Unzufriedenheit der Anwohner mit der touristischen Situation ist keine Einzelmeinung

Karola Vogel, Unternehmerin Die Anrainer

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Berlin braucht einen Hotelentwicklungsplan

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Bündnis 90/Die Grünen

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4 von 18
Der Bezirk sollte nicht in Mediation, sondern Kontrollen und öffentliche Toiletten investieren

Karola Vogel, Unternehmerin Die Anrainer

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Von nachhaltigem Tourismus könnte ganz Berlin profitieren

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Bündnis 90/Die Grünen

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Die Anwohner müssen auf Augenhöhe an den "Runden Tischen Tourismus" beteiligt werden

Karola Vogel, Unternehmerin Die Anrainer

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Berlin muss sein "Partyhauptstadt"-Image wieder loswerden

Karola Vogel, Unternehmerin Die Anrainer

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Das Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum muss konsequenter angewandt werden

Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius, Mitarbeiter an der HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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Für nachhaltigen Tourismus ist die Akzeptanz der Einheimischen eine grundlegende Voraussetzung

Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius, Mitarbeiter an der HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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Das Ansiedeln von Ausgehmeilen in Industriegebieten sollte ermöglicht werden

Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius, Mitarbeiter an der HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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11 von 18
Die City-Tax sollte genutzt werden, um die negativen Folgen des Tourismus abzudämpfen

Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius, Mitarbeiter an der HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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Das gastronomische Angebot in den Bezirken liegt dank der Bezirksverwaltungen weit über dem Bedarf

Karola Vogel, Unternehmerin Die Anrainer

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Maßnahmen, um Touristen besser auf die Stadt zu verteilen, werden gegen den Feiertourismus nicht wirken

Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius, Mitarbeiter an der HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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Bislang galt für den Berliner Tourismus: Je mehr, desto besser

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Bündnis 90/Die Grünen

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Die Bezirke sind dafür verantwortlich, Auswüchse im Tourismus zu bekämpfen

Willy Weiland, Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Berlin

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Tourismus ist der bedeutendste Wirtschaftsfaktor der Stadt

Willy Weiland, Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Berlin

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Wenn man den Gefahren entgegentritt, wird es nie "zu viel" Tourismus geben

Willy Weiland, Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Berlin

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius}
    Hartmut Rein

    Akzeptanz der Anwohner erhalten Das Konzept "365/24 Berlin" hat ausgedient

    von Hartmut Rein und Anush-Maria Muthesius - Mitarbeiter an der HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

    Wenn die Akzeptanz der Anwohner für Touristen in ihrem Kiez in den Keller geht, wird das Image von Berlin als "Trendstadt" zum Problem. Die Stadt braucht ein neues Tourismuskonzept, weg von der 365/24-Metropole. mehr lesen

  2. Bild von Karola Vogel}
    Karola Vogel/Privat

    Anwohner leiden unter Tourismus Ende der Partyhauptstadt!

    von Karola Vogel - Unternehmerin Die Anrainer

    Für die Anwohner ist das Ausmaß des Tourismus in Berlin längst unerträglich, und die Maßnahmen der Bezirksverwaltungen bei weitem nicht ausreichend. Für eine echte Verbesserung muss Berlin sein "Partyhauptstadt"-Image wieder loswerden. mehr lesen

  3. Bild von Willy Weiland}
    DEHOGA Berlin

    Tourismus als Wirtschaftsfaktor Der Tourismus ist die Erfolgsstory von Berlin

    von Willy Weiland - Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Berlin

    Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor in Berlin. Es kann nicht "Zuviel" geben - solange den Auswüchsen entgegen getreten wird. mehr lesen

  4. Bild von Monika Herrmann}
    Sedat Mehder

    Plädoyer für stadtverträglichen Tourismus Disneyland im schlimmsten Sinn

    von Monika Herrmann - Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Bündnis 90/Die Grünen

    Scherben, Drogen, Müll und Lärm: In einigen Berliner Kiezen zeigt sich der Tourismus von seiner schlimmsten Seite - und die Berlinwerbung mit ihrer 'Je mehr, desto besser' Mentalität macht es nur noch schlimmer. Berlin braucht ein neues Tourismus-Konzept. mehr lesen