Soeren Stache/dpa

Gesellschaft Wer gestaltet die Stadt?

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Moderatorin der Debatte Anna Sauerbrey Ressortleiterin Causa/Meinung

Expertise:

Dr. Anna Sauerbrey leitet das Ressort Causa/Meinung des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Der städtische Raum wird so intensiv genutzt wie selten. Auch oder gerade im digitalen Zeitalter ist der Stadtraum Protest- und Repräsentationsraum. Graswurzelbewegungen sind es auch, die immer stärker den Stadtraum mitgestalten. Was bedeutet das für die Stadtplanung? Verliert sie ihre Hoheit über das Bild der Stadt? Wir starten unsere Debatte über die Frage, wer die Stadt eigentlich gestaltet, mit einem Essay von Robert Kaltenbrunner. Er sagt: Improvisation braucht einen Rahmen.

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  • 5 Argumente
  • 5 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Noch immer werden wichtige Entscheidungen durch die physische Präsenz von Protest in den Straßen erzwungen.

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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Das Verhältnis von individueller Handlungsautonomie und sozialer Ordnung wird auf der städtischen Bühne neu austariert.

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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2 von 5
Der öffentliche Raum dient noch immer dazu, Protest zu zelebrieren.

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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3 von 5
Architektur bewährt sich erst im Umgang mit Störungen.

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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Gruppen eignen sich den öffentlichen Raum an und verändern ihn.

Robert Kaltenbrunner, Architekt und Stadtplaner

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1 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Robert Kaltenbrunner}

    Wer plant die Stadt? Die Stadtplaner sind nicht mehr Herr der Stadt

    von Robert Kaltenbrunner - Architekt und Stadtplaner

    Wer hat eigentlich größeren Einfluss auf die Entwicklung des Stadtraums - die Planer in der Senatsverwaltung - oder die Guerillagärtner, Mai-Demonstranten, Sprayer? Graswurzelbewegungen fordern immer stärkereren Einfluss auf die Gestaltung öffentlicher Räume und machen die Stadtplanung zu einem zunehmend chaotischen Spiel. Doch die Improvisation braucht einen Rahmen, schreibt der Stadtplaner und Architekt Robert Kaltenbrunner in seinem Essay. mehr lesen