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Gesellschaft Welchen Stellenwert soll die Geschlechterforschung haben?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

Expertise:

Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Kein anderes Fachgebiet wird so kontrovers diskutiert wie die Geschlechterforschung. Kritiker der Gender Studies sehen in der Disziplin oftmals eine politische Haltung, die das traditionelle Geschlechterbild und -verhältnis abzuschaffen versucht. Befürworter argumentieren, dass man sich nicht nur politisch und gesellschaftlich mit der Geschlechterdifferenzierung auseinandersetzen muss, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene. Wir wollen debattieren, welchen Stellenwert Gender Studies heute haben sollten.

  • 3 Autoren
  • 16 Argumente
  • 182 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Staatliche Subventionierungen sind kein Alleinstellungsmerkmal der Genderforschung. 

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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1 von 16
An Hochschulen ist bei der Besetzung von Stellen Geschlecht oft wichtiger als Qualifikation.

Beatrix von Storch, Stellvertretende Bundevorsitzende Alternative für Deutschland

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2 von 16
Die Gender-Studies arbeiten nicht ergebnisoffen.

Beatrix von Storch, Stellvertretende Bundevorsitzende Alternative für Deutschland

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3 von 16
Deutschland braucht Hochschulen ohne Quoten und absurde Sprachpolitik, um junge Forscher halten zu können.

Beatrix von Storch, Stellvertretende Bundevorsitzende Alternative für Deutschland

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4 von 16
Gender-Studies sollen propagieren, was die Politk als angestrebtes Ziel vorgibt.

Beatrix von Storch, Stellvertretende Bundevorsitzende Alternative für Deutschland

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5 von 16
Die Gender-These, es gäbe neben Mann und Frau noch zahlreiche weitere Geschlechter, ist ein Irrglaube.

Ulrich Kutschera, Professor am Institut für Biologie, Universität Kassel

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6 von 16
Radikal-feministische Dogmatiker deuten mit ihrer Geschlechterforschung Grundbegriffe der Evolutionsbiologie um.

Ulrich Kutschera, Professor am Institut für Biologie, Universität Kassel

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7 von 16
Abweichungen von klassischen "Mann-Frau-Kinder"-Familien müssen akzeptiert, aber nicht zum Ideal erhoben werden.

Ulrich Kutschera, Professor am Institut für Biologie, Universität Kassel

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8 von 16
Gender Studies sind eine anti-biologische Pseudowissenschaft.

Ulrich Kutschera, Professor am Institut für Biologie, Universität Kassel

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9 von 16
Gender Studies sind keine ergebnisoffene Wissenschaft, sondern politische Propaganda.

Ulrich Kutschera, Professor am Institut für Biologie, Universität Kassel

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10 von 16
Der Staat muss die Unterschiede zwischen Geschlechtern in den Blick nehmen und handeln. 

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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11 von 16
In der Gleichstellungspolitik geht es nicht darum, nur Frauen bessere Chancen zu verschaffen.

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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12 von 16
Die Gender-Perspektive liefert wichtige Erkenntnisse über gesellschaftliche Missstände und Phänomene. 

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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13 von 16
Die Kritiker der Genderforschung verstehen diese absichtlich falsch, um besser giften zu können.

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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14 von 16
Die Absurditäten der Genderforschung dürfen ihr nicht die Existenzberechtigung rauben. 

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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15 von 16
Die Genderforschung behandelt Themen aus der Mitte der Gesellschaft und eignet sich deshalb als Reizthema. 

Karen Horn, Universitätsdozentin und Autorin

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Beatrix von Storch}

    Gender Studies in Deutschland  Die Geschlechterforschung ist ein politisches Instrument 

    von Beatrix von Storch - Stellvertretende Bundevorsitzende Alternative für Deutschland

    Gender Studies sollen die Ergebnisse liefern, die die Politik anstrebt. Deshalb sind die Ergebnisse schon vorprogrammiert. Eine nicht-feministische und ergebnisoffene Geschlechterforschung wäre durchaus möglich, ist aber offensichtlich politisch nicht erwünscht. mehr lesen

  2. Bild von Ulrich Kutschera}
    Ulrich Kutschera

    Kritik an Gender-Gegnern Gender-Dogmatik widerspricht der Natur des Menschen

    von Ulrich Kutschera - Professor am Institut für Biologie, Universität Kassel

    Die Genderforschung ist eine anti-biologische Pseudowissenschaft. Mehr noch: Sie ist politische Propaganda. Es ist wichtig, dass wir uns mit Alternativen zur "Mann-Frau-Kinder"-Familie beschäftigen und diese akzeptieren. Gender-Befürworter erheben sie aber fälschlicherweise zu einem Ideal. mehr lesen

  3. Bild von Karen Horn}

    Kritik an der Genderforschung Die Geschlechterforschung fördert die Geschlechtergleichheit

    von Karen Horn - Universitätsdozentin und Autorin

    Die AfD hat sich auf die Genderforschung eingeschossen und will ihr die staatliche Förderung entziehen. Auch wenn die Genderforschung zu Absurditäten neigt, ist sie für unsere Gesellschaft und Politik doch unentbehrlich.  mehr lesen