Karl-Josef Hildenbrand dpa

Gesellschaft Wie steht es um die Gleichberechtigung? Eine Bestandsaufnahme.

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

Expertise:

Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Immer noch muss daran erinnert werden, dass die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu oft auf halber Strecke steckenbleibt. Wir wollen diskutieren in welchen Bereichen es noch Nachholbedarf gibt und wie Ungleichheit vermieden werden kann.

  • 5 Autoren
  • 18 Argumente
  • 162 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Bildung ist insbesondere in Entwicklungsländern der Schlüssel für ein besseres Leben.

Julia Gillard, Vorstandsvorsitzende Global Partnership for Education

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1 von 18
Sexistische Vorurteile werden nicht durch Gleichstellungsbeauftragte gelöst.

Judith Sevinc Basad, Mitbegründerin der Initiative Liberaler Feminismus

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2 von 18
Bereits im Kindergarten müssen Mädchen und Jungen gleichermaßen gefördert werden.

Julia Gillard, Vorstandsvorsitzende Global Partnership for Education

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3 von 18
Tief sitzende Vorurteile spielen bei der Bezahlung von Frauen nach wie vor eine Rolle.

Eva Kocher, Dekanin an der Juristischen Fakultät Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

zustimmen
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4 von 18
Investitionen in die Bildung von Mädchen sind auch eine Investition in die Volkswirtschaft.

Julia Gillard, Vorstandsvorsitzende Global Partnership for Education

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5 von 18
Sorgearbeiten sind in Deutschland unsichtbar und entwertet - und werden vor allem Frauen zugeordnet.

Eva Kocher, Dekanin an der Juristischen Fakultät Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

zustimmen
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6 von 18
Die Aufteilung der Arbeit im Haushalt auf Mann und Frau wird gesellschaftlich nicht gefördert.

Eva Kocher, Dekanin an der Juristischen Fakultät Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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9 von 18
Wer in der Politik Karriere macht, hat zwar genug Geld, aber zu wenig Zeit für Kinder.

Kristina Schröder, MdB CDU

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10 von 18
An vielen Stellen sind Schritte möglich, um eine größere Autonomie in der Organisation des Lebens zu ermöglichen.

Eva Kocher, Dekanin an der Juristischen Fakultät Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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11 von 18
Zeitgenössische Feministen lassen Kampfeslust und Mut vermissen.

Judith Sevinc Basad, Mitbegründerin der Initiative Liberaler Feminismus

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12 von 18
Frauen müssen stark und selbstbewusst auftreten.

Judith Sevinc Basad, Mitbegründerin der Initiative Liberaler Feminismus

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13 von 18
Zeitgenössische Feministen sehen Frauen als passive und schüchterne Wesen.

Judith Sevinc Basad, Mitbegründerin der Initiative Liberaler Feminismus

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14 von 18
Selbstgesteckte Ziele für eine Frauenquote in Unternehmen erzeugen mehr Enthusiasmus als Gesetze.

Wiebke Ankersen und Christian Berg, Geschäftsführer AllBright Stiftung

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Führungsteams mit verschiedenen Geschlechtern sind anpassungsfähiger und profitabler.

Wiebke Ankersen und Christian Berg, Geschäftsführer AllBright Stiftung

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Familie und Spitzenpolitik lassen sich in Deutschland vereinbaren.

Kristina Schröder, MdB CDU

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Die fehlenden Frauen in Vorständen zeugen von alten Denkmustern und stellen die Innovationskraft in Frage.

Wiebke Ankersen und Christian Berg, Geschäftsführer AllBright Stiftung

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Kristina Schröder}

    Familie und Politik Kristina Schröder: „Das hat mir geschadet“

    von Kristina Schröder - MdB CDU

    Sie war die erste Bundesministerin, die im Amt ein Kind bekam. Hier beschreibt Kristina Schröder, wo ihre Grenzen lagen, was sie verpassen musste - und wie Politik familienfreundlicher werden kann. mehr lesen

  2. Bild von Eva Kocher}

    Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt Frauen stecken in der Sorgearbeit-Falle

    von Eva Kocher - Dekanin an der Juristischen Fakultät Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

    Frauen werden in Deutschland schlechter bezahlt als Männer. Zum einen, weil Sorgearbeiten größenteils von Frauen ausgeführt werden, diese aber gesellschaftlich entwertet sind. Aber auch weil es immer noch tief sitzende Vorurteile über Geschlechterrollen gibt. mehr lesen

  3. Bild von Judith Sevinc Basad}

    Zeitgenössischer Feminismus Die Frau ist kein schwaches, sensibles Wesen

    von Judith Sevinc Basad - Mitbegründerin der Initiative Liberaler Feminismus

    Viele Feministen sehen Frauen immer noch als "schwaches Geschlecht". Damit werden Vorurteile reproduziert. Frauen müssen stark und selbstbewusst auftreten und sich nicht auf Gleichstellungsbeauftragte verlassen. mehr lesen

  4. Bild von Wiebke Ankersen und Christian Berg}

    Frauen in Führungspositionen  Die Bilanz der Frauenquote ist peinlich für die Unternehmen

    von Wiebke Ankersen und Christian Berg - Geschäftsführer AllBright Stiftung

    Nur sechs von 160 Unternehmen an der Börse haben mehrere Frauen im Vorstand. Das zeugt von alten und irrationalen Denkmustern. Dabei sind gemischte Teams innovativer und profitabler. mehr lesen

  5. Bild von Julia Gillard}

    Gleichberechtigung in der Bildung Mehr Bildung für Frauen nutzt der ganzen Gesellschaft

    von Julia Gillard - Vorstandsvorsitzende Global Partnership for Education

    Insbesondere in Entwicklungsländern erhalten Frauen weniger Bildung als Männer. Das wäre aber ein wichtiger Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Investitionen in die Bildung von Mädchen zahlen sich auch für die gesamte Volkswirtschaft aus. mehr lesen